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65 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartig und beeindruckend
Ein stilles Buch, ein leises Buch, ein großartiges Buch. Hemingway setzte es sich zum Ziel, auf alle überflüssigen Wörter zu verzichten. So schreibt Margaret Craven. Bestechend klar, einfach, und mit diesem Stil fängt sie eine ganze reale Welt (ein abgelegenes Indianerdorf an der rauhen Westküste Kanadas) und eine ganze emotionale Welt (das...
Am 8. September 2001 veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typisches Produkt seiner Zeit
Ich kann leider der Begeisterung nicht zustimmen! Diese Erzählung ist ein typischer "weisser" und stark romantisierender Blick auf die Welt der First Nations. Es mag sicher auch engagierte, ehrliche, hilfsbereite Vertreter der Kirche gegeben haben. Generell brachte der weisse Mann Krankheiten, Unterdrückung, Verbote und ist verantwortlich für Kindesentzug,...
Vor 12 Monaten von Reisefreund veröffentlicht


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65 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartig und beeindruckend, 8. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Ein stilles Buch, ein leises Buch, ein großartiges Buch. Hemingway setzte es sich zum Ziel, auf alle überflüssigen Wörter zu verzichten. So schreibt Margaret Craven. Bestechend klar, einfach, und mit diesem Stil fängt sie eine ganze reale Welt (ein abgelegenes Indianerdorf an der rauhen Westküste Kanadas) und eine ganze emotionale Welt (das Wachsen, Reifen und Sterben des jungen Priesters Mark) ein. Eine brilliante Autorin - ein beeindruckendes Buch.
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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ruhig, eindringlich, schön, 14. Februar 2008
Von 
Valentine (AB) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Der junge Geistliche Mark Brian wird bald sterben, doch das weiß er noch nicht, als sein Bischof, der über die Diagnose im Bilde ist, ihn in ein abgelegenes Indianerdorf an der kanadischen Küste versetzt.

Das Dörfchen Kingcome ist nur mit dem Boot erreichbar und bildet eine ganz eigene kleine Gemeinschaft mit alten Bräuchen. Mark stellt bald fest, dass die Menschen dort gar nicht so seltsam und schwierig sind, wie man ihm gesagt hat - wenn man ihnen mit dem nötigen Feingefühl begegnet.

Mark lernt die uralten Tänze und Legenden des Indianerstamms kennen, hat Anteil an Leben und Tod, Freude und Leid der Dorfbewohner und legt, dem Beispiel der naturverbundenen Indianer folgend, auch die Angst vor dem Tod ab.

Zunächst musste ich mich ein wenig einlesen in die fremdartige Welt des Indianervölkchens mit seinen zahlreichen Mythen aus der Natur, doch zunehmend hatte ich das Gefühl, die Menschen in Kingcome richtiggehend zu kennen. Die gelassene Sichtweise auf den Lauf des Lebens, der Respekt vor der Natur, die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die Mark in Kingcome erlebt, sind herzerwärmend, ohne jemals kitschig zu werden.

Den Titel finde ich im übrigen wunderschön. Einer der wenigen Titel, die ich auf deutsch schöner und poetischer finde als den Originaltitel (I heard the owl call my name).

Ein ruhiges kleines Buch, das ich sicher gerne nochmals lesen werde.
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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimmungsvoll, leise und weise, 16. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch "vor Ort" gelesen, in einem Floss-Blockhaus, um mich die stille Pazifikküste und der nimmerendende Regen in British Columbia, die reiche und arme Kultur der Völker dieser Küste, verfallende Totempfähle und Langhäuser - und genau die Stimmung ist eingefangen, auf eine völlig unaufdringliche und weise Art tritt der Tod auf, trotzdem ist es nicht eigentlich ein Buch vom Sterben, sondern gut als Geschenk geeignet - und allen Vorrezensenten stimme ich 100% zu.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert!!, 18. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Ein wunderschönes, leises, anrührendes und zeitloses Buch, das sich auf besondere Weise mit dem Leben und dem Umgang mit dem Tod gleichermaßen auseinandersetzt. Ein todkranker Priester "lernt" bei einem Indianerstamm das Sterben. Sein Sterben. Das klingt langweilig bis schrecklich - ist es aber nicht! Erzählerisch mit ungebrochenem Spannungsbogen, flüssig und intelligent geschrieben. Schöne, klare und saubere Sprache.
Ich habe es in den 80ern auf Empfehlung für mich entdeckt und hole es ab und zu wieder einmal hervor, verschenke es seither vor allem sehr gern. Jeder Beschenkte ist seither genauso begeistert von diesem "kleinen" Buch wie ich.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lebensweisheit, 8. Dezember 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Bei Margaret Cravens Buch handelt es sich eigentlich nicht um ein "Indianerbuch" im engeren Sinne, obwohl es bei den Indianern der Nordwestküste spielt. Es ist ein stilles und leises Buch über gegenseitige Toleranz, das Leben und seine Veränderungen an sich, Freundschaft und schließlich auch den Tod als Teil des Lebens. Ich hatte ein bisschen Angst, als ich über die Thematik "Tod" auf dem Umschlag gelesen habe, habe mich gefragt, ob das nicht den Rahmen eines solchen Buches sprengt, das schon auch vom Clash zweier völlig unterschiedlicher Kulturen handelt. Doch auch, wenn das Buch stellenweise traurig ist, empfindet man den Tod des Protagonisten am Ende nach dem Verlauf der Geschichte als etwas Natürliches. Er hat in seinem (kurzen) Leben echte Freundschaft kennengelernt, lebt sozusagen in diesen zurückbleibenden Menschen weiter, und so ist das Ende auch eine Ermutigung.
Ein ganz großes, "kleines" Buch, unbedingt empfehlenswert.
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das einem nicht egal bleibt, 27. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Habe dieses Buch auch vor längerer Zeit das erste Mal gelesen (Somit rede ich auch von einer älteren Auflage). Dieses Buch gehört zu denjenigen, die im Leser etwas verändern, wenig, leise, aber nachhaltig...
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manche Bücher vergisst man nicht, 1. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Es gibt Bücher, die liest man, legt sie weg und vergisst sie relativ schnell wieder. Es gibt Bücher, die liest man und sie schleichen sich in das Gedächtnis und in die festen Erinnerungen. Man erinnert sich auch noch nach Jahren daran, dieses Buch gelesen zu haben und nimmt es vielleicht noch ein zweites oder drittes Mal zur Hand.
Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen ist so ein Buch. Bewegend, leise und doch sehr eindringlich.
Absolut empfehlenswert.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine leise, in die Seele eindringende Geschichte, 10. Juli 2007
Von 
Gabriele B. (Mülheim an der Ruhr) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
M. Craven erzählt von den zwei letzten Lebensjahren von Mark, einem jungen Vikar, der als Seelsorger in ein Indianerdorf an der Westküste Kanadas gesendet wird.

Die dort lebenden Indianer halten zum Teil noch an ihren alten Sitten und Gebräuchen fest, die ihnen Identität und Lebensgrundlage sind. Nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten gewinnt der Vikar bald Freunde und fügt sich überaus gut in das Indianerleben ein, ohne seine christlichen Überzeugungen über Bord zu werfen.

Die Erzählung ist wie ein Plädoyer für ein Miteinander von Religionen und Lebenseinstellungen, geprägt von Akzeptanz und Respekt zueinander. Eine wundervolle Lektüre, die nicht nur schön ist, sondern die gleichzeitig auch nicht die Probleme der Indianer vernachlässigt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Buch, das den Leser auch nach dem Lesen weiter begleitet, 29. Mai 2010
Von 
S. Jehle "sjott" (Tübingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Dieses Buch ist so ergreifend und fesselnd, ich lese es immer wieder gern. Obwohl es unter anderem vom Tod eines jungen Menschen handelt, ist es eigentlich nicht traurig, denn es handelt in der Hauptsache vom schlichten Leben. Der junge Priester war zunächst ein Fremder, der sich in die Gemeinschaft hat eingliedern lassen. Die Gemeinschaft trägt eine faszinierende Kultur mit sich, deren Beschreibung den Leser jedoch nicht überfordert. Die Einstellung, den Tod als Bestandteil des Lebens zu sehen und selbstverständlich damit umzugehen, ist wunderbar schlicht beschrieben. Man wünscht sich, das Buch möge nie enden.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typisches Produkt seiner Zeit, 23. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen (Taschenbuch)
Ich kann leider der Begeisterung nicht zustimmen! Diese Erzählung ist ein typischer "weisser" und stark romantisierender Blick auf die Welt der First Nations. Es mag sicher auch engagierte, ehrliche, hilfsbereite Vertreter der Kirche gegeben haben. Generell brachte der weisse Mann Krankheiten, Unterdrückung, Verbote und ist verantwortlich für Kindesentzug, Gewalt gegen Kinder in Schulheimen und sexuellen Missbrauch. Die Folgen davon waren dann Gewalt gegen sich selbst, gegen andere, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Entwurzelung, Zerstörung von Kultur und Natur. Es wird hier nicht erwähnt, dass die Tradition des Potlatches Jahrzehnte durch Weisse gesetzlich verboten waren, alte Traditionen wie bestimmte Tänze, Schaffung von Totem Poles usw. schlicht unterdrückt wurden. Mit Gewalt versuchte man traditionelle Religion und Kultur durch christliche Werte zu ersetzen. Und die Kirchen liessen sich durch Konzerne instrumentalisieren, um an das Holz zu kommen. Bis heute, obwohl sich viele First Nations inzwischen dagegen wehren... Schade, dass eine talentierte Schriftstellerin nicht tiefer in die Problematik eingedrungen ist, es hätte ein wichtiges Buch auch für die First Nations werden können. So ist es leider nur ein Karl May des 20. Jahrhunderts in besserer literarischer Qualität!
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Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen von Margaret Craven (Taschenbuch - 1. August 2000)
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