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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 1. Februar 2014
Meine Meinung:

"Ein letzter Brief von dir", ist der Debütroman von Juliet Ashton.
Verglichen wird sie aber bereits mit Cecelia Ahern, denn es heißt, deren Fans werden mit Sicherheit auch von diesem Buch begeistert sein.
Da ich alle Romane von Ahern gelesen habe, war ich natürlich gespannt.

Der Plot hörte sich für mich schon mal sehr interessant an und ich war gespannt, was die insgesamt 458 Seiten zu erzählen haben...

Jetzt kann ich sagen, das das Buch sehr sehr viele verschiedene Facetten bereit hält. Natürlich steht die Trauerarbeit und der Verlust eines geliebten Menschen im Vordergrund. Doch dies ist kein Roman zur Trauerbewältigung, denn es hält sich alles in einem gesunden Rahmen, soviel darf verraten werden. Die Autorin schafft es, das die Hauptprotagonistin Orla Cassidy- und eigentlich alle anderen Figuren auch - sehr authentisch wirkt. Man kann mit ihr trauern, ihren Verlust spüren und man möchte sie gerne in den Arm nehmen. Allerdings möchte man sie auch ab und an mal schütteln, weil sie sich manchmal doch sehr eigen benimmt. Doch gerade das macht die Figur noch sympathischer und menschlicher.

Weitere Schwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit sich selbst - wer und was bin ich, wenn plötzlich meine "zweite Hälfte", die Liebe meines Lebens fehlt?
Der Versuch sein Leben neu zu gestalten. Alleine.
Was wird sein, wenn all deine Pläne und Träume plötzlich zerplatzen wie eine Seifenblase? Zweifel, Wut und Ängste an dir nagen? Wenn du alles auf Neustart setzen musst, während sich das Schicksal ins Fäustchen lacht?
Und was ist, wenn alles anders ist, als es scheint? Wenn du alles in Frage stellen musst?

Die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen und schon nach einigen Kapiteln war man mitten in der Geschichte. Der Schreibstil war sehr locker und angenehm, ja, einfach authentisch.

Die Figuren haben mir allesamt sehr gut gefallen. Es waren wieder einige dabei, an die man sich auch noch nach vielen anderen Büchern noch erinnern wird, weil sie einen prägenden Eindruck hinterlassen haben. Das mag ich sehr.

Spannend war es auch. Denn es machte einfach Spaß, Orla's Leben eine Weile begleiten zu dürfen.
Und eines kann ich noch verraten: der Roman hält einige unerwartete Überraschungen bereit. Gut, mit einigen Wendungen hatte ich bereits gerechnet, trotzdem blieb es bis zum Ende spannend und die Geschichte war durchweg einfach wunderbar. Traurig, witzig, einfühlsam, überraschend, aber vor allem mit ganz viel Herz!

Nun noch die Frage, ob der Vergleich mit Cecelia Ahern gerechtfertigt ist?
Die Romane von Ahern finde ich persönlich immer sehr schön und auch sehr magisch, besonders die früheren Werke. Als eigentlicher Thriller & Horrorfan, finde ich solche Bücher immer sehr gut zum "runter kommen".

Dieser Roman hier war in meinen Augen einfach authentischer und in einigen Teilen auch mehr nachzuvollziehen.
Vergleiche finde ich sowieso immer recht doof, jeder ist und schreibt einzigartig. Doch ja, Fans von Cecelia Ahern, werden mit diesem Buch sicher ganz glücklich und zufrieden sein!

Fazit:

Ein berührender, nachdenklich stimmender Roman, der einige Fragen über das Leben und an die eigene Person aufwirft. Der zeigt, das das Leben und das Schicksal einfach nicht planbar ist. Man aber einfach der Person die man liebt sagen sollte, was man fühlt und denkt. Am besten so oft und ehrlich wie es geht. Denn wie schnell kann alles vorbei sein und soviel ungesagtes, so viele Fragen bleiben offen und für immer ungehört...

Sehr schön und wunderbar emotional erzählt.
Absolut lesenswert!
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am 28. April 2014
Das zauberhafte Cover und der Klappentext haben mich sofort eingenommen! Leider kam mit dem Lesen sehr schnell die Ernüchterung. Die Geschichte zieht sich stark in die Länge und plätschert so vor sich hin. Dazu kommt, dass ich es einfach nicht geschafft habe, Orla irgendwie näher zu kommen.Sie blieb mir fremd und nicht sehr sympathisch. Obwohl ich ähnlichen Schmerz kenne, konnte ich weder mit ihr fühlen noch ihre Handlungen nachvollziehen. Auch Juno, Marek und die anderen fand ich nicht wirklich lebendig. Einzige Ausnahme blieb Maud, die ich sofort ins Herz geschlossen habe und die einzige ist, die der Geschichte Leben einhaucht.
Kein Vergleich mit den Heldinnen von Cecilia Ahern und Cathy Kelly, dem Leser sofort wie gute Freundinnen lieb werden.
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am 6. März 2014
Orla erfährt am Valentinstag, dass ihr Freund tot auf der Straße zusammengebrochen ist, im gleichen Moment, als sie seine Valentinskarte erhält, in welches sie den lang ersehnten Heiratsantrag vermutet. Doch was steht wirklich in der Karte?

Ich fand das Buch gar nicht schlecht, aber die Protagonistin hat schon in der Mitte des Buches die Karte geöffnet und erfahren was drin steht. Ab diesem Moment dachte ich mir, das Interessante ist weg, was soll jetzt noch kommen? Ich habe natürlich weiter gelesen, aber irgendwie war es als müsste unbedingt noch einmal soviel Papier gefüllt werden. Auf den letzten 3 Seiten wurde ich noch überrascht, aber das spannenste war für mich wirklich nur die erste Hälfte.

Muss jeder selbst entscheiden, ist wahrscheinlich Geschmackssache...
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am 25. Juni 2014
Leider hat mich dieses Buch sprachlich total enttäuscht. Mir gefällt der Stil der Autorin überhaupt nicht und so ist dieses Buch eines der wenigen, welches ich nicht zu Ende gelesen habe. Der Klappentext klang so interessant und vielversprechend, aber leider hat mich das Buch nicht mitgerissen. Ich fand es schlichtweg nicht gut geschrieben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Januar 2014
Der Vergleich mit Cecilia Ahern ist gar nicht so falsch, auch wenn ich ihn nur bedingt anbringen würde, denn ihre Bücher gefallen mir nicht alle...
Aber auch Juliet Ashton schreibt sehr gefühlvoll, aber wie ich finde weniger kitschig und das hat mir ausgezeichnet gefallen, denn das ist der Punkt, der mich bei den Romanen von Cecilia Ahern immer ein wenig stört bzw. sogar teilweise nervt. Dieser Autorin gelingt es einfach besser meiner Meinung nach, eine solche Geschichte klischeefrei zu erzählen. Großes Lob !

Orla Cassidy rechnet beim Erhalt der schönen Valentinskarte inhaltlich fest mit einem Heiratsantrag ihres Freundes Simeon Quinn, genannt Sim - doch bevor sie besagten Umschlag öffnen kann, erhält sie die Nachricht, dass ihr geliebter Freund, der beruflich nach London zog, tot ist...

Ein guter Freund von Sim rät ihr dann auch noch, die Karte besser nicht zu öffnen. Doch warum nur ? Stehen vielleicht Dinge darin, die Orla besser nicht weiß ? Wollte Simon damit sein Gewissen erleichtern ? Und das mit einer Valentinskarte ?? Kaum vorstellbar...

So plötzlich aus dem Leben gerissen, dass für ihn und für sie beide noch soviel vorgesehen hatte... Orla fällt in ein tiefes, schwarzes Loch und beginnt, die Karte immer bei sich zu tragen. Ungeöffnet...

Sie reist nach London, wo Sim zuletzt lebte und als Schauspieler arbeitete, um ihm nahe zu sein, die Karte immer mit dabei. Sie erfährt viel über Sim, das sie noch nicht wusste und überdenkt dadurch auch ihr eigenes Leben ganz neu.

Juliet Ashton lässt nicht nur Orla die Geschichte erzählen, sondern bietet dem Leser auch noch Einblick in das Tagebuch von Sim, so dass wir auch ihn noch nach seinem Tode „kennenlernen“. Das verleiht der Geschichte noch mehr Tiefe und Schwung und lockert die traurige Grundstimmung immer wieder auf.

Das Buch ist nicht so traurig, wie der Klappentext vermuten ließ – der Fokus liegt vielmehr auf der schönen, leicht schrägen Liebesgeschichte der Beiden, den Veränderungen in Orla's Leben und den ebenfalls ungewöhnlichen Charakteren der Beiden ~ das hat mir sehr gut gefallen und beide sind mir rasch ans Herz gewachsen.
Wenn Buchcharaktere fast schon zu Freunden werden, dann hat die Autorin für mich alles richtig gemacht.

Man kann Orla's Handlungsweisen gut nachvollziehen, sie ist sehr authentisch, auch wenn sie mit mir z. Bsp. nicht wirklich viel gemeinsam hat. So erkennt sich vielleicht jede Frau ein Stück weit wieder in Orla und das machte das Buch noch „persönlicher“ für mich.

Orla's Wandlung bleibt spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis die letzte Seite umgeblättert war. Für eine passionierte Thriller-Liebhaberin wie mich ein gutes Zeichen und von daher gibt es für dieses Buch auch eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne von mir !
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am 27. Juli 2014
Für mich gibt es da so einige Ungereimtheiten, wie: hält das wirklich jemand aus, dass man die Valentinskarte nicht öffnet und unbedingt lesen möchte? Nicht wirklich,oder? Das gibts nur im Film bzw. Buch; es ist sicher jeder zumindest so neugierig, dass man wissen möchte, was mein Liebster mir noch sagen wollte. Warum geht Orla nicht schnurstracks zu Anthea und fragt, ob sie die Geliebte war und fordert das Tagebuch; und warum besucht Orla ihren Liebsten nicht, London und Irland ist ja keine Weltreise voneinander entfernt.
Es finden unvorhersehbare Wendungen statt, fand ich gut, es hatte für mich eine gewisse Spannung und ich habe mich ganz gut unterhalten. Allerdings ist die Geschichte doch etwas in die Länge gezogen.
Die Valentinskarte wurde ca in der Mitte des Buches endlich von Orla gelesen und ab da ahnte ich, wer die Person war, die ...... Mehr möcht ich nicht verraten
Ich kann das Buch schon weiter empfehlen, war ja ganz unterhaltsam.
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am 19. Juli 2014
Ich habe das Buch soeben fertig gelesen. Und ich muss ganz ehrlich sagen - an Cecilia Ahern kam es nicht heran, aber es war wirklich nicht schlecht.

Über die Geschichte selbst muss ich ja nichts mehr schreiben, das haben ja schon viele andere erledigt ;)

Von meinem persönlich Eindruck her fehlte mir ein wenig das Leben in der Geschichte. Orla hat es nicht geschafft, sich so richtig in mein Herz einzuschmeicheln, auch nicht die anderen Figuren. Obwohl das Thema natürlich ein trauriges ist, wenn unerwartet der Partner stirbt, und obwohl Orlas Gefühslwelt Höhen und Tiefen erlebt, konnte ich mich nicht so richtig einleben.

Für einen Debütroman ist es allerdings wirklich sehr gut, Juliet Ashton hat auf jeden Fall das Talent als Schriftstellerin, die Geschichte ist schlüssig und flüssig erzählt.
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am 2. April 2014
Erstmal zur Story:
Orla, eine Grundschullehrerin, liebt Sim, einen aufstrebenden Schauspieler der zur Zeit in London an einem Film arbeitet. Am Morgen des Valentinstags erreicht Orla in Dublin eine obligatorische Valentinskarte von Sim, doch bevor sie sie öffnen kann erhält sie einen Anruf, der ihr bisheriges Leben zerstört, Sim ist in London tot auf der Straße zusammengebrochen. Nach der Beerdigung reist Orla nach London, um Sims Wohnung aufzulösen. Erst will sie nur ein Wochenende bleiben, doch dann bleibt sie immer länger und länger auf der Suche nach Sim und sein Leben in London. Nach wie vor hat Orla die Valentinskarte nicht geöffnet und Sims Agent,der es gut mit ihr zu meinen scheint besteht darauf, dass sie die Valentinskarte wegschmeißen soll ohne sie tatsächlich jemals zu lesen Aber warum?....

Juliet Ashton hat einen schönen Liebesroman geschrieben, der mit einigen Wendungen überrascht, speziell zum Ende hin.Charaktere die man mochte, kann man urplötzlich nicht mehr leiden und andere dann auf einmal doch. Aber wirklich lachen oder gar weinen musste ich nicht. Es war für mich einfach eine unterhaltsame Liebesgeschichte für zwischendurch.
Es lies sich auch wunderbar flüssig lesen, aber oftmals dachte ich mir dabei "Echt jetzt?", oder "Hm, etwas unglaubwürdig". Einige Handlungen nahmen dadurch der Geschichte ihren Zauber.

Dennoch vergebe ich 3.5 Sterne, weil es mich letztendlich doch unterhalten hat und die Wendungen zum Teil völlig unvorhersehbar waren und dadurch natürlich auch spannend.
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am 9. Juni 2014
Schon zu beginn war ich etwas gelangweilt von der Geschichte. Ich meine der Partner von Orla stirbt überraschend und normalerweise würde ich heulen wie ein Schlosshund oder zumindest tiefstes Mitgefühl für die Frau empfinden, aber Juliet Ashton hat es nicht geschafft diese Emotionen zu entfachen. Orla fand ich schnell langweilig, neurotisch und naiv.

Da hält sie den letzten Brief ihres Lebensgefährten in der Hand und sie will ihn nicht öffnen. Ich habe die ganze Zeit nicht nachvollziehen können, warum sie sich dagegen so wehrt. Sie hätte mir eine Menge langweiliges Geschwafel erspart, wenn sie diese Karte zeitnah gelesen hätte. Eigentlich befürchtet man auch sehr bald, dass auf der Karte wahrscheinlich nicht das stehen wird, was sie erwartet.

Ganz nett fand ich dann aber die zweite Seite der Geschichte. Nach jedem Kapitel gibt es einen Tagebucheintrag des Verstorbenen zu lesen und diese kurzen Einträge offenbaren viel mehr, als die langgezogene Geschichte von Orla.

Irgendwann taucht in Orlas Leben dann Marek auf. Den Mann mochte ich, auch wenn er eher zurückhaltend und in sich gekehrt war. Nur leider konnte ich nicht verstehen, was er an Orla findet. Ständig trifft sie anstrengende Entscheidungen, die einfach unüberlegt und kindisch sind.

Richtig seltsam wird es dann aber nach der ersten Hälfte des Buches. Das Geheimnis ist gelöst (leicht vorhersehbar, aber doch gut) und eigentlich sollte man meinen, dass das Buch nun endet, aber NEIN. Juliet Ashton erfindet immer mehr Handlungsstränge, die einfach unpassend sind und mich einfach gar nicht interessiert haben. Die Geschichte wird einfach unnötig in die Länge gezogen und macht keinen Spaß.

Schwache Protagonisten, langweilige, vorhersehbare Geschichte und dabei war die Idee gar nicht so übel. Insgesamt war es zwar nicht so schlimm, dass ich es abgebrochen hätte, aber es war auch eben nicht so gut, um es jemanden weiterzuempfehlen.
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am 4. März 2014
Als Orla am Valentinstag in ihrem irischen Heimatörtchen erwacht, rechnet sie fest damit, das sie heute den langersehnten Heiratsantrag ihres Freundes Sim, der zur Zeit als Schauspieler in London lebt, bekommt. Sie rechnet jedoch nicht damit, das sie genau in dem Moment, in dem sie seine Karte in Empfang nimmt, einen Anruf seines besten Freundes bekommt, der ihr leider mitteilen muss, das Sim auf der Straße zusammengebrochen und gestorben ist.
Völlig aufgelöst reist sich nach London um seine Wohnung leerzuräumen und nach dem geheimnisvollen Tagebuch zu suchen, das Sim stets bei sich hatte. Mit im Gepäck: Die noch ungeöffnete Valentinskarte. Sie wird für Orla zum Anker, die Lehrerin klammert sich an das letzte Zeichen ihres Liebsten und es dauert lange bis sie endlich versteht, das sie nur leben kann, wenn sie endlich loslässt....

Meinung:

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da die einzelnen Symbole in der Geschichte ihren Platz finden und die Farbgebung ist für einen Roman, der mit dem Valentinstag beginnt, sehr gut gewählt.

Auch wenn das Cover bei mir auf ganzer Linie punktet und ich London als Schauplatz wirklich toll finde, muss ich sagen das mich das Buch nicht fesseln konnte.

Die Grundidee der Story ist nett, die Umsetzung jedoch leider nicht der Knaller.
Zu viele Schwächen sorgen dafür das sich der Roman nicht unbedingt von anderen Büchern im Bereich Chick-Lit unterscheidet.
Dies ist sehr schade, denn ich hatte hohe Erwartungen und die Hoffnung, das mir Juliet Ashton ein echtes Leseerlebnis beschert.

In Orlas Gedanken dreht sich zunächst alles um Sim's Tod, was für mich noch nachvollziehbar war, schließlich hat sie gerade die Liebe ihres Lebens verloren. Als sie sich schließlich dazu durchringt nach London zu reisen, beginnen ihre Gedanken ein bisschen weiter zu kreisen. Und so versucht sie sich auf die Suche nach dem ominösen Tagebuch zu konzentrieren.
So weit, so gut, doch kurz nach der Ankunft in London macht die Autorin einen Zeitsprung, der uns circa 5 Monate nach vorne katapultiert und jetzt blinken in meinem Kopf mit einmal ganz viele Fragezeichen. Denn obwohl Orla nicht gemeinsam mit Sim nach London ziehen wollte, bleibt sie plötzlich in der Stadt und das obwohl sie London gar nicht leiden kann. Auch das Tagebuch scheint mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten, einzig die Valentinskarte spielt noch eine große Rolle. Sie wird zum ständigen Begleiter und macht es dem attraktiven Marek, der plötzlich in Orlas Leben tritt, nicht gerade leicht, ihr näherzukommen.

Es gibt einige Wendungen, die aber leider nicht immer glaubhaft sind. Juliet Ashton hat in der Problem-Kiste gewühlt und hat sich einfach zu viele Sorgen, Ängste und Krankheiten für ihre Protagonisten gegriffen, so das ich stellenweise schon wirklich genervt war.
Denn statt sich auf das Drumherum zu konzentrieren, hätte ich mir etwas mehr Tiefe für ihre Charaktere gewünscht.
Orla klammert sich an ihre Erinnerungen an Sim, dann dreht sich in ihrem Kopf alles um das Tagebuch und letztendlich wieder um Sim. Ich kann mich einfach nicht mit ihr anfreunden, da sie irgendwie keinen wirklichen Charakter besitzt. Ich kann nicht sagen: Sie ist humorvoll oder sie ist freundlich, etc. Sie ist von allem ein bisschen und das macht sie langweilig. Auch zu Marek finde ich keinen Zugang. Er sieht gut aus, ist gebildet, musste seine eigenen Verluste verarbeiten und auch wenn er versucht Orla aus ihrem Schneckenhaus zu locken, bleibt er ein fader Charakter.
Einzig Buchhändlerin und Orlas Londoner Vermieterin Maude, die sich zu einer guten Freundin und Ratgeberin entwickelt hat es mir angetan und ich habe die alte Dame direkt in mein Herz geschlossen.

Leider muss ich sagen, das mich das Buch auf ganzer Linie enttäuscht hat, da tröstet auch der flüssig zu lesende Schreibstil der Autorin nicht.

Fazit:
Obwohl sich hinter der Geschichte eine gute Idee verbirgt, konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Blasse Charaktere und eine langatmige Handlung sorgen bei mir für große Enttäuschung.
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