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5.0 von 5 Sternen absolutes Meisterwerk
Der Boden unter ihren Füßen, The Ground beneath her Feet, die Geschichte von Vina und Ormus und Rai, ein Meisterwerk. Es ist eine Geschichte von Mythen, griechischen hauptsächlich, eine moderne Sage von Orpheus und Euridice. Es ist eine Geschichte von Liebe bis ans Ende der Zeit. Es ist eine Geschichte über Erdbeben und andere Gründe für...
Am 25. Dezember 1999 veröffentlicht

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmig und aufgebläht
Schade. Der Name Salman Rusdie verspricht im allgemeinen nicht nur angenehmen sondern vor allem auch anspruchsvollen Literaturgenuss. Die sicherlich aus seinem Werdegang zu begründende Mischung aus orientalischer Erzählkunst und westlicher Analyse machen seinen Stil unverwechselbar. Eigentlich ist das schon die halbe Miete. Aber genau das liegt das Problem...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2001 von Andreas Schoeneberg


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolutes Meisterwerk, 25. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Der Boden unter ihren Füßen, The Ground beneath her Feet, die Geschichte von Vina und Ormus und Rai, ein Meisterwerk. Es ist eine Geschichte von Mythen, griechischen hauptsächlich, eine moderne Sage von Orpheus und Euridice. Es ist eine Geschichte von Liebe bis ans Ende der Zeit. Es ist eine Geschichte über Erdbeben und andere Gründe für mangelnden festen Boden unter den Füßen. Erdbeben sind stellvertretend für vieles, für allzu festgefahrene Weltsichten zum Beispiel. Ein wenig Konstruktivismus wird hineingemischt sowie kollidierende Welten (siehe Immanuel Velikovski). Rainer Maria Rilke leitet ein in die Erzählung, und selbst Shakespeare (oder eher Hamlet, Cäsar etc.) hat mehrere Auftritte. Unzählig sind die Anspielungen auf all die verschiedenen Persönlichkeiten aus Literatur, Rock Musik, Kino etc. aus Ost und West und die Anspielungen auf Rushdies eigene Biografie. Ein Buch, das nicht enden sollte. Wer's nicht durchkriegt, hat eben nicht das Hirn dazu. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein favorit unter rushdies büchern!, 26. Februar 2008
Von 
N. Gaisch (Stainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Boden unter ihren Füßen (Taschenbuch)
ich schließe mich der aussage an "entweder man mag rushdies bücher oder eben nicht"! ich mag sie sehr auch wenn sie zugegebener maßen sehr anspruchsvoll zu lesen sind. die geschichte ist so gut, dass man sie nicht würdig zusammenfassen kann. für mich ist "der boden unter ihren füßen" einfach nur genial!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von anderen Welten, 26. März 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Boden unter ihren Füßen (Taschenbuch)
handelt Salman Rushdies neues Werk. Der Autor, der mit seinen Büchern immer wieder versucht zu zeigen, wie das Neue in die Welt kommt, schafft es auch hier wieder, das Andere, Unsagbare, Undenkbare regelrecht sichtbar zu machen. Dazu erweitert er das Beste aus diversen "klassischen" Disziplinen, wie zum Beispiel Geschichte, Philosophie, Mythologie um aktuelle Theorieansätze, die er auf fast spielerische Art in Literatur umwandelt. Sein Spiel um Gegensätze und Grenzen, wie sie der Boden unter den Füßen markiert, nimmt ständig mal leise, mal laute Wendungen. Die ewige Wiederholung der verschiedenen Spielarten von Liebe und Tod, Himmel und Hölle, Orpheus und Euridice läßt die beiden Welten unvereinbar erscheinen. Was passiert aber, wenn beide Welten aufeinander treffen? Wie ein Refrain ziehen sich Zitate aus der Popmusik durch die Kapitel und liefern den Soundtrack zu einem Buch, dessen Vielschichtigkeit mir noch gar nicht abzusehen ist. Ich freue mich schon darauf, das zweite Mal den Boden unter den Füßen zu verlieren...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder ein großer Rushdie-Roman, 4. Juni 1999
Von Ein Kunde
ich muß gleich vorneweg sagen, daß ich mit dem Buch noch nicht durch bin. Das Buch ist wie alle Rushdies sehr dicht, wie ein heftiges Literatur-Konzentrat: ich kann nicht hundert Seiten am Stück davon lesen.Nach 250 Seiten mußte ich sogar unterbrechen und was leichteres dazwischenschieben. jetzt bin ich bei S.420 von 700 angekommen: Mir gefallen die Familienbeschreibungen, bei denen R. oft sehr ausschweifend wird. Er läßt sich die unmöglichsten Zwischenfälle einfallen, die zwar für sich gesehen unglaubwürdig klingen, aber in R. typischer Sprache einfach nur grotesk und witzig sind. Ähnlich wie er dies bei allen seinen Büchern beschrieben hat. Dabei ist das Buch ist meiner Ansicht wesentlich leichter zu lesen als die Satanischen Verse. Die Geschichte handelt von einem indischen Rockstar, der in der ganzen Welt zum Superstar wird und von der -bisher- unmöglichen Liebe zu einer griechisch-amerikanisch-indischen Frau, die genauso wie er zum Megastar wird. Sie lernen sich kennen und lieben und verlieren sich sofort wieder und suchen einander... Sicher, Rushdie ist nicht ganz einfach zu lesen und auch sowieso Geschmacksache, ich finds toll.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kunst des Wortes, 24. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Boden unter ihren Füßen (Taschenbuch)
Wodurch zeichnet sich dieser Roman aus? Durch die Sprache, Salman Rushdie ist einer der wenigen Sprachkünstler, die es noch gibt. Geradezu kunstvoll werden hier Haupt- und Nebensätze zu komplexen Gebilden verwoben. Sicherlich macht dieser Satzbau einem das Lesen zeitweilig nicht unbedingt leichter, aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann man sich an Rushdies Fabulismus durchaus erfreuen und wünscht sich, dieses Buch vorgelesen zu bekommen.
Inhaltlich schwankt dieses Buch zwischen ganz großem Kino und vorhersehbarer Langeweile, wobei ersteres deutlich überwiegt. Für Freunde des Rock `n` Roll bleibt dieses Buch uneingeschränkt empfehlenswert. Empfehlenswert dazu: Die Vertonung des „Titel-Tracks" von U2 (Soundtrack von „A Million Dollar Hotel"), vielleicht eines der schönsten Liebeslieder überhaupt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sterne am Rockhimmel, 26. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Boden unter ihren Füßen (Taschenbuch)
Rushdie fügt in seinem Roman dem Rockhimmel zwei erfundene Sterne (Vina Aspara und Ormus Cama) hinzu und erzählt uns deren sozusagen(!) kosmische Liebesgeschichte aus Sicht des ewig Dritten im Bunde (Rai, Vina's Geliebter). Das Ganze hat epische Breite und ist gespickt mit Anekdoten, Mythen, skurielen Einfällen und philosophischen Betrachtungen; ein echter Rushdie eben. Passagenweise ist der Roman wahrlich furios, die erzählerische Spannung wird aber nicht auf der ganzen Strecke gehalten und der Roman reicht damit nicht an Rushdie's Meisterwerke "Mitternachtskinder" und "Die satanischen Verse" heran. Machmal erschien es mir so als würde Rushdie die Puste ausgehen, was wir nicht hoffen wollen da es sich bei ihm fraglos um einen der größten lebendend Schriftsteller handelt.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 700 Seiten, die Spaß machen, 27. August 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Boden unter ihren Füßen (Taschenbuch)
Rushdie mag man oder man mag ihn nicht. Ich mag ihn. Ich habe sogar die Satanischen Verse gemocht, obwohl ich sie nicht ganz verstanden habe. Allein die Sprache von Salman Rushdie jedoch läßt einen seine manchmal überschäumende Phantasie verzeihen.
Das Besondere an "Der Boden unter ihren Füßen" ist, daß sich Rushdie so deutlich wie nie zuvor selbst nicht ernst nimmt. Auch seine anderen Romane sind stets ein wenig satirisch angelegt, dieses Buch jedoch mehr als sonst. Rushdie nimmt die große, wahre und echte Liebe aufs Korn und so nebenbei auch noch die ganze Musikindustrie. Wenn man das Buch als Abrechnung mit den großen Emotionen des Menschen, seiner Gefühlsduselei, seiner abgöttischen Verehrung der Popgötzen und seiner Verliebtheit in die Liebe liest, so ist das Buch ein wahres Juwel. Man darf nur nicht alles bierernst nehmen, denn dann wird man Rushdie nur noch für einen durchgeknallten Phantasten halten anstatt für einen Humoristen, der seinesgleichen sucht.
Das Buch ist verdammt dick, der Zeitbogen sehr lang gewählt, das stimmt! Aber gerade das macht das Buch so besonders. Man taucht ein in eine neue Welt voll großer Gefühle und Emotionen, die sich schließlich streng genommen doch nur als Seifenblasen erweisen, man wird gefangen genommen von Rushdies Sprachgewalt und Ideenreichtum und das Buch ist atmosphärisch enorm dicht. Einen solchen Wälzer, der so viel Spaß macht, findet man heute nur sehr schwer.
Also unbedingt lesen, wenngleich mit einem Augenzwinkern!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein opulentes Mahl in Worten gegossener Leben, 4. Oktober 2000
Ich kannte bisher nur die Satanischen Verse von Rushdie, wobei mir der Schreibstil gefallen hat, das Thema aber weniger. Mit "the ground beneath her feet" (bitte unbedingt im Orginal lesen - nur dann maximaler Genuss) hat er voll ins Schwarze getroffen. Sinnlich, verschlungen, mythentrunken, witzig, versöhnlich, phantastisch, erotisierend, kraftvoll, ... die Reihe von Schmuckadjektiven könnte beliebig fortgesetzt werden, ohne die wahre Schönheit dieses Meisterwerks einzufangen. lesen !!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rushdies Ritt durch eine säkular-mythologische Doppelwelt, 5. Juni 1999
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist keine leichte Lektüre - und das liegt nicht allein am Gewicht der 742 Seiten. "Der Boden unter ihren Füssen" ist ein faszinierender, aber streckenweise doch sehr anstrengender Ritt durch das Leben der drei Protagonisten Vina, Ormus und Rai. Hier kommt auch Rushdies Stärke zum Tragen: Er versteht es wie kein anderer, seine Figuren lebendig erscheinen zu lassen - er beleuchtet ihre Leben von jeder denkbaren Seite so gekonnt, daß man das Buch oft nicht aus den Händen legen kann. Diesmal hat der Autor jedoch etwas übertrieben: Seine Liebe zum Detail strengt den Leser über die Maßen an, er verliert sich häufig in verschachtelten Rückblenden und kommt dabei vom Hundertsten ins Tausendste. Dies aber ist genau das, was wahre Rushdie-Fans an ihm schätzen; und deshalb ist das Buch jedem uneingeschränkt zu empfehlen, der schon "Des Mauren letzter Seufzer" oder andere Werke dieses immer wieder überraschenden und faszinierenden Autors lieben gelernt hat. Eine Warnung: "The Ground Beneath Her Feet" ist kein Buch, das man an einem lauen Sommerwochenende durchliest.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmig und aufgebläht, 14. Dezember 2001
Schade. Der Name Salman Rusdie verspricht im allgemeinen nicht nur angenehmen sondern vor allem auch anspruchsvollen Literaturgenuss. Die sicherlich aus seinem Werdegang zu begründende Mischung aus orientalischer Erzählkunst und westlicher Analyse machen seinen Stil unverwechselbar. Eigentlich ist das schon die halbe Miete. Aber genau das liegt das Problem. Stilistisch ist auch dieser Roman ein klassischer Rushdie. Dicht gedrängt wechseln sich inhaltsschwere Passagen mit tiefen Innenansichten ab. Omus hier, Vina da und schließlich das unglückliche dritte Wagenrad am Liebesbollerwagen, der Fotograf Rai, der seine Erzählerrolle schamlos ausnutzt um sein wegen unerfüllter Liebe bis ins unertägliche angewachsenes Leiden zur Schau zu stellen.
Inhaltlich umspannt dieses Buch eine Epoche von rund 30 Jahren, natürlich nicht zufällig gewählt. Diese 30 Jahre stehen auch heute noch für die Entwicklung der Rockmusik mit all ihren Mythen, kleinen Episoden und Erklärungen. Rushdie versucht, mit Vina Apsara und Omus Cama zwei neue Gestalten in den Reigen der ruhmvollen Rock-Heroen einzureihen. Und darin liegt das Problem, die Geschichte will einfach nicht überzeugen, sie gibt keinerlei neue Erkenntnisse über z.B. die Motivation eines Rockstars. Egal an welcher Stelle, das Buch bleibt zu sehr in Klischees gefangen. Und so geht man irgendwann nur noch widerwillig mit auf die zahlreichen Exkurse in die Innenansichten der drei Protagonisten.
Vielleicht hätte der Stoff für 400 Seiten ausgereicht, aber ein 700 Seiten-Epos trägt die Geschichte nicht. Und so ist das einzig wirklich gute an dem Buch auch nur der in der Realität von U2 vertonte "Titelsong" "The Ground beneath her feet".
Salman Rushdies Sprache allein ist sicher schon 3 Sterne wert. Die fehlenden 2 Sterne bis zum gelungenen Werk mag ich ihm dieses Mal einfach nicht geben.
Schade, wirklich schade.
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Der Boden unter ihren Füßen
Der Boden unter ihren Füßen von Salman Rushdie (Taschenbuch - 1. Dezember 2000)
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