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87 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Nichts
In diesem Buch passiert einfach nichts. Janwillem van de Wetering, bekannter Krimi-Autor mit dem kauzigen Zen-Einschlag, plaudert vor sich hin und erzählt von seiner lebenslangen Suche, mehr als vierzig lange Jahre lang, in denen er nach totaler Leere strebte. Ein Geschichtchen nach dem anderen erzählt er, teils skurril, teils tragisch - alle künden...
Am 9. August 2000 veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Ein Autor muss schreiben, auch wenn er wenig zu sagen hat
Ein Text, bei dem man sich immer wieder fragt, weshalb Wetering ihn geschrieben hat.Ein Abglanz seines ersten Buches über Zen: "Der leere Spiegel". Das dagegen ist mehr als lesenswert.
Vor 13 Monaten von Bruno Bolliger veröffentlicht


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87 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Nichts, 9. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reine Leere (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch passiert einfach nichts. Janwillem van de Wetering, bekannter Krimi-Autor mit dem kauzigen Zen-Einschlag, plaudert vor sich hin und erzählt von seiner lebenslangen Suche, mehr als vierzig lange Jahre lang, in denen er nach totaler Leere strebte. Ein Geschichtchen nach dem anderen erzählt er, teils skurril, teils tragisch - alle künden überwiegend vom Scheitern, in Sätzen wie: "Jim erzählte mir Geschichten von Meister Arschloch und seiner eigenen vergeudeten Vergangenheit, ich erzählte ihm Geschichten von Sensei und meiner vergeudeten Vergangenheit, und so konnten wir selbstgewählten Lehrern die Schuld geben". Koans funktionieren nicht, Zazen ist Zeitverschwendung, ein Zen-Meister hängt sich auf, ein anderer wird trunksüchtig, viele werden habgierig. Wieso wurde dieses Buch für mich immer interessanter, wieso begann ich, gegen Ende hin immer langsamer und sorgfältiger darin zu lesen, damit ich es länger genießen konnte? Es war wie ein abstraktes Bild, das keine Gegenstände zeigt, sondern Gefühle hervorruft: Gefühle gezielten Verlorengehens, durchhaucht von subtilem Humor, von Einsamkeit und vom Wissen von der Vergeblichkeit menschlichen Strebens, ohne zu verurteilen oder zu verzweifeln. Es war die Sprache eines geborenen Erzählers, der das Glück hatte, hervorragend übersetzt zu werden, es war die genaue Beobachtung, es waren Dialoge, nach denen ich das Buch immer wieder sinken lassen konnte, die mich inspirerten, und immer wieder enthielten sie ein Lächeln. Nichts ist wichtig in diesem Buch, und am wenigsten nimmt der Autor sich selbst wichtig - es ist das Nichts, das wichtig ist. Dort führt er einen unmerklich und unwiderstehlich hinein, zumindest für eine kurze Zeit. Das ist Zen vom Feinsten.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 19. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: reine leere: Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers (Taschenbuch)
Eine wunderbare Beschreibung des Autors mit den Gesprächen von Zen-Meistern und Schülern. Diese für uns ungewöhnliche Sichtweise über Leben und Tod stellt alles in Frage was die Menschen in der westlichen Welt zu suchen Glauben. Bestätigung und Befriedung am laufenden Band scheint die Antriebsfeder der meisten Menschen zu sein.

Je tiefer ich in dieses Buch eintauchen konnte umso lächerlicher wurde alles um mich herum. Selbst mein so wichtiges Leben wurde unwichtig!. Die Auszüge und Anekdoten sind so klar mit einem lächeln formuliert das dieses Buch eine tiefere Einsicht in die Vergänglichkeit eines Lebens gibt und nichts wirklich wichtig ist!.
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pures ZEN - aus dem Nichts ins NICHTS, 25. März 2001
Rezension bezieht sich auf: reine leere: Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers (Taschenbuch)
Wer sich schon den "leeren Spiegel" zu Gemüte geführt hat, für den ist die "reine Leere" eine willkommene Ergänzung, und geht aus ZEN-Sicht sogar einen Schritt weiter. Angenehm vergebens sucht der Leser den roten Faden, den er natürlich jederzeit hat. Kein Roman, keine Geschichte, und doch allzeit Roman und fast nur Geschichte. Hier ein Koan, und dort eine Lösung, wo NICHTS zu lösen ist. Van de Wetering führt nimmt uns Leser ein Stück mit auf seinem Weg und überlässt uns vorher wie nachher uns SELBST. Angenehme Unterhaltung mit weisen Einschüssen. Wer nichts erwartet, kann alles bekommen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Respektloser Kommentar zu menschelnden Meistern., 19. Dezember 2008
Von 
Kankin Gawain "Bis übermorgen dann..." (Eutopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: reine leere: Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers (Taschenbuch)
Van de Wetering reiht in diesem Buch teils autobiographische, teils erfundene Geschichten über seine Erfahrungen mit buddhistischen Lehrern und deren Schülern aneinander. Er folgt dabei keiner feststellbaren Ordnung; die Schilderungen bedeutender Meister des Zen und anderer buddhistischer Schulen, wie auch die Persönlichkeiten anderer Suchender - in Klöstern und religiösen Kommunen - sind als Collagen aus echten Begegnungen des Autors zusammengesetzt.
Nur eines zieht sich als roter Faden durch alle Kapitel: die Skepsis van de Weterings an der Möglichkeit echter Befreiung. Sein erfrischend respektloser, (und vielleicht typisch niederländischer) sarkastischer und dennoch anteilnehmender Humor findet an jeder Autorität das Allzumenschliche und darum Lächerliche, und zieht sie wieder auf die Ebene der "Normalsterblichen" herab. Auch die erleuchteten Meister haben ihre Marotten, scheitern in weltlichen Angelegenheiten und können gar an ihrem Leben verzweifeln.
Van de Wetering ist amüsant darin, aufzuzeigen, dass das Ego niemals ganz verschwindet, und dass der Versuch, es zu besiegen auch ins genaue Gegenteil umschlagen kann. Schwach ist der Autor jedoch darin, den echten Gehalt hinter den spirituellen Lehren zu verstehen. Er bringt nie genug Vertrauen auf, dem Weg eines geistlichen Führers bis zum Ende zu folgen und kann wohl deshalb über die Früchte ihrer Anstrengungen nur spekulieren oder, was er auch beherrscht, respektvoll schweigen.
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4.0 von 5 Sternen witzige Zen-Geschichten, 8. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: reine leere: Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers (Taschenbuch)
Dieser Exemplar ging an eine Freundin, die in den USA gelebt hatte, zu ihrem Geburtstag. Ich hatte mir das Buch bei einem Antiquariat gekauft, weil ich Den leeren Spiegel von van der Weetering gelesen hatte und es mir sehr gut gefallen hat. Reine Leere ist "das Sequel" des leeren Spiegel und enthält viele witzige Geschichten über Zen in den Usa, wo van der Weetering gelebt und Zen neben seiner Tätigkeit als Krimi-Autor weiter praktiziert hat. Es handelt sich eine interessante und humorsvolle Zen-Perspektive. Allerdings fand ich Den leeren Spiegel faszienierender, weil es um van der Weeterings Erfahrung in einem japanischen Zen-Kloster am Ende der Sechziger Jahre geht.
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4.0 von 5 Sternen Humor und Zen schliessen sich nicht aus, 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: reine leere: Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers (Taschenbuch)
Wenn man sein Selbst aufgibt, gibt man vorallem eine Riesenlast auf. Es ist anstrengend sich immer wichtig zu nehmen.
Der Erzähler bringt erstmal rüber, wie anstrengend der Weg zur Erleuchtung ist. Ist natürlich schon so, wenn man erst Japanisch lernt, damit man seine Lehrer halbwegs verstehen kann. Weniger gefallen hat mir, dass er ständig die Schwächen seiner Lehrer und Mitsuchenden vorführte.
Gut der respektlose Zen-Schüler hat mich ja gewarnt, aber irgendwann ermüdet dieses Vorführen.
Ich denke, man erkennt sich bei den Rückschritten wieder und Humor erhöht die geistige Geschmeidigkeit.
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3.0 von 5 Sternen Ein Autor muss schreiben, auch wenn er wenig zu sagen hat, 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Text, bei dem man sich immer wieder fragt, weshalb Wetering ihn geschrieben hat.Ein Abglanz seines ersten Buches über Zen: "Der leere Spiegel". Das dagegen ist mehr als lesenswert.
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23 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch fernöstliche Lebensweisheiten sind nur Menschenwerk, 2. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: reine leere: Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers (Taschenbuch)
Zen, Buddhismus, Taoismus: die fernöstlichen Weisheiten stehen hoch im Kurs. Man braucht sich nur die Regale in den Buchhandlungen oder die Auflagenstärken der populärsten Werke anzusehen, um sich dessen bewußt zu werden. Aber ferne Propheten galten ja schon immer als besonders glaubwürdig. Die wuchtige Gewalt hinter der Einfachheit der Worte bei Laotse, Buddha oder den alten Zen-Meistern beeindruckt schließlich auch fast jeden, der die Wahrheit in Lehren zu finden glaubt. Der disziplinierte Weg des Zen-Schülers fasziniert dabei besonders. Niergendwo wetterleuchtet der Schein des Metaphysischen so klar und rein wie hier. Das Letzte, was man von einem jahrzehntelangen Zen-Schüler erwarten würde, ist daher Respektlosigkeit. Aber genau die zeigt einer, der mit vielen anderen Büchern bewiesen hat, zu wissen wovon er schreibt. Van de Wetering hat ein außergewöhnlich ehrliches Buch geschrieben. So ehrlich, dass man seinen Worten mehr Wahrheit zutraut, als selbst den allergrößten Lehrmeistern. Aber vielleicht können die großen, reinen Lehren dieser Welt letzlich doch nur reine Leeren sein...
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reine leere: Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers
reine leere: Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers von Janwillem van de Wetering (Taschenbuch - März 2003)
EUR 8,99
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