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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leicht und spannend unterhaltsam und unterhaltsam leicht...
Liza Marklund hat mit der Protagonistin Annika Bengtzon eine äusserst charmante und sympathische Figur geschaffen, deren Eigenheiten auf den Handlungsverlauf immer Einfluss haben. Es macht Spaß, zu lesen, wie eine 'ganz normale Journalistin' nicht dem Prototyp eines erfolgreichen Amateur-Kriminalisten und unter keinen Umständen etwa dem...
Veröffentlicht am 23. Mai 2007 von Christian Mayr

versus
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2.0 von 5 Sternen So lala....
...ums Vorweg zu schicken: Das war mein erstes Buch von dieser Autorin, gekauft für einen Stockholmurlaub. Erwartet hatte ich einen Krimi. Bekommen einen Frauenroman.

Dabei fängt es eigentlich gut an. Die Beschreibung des Nobelpreisbanketts, der Örtlichkeiten, der "professionellen Zwickmühle" in der sich die Protagonisting wiederfindet...ich...
Veröffentlicht am 1. Juli 2009 von swanpride


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leicht und spannend unterhaltsam und unterhaltsam leicht..., 23. Mai 2007
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Liza Marklund hat mit der Protagonistin Annika Bengtzon eine äusserst charmante und sympathische Figur geschaffen, deren Eigenheiten auf den Handlungsverlauf immer Einfluss haben. Es macht Spaß, zu lesen, wie eine 'ganz normale Journalistin' nicht dem Prototyp eines erfolgreichen Amateur-Kriminalisten und unter keinen Umständen etwa dem Macho-Charaktistikum entspricht, wie das andere Autoren nur zu gerne auskosten. Nein, Bengtzon zerbricht in diesem Serien-Roman - den man problemlos auch ohne Kenntnis früherer Marklund-Krimis geniessen kann - an persönlichen Problemen und just das macht neben der gut konstruierten Handlung diesen Krimi lesens- und begrüßenswert:

Während einer Gala-Veranstaltung des Nobelpreises wird in unmittelbarer Nähe der Redakteurin Annika Bengtzon ein Mord verübt. Inbesondere das Motiv ist unklar, auch wenn später die Mörderin ermittelt - wenn auch noch nicht gefasst - wird. Weitere Morde aus dem Umfeld des Nobelpreis-Kommitees erschüttern das Land und die Motive werden immer undurchschauberer, bis Annika Bengtzon recherchiert und gemeinsam mit Kommissar Zufall dem Mörder auf die Spur zu kommen scheint, während parallel ihr privates Leben zusammenzubrechen scheint: ihre Ehe scheint vor dem Aus, vor einer Affäre hat sie Angst, ihre beruflichen Ziele werden auf Eis gelegt, ihre Kinder finden sich in einer neuen Wohnumgebung nicht zurecht, ihre beste Freundin nutzt sie schamlos aus und zuguterletzt läuft ihr neuer Nachbar auch noch Amok.

Es ist beeindruckend, wie Marklund hier eine spannende Handlung konstruiert, die wirklich locker und leicht zu lesen ist, gleichzeitig wächst von Seite zu Seite das Mitleid mit der Handlungsträgerin und sie reagiert stets so, wie man es eben nicht erwarten würde. Die Figuren sind sympathisch, Emotionen und Gefühle sind bedeutend wichtig für die Handlung und die Protagonisten und es fällt schwer, das Buch ungelesen aus der Hand zu legen. Der Stil ist selbstverständlich ein klein wenig feminin, dahingehend werden Leser von Krimis aus den Federn von etwa Kathy Reichs, Karin Slaughter, Fred Vargas oder etwa auch Mo Hayder oder Patricia Cornwell ohne Zweifel Liza Marklund mögen. Der nächste Krimi Marklunds wird ohne Frage auf meiner Einkaufsliste landen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Annika mal wieder am Abgrund, 22. Mai 2007
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe bisher alle Annika Bengtzon - Krimis von Liza Marklund gelesen und habe mich auch auf Nobels Testament wieder sehr gefreut, nachdem "Der rote Wolf" zuletzt ein echtes Highlight war. Annika, diese sperrige, spröde und doch warmherzige und immer wieder mitfühlende und an das Gute glaubende Person, ist mir mit all ihren Ecken und Kanten als Frau, Mutter und Journalistin absolut ans Herz gewachsen, obwohl es zuletzt anstrengend mit ihr war, die Stimmen, die sie hörte, ihre unverarbeiteten Traumata.... Aber auch Nobels Testament ist ein Leckerbissen, macht Freude - man muss allerdings schon die vorgänger kennen, sonst versteht man vieles wirklich nicht. Die Personen, ihre Biographien und ihre Verbindungen zueinander werden als bekannt vorausgesetzt, erklärt wird da nix und niemand. Für Anfänger undurchschaubar. Diesesmal dreht Marklund die Dramaturgie um, für gewöhnlich schliddert Annika am Ende in eine gefährliche Situation, diesesmal begegnet sie gleich zu Beginn einer eiskalten Killerin und natürlich wieder in den Focus der Ermittlungen, unterstützt wie immer von dem göttlichen "Q" und wie immer sabotiert vom Chefredakteur und vor allem vom eigenen Ehemann. Nebenbei hat sie ja plötzlich Kohle ohne Ende - der Finderlohn aus dem "Roten Wolf"!- und kauft ihr Traumhaus. Alles könnte bestens sein, ist es aber bei Frau Bengtzon leider nie. Die gute Anne Snaphane dreht mal wieder durch, ihre Ehe gerät noch weiter in die Krise, Sohn Kalle wird im Kindergarten gemobbt und der neue Nachbar entpuppt sich als Alptraum , ein geistesgestörter Freak. Und nebenbei muss Annika noch über diverse Morde an Wisenschaftlern berichten.....ach so und dann ist da noch die Killerin.....

Sehr spannend, wie immer, lebensecht, gefühlsecht, allerdings vom Katastrophenpegel her fast ein wenig zu heftig. Und der Cliffhanger am Ende - ja Herrschaftszeiten, die Marklund hat das Buch enden lassen., als hätten wir alle die Fortsetzung schon auf dem Nachttisch liegen!!!!

Das muss sie schleunigst aufklären, wie es denn nun weitergeht.

Ansonsten für alle Kenner des Annika - Kosmos sehr zu empfehlen, Anfänger müssen noch Hausaufgaben machen und die Vorgänger lesen, macht sonst keinen Spaß!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intelligente, gut gemachte Unterhaltung, 6. August 2007
"Nobels Testament" ist genau das Richtige für Leute, die sich bei der Krimilektüre auch für das Umfeld und das Privatleben der Ermittlerin interessieren, außerdem Wert auf eine gute Recherche und Textqualität legen und gern mal bis tief in die Nacht hinein lesen, weil die Geschichte - nur in der Mitte gibt's einen Hänger - zu aufregend ist, um das Buch zuzuklappen und ins Bett zu gehen. Übrigens: Ich habe nicht alle Marklund-Romane gelesen und habe den jüngsten trotzdem verstanden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So lala...., 1. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Nobels Testament: Ein Fall für Annika Bengtzon (Taschenbuch)
...ums Vorweg zu schicken: Das war mein erstes Buch von dieser Autorin, gekauft für einen Stockholmurlaub. Erwartet hatte ich einen Krimi. Bekommen einen Frauenroman.

Dabei fängt es eigentlich gut an. Die Beschreibung des Nobelpreisbanketts, der Örtlichkeiten, der "professionellen Zwickmühle" in der sich die Protagonisting wiederfindet...ich war gefesselt. Für etwa 40 Seiten lang. Dann ging es auf einmal nur noch um Familienprobleme und Nachbarschaftsstreitigkeiten, und der Rest des Buches war eine Qual. Ich hatte eigentlich nur den Wunsch, diese Annika mal anzuschreien, dass sie sich mit ihrem Mann aussprechen, aus diesem Vorort rauskommen und ihrer egoistischen "Freundin" mal die Meinung sagen sollte.

Wo in diesem Buch ist eigentlich mal ermittelt worden? Auf den richtigen Täter stößt Annika Bengtzon letztlich, weil sie zufällig in das richtige Haus mit der richtigen Nachbarin einzieht. Dass die letztliche Lösung des Falles dann auch noch hochgradig verworren ist, macht auch keinen Unterschied mehr.

Spannung kam auch nicht so wirklich auf, weil viel zu viel von der Perspektive der Mörderin beschrieben wurde.

Ich gebe Punkte für das "Stockholm"-Feeling und die realistische Beschreibung für das, was bei den Zeitungen so tagtäglich abgeht. Aber insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Autorin auf so viele Baustellen gearbeitet hat (persönliche Probleme der Protagonistin, Geschichte von Alfred Nobel, Korruption in der Wissenschaft, Ethische Grundfragen in der Terrorbekämpfung, Ethische Grundfragen in der Pressearbeit, Gleichberechtigung der Frauen), dass das eigentlich Opfer in der Geschichte die Krimihandlung geworden ist. Von Trivialitäten dahingeschlachtet endete sie so blutleer, dass sie sich nur für wenige Seiten am Schluss in den Vordergrund schleppen konnte.

Ich glaub nicht, dass ich nochmal einen Roman von der Autorin lesen werde.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Nobelpreis und die Befindlichkeiten einer Kriminalreporterin, 6. November 2008
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nobels Testament: Ein Fall für Annika Bengtzon (Taschenbuch)
Mit "Nobels Testament" (rororo 23299) liegt nach "Olympisches Feuer" (rororo 22733), "Studio 6" (rororo 22875), "Paradies" (rororo 23104), "Prime Time" (rororo 23298) und "Der Rote Wolf" (rororo 23297) der sechste Fall mit der Kriminalreporterin des "Abendblatts" Annika Bengtzon von Liza Marklund vor. Annika Bengtzon muß - ungern, aber doch - über das festliche Dinner anläßlich der Nobelpreisverleihung berichten und wird dort Zeugin des Mordes an Caroline von Behring, der Vorsitzenden des Nobelpreiskomitees und Professorin am berühmten Karolinska-Institut. Sie bekommt von der Polizei Schreibverbot und wird von der Zeitung beurlaubt. Der Fall läßt ihr jedoch keine Ruhe. Als dann noch weitere Mitarbeiter des Karolinska-Instituts ermordet werden weiß sie am meisten über die Hintergründe der Morde, die mit Vergabe des Nobelpreises zu haben, und es gelingt den Täter zu fassen. Gerade da ist ihr Urlaub beendet und es gelingt ihr mit dem "Abendblatt" ein richtiger Scoop. So kurz, so klar. Die 443 Seiten des Buches sind jedoch nur zum Teil der Kriminalhandlung gewidmet, sondern vornehmlich den Befindlichkeiten von Annika Bengtzon: den Problemen mit ihren Kindern; die Querelen mit ihrem Mann, der sie schließlich verläßt; ihre Freundschaft zu Anne Snapphane, die sie ausnützt; ihre Auseinandersetzungen mit ihrem Nachbarn. Dazu kommt eine unnötige Nebenhandlung über die Abschiebung von Jemal Ali Ahmed. Interessant die über mehrere Kurzkapitel erfolgte Darstellung des Lebens von Alfred Nobel. Trotzdem alles in allem der bisher schwächste Annika Bengtzon-Roman.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen annika bengtzon wieder in Aktion, 16. April 2007
Von 
Peter Goebel (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Lange hat man auf einen neuen Roman um die Abendblatt Journalistin Annika Bengtzon warten müssen. Verwöhnt von guten Krimis von Liza Marklund habe ich mir auch das neue Buch zugelegt. Der Plot klingt interessant. Bei den Feierlichkeiten um die Nobelpreisverleihung in Stockholm wird eine Professorin, die Mitglied des Nobelpreiskomitees ist, ermordet. Und wie es der Zufall will, steht Annika Bengtzon nicht weit vom Geschehen, da sie von der Verleihung berichten soll. Sie sieht die Professorin sterben und wird somit zur wichtigsten Augenzeugin. Leider darf sie über den Vorfall somit nicht schreiben. Soweit interessant, zieht sich der Roman leider über lange Strecken bevor er so richtig an Fahrt gewinnt. Annika wird beurlaubt, sie zieht mit ihrer Familie von der Stadt aufs Land, wer aber denkt, das sie hier zur Ruhe kommt, weit gefehlt. Nervende Nachbarn, Ärger mit ihrem Mann Thomas und ihre allgemeine Unzufriedenheit machen ihr das Leben schwer. Auf den letzten 100 Seiten kehrt Liza Marklund dann zur alten Form zurück und endlich macht das Buch auch richtig Spass.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur ein toller Krimi, sondenr auch ein Buch über das Zusammenleben zweier erfolgreich berufstätiger Eheleute, 29. Januar 2008
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Der neue Roman von Liza Marklund setzt die Erfolgsgeschichte dieser außergewöhnlichen Kriminalschriftstellerin fort. Wie schon in ihren früheren Büchern verknüpft sie einen genialen Spannungsaufbau mit einer Geschichte, die ihr erlaubt, in guter schwedischer Krimitradition (Sjöwall/Wahlöö, Leif GW Persson u.a.) Degenerationserscheinungen der lange so vorbildlichen schwedischen Demokratie aufzuzeigen.

Der Schauplatz der aktuellen Geschichte ist das berühmte Karolinska-Institut, in dem nicht nur geforscht wird, sondern in dem u.a. die Auswahl für die jährliche Vergabe des Medizin-Nobelpreises getroffen wird. Obwohl alles an dieser außerordentlich spannenden Geschichte erfunden ist, gibt Liza Marklund einen gut recherchierten Einblick in den Wissenschaftsbetrieb, den gnadenlosen Konkurrenzkampf unter Wissenschaftlern um die Fördergelder und die besten Forschungsbedingungen, das gegenseitige Misstrauen, die Sucht nach dem Erfolg und der Anerkennung und die extreme Abhängigkeit der Grundlagenforschung von den großen Pharmakonzernen dieser Welt.

Die aus den anderen Büchern bekannte Journalistin Annika Bengston, Redakteurin des Stockholmer Abendblatts freut sich auf einen schönen Abend: sie soll einen Bericht liefern von der Verleihung des Medizin-Nobelpreises, der am 10. Dezember im festlich geschmückten Stadthuset in Stockholm dem Preisträger, einem Forscher aus Israel überreicht werden wird. Am Ende des Abends tanzt Annika mit einem Kollegen vom Konkurrenzblatt, der ihr gut gefällt und für den sie schwach werden könnte, als ihr zunächst eine Frau auf den Schuh tritt. Für Sekundenaugenblicke nimmt Annika diese Frau wahr; kurz danach fallen zwei durch Schalldämpfer kaum hörbare Schüsse und unmittelbar neben Annika wird die Präsidentin des Nobelkomitees erschossen und der diesjährige Preisträger aus Israel schwer verletzt.

Kommissar Q, auch er für Annika und ihre Stammleser schon bekannt, verbietet ihr darüber zu schreiben und sorgt dafür, dass sie für ein halbes Jahr beurlaubt wird. Doch Annika verfolgt mit ihren eigenen Methoden in dieser Zeit den Fall - zu genau ist ihr in Erinnerung geblieben, wie Caroline von Behring, das Opfer, sie in ihren letzten Lebenssekunden anschaute, so als habe sie mit diesem Attentat gerechnet und wüsste genau Bescheid.

Die Polizei ist auf der Spur jordanischer Terroristen von "Neuen Jihad", die sich natürlich sofort gemeldet hatten und den Verdacht nahe legten, der jüdische Preisträger sei das hauptsächliche Ziel des Anschlags gewesen.

Liza Marklund schildert nun unter anderem die schnelle, für einen Rechtsstaat sehr bedenkliche Abschiebung eines vermeintlichen Terroristen durch die Amerikaner und weckt damit Erinnerungen an verblüffende Parallelen zu Vorgängen in der letzten Zeit in Deutschland.
Auch die heftigen Diskussionen , die Annika mit ihrem im Justizministerium beschäftigten Ehemann führt über notwendige Befugnisse der Polizei zur Bekämpfung der Terroristen kommen deutschen Lesern sehr bekannt vor. Und so mischt Liza Marklund in gewohnter Weise die Themen, indem sie es wie bei den Vorgängertiteln auch versteht, aktuelle Debatten aufzugreifen, ohne dass sie dozieren würde. Und es gelingt ihr noch besser als anderen Autoren, das Privatleben ihrer Protagonistin zum das ganze Buch durchziehenden Subthema zu machen, ohne dass es lästig wäre. So ist dieses Buch nicht nur ein toller aktueller Krimi, sondern auch ein Buch über das Zusammenleben zweier erfolgreicher berufstätiger Eheleute und ihrem täglichen und manchmal verzweifelten Versuch über all dem beruflichen Engagement und dem persönlichen Ehrgeiz die Liebe, die Familie und die Kinder nicht aus den Augen zu verlieren. Man ist schon jetzt auf das nächste Buch gespannt, um zu erfahren, wie diese Geschichte weiter gehen wird.

Dieses Buch ist absolut empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Stockholm-Krimi!, 17. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Nobels Testament: Ein Fall für Annika Bengtzon (Taschenbuch)
Mir hat das Buch ganz ausgezeichnet gefallen. Gekauft habe ich es, weil ich nach Stockholm gereist bin und "passende" Lektüre wollte, zum Einstimmen und Nachklingenlassen - und dafür eignet sich dieser Krimi schon einmal hervorragend, weil Orte und Stimmungen sehr gut beschrieben werden. Die Geschichte selbst habe ich ausgesprochen spannend gefunden, bis zum Schluss wird man zum Miträtseln animiert, um dann doch überrascht zu sein... Nebenbei erfährt man einiges über Alfred Nobel und den von ihm gestifteten Preis. Aktuelle politische Themen wie Terrorismusbekämpfung und Schutz der Privatsphäre werden ebenfalls angesprochen und zwar nicht gerade profund behandelt, aber immerhin von verschiedenen Seiten betrachtet. Zum Teil ist der Krimi auch die Geschichte einer Ehefrau und Mutter mit ihren alltäglichen Problemen; mir persönlich hat auch das gut gefallen, schon weil ich die Hauptperson sehr sympathisch finde - aber möglicherweise macht dieser Handlungsstrang das Buch eher zu einem Krimi für Frauen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zäh, 11. April 2007
Eigentlich bin ich ein großer Liza Marklund-Fan. Nur leider werden ihre "Krimis" immer langweiliger. Die Story dreht sich immer mehr um das persönliche und familiäre Leben der Hauptdarstellerin Annika. Sicher gehört es in so eine Geschichte mit hinein. Es nimmt aber einfach zu viele Seiten des Buches ein. So werden die Krimis immer mehr zu Romanen.

Das Spannendste an diesem Buch waren die letzten Seiten. Hier überschlagen sich dann aber auch die Ereignisse und man bekommt das Gefühl, die Autorin will mit ihrem Buch und der Story nur noch fertig werden. Wen interessiert wie die familiäre Situation der Annika weitergeht, der darf dann wohl auf das nächste Buch hoffen ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, toll: WANN gehtŽs weiter???, 24. September 2007
Ich mag den Stil von Liza Marklund. Ich finde es auch toll, dass sich die persönlicke Lebensgeschichte von Annika weiterentwickelt. So bekommt man eine richtige Beziehung zur Titelheldin. Gut, sie hat auch so ihre "Macken", aber das macht sie so menschlich - und ich will einfach wissen wie es weitergeht! Ich habe den Roman in wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Bis jetzt hat mir alles von Liza Marklund gut gefallen und ich bin schon riesig gespannt auf die Fortsetzung. Los, Frau Marklund, beeilen Sie sich!!!
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Nobels Testament: Ein Fall für Annika Bengtzon
Nobels Testament: Ein Fall für Annika Bengtzon von Liza Marklund (Taschenbuch - 1. September 2008)
EUR 9,99
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