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am 19. Juni 1999
Nach jahrelangem Warten können alle Freunde des schizophrenen Lapidarzynikers Hagen Trinker jubeln. Im ersten Teil der Hagen Trinker-Trilogie (der allerdings als letzter erscheint) läuft Helmut Krausser wieder zu absolut genialer Hochform auf. In einer fulminanten Mischung aus Dialogausschnitten, Beobachtungen und Alltagsphilosophie führt Krausser den Leser erneut in die Welt von Hagen, einem Großstadtphilosophen und Spieler. Als dieser eines Tages auf die reiche, geschiedene und gelangweilte Valerie trifft, stellt das Leben ein paar Weichen neu. Hagen zieht bei der 14 Jahre Älteren ein. Alleine die Schilderung dieser Beziehung ist es wert das Buch zu lesen. Und als dann Hagens Freunde ins Spiel kommen, geht die Sache eigentlich erst los......Kraussers Mischung aus Sarkasmus und Gleichgültigkeit verbunden mit einer unglaublichen Beaobachtungsgabe für Alltagssituationen machen dieses Buch zu einer echten Pflichtlektüre! KAUFEN!!
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am 3. Juli 1999
Wir befinden uns in den Achtzigern. Hagen ist zweiundzwanzig, verdient sein Geld beim Schach- und Backgammonzocken mit abgehalfterten Gestalten vom Parkrandkiosk und singt in einer Band - plan- und zukunftslos, mal abgesehen von dem Wunsch, die siebzehnjährige Silke endlich flachlegen zu dürfen. Gewohnt wird zur Untermiete, vielleicht auch nur draußen. Die Zeiteinteilung sind Zigaretten und Bier, das meiste spielt ohnehin keine Rolle mehr. Da taucht die siebenunddreißigjähige Valerie auf, mit reichem Exgatten und großem Haus und verzweifelt auf der Suche nach ein bißchen Verdorbenheit - und Verdorbenheit ist das einzige, über das Hagen in ausreichender Menge verfügt. Also behandelt er sie schlecht, beschläft sie gut und darf dafür bei ihr wohnen. Die Frau und der Junge, beide ihres kranken Daseins voll bewußt - Krausser stellt die Nähe und die Abhängigkeit in dieser Beziehung eindrucksvoll dar. Gerade weil Valerie und Hagen von Liebe so weit wie nur irgend möglich entfernt sind, verstehen sie sich. Valerie hat noch eine Vergangenheit, an die sie sich erinnert, Hagen hat nur das Jetzt - ihm geht es besser als ihr. Und dann geschieht dieser Unfall und diese Party... „Schweine und Elefanten" ist der erste Band der Hagen-Trinker-Trilogie, nach langen Wirren noch einmal komplett neu geschrieben und endlich veröffentlicht. So gelingt Krausser sowohl ein stark autobiographisches Erzählen aus der No-future-Generation heraus als auch ein reflektierter Rückblick. Living in the Eighties? Ja, so muß es gewesen sein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. September 2006
Hagen Trinker,22 , macht seinem alle Ehre und führt eine nur für den nächsten Tag lebende Existenz am Rande von München. Man erfährt nicht viel von ihm, er spielt Back Gammon, trinkt mit den Pennern vom Schwimmbad, ist in eine 16 – jährige verliebt und wird von einer 38 – jährigen verführt. Um die Richtlinien von Amazon nicht zu verletzen, kann nur kurz gesagt werden, dass die Beziehung zwischen Hagen und Valerie, seiner älteren Geliebten, eine spezifisch sexuelle ist, die Krausser in den schillernsten Farben beschreibt und gleichzeitig die Hoffnungslosigkeit einer Jugend in den 80ern zeigt. Aus heutiger Sicht wirkt „Schweine und Elefanten“ schon antiquiert, ein Zeitzeugnis, das eine ganze Generation von Schriftstellern hinter sich her gezogen hat. Krausser geht aber nie soweit um an Pop – Literatur zu erinnern, vielmehr romantisiert er das Leben ohne Zukunft wie ein Beatnik, der zu spät geboren wurde. „Schweine und Elefanten“ ist der erste Teil der Hagen Trinker – Trilogie und sticht aus dem Oeuvre Kraussers insofern hervor, dass die vielen technischen Spielereien, die seine späteren Bücher bestimmen werden, hier noch klar zu erkennen sind. Wem der spätere Krausser zu abgehoben ist, der wird „Schweine und Elefanten“ mögen, für alle anderen wird er zu brachial sein. Aber als Erstlingswerk für jeden der Krausser mag trotzdem empfohlen.
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am 17. September 2015
Die Hagen-Trinker-Trilogie besteht aus "Schweine und Elefanten", "Könige über dem Ozean" und "Fette Welt", zum dritten Teil gibt es auch einen Film, der leider überhaupt keinen Mut aufbringt, den Roman zu verfilmen - und die Hauptfigur des Romans ist nun mal ein Poet und Musiker, kein sprach- und ideenloser, irgendwie gescheiterter Penner. Krausser romantisiert das Leben im Abseits auch in keinster Weise, der Blick von unten destruiert die Romantik der Hochglanzmagazine, er ist Erkenntnisinstrument.

Inhaltlich möchte ich zu "Schweine und Elefanten" auf die 4 oder 5-Sterne-Rezensionen hier verweisen. Ergänzen möchte ich nur, dass es sich wirklich lohnt, die "Genie & Handwerk"-CD "Bootleg" zu kaufen, da diese absolut hörenswert ist und den realen Hintergrund zu den großartigen Band-Episoden des Romans zeigt - durch so gut remasterte Archivaufnahmen der Band von Konzerten. Das im Roman geschilderte Immenstadt-Konzert kann man auf der CD nahezu vollständig anhören. Das verleiht der Hagen-Figur, die im Roman Sänger der Band und Popsong-Komponist ist, auch Klassik-Hörer - wie der Autor Krausser in Wirklichkeit - eine zusätzliche Wucht jenseits der Sprache, durch die Musik. Dies als ergänzender Tipp für Neugierige, die den Lesegenuss steigern wollen!
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am 13. Mai 2013
Dies ist er erste Teil der Hagen Trinker Trilogie von Helmut Krausser, der erstaunlicher Weise erst erschien, als der zweite und dritte Teil - "Könige über dem Ozean" und "Fette Welt" bereits lange veröffentlicht waren. Alle drei Teile sind aber unabhängig voneinander zu lesen.
Der Roman spielt im München der achtziger Jahre, wo der Chaot Hagen Trinker sich mit Glücksspiel, Musik und Schnorrerei durchs Leben schlägt. Aufregend wird dieser zunächst etwas abgedroschen klingende Plot durch Kraussers Erzählweise, die schrägen Bilder und die typisierten Figuren, in denen viele von uns, die im richtigen Alter sind, etwas Persönliches entdecken können.
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am 7. Februar 2014
Ein sehr interessantes Buch mit witzigen Lesemomenten und Einsichten. Zumal der Autor aus Schwaben kommt. Es ist Teil einer Trilogie, so werde ich mir die anderen Teile auch besorgen.
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am 11. Februar 2000
Schlecht schreiben kann der Kerl gar nicht und stellenweise kommt die Intensität der restlichen Trilogie auf - gnadenloses Sezieren von Zwischenmenschlichem und Witz. Doch die Silke-flachlegen-Manie ist hart an der Grenze dessen, was man gemeinhin als nervend zu bezeichnen pflegt. Und so wart ich denn ungeduldig aufs die neuen, ungemein inspirierenden Tagebücher!
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am 21. Februar 2003
Der erste - nach den anderen beiden Bänden erschienene - Band der Hagen-Trinker-Triologie liest sich fast zu locker und enthält so alle Elemente des 80er-Bohemiens: nix arbeiten, trotzdem Geld, Brettspielturniere, Sex, Alkohol (Drogen warens in den 70ern, ist in den 80ern offenbar vorbei - OK ich habe eine Nebendarstellerin übersehen), erfolglose Band und der Nass-Traum des jungen Mannes: Ausgehalten von einer älteren (no-na reichen) Frau. Und dann diese Zeitrechnung nach Bier und Zigaretten (kennt man irgendwo von Bridget Jones - Henne/Ei-Problem). Irgendwie halt voll mit den klassischen Genre-Elementen, aber zugegeben es wirkt und macht Spaß!
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am 10. Mai 2014
ich glaube Krausser ist gar nicht mein Fall, nach dem dritten Buch von ihm geb ich auf. Das Buch hat gar keine Linie. Verstehe nicht wie man das verlegen kann. Man muss ja nicht alles verstehen.
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am 16. November 2003
Der dritte Teil spielt vor den anderen beiden Büchern und ist auch erst 6 Jahre nach ihnen entstanden. Man mekrt so auch deutlich, dass der Autor sich geändert hat. Dem Buch fehlt ein wenig die Spritzigkeit der anderen beiden, trotzdem ist es lesenswert!
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