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TOP 500 REZENSENTam 19. März 2015
Es ist kein leichtes Leben für Karen Dierden. Sie wird als frühreife Fünfzehnjährige schwanger und in dieser Situation zum Glück von ihrer Mutter Christa und anfangs Vater Karl-Heinz sowie ihrem Bruder Norbert aufgefangen. Mutter Christa nimmt sich Karens Töchterchen Jasmin an, daran zerbricht u.a. ihre Ehe mit Karl-Heinz.

Als Karen achtzehn ist passiert ein durch sie verursachter Autounfall, der einem alten Mann das Leben kostet. Karen selbst scheint traumatisiert, kann sich an das eigentliche Unfallgeschehen nicht erinnern, erzählt ständig von Enten und dass jemand sie totschlagen wollte.

Sie fängt sich wieder, lernt den zehn Jahre älteren Fotografen Marco Stichler kennen und heiratet ihn. Fortan wird ihr Leben von diesem Mann beeinflusst werden und nicht nur für sie zu einer Tragödie entwickeln.

Thomas Scheib arbeitet bei der Polizei der zentralen Vermisstenstelle des BKA Wiesbaden. Er bearbeitet Fälle von vermissten Frauen, zu denen u.a. Elisabeth, Angela, Sylvia und Marion gehören und noch weitere Opfer hinzukommen. Auch Karen wird für einen gewissen Zeitraum zu den Vermissten gehören...

Von der Autorin Petra Hammesfahr kenne ich etliche Bücher. Die Handlung dieses Buches hat mich jedoch nicht mitgerissen. Der Leseinhalt mit den vielen Protagonisten ist zu langatmig, das Geschehen zu verwirrend und Thomas Scheib und Klinkhammer wechseln sich mit ihren Fehltheorien und falschen Fährten zum vermeintlichen Entführer und Mörder der jungen Frauen ab. Kein Buch für mich, ich habe es mühsam zu Ende gelesen.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Thomas Scheib arbeitet in der zentralen Vermisstenstelle des Bundeskriminalamts in Wiesbaden. Und im fällt auf, dass alle zwei Jahre am 14. September eine junge Frau verschwindet. Eine davon ist die Cousine seiner Frau. In diesem Fall wurde eine Leiche gefunden. Doch die anderen bleiben verschwunden.
Seine Vermutung, da laufe ein Serienmörder frei herum, wird im BKA belächelt, niemand nimmt ihn ernst. Bis auf Kirby, der Profiler beim FBI ist, spezialisiert darauf, Psychogramme von Serienmördern zu entwerfen und Scheib den Rücken stärkt. Auch er glaubt an den Serienmörder.
Ruhig fängt diese Geschichte an, stellt die Personen vor, greift bis zu fünfzehn Jahre in die Vergangenheit zurück, lässt ab und zu ein paar Andeutungen fallen, die so düster und unklar sind wie das delphische Orakel.
"So kam Thomas Scheib, der sich bis dahin nur ein paar flüchtige Gedanken über Elisabeths Mörder gemacht hatte, zu einem Fall, der ihn acht lange und bittere Jahre beschäftigen und am Ende gar in einen schrecklichen Verdacht bringen sollte." Immer wieder zweifelt der Leser: Gibt es den Serienmörder? Welche Rolle spielt Thomas Scheib? Und in welchen Verdacht wird er geraten? Dass er selbst als Mörder verdächtigt wird? Dass er Beweise gefälscht hat? Dass er als Kripobeamter versagt hat? Alles möglich, aber der Leser muss das Buch lesen, um das zu erfahren.
Solcherart sind die Hinweise, mit denen Petra Hammesfahr den Leser anfüttert. Erfolgreich. Den das Buch legt man erst wieder aus der Hand, wenn die letzte Seite gelesen ist. Dabei ist es nicht nur der übliche "Wer war's"-Krimi, die Spannung kommt auch aus den Personen, deren Geschichte langsam enthüllt wird, Kapitel nach Kapitel werden den Charakteren weitere Hüllen abgezogen wie einer Zwiebel.
Petra Hammesfahr kann Thriller schreiben, kein Zweifel. Lange genug musste sie üben, seit 1968 schreibt sie, aber erst in den Neunziger Jahren wurde sie veröffentlicht. Seitdem ist sie die wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche Krimiautorin und wird immer wieder mit Patricia Highsmith verglichen. Ob zurecht, muss jeder Leser selbst entscheiden.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2004
Das war das erste Buch das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe. Leider hat mich dieser Krimi total enttäuscht.
Einerseits bleiben die Charaktere farblos und man kann sich mit keiner Person identifizieren. Andererseits hat mir der Erzählstil nicht gefallen. Pausenlos kommen Andeutungen wie "Das sollte sein größter Fehler werden" vor. Erstens ist das abgedroschen, zweitens werden die Behauptungen nie bewiesen.
Das Buch bestand für mich praktisch aus zwei Teilen. Im ersten Teil verdächtigt der Leser einen Verdächtigen und im zweiten Teil hat dann die Autorin versucht ihre Einfallslosigkeit auszumerzen und einen zweiten Verdächtigen eingeführt. Der dann auch der Täter ist. Warum er nur alle zwei Jahre mordet ist total an den Haaren herbeigezogen.
Die ursprüngliche Idee fand ich wirklich gut, darum hab ich mir das Buch auch gekauft. Aber die Ausführung war miserabel. Das Buch hat nicht gehalten was der Klappentext versprochen hat.
Ich habe das Buch übrigens einer Bekannten geborgt, die totaler Krimifan ist. Die hat das Buch schon nach den ersten Seiten weggelegt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2014
fand ich die vielen Akteure und habe ungefähr nach der Hälfte des Buchs ein wenig den Überblick verloren, so dass ich immer wieder im Personenverzeichnis nachsehen musste, wer welche(n) Funktion/Beruf hat. Die Geschichte war spannend erzählt, aber für meinen Geschmack ein wenig zu langatmig. Charaktere und Motive wurden nicht ausführlich beschrieben, sie blieben oberflächlich und deshalb oft nicht nachvollziehbar.

Für Leser mit einem sehr guten Personengedächtnis das Richtige, für alle anderen gibt es bessere Krimis von Hammesfahr.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2003
Gäbe es Null Sterne, ich hätte sie das erste Mal hier vergeben!
Eine Warnung! Was habe ich mich geärgert über das Buch! Meine Konzentration reichte NUR für einen Krimi, also habe ich es noch einmal mit der PH probiert. Aber das war einmal zuviel und eindeutig das letzte Mal. Die Geschichte um einen Frauenmörder, der alle zwei Jahre am 14. September eine Frau umbringt, begann ja noch vielversprechend und spannend. Aber dann trifftete die Geschichte derab ab und las sich ähnlich dröge wie ein Polizeiprotokoll, eine springende Handlung, keinerlei Emotionen, viel zu viele Details, die mich eher verwirrt, denn aufgeklärt haben. Für mich einfach nur ein Ärgernis! Die letzten 50 Seiten habe ich mir dann auch nicht mehr angetan, nachdem ich mich davon überzeugt habe, wer denn nun der Mörder ist. Wenn ich daran denke, wie dicht und atmosphärisch ein Frühwerk von PH DER STILLE HERR GRENARDY dagegen war....
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2005
Ich bin froh, dass dies nicht das erste Buch ist, das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe, so bleibt mir wenigstens der Trost: sie kanns auch besser! Auch ich hatte Mühe, wie einige meiner Vorschreiber schon erwähnten, das Buch zu Ende zu bringen und habe sogar in der "Verzweiflung" den Schluss voraus gelesen.... Von allen Personen, die in diesem Krimi zuhauf vorkommen, fand ich den BKA-Ermittler Scheib noch am nervigsten bzw. die dauernden Anspielungen um seine Person "dies war sein größter Fehler"..."schon wieder ein Fehler, der aber nicht der einzige bleiben sollte" bla bla bla bla... Mann bzw. Petra, möchte man der Autorin zurufen, komm endlich zu Potte!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2005
Ich habe das Buch(mein erstest Buch von Petra Hammesfahr) nicht gelesen, sondern ich habe es mir als Hörbuch angehört.Es war sehr langatmig.Als Leser hätte ich vielleicht aufgegeben.Als Hörer habe ich es gleich zweimal gehört.Die einzlnen Personen und Geschehnisse sind geschickt miteinander verwoben.Sobald man den Täter zu kennen meint,erscheint ein andere möglicher Täter.Geschickt täuscht Petra Hammesfahr ihrer Leser.Bis zum Ende ist man im Zweifel.Sehr schwer verdaulich waren die vielen Namen.Trotzdem war ich faszieniert.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2003
Ich fand bisher beinahe ausnahmslos alle Bücher von Petra Hammesfahr sehr gut.Umso mehr hat mich der neue Roman enttäuscht.Die Handlung zieht sich wie Kaugummi,es kommt keine Spannung auf.Zudem wirken alle Figuren sehr farblos.
Wirklich schade.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2004
Ich habe so ziemlich alles von Petra Hammesfahr gelesen, und mir hat besonders gefallen, dass sie ihre Romane bzw. Krimis in eine Umgebung plaziert, die jeder Leser nachvollziehen kann. Frei nach dem Motto: das Böse wohnt oft im Nachbarhaus.
Jedenfalls habe ich mich durch dieses Buch eher durchgequält. Der Plot ist soweit logisch und spannend aufgebaut - alle 2 Jahre verschwinden Frauen, die entweder ermordet aufgefunden oder verschwunden bleiben. Ein Ermittler geht der Sache nach, bleibt trotz Ärger mit Kollegen und Vorgesetzten hartnäckig. Und dann ist da noch Karen, eine junge Frau, in deren Leben so Einiges schief gelaufen ist.
Bis zur Hälfte ist soweit alles ganz spannend, ab dann zieht es sich wie Kaugummi. Die Handlung kreist nur noch um die 2 Verdächtigen, wird wirr, man ist genervt und will eigentlich nicht einmal mehr wissen, wer es nun war.
Kurz und gut: ich kann's nicht empfehlen. 2 Sterne.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2003
Habe es nach längerer "Erholungspause" doch mal wieder mit Petra Hammesfahr versucht. Das war eindeutig das letzte Mal! Die Story ist wirr, tausend verschiedene Namen, ständig wechselnde Theorien, in denen für mich jede Logik fehlt, gleichzeitig bedient sich die Autorin allerdings eines unglaublichen drögen, trockenen, geradezu biederen Schreibstils - keiner der Protagonisten bekommt auch nur das geringste bischen Lebendigkeit oder nachvollziehbare Emotionalität eingehaucht. Ein bedrückend engstirniger Kleinstadtgeist wird hier nicht nur beschrieben, sondern scheint Fundament des schriftstellerischen Schaffens der Autorin zu sein. Das geht schon bei der Wahl der Durschnitts-Deutschen-Vornamen ihrer Figuren los, zieht sich als roter Faden weiter durch die entsetzlich rückständigen Männer-Frauen-Beziehungen, die sie beschreibt und bekommt dann etwas geradezu ekelhaft Doppelmoralisches und Kleinkariertes, wenn plötzlich in dieses Idyll irgendeine sexuelle Perversion oder Abweichung plaziert wird.
Der ganze Kriminalfall an sich ging mir irgendwann nur noch gehörig auf díe Nerven. Ich habe das Buch kurz vor Schluss zugeklappt und kann bestens damit leben, nie zu erfahren, wer nun der Täter in dieser mißlungenen Story war.
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