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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2000
Sie erzählte ihm , sie habe die letzten fünf Jahre als Mann gelebt. Als er sie fragte, warum, schaute sie ihm in die Augen und sagte, das sei eine viel zu lange Geschichte. So provokativ, beginnt Janice Deaner's Roman - Fünf Tage, fünf Nächte.- Schon nach dem ersten Satz ,ist man von der Geschichte fasziniert und begierig mehr über die Frau, die als Oskar Lourde gelebt hat, zu erfahren. Temporeich, offen und mit viel Gefühl zieht das Leben ihrer namenlosen Protagonistin an einem vorüber. Ihre Sätze -nicht immer schmerzfrei- brennen Löcher in unsere Seelen. Unglaublich, die Sprachgewalt ihres durchaus lyrischen Romans.
Für Männer übrigens eine gut Schule, das komplexe Seelenleben einer Frau kennen bzw. verstehen zu lernen. Ich für meinen Teil habe eine Menge dazu gelernt. Andererseits bietet Janice Deaners Roman auch Frauen die Gelegenheit, Männer und ihre rationale Gedankenwelt besser zu verstehen. Mehr möchte ich eigentlich nicht über das Buch schreiben, den man muss es einfach lesen. Eines der stärksten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2001
"Ich war einmal ein Mann", so beginnt das seltsame Gespräch zweier Fremder, ein Mann und eine Frau, welche sich durch Zufall in einem Zugabteil begegnen und ein Gespräch anfangen, das beide in ihren Bann zieht und nicht mehr losläßt. Vor allem der Mann ist beeindruckt von der skurillen Geschichte, die ihm die Frau darbietet und er weiß nicht so recht, ob er ihr wirklich glauben schenken soll. Zwischen den Beiden ist eine vertraute Nähe und doch weiß keiner genau, wie er sich seinem Gegenüber verhalten soll. Der Leser ist hin- und hergerissen von der sonderbaren Lebensgeschichte der Frau und der nicht zu definierenden Beziehung zwischen den beiden Fremden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2012
Aus diesem Grund will die Frau von dem Mann, den sie im Zug nach Los Angeles trifft, nichts Persönliches, wie seinen Namen, erfahren.

Die beiden Fremden fliehen beide vor ihrer Vergangenheit und die Frau beginnt dem Mann eine Geschichte zu erzählen: eine Geschichte von Hemy Lourdres zerstörter Kindheit voller Verlust und Schmerz, über die Entdeckung eines traurigen und schrecklichen Geheimnisses, das sie erst kurz vor ihrer Reise gelüftet hat.
Ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht, muss der Mann am Ende selbst entscheiden, doch die fünf Tage, die er im Bann ihrer Geschichte steht, verändern sein Leben und lassen ihn seine eigene Vergangenheit mit anderen Augen sehen.

"Fünf Tage, fünf Nächte" ist ein zutiefst erschütterndes und trauriges Drama über eine Frau, die alles im Leben verloren hat, aber durch ihren Glauben und ihre Entschlossenheit den Lauf der Welt zu verändern, den Mut zu leben nicht verliert.
Es ist sicherlich keine Geschichte, die leicht zu verkraften ist und beim Lesen sind mir oft die Tränen wegen dieser großen Ungerechtigkeit, die der Frau widerfährt, in die Augen gestiegen.
Das Handeln von Hemy wird nie verurteilt und die letztendlich zu Tage kommende grauenhafte Wahrheit wird mich lange nicht mehr loslassen.

"Fünf Tage, fünf Nächte" zeigt außerdem, dass die Gründe bestimmter Verhaltensweisen bei Menschen tief in deren Psyche verborgen sind und sie durch bestimmte Geschehnisse in unserer Kindheit ausgelöst werden, an die wir uns vielleicht gar nicht mehr erinnern können.

Das von einigen Rezensenten bemängelte Ende ist für mich keinesfalls ein Schwachpunkt.
Wie hätte die Geschichte denn anders ausgehen können, ohne hoffnungslos schnulzig zu werden?
Für mich wird der Roman gerade durch sein realistisches Ende lesenswert.

Von der ersten Seite an hat mich "Fünf Tage, fünf Nächte" in seinen Bann gezogen, da ich unbedingt mehr über Hemys Vergangenheit erfahren wollte.
Doch andererseits muss ich auch gestehen, dass ich manchmal einige Seiten nur flüchtig überflogen habe, da die Geschichte an manchen Stellen zwar hoch spannend ist, an anderen dafür leider an Energie einbüßt, wodurch das Buch teils sehr zäh und langweilig ist.

Auch waren mir einige Ereignisse zu roh und unrealistisch z.B. als Hemy mit Gefangenen einer Todeszelle beginnt zu beten. Diese Szenen hätte die Autorin mit gutem Gewissen kürzen können, da sie, wie ich finde, viel zu weit hergeholt wirken.

Außerdem werde ich "Fünf Tage, fünf Nächte" wahrscheinlich nicht noch einmal lesen, weil es sehr auf das Gemüt schlägt und an einigen Stellen einfach unglaublich traurig ist.

Fazit: "Fünf Tage, fünf Nächte" hat mich sehr mitgenommen und ich kann jedem an Psychologie Interessierten raten, es zu lesen, da es trotz einiger Schwächen ein verständnisvolles, bewegendes und wichtiges Buch ist, das trotz großer Tragik Hoffnung und Freude am Leben übermittelt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 1999
Zwei Fremde begegnen sich in einem Zug von New York nach Los Angeles. Es ist eine Frau, die die Flucht in die Vergangenheit antritt, da ihre Welt in Trümmern liegt und ein Mann, der hoffnungsfroh in die Zukunft blickt. "Fünf Tage und fünf Nächte" sind sie unterwegs und nach und nach kommen sich die beiden näher. Es ist die Frau, die das Gespräch sucht und die gleich das Interesse des Mannes weckt, indem sie ihm sehr private Dinge übersich erzählt. Langsam entlockt er ihr ihre Lebensgeschichte. Aufgewachsen ist sie in einer sechsköpfigen Familie, die Mutter eröffnet eine Bar, um den Unterhalt der Famlie zu sichern. Der Vater : ein brotloser Künstler, kann dafür nicht sorgen. Der Schnaps wird illegal im Hinterzimmer gebrannt und als die Fünfzehnjährige eines Tages im Streit auf einen Gast schießt, verändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Aber das ist erst der Anfang. Der Prophezeiung der Mutter nach wird sie "den Gang der Geschichte ändern"! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2001
Das Buch wurde mir als Krimi angepriesen, den ich im Sommer lesen wollte. Dieser "Krimi" entpuppte sich als Lebensgeschichte zweier Fremder, was ansich auch spannend und fesselnd erzählt wurde. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Daher hatte ich mir auch einen guten Schluß und eine abgeschlossene Geschichte erhofft. Am Schluß wurde ich aber leider enttäuscht. Als ich die letzte Seite gelesen habe, fühlte ich mich beraubt, um einen Schluß beraubt, der für mich die Geschichte zum Ende bringt. Das gleiche Gefühl hat man, wenn man sich im Kino einen guten Film anschaut und kurz vor Schluß der Film reißt und man nicht weiß, wie der Film zu Ende geht. Daher kann ich dem Buch nicht mehr als einen Stern geben.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2002
An den etwas seltsamen Schreibstil hatte ich mich recht schnell gewöhnt. Die Geschichte ist sehr spannend und man ist gespannt auf den Schluss. Deshalb konnte ich das Buch erst nicht mehr weglegen. Doch je näher man zum Schluss kommt, umso enttäuschender fand ich die Geschichte. Nur durch meine Neugier auf das Ende der Geschichte hab ich das Buch weitergelesen. Doch ich wurde sehr enttäuscht, denn mit solch einem Schluss hatte ich nicht gerechnet. Man könnte fast sagen es fehlt das Ende.
Sehr enttäuschend!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2001
dieser roman ist der beste den ich seit langem gelesen habe. es ist schwer zu glauben, dass es menschen gibt, die so schwere schicksalsschläge hinnehmen und damit umgehen können. hemy lourdes zieht einen von anfang an in ihren bann, man versteht vieles an ihrem verhalten jedoch erst zum ende des buches und ist erschüttert.
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am 1. Januar 2015
Ich muss sagen, mich hat dieses Buch gefesselt. Mit ging es wie dem Mann, ich musste einfach wissen, wie die Geschichte weitergegangen ist. Ich hätte gern etwas mehr von dem Mann erfahren, was seine Beweggründe waren, aber das hat sich ja nicht ergeben. Ich finde auch, dass das Ende eher plötzlich kommt. Viele Fragen bleiben offen: wo fährt sie hin, wo ist Oskar, was ist eigentlich mit dem Mann los. Faszinierend und am Schluss eher ernüchternd, weil man keinen Abschluss hat.
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am 18. Februar 2014
Der Schreibstil von Janice Deaner gefällt mir sehr gut. Nach "Als der Blues begann" hatte ich mich auf "Fünf Tage, fünf Nächte" gefreut. Leider tauchen trotz der guten Thematik manchmal viel Leerlauf und Wiederholung im Textverlauf auf - schade. Hätte die Autorin die "Zeilenfüller" weggelassen, wäre es ein richtig toller Roman.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2001
Ich habe bereits beide Bücher von Deaner gelesen. Mir gefallen beide sehr gut. Die Autorin weiß, wie man einen Leser an ein Buch fesseln kann. Sie schreibt sehr ungewöhnlich, außergewöhnlich und gerade das macht sie sehr gut. Beeindruckend finde ich die Fülle des "Zwischen den Zeilen". Sie regt zum Nachdenken an. Schade nur, dass sie bis jetzt nur zwei Bücher raus hat. Und hoffentlich improvisiert sich noch ein wenig mehr!
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