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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnliches Buch
Willy ist der Besitzer von Mr. Bones und Willy geht es nicht sehr gut. Was auch wenig verwundert, denn er hat den größten Teil seines Lebens auf der Straße verbracht. Die letzten sieben Jahre zusammen mit Mr. Bones. Diese Promenadenmischung ist kein gewöhnlicher Hund und darum Hauptperson in diesem Buch. Das Leben von Mr. Bones ist bisher recht gut...
Veröffentlicht am 24. Mai 2001 von Michael Prössel

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pflicht nur für absolute Auster-Fans und Hundeliebhaber
Wie gewohnt ist Auster ein phantastischer Erzähler. Er überrascht uns diesmal mit der literarischen "Hundeperspektive", was zeitweise durchaus seinen Reiz hat. Dennoch war ich insgesamt etwas enttäuscht. Leider "fehlen" diesem Roman die Auster-typischen, überraschenden Wendungen. Vermutlich wird es vielen Lesern so wie mir...
Am 11. Januar 2000 veröffentlicht


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnliches Buch, 24. Mai 2001
Von 
Michael Prössel (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Taschenbuch)
Willy ist der Besitzer von Mr. Bones und Willy geht es nicht sehr gut. Was auch wenig verwundert, denn er hat den größten Teil seines Lebens auf der Straße verbracht. Die letzten sieben Jahre zusammen mit Mr. Bones. Diese Promenadenmischung ist kein gewöhnlicher Hund und darum Hauptperson in diesem Buch. Das Leben von Mr. Bones ist bisher recht gut verlaufen. Er hat ein Herrchen, das mit ihm redet als sei er ein Mensch und kein Hund. Paul Auster gibt dem Leser einen wunderbaren Einblick in die Welt der Hunde. Und obwohl sie in der gleichen Welt leben wie wir Menschen, so ist es doch eine ganz andere. Beherrscht, geleitet und verführt von Gerüchen, das Leben aus der kniehohen Hundeperspektive betrachtend, läuft Mr. Bones Willy treu hinterher. Bis zu dem Tag, an dem sich sein Leben schlagartig ändert, denn wie gesagt, Willy geht es nicht gut. Willy ist nicht nur ein einfacher Landstreicher, Willy ist Philosoph, Dichter und Denker, Autor, Erfinder und Botschafter von Santa Claus. Dieser ist ihm in einer Vision erschienen und hat ihn zu seinem Jünger gemacht. Seitdem heißt Willy mit Nachnamen "Christmas". Aber alle diese festen Konstanten im Leben von Mr. Bones fallen von heute auf morgen einfach weg und so macht sich der kleine, aber zuweilen geistig große Hund, auf die Suche nach einem neuen Herrchen.

Die Geschichte von Mr. Bones ist faszinierend, witzig und tragisch-sentimental zugleich. Obwohl er die Sprache der Menschen versteht, ergeben einige Wörter oder Redewendungen für ihn keinen Sinn. Paul Auster hat mit Timbuktu ein außergewöhnliches Buch geschrieben
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt der Seelen, 10. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu: Hörspiel (Audio CD)
„Timbuktu ist die Welt der Seelen. Dort wo die Weltkarte endet, fängt Timbuktu an." Das hatte sein Freund Willy gesagt, bevor er starb. So macht sich Mr. Bones auf die Suche nach einem neuen zu Hause, doch das ist nicht so einfach für einen Hund von der Strasse. Er sehnt sich zurück nach Willy, dem obdachlosen Penner, nach dem Leben mit ihm und seinen Geschichten voller Philosophie.
Mr. Bones erzählt die Geschehnisse aus seiner Sicht, der eines feinfühligen Hundes, dessen Welt aus Gerüchen besteht. Er schildert die tragisch-komischen Gedanken und Ansichten eines Hundes, der genau spürt, was um ihn herum geschieht, der das Schicksal der Menschen, die ihn umgeben schneller durchschaut als sie selbst es tun.
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4.0 von 5 Sternen Das Leben aus der Perspektive eines Hundes: Zutiefst emotional und berührend!, 5. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Taschenbuch)
Ein Hund
der stirbt
und der weiß
daß er stirbt
wie ein Hund
und der sagen kann
daß er weiß
daß er stirbt
wie ein Hund
ist ein Mensch
(Definition von Erich Fried)

Dieses Gedicht kam mir beim Lesen von Timbuktu öfters in den Sinn. Denn in dem Roman von Paul Auster geht es vor allem um eins, ums Sterben.

Die HANDLUNG:
Die Geschichte beginnt an einem verregneten Tag in Baltimore. Mr. Bones ist ein Hund und seinem Herrchen Willy sehr verbunden. Umso trauriger macht es ihn, dass er weiß, dass Willy G. Christmas nicht mehr lange am Leben sein wird. Dieser ist todkrank und hustet jeden Tag mehr. Die beiden sind schon eine Weile in mehreren Städten Amerikas unterwegs auf der Suche nach Willys alter Lehrerin. Diese hatte früh das Schreibpotential von Mr. Bones Herrchen erkannt und ihn immer gefördert, bis sie sich aus den Augen verloren. Der letzte Wunsch Willys ist es, diese Frau noch einmal wiederzusehen. Seine Hoffnungen, sie in Baltimore zu finden, sind groß.
Mr. Bones hingegen bereitet sich immer mehr auf ein Leben ohne sein Herrchen vor, auch wenn er sich das nicht vorstellen kann und will. Er weiß, dass das Ende ihres gemeinsamen Weges nah ist und Willy nach Timbuktu, dem Ort nach dem Leben, gehen wird. Ob dort auch Hunde hingehen können, wenn sie sterben? Schneller als gedacht ist Mr. Bones auf sich alleingestellt und lernt neue Dinge über das Leben und den Tod kennen...

AUFBAU: Wie schon beschrieben ist das ganze Buch aus Sicht eines Hundes, nämlich Mr. Bones beschrieben. Jedoch erfährt man auch ebenso oft die Gedanken seines Herrchens oder anderen Menschen um ihn herum, denn Mr. Bones ist ein sehr einfühlsames Wesen und weiß viel über das menschliche Leben. Er ist auch sehr klug und wünscht sich sehr oft sprechen oder wenigstens lesen zu können, um besser mit seinem Herrchen Willy kommunizieren zu können. Anfangs erscheint es ungewohnt, ein Buch aus der Sicht eines Tieres zu lesen, doch man gewöhnt sich daran. Besonders, da Mr. Bones’ Gedanken den unseren kaum nachstehen. Oft wird man dann beim Lesen sogar vergessen, dass er ein Hund ist. Das Buch ist nicht lang und hat insgesamt nur fünf Kapitel. Diese gehen, abgesehen vom letzten, jeweils um die 40 Seiten. Die ersten beiden umspannen einen Nachmittag, die letzten ungefähr ein halbes Jahr.

MEINE KRITIK: Ich habe das Buch von meiner Oma zu Weihnachten geschenkt bekommen. Normalerweise bin ich immer etwas skeptisch bei Buchgeschenken, die ich mir nicht gewünscht habe, aber da ich ein kurzes Buch zum Lesen für den Weg zur Uni gesucht habe, kam es mir genau richtig! Also begann ich das Buch ganz unvoreingenommen zu lesen...
Paul Auster ist ein sehr bekannter und erfolgreicher Autor. Dieses Buch soll ein bisschen anders sein als seine restlichen Werke. Der größte Unterschied ist wahrscheinlich die Länge. Mit seinen 191 Seiten ist Timbuktu ein ziemlich kurzer Roman. Man könnte ihn fast als Novelle oder englische Short Story bezeichnen.
Eines ist klar Paul Auster kann schreiben: Seine Beschreibungen gefielen mir sehr gut, auch wenn sie mir manchmal zu ausführlich waren. Das ist wahrscheinlich auch der einzige Kritikpunkt an dem Buch: die unnötigen Ausschweifungen! Ich bin eigentlich ein Fan von schön geschriebenen Büchern mit vielen Details und Beschreibungen, aber selbst mir war es an manchen Stellen einfach zu viel. Oft habe ich das Abschweifen verstanden, wenn z.B. im ersten Kapitel Mr. Bones über seine Vergangenheit und die seines Herrchens Willy berichtet. Viele Anekdoten waren zwar ganz nett und unterhaltsam, aber jedoch völlig unnötig für die Geschichte und im zweiten Kapitel geht es so weiter... Die Kapitel drei bis fünf halten sich hierbei zurück, sie bringen die Handlung voran und sind spannend und gut zu lesen. Jedoch da die ersten zwei Kapitel, die sich zeitlich wie schon erwähnt nur über einen Nachmittag erschrecken, aber 50 % des Buches ausmachen, sind sie eindeutig zu lang geraten! Deswegen fällt es bestimmt vielen schwer, sich in das Buch rein zu lesen, und nicht gelangweilt zu werden. Natürlich verstehe ich, dass es wichtig für den Leser ist Mr. Bones Vorgeschichte zu kennen, um das starke Band zu seinem Herrchen besser verstehen zu können, aber hier hätte man um einiges kürzen können... Insgesamt jedoch ist das Buch wunderschön geschrieben und die letzten Kapitel machen die ersten um einiges wett.
Was das Buch insgesamt lesenswert macht, ist auf jeden Fall die ungewohnte Perspektive. Paul Auster ist zwar nicht der erste Autor, der auf die Idee kommt ein Buch aus der Sicht eines Tieres zu schreiben, jedoch fand ich es erfrischend anders und spannend. Mr. Bones mag zwar oft wie ein Mensch denken, jedoch bleiben seine Handlungen immer die eines Hundes. Somit fiel der Autor nicht in die Falle, das Tier zu sehr zu personifizieren, womit daraus ein Tierkinderbuch geworden wäre. Auch wenn man oft gegen Ende vergisst, das Mr. Bones ein Hund ist. Seine Handlungen machen es einem immer wieder bewusst. So möchte man ihm in manchen Szenen am liebsten zurufen: „Nein, tu das nicht!“ Bis einem auffällt, das er nun mal ein Hund ist und es einfach nicht besser weiß.
Allein dies zeigt schon wie emotional und berührend das Buch ist. Es nimmt einem ganz schön mit. Auch geht es besonders um ein Thema, „den Tod“. Dies zieht sich durch das ganze Buch. Timbuktu steht für den unbekannten Ort, den wir alle mal betreten werden, wenn wir nicht mehr da sind. Jeder hat sich mal um diesen Ort Gedanken gemacht, wieso soll dies nicht auch ein Hund tun. Paul Auster schafft es sich diesem sensiblen Thema behutsam zu nähern ohne kitschig oder zu rational zu werden und lässt viel Spielraum für eigene Vorstellungen und Gedanken über den Tod. Dies ist auch die größte Stärke des Romans, wie er durch die Gedanken eines Hundes, die eigenen Gefühle und Gedanken in Gang bringt.

MEIN FAZIT: „Timbuktu“ ist ein schön geschriebener Roman mit vielen Emotionen, der einen zum Nachdenken über das Leben anregt. Die Kürze des Romans tut der Tiefe des Geschehens nichts ab. Einzig manche der Anekdoten sind zu lang geraten, weswegen es wohl manchen schwerfallen wird, über die ersten zwei Kapitel hinauszukommen.
Trotzdem bezeichne ich Paul Austers Roman als gelungen. Man muss kein Hunde- oder Tierfan sein, um ihn zu mögen. Die ungewohnte Perspektive unterstreicht das Thema und zeigt hier eine andere Sicht auf die großen Fragen der Menschheit, lenkt aber nie davon ab. Ich empfehle das Buch für alle Liebhaber von bisschen ernsteren und traurigeren Romanen. Wer gerne Anekdoten über das Leben liest, die auch gerne etwas ausgefallener sein dürfen, ist hier genau richtig! Natürlich ist der Tod, der das eigentliche Hauptthema des Romans ist, keine leichte Kost, aber mir gefiel es, sich diesem Thema auf eine andere Weise zu nähern. Ein kleiner Roman mit großer Wirkung. Ein lautes Bellen dafür!
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch das ich immer und imme wieder lesen kann ..., 11. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte geht ans Herz und bewegt jeden Hundefreund. Ein besseres Buch über einen Hund habe ich noch nicht gelesen, es ist spannend und geht zugeleich ans Herz.
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5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch aus Hundesicht mit Herz geschrieben, 13. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Taschenbuch)
Das Buch hat mich sehr berührt und gefesselt, ich habe es fast in Eins durchgelesen. Sehr realitätsnah aus Sicht eines Hundes und wie in unserer Welt gibt es auch kein Happy End. Kann ich jedem Hundehalter nur ans Herz legenb.
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5.0 von 5 Sternen Wo soll es hin gehen, Mr Bones?, 8. Februar 2001
Von 
Michael Prössel (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Taschenbuch)
Willy ist der Besitzer von Mr. Bones und Willy geht es nicht sehr gut. Was auch wenig verwundert, denn er hat den größten Teil seines Lebens auf der Straße verbracht. Die letzten sieben Jahre zusammen mit Mr. Bones. Diese Promenadenmischung ist kein gewöhnlicher Hund und darum Hauptperson in diesem Buch. Das Leben von Mr. Bones ist bisher recht gut verlaufen. Er hat ein Herrchen, das mit ihm redet als sei er ein Mensch und kein Hund. Paul Auster gibt dem Leser einen wunderbaren Einblick in die Welt der Hunde, der Freundschaft zwischen Hund und Obdachlosen und . Und obwohl sie in der gleichen Welt leben wie wir Menschen, so ist es doch eine ganz andere. Beherrscht, geleitet und verführt von Gerüchen, das Leben aus der kniehohen Hundeperspektive betrachtend, läuft Mr. Bones Willy treu hinterher. Bis zu dem Tag, an dem sich sein Leben schlagartig ändert, denn wie gesagt, Willy geht es nicht gut. Willy ist nicht nur ein einfacher Landstreicher, Willy ist Philosoph, Dichter und Denker, Autor, Erfinder und Botschafter von Santa Claus. Dieser ist ihm in einer Vision erschienen und hat ihn zu seinem Jünger gemacht. Seitdem heißt Willy mit Nachnamen "Christmas". Aber alle diese festen Konstanten im Leben von Mr. Bones fallen von heute auf morgen einfach weg und so macht sich der kleine, aber zuweilen geistig große Hund, auf die Suche nach einem neuen Herrchen.
Die Geschichte von Mr. Bones ist faszinierend, witzig und tragisch-sentimental zugleich. Obwohl er die Sprache der Menschen versteht, machen einige Wörter oder Redewendungen für ihn keinen Sinn. Paul Auster hat mit Timbuktu ein außergewöhnliches Buch geschrieben.
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4.0 von 5 Sternen Ein tolles Hundebuch, 15. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Gebundene Ausgabe)
Wer Hunde liebt, an Gott und an ein Leben nach dem Tod glaubt, sollte das Buch lesen. Es ist sehr einfühlsam und verständnisvoll geschrieben. Paul Auster versteht es einem unsere, leider auch traurige Welt, durch die Augen dieses Hundes zu zeigen. Wer keinen Verstand für die Analogie von Schicksalen hat, sollte es besser lassen, er wird dem Buch eventuell nichts abgewinnen können, alle anderen kann es zu Tränen rühren.
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4.0 von 5 Sternen Toll erzählt und mit origineller Idee, 12. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Gebundene Ausgabe)
Auch Paul Auster gehört noch zu den Autoren, die richtig erzählen können. Das merkt man immer dann, wenn man mit der Hauptperson eines Buches lachen und weinen kann, mit ihr mitfühlt, durch dick und dünn gehen würde. Genau dies ist in Austers Roman „Timbuktu" der Fall, der ungewöhnlichen Geschichte zwischen Herr und Hund. Das Besondere: Die Hauptperson ist in diesem Buch der Hund, Mr.Bones. Er lebt mit dem „Penner" Willy auf der Straße. Willy erklärt Mr.Bones die Welt, und der Hund hört gern zu, wenn er über Gott und die Welt philsophiert. Als Willy eines Tages auf der Straße stirbt, muß Mr.Bones sich ganz alleine duchschlagen. Sein „neues Herrchen" ist ausgerechnet der kleine Sohn eines chinesischen Kochs. Und das, obwohl Willy ihn doch davor gewarnt hatte, schließlich kann man dort schon einmal auf dem Teller landen... Letztlich aber schlägt er sich durch, in seinem Hundeherz nur die bange Frage, wie er wieder bei Willy sein kann - und wenn das in „Timbuktu" ist, dann gut. Ein Buch mit viel Phantasie und Herz. Nicht nur - aber besonders - für Hundefreunde. Leider aber - für so ein dünnes Bändchen - in der Erstausgabe zu teuer. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der traurigste Roman überhaupt ..., 9. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Taschenbuch)
"Timbuktu" ist der traurigste Roman, den ich je gelesen habe; und ich finde ihn total tiefgründig und absolut lesenswert.

Ich muß aber gestehen: Ich bin ein totaler Fan von Paul Auster ...

Die Geschichte ist rasch gelesen, sie wird erzählt aus dem Blickwinkel der Hundes Mr. Bones, dem sein Herrchen, ein Obdachloser, wegstirbt - allein die Szene geht sehr zu Herzen, nicht weil sie kitischig ist, sondern weil das Unverständnis so klar ist!

Es gibt auch einige komische Szenen, natürlich, aber insgesamt gesehen ist diese Geschichte das Traurigste, was ich je gelesen habe, da kommt nicht mal die Hunde-Sterbeszene in "Die Leichtigkeit des Seins" heran.

Also: Volle 5 Punkte! Und unbedingt lesen, wenn auch nur in einer stillen Stunde ...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragend geschriebene Geschichte, 13. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Taschenbuch)
Meiner Meinung nach ist Auster mal wieder ein absolutes Meisterwerk gelungen. Nicht nur dass er es außergewöhnlich gut gemeistert hat aus der Sicht des Hundes MrBones zu schreiben, nein, er hat es auch geschafft dem ganzen Werk einen derartig melancholischen Touch zu geben, dass man zu Tränen gerührt wird. Kurz gesagt einfach klasse!!!!!
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Timbuktu
Timbuktu von Paul Auster (Taschenbuch - 1. November 2000)
EUR 7,99
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