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Kundenrezensionen

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am 17. Juni 2005
Hörbücher und Hörspiele kranken sehr häufig an der Stimme des Sprechers. Und noch nie habe ich es erlebt, dass Stimme und Text eine wirkliche Symbiose eingegangen sind. Bis jetzt. Otto Sanders Stimme ist anders, einzigartig. Sie ist knarzig, knorrig, trocken, melancholisch - eben so wie das Thema des Buches (Vergänglichkeit). Wenn Hemingways Gedanken über eine eigene Stimme verfügt haben sollten, dann klingen sie so. Schade, dass dies das einzige Hörbuch Hemingways ist, das von Otto Sander gelesen wird. Bitte mehr davon!
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am 31. März 2006
Das Buch setzt sich aus sechs Kurzgeschichten zusammen.
1.Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber
2.Die Hauptstadt der Welt
3.Schnee auf dem Kilimandscharo
4.Alter Mann an der Brücke
5.Oben in Michigan
6.Auf dem Quai in Smyrna
Die Geschichten variieren in ihrer Länge von drei bis fünfzig Seiten. Die behandelten Themen dieser sechs Kurzgeschichten sind sehr unterschiedlich und geben einen guten Einblick über die Hauptthemen in Hemingways Schaffenswerk. So nimmt die Großwildjagd (oder Jagd) im weitesten Sinne, die mit ihr verbundenen Gefahren und natürlich der Tod einen großen Teil dieses Buches ein.Aber auch Kampf und Krieg, Auseinandersetzungen unter Männern im Allgemeinen wird in einigen Geschichten zum Thema gemacht.Und natürlich Frauen und ihre Beziehungen zu Männern sind in vielen Werken Hemingways zu finden, so auch hier in einigen Kurzgeschichten. Nicht zu vergessen ist Hemingways Leidenschaft für Spanien(Bürgerkrieg) und den Stierkampf, denen er sich in 2 Kurzgeschichten widmet.
Mit diesen Geschichten gewinnt man einen guten Einblick über die Themen in Hemingways Werken und seinen Erzählstil. Daher ist dieses Buch ideal für Hemingway-Neulinge. Aber auch als eingefleischter Hemingway-Leser hatte ich großes Vergnügen an diesem Buch. Die Größe des Buches und die Länge der Geschichten machen es ideal für Unterwegs.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. November 2011
Viele Leser loben die schnörkellose, direkte Sprache Hemingways. Es heißt: "Hinter der scheinbar kunstlosen Sprache dieser Stories verdichtet sich erfahrenes Leben zur Wahrheit über Liebe und Tod". Ferner sagt man, daß hinter dieser geradlinigen Sprache trotzdem eine Poesie liegt, die sich mehr und mehr hervorhebt, je weiter man liest.

Lange, nachdem ich "Der alte Mann und das Meer" gelesen habe, nahm ich mir nun den vorliegenden Sammelband "Schnee auf dem Kilimandscharo" vor.
Und es stimmt: Die Geschichten sind klar, sie erzählen vom Leben, vom Tod und sie sind trotzdem poetisch. Mit am meisten beeindruckt hat mich die Titelgeschichte: Ein Mann, der sich in Afrika am Bein verletzt hat, liegt im Sterben; in seinen letzten Stunden blickt der Schriftsteller auf sein Leben zurück, spricht mit seiner Frau, die der Wahrheit nicht ins Auge sehen will. Oder gibt es doch noch Rettung? ... In mancher Geschichte klingt darüber hinaus so viel Melancholie mit, daß man unweigerlich an das selbst gewählte Lebensende von Ernest Hemingway denken muß.

Doch so ausgefeilt der Stil auch sein mag, so sehr wunderten mich die vielen Wortwiederholungen innerhalb aufeinanderfolgender Sätze ("hatte / war / sagte" ...). Ferner überzeugten mich insbesondere die sehr kurzen Geschichten inhaltlich nicht. Am Ende fragte ich mich hier, ob diese oder jene Geschichte eigentlich von Hemingway zu Ende geschrieben wurde oder ob es sich hier um Manuskript-Entwürfe handelt. Bei den längeren Kurzgeschichten wiederum erkennt man eher die in sich abgeschlossenen Handlungsstränge, was ich persönlich bereichernder finde.

Inhalt:
Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber
Die Hauptstadt der Welt
Schnee auf dem Kilimandscharo
Alter Mann an der Brücke
Oben in Michigan
Auf dem Quai in Smyrna

Alles in allem ein schöner Einstieg, um Hemingways Kunst kennenzulernen. "Kilima-ndscharo" auf dem Cover ist übrigens kein Trennungsfehler des Rowohlt-Verlages (rororo), sondern eher der alten Rechtschreibung zuzuordnen; heutzutage stünde dort "Kilimand-scharo".
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am 21. Oktober 2010
Gibt es Bücher die man besitzen sollte? Wenn sie meine Meinung interessiert...falls sie ein Leser sind, ist die Antwort: Ja! Auf jeden Fall! -Schnee auf dem Kilimandscharo- ist ein Buch, das in jedem Fall in diese Kategorie fällt. Sechs kurze, einprägsame Geschichten, die aus der puren Essenz geradliniger Literatur bestehen, beinhaltet dieser Hemingway Band. Nicht umsonst erreichte allein die Rowohlt Auflage bis zum Jahrtausendwechsel 359.000 Exemplare. Logischerweise bestimmt die Masse nicht die Klasse, aber bei diesen sech Hemingway-Stories ist das der Fall.

-Das kurze glückliche Leben des Francois Macomber- handelt von der Großwildjagd in Afrika. Macomber, seine Frau und der Wildhüter Wilson sorgen dafür, dass die Jagd ein schreckliches Ende findet. -Die Hauptstadt der Welt- nimmt uns mit zu zwei lebenslangen Lieben Hemingways: Spanien und der Stierkampf. -Schnee auf dem Kilimandscharo- ist die Geschichte von Harry, der in Afrika im Sterben liegt. Ein kleiner Dorn besiegelt das Schicksal des Jägers, der sein Leben noch einmal an sich vorbeiziehen sieht. Hemingways Beginn der Geschichte, mit dem Gerippe eines Leoparden unter dem Westgipfel des Kilimandscharo ist legendär. -Der alte Mann an der Brücke- ist eine Kriegserinnerung aus dem Ebro-Tal. -Oben in Michigan- erzählt von Jim, Liz und ihrer seltsamen Beziehung. -Auf dem Quai in Smyrna- ist ebenfalls eine kurze Kriegserinnerung aus der Türkei.

Als junger Mann habe ich Hemingway rauf und runter gelesen. Er war so etwas wie ein literarischer Held, ein Unikum, ein Typ, der so geradlinig war, wie es nur ging. Heute, sehe ich seine Person in anderem Licht. Ich würde sogar behaupten, als Mensch ist er aus der Zeit. Wer sich mit seiner Person beschäftigt, muss erkennen, wie zerrissen und getrieben dieser Mann war. Das genaue Gegenteil davon ist seine Arbeit. Klarer, sauberer, kürzer und prägnanter kann man Augenblicke nicht in Worte und Sätze fassen. Diese Arbeit wird die Zeit überdauern. Wer sich mit ihr bekannt machen will, für den ist der kleine Band -Schnee auf dem Kilimandscharo- genau der richtige Einstieg.
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am 31. Mai 2008
Hemingways Kurzgeschichte Schnee auf dem Kilimandscharo als Hörbuch. Da kann reinhören nicht schaden. Schon gar nicht, wenn Otto Sander liest. Der Mann, dessen Stimme so unverkennbar ist.

Der Schriftsteller Harry liegt im Sterben. Am Fuß des Kilimandscharo wartet er, zusammen mit seiner Frau, auf das rettende Flugzeug. Harry hat Wundbrand und seine Tage sind gezählt. Er lässt sein Leben Revue passieren und wartet mit stoischer Ruhe auf das Ende.
Hemingways Geschichte ist mehr oder weniger als Metapher zu verstehen. Hier und da deutet er an, dass der Tod, den er meint, der Tod des Schreibens ist. Heute wissen wir, wie stark Hemingway unter Schreibblockaden und der Angst, nicht mehr schreiben zu können, gelitten hat. Sein Held Harry steht sinnbildlich dafür. Natürlich ist auch in der Hörbuchform Hemingways Stil unverkennbar. Kurz, knapp, präzise, geradezu chirurgisch genau. Es ist eine Freude, das zu Hören. Vor allem, weil Otto Sander die Geschichte klar und sachlich liest. Allerdings kann die Hörbuchfassung aus niemandem einem Hemingway-Fan machen. Wer bisher Probleme mit einem der größten Schriftsteller des 20.Jahrhunderts hatte, der wird auch an der Hörbuchfassung keinen Gefallen finden. Wer Hemingway mag, der wird begeistert sein.

Gerade in der Hörbuchfassung wird klar, dass Hemingway kein klassischer Erzähler war. Werden Geschichten von Steinbeck oder Conrad durch den guten Vorleser noch aufgewertet, so bleiben Hemingways Stories das, was sie immer waren. Zielgenaue Beobachtungen der Zeit und Welt aus den Augen des Schriftstellers. Letztendlich bleibt noch anzumerken, dass 7,95 Euro für 45 Minuten Hörbuch ein stolzer Preis sind.
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am 6. September 2015
Elf bekannte Stories in neuem Gewand. "Originale reifen, Übersetzungen altern", heißt es nicht von ungefähr. Das liegt längst nicht immer an der Übersetzung, auch wirklich gute Übersetzungen kommen in die Jahre. Es ist einfach das Schicksal von vielen übertragenen Texten, dass sie mehr Kinder ihrer Zeit sind als die Originale. Daher tut man gut daran, Übersetzungen nach einigen Jahrzehnten noch einmal zu überarbeiten und sprachlich zu entstauben. Ich bin selbst Übersetzerin, und mir gefällt diese neue Übertragung von Werner Schmitz sehr gut. Das Buch ist zudem angenehm gestaltet, mit festem Papier, blauem Lesebändchen und attraktivem Einband. Selbst Leser, die ihren (deutschen) Hemingway gut zu kennen glauben, sollten sich dieses Buch einmal ansehen. Der frische Blick lohnt sich!
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am 7. Januar 2001
Diese Kurzgeschichtensammlung ist für viele der Höhepunkt des literarischen Erbes Ernest Hemingways an die Nachwelt. "Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber" zählte sogar zu dem Lieblingsgeschichten des Autors selbst. Meiner Meinung nach ist diese Story sogar noch besser, packender, überraschender als die nobelpreisgekrönte Geschichte "Der alte Mann und das Meer" oder ähnliche Meisterwerke.
Ich habe das vorliegende Buch ohne Pause durchgelesen - ironischer Weise nicht öfter als einmal. Ich habe Angst, die Geschichten könnten mir beim nochmaligen Lesen nicht mehr so gut gefallen, wie beim ersten Mal. Und diesen guten Eindruck möchte ich gerne so in Erinnerung behalten!
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Fakten (objektiv):
Der Band enthält sechs Kurzgeschichten die, anders als der Band "Der Abend vor der Schlacht", sich nicht alle um die Zeit des spanischen Bürgerkrieges drehen (sondern nur eine davon).
Unter den sechs Geschichten sind zwei, die lt. Klappentext die beiden Lieblingsgeschichten von Hemming waren, nämlich "Das kurze Glückliche Leben des Francis Macombder" und die Geschichte die auch dem Buch seinen Namen gab: "Schnee auf dem Kilimandscharo" (beide drehen sich im mehr oder weniger weiten Sinn um die Großwildjagd).
Die Länge der Geschichten ist recht unterschiedlich, "Macomber" nimmt mit gut 50 Seiten fast die Hälfte des Buches ein, während z.B. "Alter Mann unter der Bücke" bzw. "Auf dem Quai in Smyrna" mit knapp 3 Seiten auskommen. Die anderen beiden Geschichten, nämlich "Die Hauptstadt der Welt" und "Oben in Michigan" liegen längenmäßig irgendwo dazwischen.
Empfehlung (subjektiv):
Sämtliche der Geschichten sind typisch Hemmingway, die Erzählform die vom "Alten Mann und das Meer" evtl. bekannt ist. Scheinbar lakonisch dahinerzählt, ohne literatische Schnörkel und blumige Wortgebilde, bauen sich die Stroies langsam zu einer Welle auf und erreichen gegen Ende hin eine erzählerische Dichte, die den Leser (zumindest mich) am Schluß sprach- und atemlos zurückläßt.
Es ist schwer zu erklären was hier passiert, wahrscheinlich kondensiert sich Hemmingways bewegtes Leben zu einer sprachlichen Essenz, von der einige Tropfen (Worte) genügen um im Leser diese Erfahrungen wieder lebendig werden zu lassen. So wie sich Picasso's Malkunst in den wenigen Tuschestrichen einer Taube eine höhere Ausdruckskraft komprimiert, als viele Ölgemälde mit ihren vielen Farben und Schichten erreichen können.
Fazit:
Ein Genuß für Hemmingway-Freunde. Ein sehr guter Einstieg für alle, die ihn kennenlernen wollen. Und trotz der Kürze vieeel zu schade für eine Zug- oder Busfahrt.
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Erster Eindruck: Dialoge im Angesicht des Sterbens

Der Schriftsteller Harry ist mit seiner Lebensgefährtin, der bereits verwitweten Helen, in der Nähe des Kilimandscharo auf Großwildjagd. Doch durch eine kleine Verletzung leidet er an Wundbrand, er sieht seinen nahenden Tod. Reuevoll denkt er an all die Geschichten, die er nie zu Papier gebracht hat, während Helen die Ernsthaftigkeit seiner Krankheit nicht wahrhaben will...

Schriftsteller haben oftmals den Drang, sich selbst in ihre Werke hineinzuschreiben und so ihre Gedanken den Lesern noch näher zu bringen. Auch 'Schnee auf dem Kilimandscharo' von Ernest Hemingway ist eines dieser Geschichten, in die viel von der Persönlichkeit und des Hintergrundes Hemingways geflossen ist. 1977 entstand ein Hörspiel zu der Kurzgeschichte, das nun auf CD erhältlich ist, sowohl einzeln als auch in der großen Box, die der Audio Verlag zu den Werken des bekannten Autors veröffentlicht hat. Das Hörspiel kommt sehr reduziert daher, kein Einsatz von Musik, lediglich drei Sprecher ' und herausgekommen ist ein sehr intensives Hörerlebnis. Auch hier wird mehr Wert auf die Charaktere gelegt, insbesondere auf Harry, dessen Gedanken und Gefühle den Kernpunkt bilden. Seine Beschäftigung mit dem nahen Tod, seine Reue, auch seine Beziehung zu Helen, die mit ihrem Reichtum eher Mittel zum Zweck war, all dies formt vor dem Ohr des Hörers ein sehr genaues und detailliertes Bild des Mannes. Im Gegensatz dazu steht die lebensfrohe Helen, die sich gegen den Gedanken des Todes wehrt und auch schon mal voller Inbrunst und Leidenschaft zu streiten beginnt. Sanft in eine Abfolge von Gesprächen und Handlungen eingebaut kommen die beiden voll zur Geltung, und ein intensives und sehr bildreich in Szene gesetztes Ende sorgt für eine nachdenkliche Stimmung. Wunderbar, mit wie wenigen Mitteln aus der Vorlage hier ein hervorragendes und eindringliches Hörerlebnis geschaffen wurde, das mich wirklich berührt hat ' eine klare Empfehlung.

Wie oben bereits erwähnt sind hier nur drei Sprecher zu hören, denen so eine dementsprechend wichtige Funktion zukommt. Siegfried Wischnewski spricht den Harry, seine teils melancholische, teils harte Art formen ein sehr genaues Bild des Schriftstellers, der sich in den verschiedenen Gefühlslagen sicher bewegt. Ganz wunderbar ist die grandiose Rosemarie Fendel, die auch in ihren jungen Jahren schon eine sehr intensive Stimme hatte, mit ihrer gefühlsbetonten Sprechweise kann sie für Aufmerksamkeit sorgen, sich aber im richtigen Moment auch für ihren Partner zurückstellen. Peter Lieck ist Erzähler und gestaltet seine Passagen überraschend neutral, was den Einsatz der anderen beiden noch einmal aufwertet.

Musik ist überhaupt nicht eingesetzt, weder zu Beginn noch zwischen oder während der Szenen. Auch findet keine Einbettung von Geräuschen statt, sodass die Sprecher völlig auf sich gestellt werden ' das fehlen von Atmosphäre machen sie mit ihrer einzigartigen Interpretation allerdings leicht wett. Diese Konzentration auf das Wesentliche ' die Dialoge ' passt hier sehr gut und betont die Geschichte und die Charaktere noch weiter.

Ein alternder Mann mit Leopard, gehalten in gedecktem Schwarz-Weiß, dazu dezente Schriftzüge, die Autor und Titel verraten ' auch beim Cover wurde sich in wirkungsvolle Schlichtheit geübt ' zumal dem Leoparden eine nicht zu unterschätzende Rolle in dem Hörspiel zukommt. Der Infotext im Inneren des kleinen Booklets kann einige interessante Details offenbaren.

Fazit: Mit wenigen Mitteln und besonders hervorragenden Sprechern wurde eine gefühlsintensive und äußerst hörenswerte Geschichte in Szene gesetzt, die mit ihren kraftvollen Bildern zu fesseln weiß.
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am 11. August 1999
"Schnee auf dem Kilimandscharo" ist Hemingways berühmteste Erzählung. Geschildert wird die Geschichte eines Schriftstellers Harry, der mit einer reichen Frau verheiratet ist, sich bei der Jagd in der ostafrikanischen Steppe am Bein verletzt und die Wunde für harmlos hält. Doch die Verletzung führt zur Blutvergiftung und schließlich zum Tod, ehe Hilfe herbeigeschafft werden kann. Während des Todeskampfes reflektiert Harry noch einmal sein Dasein und erkennt die eigene Selbstaufgabe an der Seite seiner reichen Frau. Durch den Mund von Harry legt Hemingway Rechenschaft ab und analysiert sein eigenes schriftstellerisches Schaffen. In "Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber" führt Hemingway in der Gestalt des reichen Sonntagsjägers einen erbärmlichen Feigling vor, der erst im Angesicht des Todes seine Angst überwindet und ein befreiendes Glücksgefühl kennenlernt. In der knappen Zeit vor seinem Tod sieht er sein Leben im Zeitraffer, sich von der Umwelt verachtet und von seiner Frau gedemütigt. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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