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am 1. März 2001
Nach dem hoch amüsanten Erstling "Ab ins Bett", bereitet David Baddiel den Leser dieses Romans auf den ersten Seiten zielstrebig auf einen wieteren, nett zu lesenden, mit feinem britschen Humor durchsetzten Roman vor. Ausgangspunkt ist der Todestagder Di.Nun gut, einer der Protagonisten schläft mit einer weiteren Protagonistin, weil die so traurig über den Tod der Prinzessin ist. Wunderschön beschreibt Baddiel die Leere die sich über Großbritanien und den halben Kontinent gelegt hat, in der Zeit nach dieser unheilvollen Autofahrt in Paris. Was sich dann langsam aufbaut und am Ende den Leser mit einem dicken Klos im Hals zurücklässt, ähnelt ... ja, wem könnte die erzähltechnik ähneln? Vielleicht dem werten James Robert Baker?(Lest alle Boy Wonder!)...auf jeden Fall hat man das Gefühl, der Autor persönlich halt einem die Schrotflinte vor die Nase und zieht genüßlich am Abzug. Der Rest ist Schweigen. Ziemlich genau 3 Minuten, denn dann rät man seinen Freunden dazu, dieses Buch zu lesen. Und das tue ich auch. Ihr, meine Freunde, solltet dieses Buch lesen und Zeugen werden beim immer währenden Kampf von Liebe und Tod.
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am 30. November 2000
Und was haben Sie am Todestag von Lady Diana gemacht?
David Baddiel ist dem Briten, was dem Deutschen sein Harald Schmidt ist. Frech, respektlos, witzig und treffsicher. Darüber hinaus komponiert er Fußball-Hymnen (It's coming home) und schreibt Romane. Was man so Liebe nennt ist Baddiels zweiter Roman und er beginnt mit dem Todestag Lady Dianas. Er beginnt in London, dem Epizentrum einer weltweiten Hysterie und er spaltet die Protagonisten sowie die Leser in zwei Lager: die Trauernden und die Verständnislosen. Und er beginnt als witzige, mitunter zynische und abgründige Schilderung der vier Hauptfiguren. Zwei Männer, die seit ihrer Studentenzeit befreundet sind, nebst Frau und Freundin. Alle Anfang 30. Alle intellektuelle Oberschicht und irgendwie interessant in Lohn und Brot. Und Ihrer aller Leben verändert sich auf dramatische Weise durch den Tod einer Prinzessin. Jene Dramatik allerdings hält der Autor lange fern vom Leser. Ganz leise gibt es erste Anzeichen dafür, dass ein Seitensprung seine Harmlosigkeit verliert, schleichend wird der Humor dunkler und böser. Plötzlich bleibt das Lachen im Hals stecken, weil das, was eben noch wunderbar sarkastisch erheiterte, beim zweiten Blick seine grauenvolle Tragik entblößt. Die präzise Beobachtung und Schilderung seiner Charaktere, die er turnusmäßig in den Vordergrund stellt, macht ein distanziertes Lesen unmöglich und zieht LeserIn sehr energisch in die Geschichte. Was wie eine intelligente „4 Hochzeiten und 1 Todesfall"-Geschichte anfängt, endet abgrundtief traurig, da können auch die zum Teil grotesken Szenen mit einer alzheimer-kranken Schwiegermutter nichts mehr retten.
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am 18. Juli 2000
Wenn man "Ab ins Bett" gelesen hat, stellt man sich etwas anderes unter dem Titel vor. Aus dem Lesevergnügen der ersten Seiten bahnt sich gegen Mitte des Buches der erste Schock an, der dann in einem finalen Supergau endet. Es ist unvermeidlich, daß man darüber nachdenkt, was man selbst die letzten Jahre getrieben hat, ohne über das Buch zuviel zu verraten zu wollen. Unbedingt empfehlenswert !!
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am 4. Juli 2000
Vor einigen Monaten stand in der Süddeutschen Zeitung zu lesen, dass innerhalb von kurzer Zeit drei enge Freunde von David Baddiel gestorben seien. Daher sei sein neues Buch etwas anders als das erste und das, was er sonst so gemacht hat.
Tja, so ist es denn auch. Es ist ernst, irgendwann sogar sehr ernst. Aber als Leser wird man den Eindruck nicht los, es war alles viel schöner als David Baddiel noch unbeschwert Witze riss. Nicht, dass das Buch schlecht geschrieben wäre oder langweilig. Es gibt durchaus sehr gelungene Passagen. Aber eigentlich hätte man doch lieber ...
Außerdem erinnert einen das Ganze -zumindest anfänglich - sehr an Julian Barnes und sein "Vor meiner Zeit".
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