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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnde Geschichte, jedoch...
...wird er als Hooligan und im Rahmen deswegen wohl auch verurteilt. Jedoch wird in dem Buch eher sein Leben als Mitglied der Türsteherszene und immer wieder das Leben seiner Großeltern beschrieben. Auf seine Hooliganaktivitäten wird nur kurzweilig eingegangen.

Trotzdem sehr fesselnde und irgendwie auch mitreißende Geschichte über...
Veröffentlicht am 6. Juli 2006 von bigfoot49

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mäßig bis problematisch
Die Autorin ist Journalistin, man merkt es. Sie schreibt gefällig wie deutsche Journalisten halt so schreiben. Salopp, unterhaltsam, aber stereotyp und sprachlich einfallslos. Das liest sich zunächst flüssig runter, wird aber schnell eintönig.
Das Buch lebt von seiner Einseitigkeit und der Perspektive des braven Mädchens, das den Gangster...
Vor 20 Monaten von John Dury veröffentlicht


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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnde Geschichte, jedoch..., 6. Juli 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Denn wir sind anders: Die Geschichte des Felix S. (Taschenbuch)
...wird er als Hooligan und im Rahmen deswegen wohl auch verurteilt. Jedoch wird in dem Buch eher sein Leben als Mitglied der Türsteherszene und immer wieder das Leben seiner Großeltern beschrieben. Auf seine Hooliganaktivitäten wird nur kurzweilig eingegangen.

Trotzdem sehr fesselnde und irgendwie auch mitreißende Geschichte über einen Menschen, der zuhören konnte, selber aber wenig erzählte. Der eine Heimat (Berlin hatte), jedoch irgendwie heimatlos war.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2 Tage, 19. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Denn wir sind anders: Die Geschichte des Felix S. (Taschenbuch)
Dieses Buch ist innerhalb von zwei Tagen gelesen. Man legt es nicht mehr aus der Hand, weil man immer wissen will, wie es weiter bzw. aus geht.
Jana Simon, die Jugendliebe des Protagonisten, erzählt im Grunde zwei (wahre) Geschichten:
Zum einen die Geschichte der Generation der Anfang der Siebziger im Osten Geborenen. Die nicht lang genug in der DDR lebten, um ein Teil von ihr zu werden, aber zur Wendezeit schon zu alt waren, um das neue System BRD kompromißlos zu akzeptieren und somit auch nie Teil der BRD wurden.
Zum anderen erzählt sie die Geschichte ihres Freundes Felix. Eine Geschichte von inneren Konflikten und Widersprüchen, vom Streben nach Anerkennung und Zuneigung und von Kampf und Gewalt gegen andere aber auch gegen sich selbst.
Dabei gelingt es der Autorin Einblick in eine Szene zu geben, die der Öffentlichkeit sonst fest verschlossen bleibt. Die Türsteher- und Hooliganszene mit ihren eigenen Gesetzen, Pflichten und Ritualen. Sie tut das völlig zwanglos ohne moralische Verurteilung, ohne Verherrlichung. Auch aus diesem Grund ist dieses Buch eine lobenswerte Ausnahme: Es akzeptiert andere Menschen, wie sie sind und will den Leser NICHT in eine bestimmte Richtung drängen.
Der Titel „Denn wir sind anders" ist zum kleinsten Teil rechtfertigend. Er ist sicher auch provozierend, aber auch erklärend und entschuldigend.
Fünf Sterne für ein wirklich gutes Buch!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mäßig bis problematisch, 10. Januar 2013
Die Autorin ist Journalistin, man merkt es. Sie schreibt gefällig wie deutsche Journalisten halt so schreiben. Salopp, unterhaltsam, aber stereotyp und sprachlich einfallslos. Das liest sich zunächst flüssig runter, wird aber schnell eintönig.
Das Buch lebt von seiner Einseitigkeit und der Perspektive des braven Mädchens, das den Gangster verehrt, weil es glaubt, ihn gezähmt, seine sensible Seite geweckt oder wenigstens entdeckt zu haben. Das ist wenig originell, Zuhälter leben von diesem häufigen weiblichen Irrtum. Manche Zuhälterbräute sind genauso intelligent wie Jana Simon und meinen, den Kuschelbär hinter dem Tiger gefunden zu haben... Als Sicht einer Liebenden auf die Wirklichkeit ist das möglich - erhellend ist es allenfalls psychopathologisch und gesellschaftskritisch. Denn Jana Simons verharmlosende Sicht auf das Verbrecher und ihre Taten ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Natürlich gibt es unter brutalen Schlägern auch mal einen sensiblen, sanften Blümchenpflücker. Mag sein, in einer anderen Umgebung hätte er diese Anlagen besser nutzen können - aber es ist bedenklich, wenn diese Sichtweise als Rechtfertigung herangezogen wird. Wie so viele Frauen mit emotionaler Bindung an Verbrecher verweigert auch Simon eine echte Auseinandersetzung mit den Taten des Felix S. Sie werden weitgehend verschwiegen, die Opfer spielen keine Rolle. Sensible, gedichteschreibende Verbrecher gibt es zuhauf (man spreche mal mit Frauen, die Strafgefangenen Brieffreundschaften führen!) Schon Wolfgang Borchert beschrieb den blumengießenden, rührend um seine Familie sorgenden Mann, der draußen zum skrupellosen Mörder wird. Gerade unter den Nazis gab es auch viele feinfühlige Kulturmenschen. Wer das als Entschuldigung oder Rechtfertigung benutzt, verhöhnt die Opfer.
Und daher ist das Buch nicht nur mittelmäßig geschrieben, sondern Symptom eines bedenklichen gesellschaftlichen Trends.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innerlich zerrissen..., 4. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Denn wir sind anders: Die Geschichte des Felix S. (Taschenbuch)
'...so hieß der Ort, an dem ich war - diese Zeile aus einem Onkelz-Song passt wie keine andere auf den hier rezensierten Roman. "Denn wir sind anders" ist die Geschichte des Felix S., erzählt von seiner Jugendliebe Jana Simon. Aber auch eine Geschichte über die Generation der "Wendekinder". Deren Vergangenheit im "real existierenden Sozialismus" mit einem Schlag ausradiert wurde. Die weder im Westen noch Osten sich richtig heimisch fühlen. Eine Geschichte über die Suche nach Identität und Anerkennung, aber auch über unzureichende Klischees. Über Gewalt und die Sehnsucht nach einem Zuhause.

Denn Felix S. ist eine zwiegespaltene Gestalt. Kickboxer, aktiver BFC-Hooligan, brutaler Türsteher, tief im Milieu verwurzelt, aber auch kulturinteressiert und eine sensible Seele. Einer, der für anderejederzeit ein offenes Ohr hat, jedoch selbst nicht über seine Gefühle sprechen kann. Jemand, der einen Hass auf die "Kanacken", die im Westen Berlins die "Türen kontrollierten", hatte, aber durch seine südafrikanischen Wurzeln selbst nicht aussah, wie der typische Deutsche. Ein Mensch, der sich außer in Ostberlin nirgendwo so richtig zuhause fühlte. Jana Simon beschreibt die Lebensgeschichte des Felix S., die so voller scheinbarer Widersprüche steckte, mit einer beeindruckenden Auffassungsgabe und geschliffenen Formulierungen. Im Laufe des Romans taucht der Leser immer mehr in Felix' Welt ein, immer aus der Sicht seiner Freundin Jana, die ihn seit dem 16.Lebensjahr kannte und nun sein Wirken nachrecherchiert. Ein Freundschaftsdienst lässt den jungen Ostberliner dann endgültig aus der Bahn geraten. 4 1/2 Jahre wegen Rauschgifthandels. Der Knast sollte das letzte bleiben, was er sehen sollte. Mit erst 30 Jahren nahm Felix' Leben ein trauriges Ende.

Dank der emotionale Nähe, die bei der Autorin zu ihrer Geschichte existiert, entsteht auch beim Leser eine gewisse Vertrautheit, eine imaginäre Verbindung zu der Person Felix S. Der gefühlvolle, aber dennoch kritisch-distanzierte Erzählstil des Romans, der auch einiges über die Vergangenheit von Felix' Familie zu berichten weiß, macht "Denn wir sind anders" zu etwas Besonderem. Wer allerdings Einblicke in die Hooliganszene, wie von manchen erwartet, verspricht, der ist bei diesem Roman Fehl am Platz. Der Bereich wird nur kurz angeschnitten, was die Bewertung zu diesem Buch allerdings nicht schmälert. Es ist jeden Cent wert! Interessant, aufrüttelnd, zum Nachdenken! Prädikat: Sehr wertvoll!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch, 13. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Denn wir sind anders: Die Geschichte des Felix S. (Taschenbuch)
Zum Inhalt haben sich die Vorrezensenten ja schon ausführlich geäußert, dass das Buch gut lesbar ist(einzige Einschränkung der Teil der die Großeltern betrifft, das habe ich irgendwann einfach überblättert) auch.
Das Thema meiner Rezension soll Kritik sein.
Die Autorin zeigt sich zu bemüht, Sprachmacht auftzubauen("wo Stille ein Geräusch ist" - geht es auch etwas kleiner?).
An mehreren Stellen wird der Lesegenuss durch das Schubladendenken und die Inkonsequenz der Autorin doch arg geschmälert.
So ist doch allgemein bekannt, dass von den BFC-Hooligans ein ziemlicher Teil aus der Skinheadsszene stammt, diese dann jedoch als "Skins" zu bezeichnen ist doch arg daneben, da seit der Wende fast keine Skinheads mehr zum BFC gegangen sind(auch wenn sie weiterhin die Musik hörten, der Subkultur gehörten sie nicht mehr an, im Gegenteil Skinheads waren regelrecht verpönt).
Der Widerspruch zwischen der Abstammung von Felix und dem Nazi- Vorwurf verfolgt sie nicht, obwohl es sich geradezu aufdrängt. So wie ich es gelesen habe, hat der Junge einfach die Fähigkeit besessen, historische Vorkommnisse differenziert zu betrachten(eventuell hat er auch bestimmte Verlage bevozugt, weil die nicht die immer gleichen moralinsauren Vorwörter und Wertungen enthalten).
Der Gipfel an Peinlichkeit ist bei der Frage der Autorin erreicht, was Rommel in Afrika zu suchen hatte. Genauso könnte man fragen, was die US Army in Europa zu suchen hatte, die Briten auf dem Festland oder die Polizei in Kreuzberg.
Hier zeigt sich doch die Simplizität der Gedankenwelt Jana Simons, die ich nun meinerseits in die Schublade "Gutmensch" stecke.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 12. März 2004
Von Ein Kunde
Eine Geschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte, sie ist traurig und berührt ganz tief, schweift nicht in sentimentaler Ostalgie ab und stiftet Verwirrung und zugleich Erhellung im Denken über Klischees vom Rechtsradikalismus und der Hooliganszene.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Willen reicht nicht, 12. November 2002
Von Ein Kunde
Jana Simon, die Enkelin von Christa Wolf, beschreibt hier den Lebensweg des in Ostberlin grossgewordenen Felix, wie er schon zu Zeiten der DDR Karate trainiert um sich endlich gegen die staendigen Poebeleien der anderen Kindern zur Wehr setzen zu koennen, spaeter dann deutscher Kickboxmeister wird und schliesslich in die Szene der BFC-Hools geraet.
Die Autorin rekonstruiert das Leben Felix', indem sie seine Grosseltern und Freunde interviewt, seinem Leben nachspuert. Ihr Zugang dazu ist ein besonderer, denn sie ging zusammen mit dem Protagonisten einige Jahre in die Schule und hatte darueber hinaus auch ein zeitweilig relativ intensives Verhaeltnis zu Felix.
Sicherlich ist es eine interessante, weil aussergewoehnliche Geschichte voller Gegensaetze und Widerspruche im Leben des Felix. Doch die Erzaehlweise kann nicht ueberzeugen.
Die wenig gelungene Umsetzung der Erzaehlperspektive, die eher hoelzern und gezwungen wirkenden Einschuebe, welche die Geschichte von Felix' Grosseltern erzaehlen und das etwas zu oft beinahe rechtfertigende "Wir sind anders" haben mich bei der Lektuere etwas verstimmt. Leider wirkt auf mich auch die Sprache der Autorin ein wenig zu einfach und nuechtern.
Dennoch ist das Buch fuer diejenigen interessant, die ebenso in der Nachwendezeit in Berlin gross wurden und die beschriebenen Diskos und Oertlichkeiten kennen oder genaueres ueber die seinerzeit im Osten allgegenwaertigen BFC-Hools und Tuersteher erfahren moechten.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was genau ist nun rechtsradikal?, 30. April 2003
Von Ein Kunde
Ein Buch welches in höchstens drei Tagen gelesen sein wird. Sehr interessant. Für alle die sich für die Gefühle von Menschen die sich ihrer wahren Herkunft nicht bewußt sind interessieren. Die auch nicht wissen woher und wohin sie gehören sollen, oder wohin sie sich gehörig fühlen sollen. Auch was rechtsradikal nun wirklich ist stellt man nach dem Lesen dieses Buches in Frage. Für echte Nachdenker und Mitfühlende. Mich klärte dieses Buch in dieser Hinsicht auf.
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3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, 24. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Denn wir sind anders: Die Geschichte des Felix S. (Taschenbuch)
nicht schlecht, aber auch nicht berauschend. habe dieses buch zwar schnell durch gelesen, aber irgendetwas hat gefehlt. deshalb nur 3 punkte
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4.0 von 5 Sternen Taschenbuch, 11. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch mit Seiten aus Papier und druckerschwarzen Buchstaben darauf.
Wenn möglich, kann man es sogar lesen.
Denn wir sind anders.
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Denn wir sind anders: Die Geschichte des Felix S.
Denn wir sind anders: Die Geschichte des Felix S. von Jana Simon (Taschenbuch - 1. September 2003)
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