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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Band der Krimiserie mit Kommissar Martin Beck
Mit "Die Tote im Götakanal" (rororo 22951 - "Roseanna", 1965) begann die berühmte Krimi-Serie mit dem schwedischen Kommissar Martin Beck von Maj Sjöwall und ihrem - 1975 verstorbenen - Mann Per Wahlöö. Dieser Roman liegt nun - wie auch die anderen neun Martin Beck-Romane - als Neuauflage vor. In einem Schleusenbecken des...
Am 23. September 2000 veröffentlicht

versus
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verhaltener Auftakt
Durch Zufall wird bei Schleusenarbeiten die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ein geheimnisvoller Fall, denn ihre Identität ist unbekannt und es scheint auch keine junge Frau, auf die die Beschreibung passt, vermisst zu werden. Nach langer Suche erhält Kommissar Beck über Interpol Meldung von einem amerikanischen Kollegen. Die junge Frau ist eine...
Veröffentlicht am 3. Mai 2003 von t.kuerten


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verhaltener Auftakt, 3. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal: Roman (Taschenbuch)
Durch Zufall wird bei Schleusenarbeiten die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ein geheimnisvoller Fall, denn ihre Identität ist unbekannt und es scheint auch keine junge Frau, auf die die Beschreibung passt, vermisst zu werden. Nach langer Suche erhält Kommissar Beck über Interpol Meldung von einem amerikanischen Kollegen. Die junge Frau ist eine Bibliothekarin auf ausgedehnter Europareise. Über die Vernehmungsprotokolle seines amerikanischen Kollegen erhält Beck Einsicht in das Leben der Toten, aber weiterhin ist unklar, unter welchen Umständen sie ums Leben kam, wer ein Motiv gehabt hätte. Bis ihm am Götakanal eine Erleuchtung kommt.
Der erste von zehn Romanen um den schwedischen Kommissar Beck hat Klasse und Niveau, im Vergleich zu den anderen neun Büchern dieser Serie steht er aber deutlich zurück. Man muss auch nicht unbedingt mit diesem Roman beginnen, um die Person Martin Beck besser begreifen zu können. In erster Linie werden die Ermittlungen geschildert, mit ihrer Sozial- und Systemkritik, für die das Autorenduo später bekannt wurde, halten sich die beiden weitgehend zurück. Erst mit der Auflösung erhebt sich ein moralischer Zeigefinger. Interessant sind allerdings die genau geschilderten Methoden, mit denen die Polizei noch in den 60er Jahren kommunizierte und welchen immensen Fortschritt seitdem Telefax und Internet darstellen.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Band der Krimiserie mit Kommissar Martin Beck, 23. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal: Roman (Taschenbuch)
Mit "Die Tote im Götakanal" (rororo 22951 - "Roseanna", 1965) begann die berühmte Krimi-Serie mit dem schwedischen Kommissar Martin Beck von Maj Sjöwall und ihrem - 1975 verstorbenen - Mann Per Wahlöö. Dieser Roman liegt nun - wie auch die anderen neun Martin Beck-Romane - als Neuauflage vor. In einem Schleusenbecken des Götakanals wird eine Tote gefunden. Auf alle Fragen zu diesem Mord gibt es keine Antworten. Wer war die Tote? Niemand kennt sie, niemand vermißt sie. Wo wurde die Tat verübt? Es gibt keine Hinweise, ob an Land, auf See oder im Schleusenbereich. Warum wurde sie ermordet? Kein Motiv greift. Und wer ist ihr Mörder? Es gibt keinen Verdachtsmoment und keine Spur. Der Fall ist aufgabereif. Doch Kommissar Beck und Inspektor Ahlberg geben nicht auf. Und nach sechseinhalb Monaten haben sie den Mörder gefaßt. Wie ihnen dies gelungen ist, steht in diesem ungemein spannenden und dennoch unspektakulären Kriminalroman, der zeigt, wie der Täter Schritt für Schritt mit Routine und Kreativität ermittelt wird. Nicht ohne Grund wurde die Beck-Reihe neu aufgelegt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der erste Fall, 5. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal: Roman (Taschenbuch)
Vor über 20 Jahren las ich meinen allerersten Kriminalroman: „Die Tote im Götakanal" von Maj Sjöwall und Per Wahlöo. Seitdem sind es einige hundert geworden, die ich gelesen habe. Nach der „Toten im Götakanal" las ich gleich noch die anderen 9 Romane der beiden Autoren, die Kommissar Beck zur Hauptfigur haben. Vorweg möchte ich empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten, denn auch die persönliche Entwicklungsgeschichte des Kommissars in diesen 10 Büchern ist sehr interessant.
Die Handlung besteht darin, dass Kommissar Beck unermüdlich mit großer Beharrlichkeit versucht, den Mord an einer jungen Frau aufzuklären, deren Leiche bei Baggerarbeiten im Götakanal gefunden wird. Zunächst muss die Identität der Toten geklärt werden, um dann im Rahmen detektivischer Kleinarbeit den Mörder der jungen Frau zu finden.
Bereits das erste Buch aus dieser Reihe fand ich sehr lesenswert, allerdings wird die Qualität der Bücher im Laufe der Reihe immer besser. So kann man dieses Buch aus zwei Gründen empfehlen: einerseits als Einstieg in die Martin Beck-Reihe von Sjöwall/Wahlöo und andererseits als sozialgeschichtliches Dokument über das Schweden der frühen 60er Jahre.
Dementsprechend hat mir auch das Wiederlesen nach 20 Jahren großes Lesevergnügen bereitet und mit knapp 130 Seiten ist dies auch sehr schnell zu bewältigen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konventioneller Auftakt für Martin Beck, 21. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal (Taschenbuch)
Bei Baggerarbeiten in einem Schleusenbecken des Götakanals wird eine nackte Frauenleiche gefunden, die dort noch nicht lange gelegen haben kann. Fest steht: die Frau wurde ermordet. Bevor der Mord geklärt werden kann, muss aber erst einmal die Ermordete identifiziert werden, und das scheint zunächst unmöglich: Es gibt keine Hinweise auf ihre Identität, auch keine Vermisstenmeldung trifft auf sie zu. Monate vergehen. Erst ein Telegramm von Kafka macht aus der Leiche eine Person; es handelt sich um eine amerikanische Touristin namens Roseanna Mc Graw. Viel weiter bringt diese Information die Ermittler aber nicht; es folgen akribische Ermittlungen in aller Herren Länder, denn Roseanna hatte zuletzt eine Rundfahrt auf dem Götakanal gebucht, auf einem Touristendampfer. Schritt für Schritt werden Roseannas letzte Tage rekonstruiert, hunderte Fotos und Schmalfilme betrachtet, Schiffsbesatzungen unter die Lupe genommen. Es kommen viele Details ans Licht, aber der generelle Nebel bleibt. Wie schließlich Martin Beck, Gunnar Ahlberg, Lennart Kolberg und Frederik Melander doch noch den Täter finden, soll natürlich nicht verraten werden; allerdings hilft Kommissar Zufall doch am Ende tüchtig mit.
Beim ersten Band ihres von Anfang an auf zehn Bände angelegten Krimizyklus "Roman über ein Verbrechen" gehen Sjöwall und Wahlöö noch recht konventionell vor; "Die Tote im Götakanal" ist insgesamt ein typischer Whodunnit. Die sozialkritischen Unter- und Obertöne, die die Serie berühmt machen sollten, sucht man hier noch vergebens. Allerdings finden sich bereits hier die kleinen Slapstick-Einlagen, die für die Serie charakteristisch waren (auch wenn Kristiansson und Kvant noch nicht auf den Plan treten) -- das "Telegramm von Kafka" etwa, oder die eigenartigen Zeugenaussagen und Vernehmungsprotokolle der Mitreisenden aus dem Ausland, schließlich Martin Becks Telefonate mit Lieutenant Kafka aus Lincoln/Nebraska und Kollbergs süffisante Kommentare. Auch die psychologischen Grundstrukturen der Ermittler sind bereits angelegt, die sich im Laufe der weiteren Bände immer deutlicher entwickeln werden -- 1965, als der Roman erstmals erschien, ein Novum, auch wenn sich heutige Leser darüber nicht mehr wundern.
"Die Tote im Götakanal" ist bei alledem ein konventioneller Krimi; die spezifischen Merkmale der Martin-Beck-Krimis sind hier noch nicht ausgeprägt. Was wegen seiner Unbefangenheit mit sexuellen Themen vor 40 Jahren noch schockierend fürs damals typische Krimi-Publikum war, lässt heute keine Pulsfrequenz mehr in die Höhe schnellen.
Auch wenn man die Martin-Beck-Krimis generell in der ursprünglichen Reihenfolge lesen sollte -- ein echter Köder für Neueinsteiger ist "Die Tote im Götakanal" eigentlich nicht. Wem die Serie noch unbekannt ist, dem empfehle ich zum Einstieg vielleicht "Der Mann, der sich in Luft auflöste" oder "Endstation für neun", und dann, schon des Überblicks wegen, diesen Band.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konventioneller Auftakt für Martin Beck, 18. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal: Roman (Taschenbuch)
Bei Baggerarbeiten in einem Schleusenbecken des Götakanals wird eine nackte Frauenleiche gefunden, die dort noch nicht lange gelegen haben kann. Fest steht: die Frau wurde ermordet. Bevor der Mord geklärt werden kann, muss aber erst einmal die Ermordete identifiziert werden, und das scheint zunächst unmöglich: Es gibt keine Hinweise auf ihre Identität, auch keine Vermisstenmeldung trifft auf sie zu. Monate vergehen. Erst ein Telegramm von Kafka macht aus der Leiche eine Person; es handelt sich um eine amerikanische Touristin namens Roseanna Mc Graw. Viel weiter bringt diese Information die Ermittler aber nicht; es folgen akribische Ermittlungen in aller Herren Länder, denn Roseanna hatte zuletzt eine Rundfahrt auf dem Götakanal gebucht, auf einem Touristendampfer. Schritt für Schritt werden Roseannas letzte Tage rekonstruiert, hunderte Fotos und Schmalfilme betrachtet, Schiffsbesatzungen unter die Lupe genommen. Es kommen viele Details ans Licht, aber der generelle Nebel bleibt. Wie schließlich Martin Beck, Gunnar Ahlberg, Lennart Kolberg und Frederik Melander doch noch den Täter finden, soll natürlich nicht verraten werden; allerdings hilft Kommissar Zufall doch am Ende tüchtig mit.
Beim ersten Band ihres von Anfang an auf zehn Bände angelegten Krimizyklus "Roman über ein Verbrechen" gehen Sjöwall und Wahlöö noch recht konventionell vor; "Die Tote im Götakanal" ist insgesamt ein typischer Whodunnit. Die sozialkritischen Unter- und Obertöne, die die Serie berühmt machen sollten, sucht man hier noch vergebens. Allerdings finden sich bereits hier die kleinen Slapstick-Einlagen, die für die Serie charakteristisch waren (auch wenn Kristiansson und Kvant noch nicht auf den Plan treten) -- das "Telegramm von Kafka" etwa, oder die eigenartigen Zeugenaussagen und Vernehmungsprotokolle der Mitreisenden aus dem Ausland, schließlich Martin Becks Telefonate mit Lieutenant Kafka aus Lincoln/Nebraska und Kollbergs süffisante Kommentare. Auch die psychologischen Grundstrukturen der Ermittler sind bereits angelegt, die sich im Laufe der weiteren Bände immer deutlicher entwickeln werden -- 1965, als der Roman erstmals erschien, ein Novum, auch wenn sich heutige Leser darüber nicht mehr wundern.
"Die Tote im Götakanal" ist bei alledem ein konventioneller Krimi; die spezifischen Merkmale der Martin-Beck-Krimis sind hier noch nicht ausgeprägt. Was wegen seiner Unbefangenheit mit sexuellen Themen vor 40 Jahren noch schockierend fürs damals typische Krimi-Publikum war, lässt heute keine Pulsfrequenz mehr in die Höhe schnellen.
Auch wenn man die Martin-Beck-Krimis generell in der ursprünglichen Reihenfolge lesen sollte -- ein echter Köder für Neueinsteiger ist "Die Tote im Götakanal" eigentlich nicht. Wem die Serie noch unbekannt ist, dem empfehle ich zum Einstieg vielleicht "Der Mann, der sich in Luft auflöste" oder "Endstation für neun", und dann, schon des Überblicks wegen, diesen Band.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach nur klassisch gut!, 30. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal (Broschiert)
Der Götakanal durchzieht Schweden von Ost nach West, im Sommer fahren hier einige Fährdampfer auf denen sich meist Touristen durch das Land fahren lassen. Eigentlich eine wundervolle Sache, aber gerade hier wird bei Baggerarbeiten die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie, wo kommt sie her und wer hat dieses Verbrechen begangen? Mit diesen Fragen muß sich Kommissar Beck plagen - und er hat es nicht leicht, schließlich kann der mögliche Täter überall herkommen. Ist es einer der Touristen gewesen - vieles spricht dafür, aber wie schafft man es, Menschen, die über die ganze Welt zerstreut leben, zu befragen und letztendlich den richtigen zu finden?
In diesem ersten Roman aus Maj Sjöwalls und Per Wahlöös Reihe "Roman über ein Verbrechen", treffen wir zum ersten Mal auf Kommissar Beck, diesen unkonventionellen und doch gleichzeitig klassischen Kommissar, der ganz anders an seine Arbeit herangeht als in modernen Krimis üblich. Beck ist manchmal eigenartig, dabei aber nur halb so schlimm wie einige seiner Kollegen, die noch merkwürdigere Eigenheiten haben.
Für Krimifans ein absoluter Hit! Unbedingt auch die anderen Romane über ein Verbrechen lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung, 28. August 2002
Von 
Dr. Matthias Korner "brundisium" (Ratingen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal: Roman (Taschenbuch)
Bei diesem nach dem klassischen Whodunit - Muster aufgebauten Krimi kann man es kaum erwarten, die Lösung zu erfahren. Dafür, daß der Kriminalroman Mitte der 60er Jahre geschrieben worden ist, enthält er erstaunlich freizügige Passagen. So sehr es den Leser mitreißt, den Begebenheiten auf die Spur zu kommen, die zum tragischen Ableben der lebenslustigen Bibliothekarin Roseanna McGraw aus Lincoln / Nebrraska führten, so sehr enttäuscht doch das Ende, das uns glauben machen will, daß Folke Bengtsson bei seinem Mord die Menschheit vor der Verderbtheit einzelner retten wollte. Diese Auflösung wiederum paßt sehr wohl in das engstirnige moralische Denken der 60er Jahre.
Die Autoren Per Wahlöö und seine Frau Maj Sjöwall haben es meisterlich verstanden, mit der Darstellung des sensationellen Anfangsszenarios eine Spannung aufzubauen, die einen bis zum Schluß nicht mehr losläßt. Fesselnd auch die Teilhabe des Lesers an der Ermittlungsarbeit der Kriminalbeamten Beck und Ahlberg, die oft nur sehr müheselig, manchmal überhaupt nicht vorankommt. Interessant zudem die Methode, Fotografien und Videofilme von Touristen zur Bestimmung des in Frage kommenden Personenkreises einzusetzen.
Fazit : Nicht erst seit Henning Mankell verfügt Schweden über erstklassige Autoren von Kriminalromanen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Band der Krimiserie mit Kommissar Martin Beck, 29. Oktober 2005
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal: Roman (Taschenbuch)
Mit "Die Tote im Götakanal" (rororo 22951 - "Roseanna", 1965) begann die berühmte Krimi-Serie mit dem schwedischen Kommissar Martin Beck von Maj Sjöwall und ihrem - 1975 verstorbenen - Mann Per Wahlöö. Dieser Roman liegt nun - wie auch die anderen neun Martin Beck-Romane - als Neuauflage vor. In einem Schleusenbecken des Götakanals wird eine Tote gefunden. Auf alle Fragen zu diesem Mord gibt es keine Antworten. Wer war die Tote? Niemand kennt sie, niemand vermißt sie. Wo wurde die Tat verübt? Es gibt keine Hinweise, ob an Land, auf See oder im Schleusenbereich. Warum wurde sie ermordet? Kein Motiv greift. Und wer ist ihr Mörder? Es gibt keinen Verdachtsmoment und keine Spur. Der Fall ist aufgabereif. Doch Kommissar Beck und Inspektor Ahlberg geben nicht auf. Und nach sechseinhalb Monaten haben sie den Mörder gefaßt. Wie ihnen dies gelungen ist, steht in diesem ungemein spannenden und dennoch unspektakulären Kriminalroman, der zeigt, wie der Täter Schritt für Schritt mit Routine und Kreativität ermittelt wird. Nicht ohne Grund wird die Beck-Serie regelmäßig neu aufgelegt.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "ANGESCHWEMMT", 13. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal: Roman (Taschenbuch)
Eine Tote wird im Götakanal gefunden. Ihre Identität ist vorerst unbekannt. Später stellt sich heraus das es sich um eine amerikanische Touristin handelte, die erstmals in Europa Urlaub gemacht hatte, Die Amerikanerin, Bibliothekarin von Beruf, scheint einem Sexualverbrechen zum Opfer gefallen zu sein. Über 80 Personen, nämlich jene die sich an Bord jenes Schiffes befanden, auf welchem auch die Amerikanerin war, stehen unter Verdacht. Doch wer hätte einen Grund gehabt, sie zu töten.
Kommissar Martin Beck ermittelt.
In Amerika wird der frühere Freund der Toten peinlichst genau, sogar über die Sexualpraktiken der Ermordeten. ausgefragt, beziehungsweise verhört. Und diese Informationen sind durchaus wichtig um dem eigentlichen Mörder auf die Spur zu kommen und ihm eine Falle zu stellen.
INFO: Die Wallander-Romane werden des öfteren mit den Beck-Romanen aus den 60er Jahren verglichen. Der Kommissar, Martin Beck, ein depressiver, nachdenklicher Mann, der mit ehelichen Problemen zu kämpfen hat erinnert mit leichten Abweichungen an "Kurt Wallander". Der gesellschaftskritische Inhalt und die erwähnte depressive Art des Kommissars sind identisch.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oft kopiert, nie erreicht!, 19. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Tote im Götakanal: Roman (Taschenbuch)
Ich möchte es an dieser Stelle mal festhalten:
Die zehn Kriminalromane von Sjöwall/Wahlöö gehören zu den Besten, die diese Literaturgattung hervorgebracht hat, mal abgesehen vom Spiritus rector Georges Simenon.
Die Wallander-Romane von Henning Mankell gäbe es auch vermutlich nicht ohne diese Autoren!
Der interessierte Leser sollte allerdings nicht von
den Actionfilmen im TV auf die Bücher schließen!
Die Faszination entsteht durch die ruhige Spannung bei der Schilderung von Kriminalfällen unter gleichzeitiger Bearbeitung gesellschaftlicher Hintergründe, die sich verändernden schwedischen Verhältnisse in diesem Falle.
Die Figur Kommissar Beck entspricht dabei eher einem Maigret (und einem Kurt Wallander) als jeder anderen Romanfigur dieses Berufsstands.
In den zehn Romanen vollzieht sich eine Entwicklung der handelnden Personen, so wie man es von einem gut geschriebenen Gesellschaftsroman gewohnt ist.
Aus meiner Sicht sind diese Bücher ein Muss für jeden Krimifan.
Der vorliegende Titel besticht besonders durch den spannenden touristischen Schauplatz des Götakanals. Wer einmal dort war, sieht alles klar vor sich.
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Die Tote im Götakanal: Roman
Die Tote im Götakanal: Roman von Per Wahlöö (Taschenbuch - 2000)
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