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am 5. Mai 2002
Dieses Buch is nichts für den, der sich im Werk von Thomas Mann's ältestem Sohn nicht auskennt. Wer jedoch die wichtigsten Romane und den "Wendepunkt" gelesen hat, dem erschließt sich die Welt dieses oft unterschätzten Autors auf wunderbare Weise. Da Klaus Mann's Romane ausnahmslos sehr autobiografischen Charakter haben, findet man in dem reichbebilderten Band viele Motive wieder. Auf jedes Buch wird in knapper, aber prägnanter Form eingegangen und es informiert über die Hintergründe der Entstehung. Der Leser findet zeitgenössische Kritiken und viele Zitate namhafter Autoren der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts, auch der Wandel Klaus Manns vom Entfant Terrible der "wilden 20er" zum Moralisten im Exil wird beeindruckend dargestellt. Wer sich jedoch ausführlich und wissenschaftlich mit dem Autor beschäftigen will, dem sei die Biografie von Nicole Schänzler empfohlen.
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am 4. Mai 2007
Der Schluss kam viel zu früh: Nach mehreren Versuchen gelang es Klaus Mann 1949, sich in einem Hotelzimmer in Cannes das Leben zu nehmen. Bei seinem Begräbnis war nur sein jüngster Bruder Michael anwesend, sein Vater Thomas Mann setzte gleich am nächsten Tag seine Lesereise fort. Das einsame Ende eines Schriftsteller-Lebens, bei dem Glanz und Tragik nahe beieinander lagen.

Uwe Naumann, einer der profundesten Kenner Klaus Manns, hat in dieser Bildbiographie nicht nur viele bis dahin unveröffentliche Fotos und Dokumente zusammen getragen. Er zeichnet auch ein ausführliches Lebensbild, das noch einmal den familiären Hintergrund, die Kindheit, seine wilde Jugend, die Zwanziger Jahre, das Exil, die Jahre in der amerikanischen Armee und schließlich die letzten Jahre, in denen Klaus Mann jeglichen Lebensantrieb verloren hatte, erläutert.

Aus der Fülle der biographischen Literatur zu den Persönlichkeiten der Familie Mann ragt dieses biographische Album heraus! Die reichlich vorhandenen Fotographien sprechen eine ganz eigene Sprache und erklären auf ihre Weise ein kurzes, produktives und doch scheiterndes Leben!
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Es war eine komplexe und komplizierte Welt, in der Klaus Mann lebte und schrieb. Und er selbst war nicht weniger kompliziert und sicher die schillerndste Persönlichkeit in der Familie des Großschriftstellers Thomas Mann. Er genoß das Privileg, Sohn eines großen Vaters zu sein; und er litt unter der Last dieses berühmten Über-Vaters. Klaus Mann war homosexuell, er war süchtig und ein außergewöhnlicher Autor, der mit Werken wie dem Gründgens-Roman "Mephisto" und dem Roman "Treffpunkt im Unendlichen" Aufsehen erregte; dessen Tagebücher nicht nur die Beschreibung einer Epoche, sondern auch das Psychogramm einer tragischen Persönlichkeit sind. Uwe Naumann, anerkannt als Klaus-Mann-Experte, dokumentiert in einem Bildband Leben und Werk des Menschen und Autors mit all seinen Stärken und Schwächen und seiner über die Zeit hinausreichenden Bedeutung. "Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß" - Klaus Mann (1906-1949, heißt sinngebend dieses Buch Sehr sachkundige Texte und eine schier unendliche Anzahl von Fotos und Abbildungen, teilweise bisher unveröffentlicht, machen diesen Band zu einer aufregenden Hommage für Klaus Mann, der am 21. Mai 1949 in Cannes Selbstmord beging.
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