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am 22. Juli 2010
In 60 Tagen durch 16 Länder und alle 5 Kontinente, per Flugzeug, Bus, Bahn oder Schiff, das ist schon physisch eine enorme Leistung. Andreas Altmann ist als Giftmischer unterwegs, der seine Leser mit Sehnsucht nach der Ferne vergiften will. Spätestens bei einer Zugfahrt durch Indien beginnt das Gift zu wirken:"Wir sitzen und staunen. Wen jetzt kein inniges Glück beschleicht, der ist nicht von dieser Welt." Wer möchte da nicht den "Mehlsack in sich vergessen, den Ranzen schnüren und losrennen."

Nicht nur die ausgewählt schöne Altmannsche Sprache, die seinen Büchern dieses Niveau verleiht und das Lesen zum Genuss werden lässt, weckt Sehnsüchte, auch die punktuell herausgegriffenen Reiseerlebnisse. AA erkennt sofort den Witz eines Wortwechsels zwischen einer Frau und einem tunesischen Taxifahrer, aber und vor allem auch die Kehrseite unseres Daseins jenseits der touristischen Pfade. Die Reisebegleitung übernehmen die jeweiligen Landsleute, die aus ihrem Leben erzählen und damit unbewusst eines Spiegel ihres sozialen Systems liefern. AA ergänzt durch Recherchen.

Einige Erlebnisse sollen hier Erwähnung finden: Schockwirkung in Vietnam beim zufälligen Auffinden eines grausamen Straßenstrichs. Altmann ist kein Moralapostel. Doch hier ist er entsetzt und steht auf der Seite der Frauen, die gröbste und unwürdigste Behandlung hinnehmen, um überleben zu können. In Honduras sucht er ein Dorf auf, in dem er als Reporter während des Bürgerkrieges gelebt hat. Das Dorf und seine Menschen haben sich verändert, zum Positiven, das gibt Hoffnung. Aufrüttelnd und schockierend sind seine Begegnungen in Kambodscha. In einer etwas ausführlicheren Reportage werden dem Leser die Auswirkungen des Kriegsgeschehens bis in die heutige Zeit knallhart vor Augen geführt, aus dem Sichtwinkel der Betroffenen.

Das Buch ist lesenswert, hat aber ein etwas unglücklich geratenes Cover, ein hier platziertes Foto von Uli Reinhardt hätte dem Inhalt sicher keinen Abbruch getan. Ein herkömmlicher Reiseführer ist diese Buch ohnehin nicht, das ist auch nicht die Absicht des Autors, aber eben ein gelungener Reiseverführer.
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am 29. Dezember 2012
dieses Zusammentreffen von Ehrlichkeit,Mut und Empathie fasziniert und macht Altmann zum virtuellen Freund!
Alle seine Bücher atmen diesen Bruch mit der üblichen "seriösen" Literatur.Ich danke ihm und habe so einige seiner Bücher im Freundeskreis verteilt!
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am 29. April 2013
auf empfehlung eines bekannten hab ich mir das buch gekauft. es gibt wunderbare denkanstöße fürs leben. manchmal war mir die erzählweise und die langen beschreibungen von dingen/landschaften von altmann zu sehr in die länge gezogen
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am 26. August 2005
Wie auch schon im Buch bemängelt wird ist es fast unmöglich eine solche Sache auf nur 155 Seiten festzuhalten.
Dennoch sind die einzelnen Kapitel fesselnd und sehr interessant.
Es ist viel weniger Ein Reisebericht als eine andere Perspektive auf ferne Länder, Menschen und Erlebnisse. Allerdings wirkt das ganze manchmal auch zu abstrakt.
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