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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hanseatische Geschäfte
Das Buch habe ich geschenkt bekommen. Weder der Titel noch der Autor sagten mir irgendetwas. Ergebnis: ich habe den "Criminalroman" verschlungen und hoffe nur, daß Boris Meyn möglichst rasch Commissarius Bishop den nächsten Fall lösen läßt.
Das besondere an diesem Buch: es handelt sich um einen Kriminalfall vor historischer Kulisse...
Veröffentlicht am 6. Februar 2003 von olschewski-bi

versus
3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Krimi????
Ich kann die positiven Bewertungen leider nicht nachvollziehen. Ich lese sehr viele Krimis, besonders gern auch historische. Viele Autoren wollen eigentlich eine "Botschaft" rüberbringen und verpacken sie in einem Krimi, weil Krimis gut gehen. Dagegen habe ich überhaupt nichts, wenn der Krimi trotzdem spannend geschrieben ist und die eigentliche Geschichte nicht...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2006 von MadameMim


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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hanseatische Geschäfte, 6. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Das Buch habe ich geschenkt bekommen. Weder der Titel noch der Autor sagten mir irgendetwas. Ergebnis: ich habe den "Criminalroman" verschlungen und hoffe nur, daß Boris Meyn möglichst rasch Commissarius Bishop den nächsten Fall lösen läßt.
Das besondere an diesem Buch: es handelt sich um einen Kriminalfall vor historischer Kulisse. Das Buch spielt in den 60er Jahren des 19. Jhdts.(!). Es spielt in Hamburg, dort im Hafenviertel, ganz genau: in der Gegend des damaligen Sandthor Hafens und auf dem Grasbrook. Die Gegend ist dem heutigen modernen Touristen u.a. als sogenannte "Speicherstadt" bekannt, die aber erst gut 20 Jahre später zu entstehen begann.
Es ist die Zeit des industriellen Aufbruchs. Die Dampfmaschine tritt ihre Revolution an und modernisiert (und rationalisiert) die bislang windabhängige Schiffahrt. Wachstum ist angesagt. Zentrales Thema in der Hansestadt: die Erweiterung des Hafens. Profitieren soll hiervon die regionale Wirtschaft (größere Konkurrenzfähigkeit). Gleichzeitig winken den Grundstückseigentümern der für die Hafenerweiterung benötigten Flächen sehr einträgliche Grundstücksverkäufe, wobei es sich hierbei durchgängig um das reiche Bürgertum und um Senatoren handelt. Zur Hafenerweiterung gibt es mehrere Modelle. Kontrovers werden zwei Alternativen diskutiert. In dieses sensible Umfeld paßt dann - man kann es sich denken - eine plötzlich auftauchende Leiche äußerst schlecht. Soweit also die äußerlichen Gegebenheiten dieses auch für Nichthanseaten sehr lesenswerten Buches.
Aber, eine konkrete Handlung gibt es denn dann doch: Die Geschichte hat mich am Anfang (aber auch nur dort) an Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert. Es geht nach der kurzen historischen Einleitung und dem Prolog damit los, daß zwei sich am Hafen herumtreibende Jugendliche, wovon der eine der Sohn des Commissarius ist, eine rätselhafte Flaschenpost finden. Auch nach der Entzifferung bzw. Übersetzung des Textes gibt es zunächst keine Klarheit über ihre Botschaft. Die Neugier der Jungs ist also geweckt, das Abenteuer kann beginnen... Gleichzeitig wird zwischen Kisten mit Maschinenteilen eine Leiche gefunden. Ein Engländer. Wer ist es? Warum ist er tot? Wer hat ihn ermordet? Ein Fall für Commissarius Bischop. Parallel zur Jagd seines Sohnes nach des (Flaschenpost-)Rätsels Lösung macht sich Bischop auf die Suche nach Motiv und Mörder. Hierbei ermittelt er - selbst seinerzeit gesellschaftlich nicht niedrig angesiedelt - in den höchsten Kreisen der hanseatischen Gesellschaft und muß zusehends feststellen, daß ihn dieser Mordfall immer tiefer in das Geflecht und in die Verflechtung der großen Reeder- und Senatorenfamilien eindringen läßt. Es stinkt förmlich nach Begünstigung und Schieberei. Nur ohne zuviel verraten zu wollen: es bleibt bei Mutmaßungen, Andeutungen und Schlußfolgerungen ohne handfesten Beweis.
Trotz historischer Kulisse und historischem Protagonisten fehlt dem Roman jegliche Schwerfälligkeit oder Schwülstigkeit. Er läßt sich sehr flüssig und gut lesen. Meyn vermeidet dankenswerterweise - auch im Dialog - jegliche (historisch anmutende) aufgesetzte Formulierung. Die Story ist sehr gut durchdacht. So fügen sich am Ende alle Handlungsstränge zielgerichtet wunderbar und schlüssig zusammen. Absolut überzeugend ist die Geschichte dann im Hinblick auf die Authenzität sowohl des geschilderten täglichen Lebens, des (kommunal)politischen Umfelds als auch der globalen historischen und sozialen Komponenten. Diese Glaubwürdigkeit macht einen bedeutenden Teil des Wertes des Buches aus. Sie rührt schlicht daher, daß der Autor beruflich vorbelastet ist; er ist promovierter Kunst- und Bauhistoriker. Dennoch (?) hat er die Gabe sehr konkret, anschaulich und keinesfalls langweilig zu schildern und zu formulieren. So hat er es geschickt verstanden einen großen Teil an authentischen Personen (sowohl des wirtschaftlichen, des politischen als auch des kulturellen Lebens; so z.B. Brehms und Brahms) dramaturgisch in die Handlung mit einzubinden.
Auch die Ausstattung des Buches ist hervorzuheben. Am Anfang des Taschenbuchs findet sich doppelseitig der Auszug eines alten Stadtplans, der die Hafengegend zeigt. Im Innenteil befindet sich eine Fotobeilage, die mehrere Haufenausbaupläne und Schwarzweißfotographien des Hafens von damals zeigt. Schließlich wird das Buch durch ein sehr aufschlußreiches Epilog ergänzt, in dem der Autor kurz auf den historischen Hintergrund und Werdegang der einzelnen "Figuren", die in der Geschichte eine Rolle spielen, eingeht.
Rundum ein gelungener Kriminalroman; sogar mehr als das...und es steht die Bewerbung Hamburgs für die Olympiade 2012 an. Den mit der Bahn anreisenden Besucher Hamburgs begrüßt über die gesamte Außenfassade des Hauptbahnhofs bei der Einfahrt in den Bahnhof bereits ein riesiges Modellfoto der geplanten olympischen Sportstätten, die - wie sollte es anders sein - in Bereichen des Hafens entstehen sollen! Stoff für einen Science-Fiction-Roman made by Meyn?
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super spannend und informativ, 17. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
ist dieses Buch, ebenso, wie das erste aus der Serie um Commisarius Bishop.
Ich habe es förmlich verschlungen, obwohl es etwas anders ist, als das erste. In dem stand der Mordfall ansich ja im Vordergrund, hier hingegen sind es mehr die politischen Verwicklungen.
Es ist aber trotzdem sehr spannend. Wieder lernen wir etwas mehr von dem alten Hamburg kenne, besonders von der politischen Struktur in der Stadt, vor dem Anschluß an das Deutsche Reich.
Es ist quasi spielerisch erlebte Geschichte.
Ich bin schon gespannt auf den 3. Teil.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Hamburg-Kenner ein Vergnügen, 19. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Der erste Roman, den ich von Boris Meyn gelesen habe, gefiel mir sehr gut. Besonders gut fand ich die Art und Weise, wie der Sohn von Commisarius Bischop in die Ermittlung eingebunden war. Sehr spannend und raffiniert. Dass Personen der Hamburger Geschichte in den Roman intregriert wurden, war sehr originell, allerdings auch zum Teil etwas verwirrend. Schön, dass am Ende nochmal erklärt wurde, welche Personen tatsächlich gelebt haben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichte pur erlesen, 16. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Eigendlich hat sich mein Mann zuerst die Romane von Boris Meyn gekauft und gelesen, irgendwann hatte ich dann mal kein Buch und habe in seine reingesehen und war begeistert. Mann wird auf unterhaltsame Weise in die Geschichte Hamburgs eingeweiht die in keinem Buch der Schule stand. Ich habe Denkanstöße bekommen über die ich nie vorher nachgedacht habe, wie z.B. der große Brand entstanden sein könnte, eventuell doch nur ein finanzieller Akt der Hamburger Geschäftemacher? Wenn man die Politik heute betrachtet ist das nicht abwägig. Aber mir hat auch die Geschichte selber sehr gefallen, so wünsche ich mir als Hamburgerin mehr Romane, und als Mutter solche Schulbücher für meine Kinder.
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4.0 von 5 Sternen spannende Geschichte im alten Hamburg, 11. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Hier wurde eine spannende Verstrickung des alten Hamburg mit seinen Kanälen, Straßen und Gassen sowie Bauten in einem Krimi dargestellt.
Die Machenschaften des Hamburger Senates werden geschichtlich aufgerollt und einem nähergebracht.
Für mich war es spannend zu lesen und sehr interessant.
wenn man nun durch Hamburg spaziert und einige Ort wiedererkennt, die im Roman beschrieben sind ist das ein Gefühl der Nähe, des Wiedererkennens obwohl man noch nie zuvor an diesem Ort war.
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5.0 von 5 Sternen Der eiserne Wal; Meyn, Boris, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Hallo Coolbooks-4y,

hiermit bedanke ich für das Buch: Der eiserne Wal von Boris Meyn. Es war gut verpackt und in einem sehr guten Zustand. Ich würde jederzeit wieder bei Ihnen einkaufen.

Mit freundlichen Grüßen

Gudrun bin Heyder
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Krimi????, 2. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Ich kann die positiven Bewertungen leider nicht nachvollziehen. Ich lese sehr viele Krimis, besonders gern auch historische. Viele Autoren wollen eigentlich eine "Botschaft" rüberbringen und verpacken sie in einem Krimi, weil Krimis gut gehen. Dagegen habe ich überhaupt nichts, wenn der Krimi trotzdem spannend geschrieben ist und die eigentliche Geschichte nicht vor der "Botschaft" in den Hintergrund tritt. Aber wenn der Autor, wie in diesem Fall Boris Meyn, seine architektonischen, handwerklichen und stadtgeschichtlichen Kenntnisse so in den Vordergrund stellt, dann fühle ich mich gelinde gesagt veralbert. Er verbreitet sich z.B. SEITENLANG über die Art und Weise, wie eine bestimmte Planke für ein Holzschiff zu verarbeiten ist - was mit der Handlung überhaupt gar nichts zu tun hat - und der Mordfall wird dann schnell mal nebenbei abgehandelt. Boris Meyn wäre m.E. gut beraten historische Romane zu schreiben. Ich fühlte mich durch das Versprechen "Krimi" wirklich betrogen und habe mich sehr geärgert das Buch gekauft zu haben.
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Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman
Der eiserne Wal: Ein historischer Kriminalroman von Boris Meyn (Taschenbuch - 2009)
EUR 8,99
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