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54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Notbremse im Kopf
Andreas Altmann hat für uns Indien bereist und davon geschrieben. Zwei Monate lang befuhr er den gigantischen Subkontinent von Mumbai aus gegen den Uhrzeigersinn mit der Eisenbahn und hielt seine Erlebnisse in einem arrangierten Tagebuch fest. Um es gleich vorweg zu sagen: „Notbremse nicht zu früh ziehen!“ ist ein lesenswertes Buch. Unter den zuhauf...
Veröffentlicht am 22. Januar 2006 von Thomas Reuter

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kaum geeignet für wirklich Indieninteressierte!
P. Dielenschneider hat es in seiner Rezension auf den Punkt gebracht. Der Autor plätschert nur seicht an der Oberfläche der Indischen Realität. Vieles hat er unreflektiert übernommen, wie die an den Haaren herbeigezogene Erklärung warum Ganescha einen Elefantenkopf hat. Reiner Unfug. Es gibt auch keine Gebetsformel (Mantra`) die auf namaka endet...
Veröffentlicht am 20. Juli 2012 von Christian Stadler


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54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Notbremse im Kopf, 22. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
Andreas Altmann hat für uns Indien bereist und davon geschrieben. Zwei Monate lang befuhr er den gigantischen Subkontinent von Mumbai aus gegen den Uhrzeigersinn mit der Eisenbahn und hielt seine Erlebnisse in einem arrangierten Tagebuch fest. Um es gleich vorweg zu sagen: „Notbremse nicht zu früh ziehen!“ ist ein lesenswertes Buch. Unter den zuhauf veröffentlichten Reisejournalen und -reportagen sticht es durch seine geschickte Themenauswahl und durch sprachliches Können hervor. Altmann kann schreiben. Es gelingt ihm skurrile und exotische Situationen zu kondensieren und für das Daheimgebliebene Bewusstsein konsumierbar zu machen. Alles Überflüssige, was andere Reisebücher so häufig prägt, wird hier weggelassen. Mit Erleichterung nimmt der Leser wahr, dass er nicht mit einer tödlichen Chronologie der Ereignisse vom Betreten des Flugzeuges bis zum Betreten der Heimaterde behelligt wird. Stattdessen ausgesuchte Ereignisse, Begegnungen mit Menschen und kulturelle Skurrilitäten. Auch keine Beschreibungen von Städten und Kulturgütern. Dazu greift man dann eh lieber zu seriöseren Büchern. Was also beschreibt Altmann? Das lässt sich am besten in einem Bild erläutern: Andreas Altmann ist das fahrende westliche Bewusstsein in der Fremde. Alle seine Aufzeichnungen geben diesen Widerspruch wieder, arbeiten sich ab an der unüberwindlichen Schnittstelle zwischen dem Eigenen und dem Anderen. Das muss an sich nichts Schlechtes heißen, nein im Gegenteil: Bei solcher Art der Erzählung handelt es sich um das älteste Brot des Reisejournalismus. Gerade dafür geht man ja in die Fremde.
In dieser Familie der Reisenden auf dem Weg zu sich selbst gehört Altmann einer besonderen Spezies an. Seit der Massentourismus die Tore in die hintersten Schlupfwinkel der Welt geöffnet hat, befallen Heimatflüchtlinge jeglicher Art die exotischen Teile der Welt. Sie finden sich hier einer besonders eigenartigen und prekären Situation ausgesetzt. Sei sind nämlich plötzlich selber das Symbol, ja die Inkarnation jener Welt, der sie eigentlich entfliehen wollen, und nichts kann sie hiervor retten. Wer als westlicher Besucher ein Land wie etwa Indien bereist, ist automatisch – ob er will oder nicht – Multimillionär. Auf der Flucht vor der kapitalistischen Kälte der Heimat und auf der Suche nach sozialer Egalität und Authentizität finden sich solche Reisende unausweichlich an der obersten Spitze der gesellschaftlichen Leiter wieder – und haben damit natürlich ihre Schwierigkeiten. Als natürlicher Kastenkritiker ist man zugleich Angehöriger der obersten Finanz-Kaste. Eine Rolle, die nur schlechtes Gewissen produziert und nie akzeptiert werden kann. Ganz besonders dann nicht, wenn man wie Andreas Altmann ein Vertreter der Alt-68er ist.
Von diesem Widerspruch berichtet das Buch über weite Strecken. Altmann lässt uns seinem schlechten Gewissen in vielen Situationen teilhaben. Er überschwemmt dabei zugleich die fremde Welt mit den eigenen westlichen Wertvorstellungen, möchte „Indien aufräumen“ oder einer ständig essenden, verfetteten Matrone der indischen Mittelschicht „eine watschen“. Solche Ausfälle und Kurzschlüsse der westlichen Moral tun jedoch dem Unterfangen und der Güte des Buches keinen Abbruch. Sie spiegeln vielmehr genau das Dilemma eines jeden Indienreisenden wider und selbst ein erfahrener Weltreisender wie Altmann scheint hiervor nicht gefeit zu sein. Eine Lösung gibt es nicht – oder, wie Altmann selber an einer Stelle schreibt: man „muss da durch“.
Ansonsten hat das Buch von vielen sehr schönen Eindrücken, Andekdoten und Erlebnissen zu berichten und als erfahrener Journalist und Literaturkenner versteht es Altmann, die treffenden Worte zu finden. In vielerlei Hinsicht also eine lohnende Lektüre.
Thomas Reuter
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht, Zauber!, 25. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
"Indien" - Man hat das Wort kaum gehört, schon drängt sich ein Abziehbild nach dem anderen vor das innere Auge: bettelnde Armut, irre Menschenmassen, stinkende Motor-Rikschas, brennende Leichen am Ganges, und, natürlich, heilige Kühe am Straßenrand. Nach der Lektüre dieses Buches ist das anders: Da drängt sich mir beim Wort Indien vor allem eines auf - die Sehnsucht nach einem unverständlichen Zauber, den man selbst einmal erleben möchte.

Schuld daran ist dieses Buch: In allem, was er auf seiner Reise erlebt, entdeckt Andreas Altmann die Magie des Landes - und mit ihr verhext er den Leser. Das überrascht umso mehr, als er Indien so ungemütlich wie nur möglich bereist. Altmann fährt Zug und Bus, schläft in günstigen, selten guten Hotels. Und natürlich sieht auch er Armut, irre Menschenmassen, Motor-Rikschas und Kühe. Doch Altmann sieht vor allem - die Menschen, den Einzelnen. Indem er ihre Geschichten erzählt, bricht er den Subkontinent klein und macht ihn für den Leser erfahrbar. Er beschreibt, was ihm selbst - absolut subjektiv - als bemerkenswert erscheint. Und tut das in Bildern, die man schon nach einemmal Lesen nicht vergisst, deren subtile Schönheit hier aber kaum wiederzugeben ist. Da gibt es die poetische Skizze eines Spiegelei-Verkäufers vor der schwarzen Nacht in Darjeeling. Die Mini-Parabel einer vermeintlich schlauen Kuh in Varanasi, die mit einer anderen rangelt, um eine Treppe hinaufzuklettern - und oben erkennt, dass es dort so wenig Gras gibt wie unten. Oder den Streit zwischen dem Autor und einem Taxifahrer, der eine Leiche scheinbar gefühllos im Straßengraben liegen lässt, dies aber nur deshalb tut, weil er sonst wohl für ein Verbrechen zahlen müsste, das er nicht begangen hat.

Neben den Geschichten selbst hat mich vor allem der Ton gefangen genommen, in dem Altmann berichtet. Am liebsten hört man ja Menschen zu, die es so unendlich drängt, das Erlebte mit anderen zu teilen, dass sie in der Begeisterung mitunter ein Wort verschlucken. Ähnlich rasend fasziniert erzählt Altmann - nur lässt er als Kisch-Preisträger kein einziges Wort aus (und, wichtiger, erlaubt sich keines zuviel). So ist das Buch ein Staccato aus Erlebnissen, Kurzporträts, Skizzen, Härten, Kuriositäten und immer wieder eigenen Assoziationen, Gedanken und Urteilen. Mal böse, mal charmant, mal einfach nur genervt und frustriert, aber immer überraschend schonungslos und konkret. Solche sprachmächtige Atemlosigkeit muss jeden Leser verführen - hin zu Büchern, hin zu Indien.

Altmann empfiehlt kein einziges Hotel, bewertet nicht ein Restaurant nach Gut&Günstig-Kriterien, gibt auch nicht den kleinsten Tipp, wie man als gemeiner Europäer indisches Klima am besten erträgt, möglichst schon, ehe man das Haus verlassen hat. Und verzaubert mit seinem schmalen Band doch mehr als jeder Lonely-Planet-Schinken. Denn der Autor macht Lust, ja, Lust auf die Enge in indischen Städten, Enge bis zur Atemnot in den Zügen. Lust auf die Unwägbarkeiten und Mühen allerorten. Weil man ihm am Ende der knapp 200 Seiten glaubt, dass sich so der Zauber indischer Leichtigkeit erleben lässt. Und dass dieser sich im besten Fall überträgt - und sei es nur für Minuten.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das andere Indien, 16. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
In Indien. Vor einer T-Kreuzung. Man fragt nach dem Weg. Rechts oder links? Antwort des gefragten Inders: „You go left-right Sir - no problem!" Wiederholte Nachfrage, rechts oder links? Immer die gleiche Antwort. Daran kann man auf Dauer scheitern. Wenn man wohin will! Ein Programm hat. Europäisch denkt. Schon auf der ersten Seite von „Notbremse nicht zu früh ziehen" weist Andreas Altmann daraufhin, worum es geht. Um Leichtigkeit und die innere Einstellung zu einem Wahnsinnsland wie Indien. Situationen wie obige - die noch am leichtesten zu ertragen sind!! - nicht zu erdulden! Sondern darüber lächeln, ansatzweise darin erkennen, wie das Land „funktioniert". Das ist für Fremde schwer genug, wenn nicht unmöglich!
Und wer keine Reise nach Indien plant, auf dem Sprung dorthin ist? Trotzdem lesen. In dem Buch „Das andere Ägypten" (nicht von Herrn Altmann) wird das Land westlich des Nils beschrieben. Wo verhältnismäßig wenig Reisende hinkommen. Weil es abseits liegt. Viele gar nicht wissen, das man dort überhaupt reisen kann. In „Notbremse nicht zu früh ziehen" geht es um Indien „westlich des Ganges". In übertragendem Sinne natürlich. Mit den kleinen Episoden und erlebten Geschichten macht das Buch Mut, Taj Mahal „links liegen zu lassen" und das „andere Indien" zu entdecken!
Manchmal stolpert man zwar über die ein oder andere Aussage des Autors, Widerstand regt sich. Zum Beispiel beim Thema Religion. Aber wer je bewusst auf Reisen war, Indien oder sonst wo, erkennt sich wieder! Vor allem die eigenen Schwächen. Wo man ungerecht, hartherzig war. Wo man nicht hinsehen wollte und es nachher bereute! Da tut es dann gut zu lesen, dass man nicht allein ist. Auch das ist das Schöne an diesem Buch.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Indien hautnah, 18. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
Ich weiß gar nicht, welches Buch von Andreas Altmann mir am besten gefällt. Aber für dieses bin ich am dankbarsten. Weil ich weiß, dass mich viele der beschriebenen Situationen, der Dreck und der Lärm Indiens zum Verzweifeln gebracht hätten. Dank Andreas Altmann kann ich aufmerksam davon lesen und einen kleinen, fernen Eindruck von Indien bekommen. Und begeistert sein über Sätze wie "ich will nah sein, nicht fern sehen.." Das zeichnet alle Bücher von Andreas Altmann aus: man erfährt nicht nur etwas über das jeweilige Land, welches er bereist, man erfährt auch immer etwas über das Leben und über sich selbst - wenn man aufmerksam liest. Das bei Andreas Altmann nicht zu tun, ist eine Sünde, mit der man am meisten sich selber schadet.
Kaufen, lesen, dankbar sein!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine indische Reise, 5. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
'Geradezu glücklich dürften Daheimgebliebene sein, wenn sie die Geschichten des Reporters Andreas Altmann lesen' (NDR)
Wie wahr!
Andreas Altmann reist mit der Eisenbahn durch Indien. 'Die produziert auch ein paar hundert Tote und ein paar tausend Verletzte. Aber sie gilt als romantisch, als Hort seltsamster Überraschungen und Garant jener ewigen Wahrheit, dass immer der auf der Strecke bleibt, der Indien aufräumen und renovieren will.' Der Autor lässt sich ganz auf das Land, auf den Subkontinent ein, mit Liebe und Herzenswärme, berichtet von den Menschen, die ihm begegnen, den kuriosen Erlebnissen, die ihm wiederfahren, nimmt den Leser mit in die unglaublich drangvolle Enge eines indischen Zuges und man genießt, nimmt jede Zeile auf und lässt sich bezaubern, wunderbares, widersprüchliches Indien. 'Inder leben so, weil sie es so wollen.'
'Mit einer Bedienungsanleitung im Gepäck macht man sich nicht auf den Weg zu Geheimnissen. Das Risiko nicht zu wissen, was tun und was denken in diesem Land, dieses Risiko muss der Neugierige aushalten. Vielleicht findet er eine Antwort, vielleicht nicht. Reicher jedoch geht er immer davon. Auch wärmer.' Nicht neidlos blicke ich auf diesen Erfahrungsschatz.
Und schaue wieder nach der Lektüre eines AA-Buches sehnsuchtsvoller nach anderen Horizonten.
Danke dem Autor für dieses besondere Buch!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Indien - lebensnah und intensiv, 11. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
Mit einer Story und den Worten:"Damit ich nicht die Freuden aus den Augen verliere, die Indien nur denen schenkt, die es lieben." überlässt sich Andreas Altmann dem Zauber Indiens. Und diesmal darf der Leser tief mit ihm in das Leben dieses einmaligen Landes eintauchen. Zwei Monate reist AA durch weite Teile Indiens und lässt auch die heiligen Stätten am Ganges nicht aus. Die meisten Wege werden mit Indien Railways zurückgelegt.

Bei dieser Reise zeigt sich nicht nur deutlich, dass hier ein in Indien Verliebter (und Kenner) unterwegs ist, hier tritt auch die rastlose Reporterseele massiv zutage. Dem Leser wird ein umfangreiches Bild über Geschichte und Gegenwart von Indiens Eisenbahn vermittelt, über die bemerkenswerten Leistungen, den Zustand des Schienennetzes, die Auswirkung der Bevölkerungsexplosion und nicht zuletzt das Verhalten der Bewohner. Gründlich recherchiertes Wissen wird scheinbar spielerisch vermittelt, mit der Leichtigkeit, nach der AA immer wieder sucht. Es beleuchtet die unterschiedlichen Seiten und fällt sein Urteil aus dem Erleben.

Man empfindet die unglaubliche Enge in den Waggons mit, durchaus komische Situationen, die einfach Witz haben oder ulkig sind, weil sie uns Mitteleuropäern so grotesk erscheinen, wie die irrsinnigen Szenarien beim Ein- und Aussteigen. AA kampiert in einfachen Hotels, denn hier ist er den Menschen näher als in Luxussuiten. Er sucht Orte seiner Jugend auf und vergleicht mit dem Heute und er findet alte Freunde wieder. Man spürt die Freude aber auch den Schmerz beim Abschiednehmen, ist doch ein Wiedersehen meist ungewiss. Natürlich zieht es AA auch in die Welt der Gaukler, der Sadhus und der Ärmsten am Rande der Metropolen. Er scheut keine Berührungen und es ist immer Nähe und die Gesprächspartner werden stets beim Namen genannt.

Das Thema Sexualität wird ebenfalls angesprochen, haben wir doch in dieser Hinsicht völlig falsche Vorstellungen von dem Land, das uns einst das Kamasutra bescherte. Jetzt herrscht in Indien biederste Verklemmtheit und weibliche Reisende aus freizügigeren Kulturkreisen sollten mit Belästigungen der oft unterversorgten indischen Männer rechnen, wenn sie sich in eben dieser Weise kleiden.

Dieses Buch ist wertvolle Hilfe, Ergänzung und wichtige Lektüre für alle die, die Indien bereisen wollen. Es ist gleichermaßen lehrreich für die, die aus irgendwelchen Gründen so eine Reise nicht antreten können oder wollen. Die Exotik Indiens berührt sie alle und AA schildert lebensnah und realistisch in der ihm eigenen bilderreichen Sprache.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lust auf Indien, 28. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
Andreas Altmann macht Lust auf Indien und er gibt einen guten Einblick in den komplexen indischen Alltag. Die beschriebenen Situationen mögen oft durchaus ernsthaft sein, werden aber immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge präsentiert.
Andreas Altmann macht deutlich, dass eine Reise durch Indien anstrengend und auch belastend sein kann, ohne Interessierten die Lust darauf zu vermiesen. Ein humorvoller, kurzweiliger und doch tiefgründiger Bericht über ein Land, das sicher nicht leicht zu verstehen ist! Andreas Altmann hilft dabei.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altmann ist der Beste., 21. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
Altmann ist und bleibt der Beste.
Auch wenn er mit dem Zug durch Indien streunt darf man sich auf tiefe Einblicke in die Seele und die Kloaken dieses Kontinents freuen. Von Neu- und Lebensgier getrieben verschafft er dem Leser Eindrücke, die der Reiseführer verschweigt. Subjektiv und erfrischend wenig lektoratsgefiltert wie immer bringt er seine Gedanken zu Papier. Es braucht sein Talent und seinen Mut die Abgründe und schwindeligen Höhen dieses Landes zu erleben und in schöne Worte und Geschichten zu fassen. Denkanstöße sind inklusive. Erfreulicher Weise ohne Besserwisserei und erhobene Zeigefinger. Weitgereiste haben eben größere Herzen. Kurz, ein Buch für Alle die in Indien waren oder hin wollen. Und für die Verhinderten oder Reisefaulen erst recht.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kaum geeignet für wirklich Indieninteressierte!, 20. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien (Taschenbuch)
P. Dielenschneider hat es in seiner Rezension auf den Punkt gebracht. Der Autor plätschert nur seicht an der Oberfläche der Indischen Realität. Vieles hat er unreflektiert übernommen, wie die an den Haaren herbeigezogene Erklärung warum Ganescha einen Elefantenkopf hat. Reiner Unfug. Es gibt auch keine Gebetsformel (Mantra`) die auf namaka endet. Entweder namah oder namaha! Sadhus mit arbeitsscheuen, faulen Deutschen gleichzusetzen zeugt auch von einer absoluten Unkenntniss der Materie.Die Regeln und Pflichten und Entbehrlichkeiten eines Lebens als echter Sadhu haben nichts mit Faulheit und Nichtstun gemein. Als Reporter hat der Autor einfach nur schlecht oder garnicht recherchiert.Ich habe bis jetzt mehr als drei Jahre in Indien verbracht weshalb ich mir diese Urteil über dieses Buch erlaube. Auch wenn es zeitweise lustige Passagen gibt, kann auch ich nur einen Stern geben. Mitte November bin ich wieder in Indien und bleibe für 4 Monate. Ein tolles Land trotz seiner vielen Widersprüche und Eigenheiten. India, I`m loving it!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch mit vielen kleinen Geschichten aus Indien, 11. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe das Buch während meines Indienurlaubs gelesen und viele neue Einsichten gewonnen. Man merkt bei jeder Zeile, dass der Autor Indien nicht nur ausgesprochen gut kennt, sondern auch liebt. Auf jeden Fall lesenswert.
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Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien
Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien von Andreas Altmann (Taschenbuch - 1. Dezember 2003)
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