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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enthüllungsjournalismus beim Enthüllungsjournalismus
Ein typischer Enthüllungsroman über die Zeit des Autors beim Magazin "DER SPIEGEL". In süffisanter Weise beschreibt Karasek die Eigenheiten des Herausgebers, der Chefredakteure und Reporter beim Spiegel. Dabei wird keiner geschont. Die Eitelkeiten, Pleiten, Pech und Pannen beim Spiegel werden in scharfer, pointierter Weise dargestellt. Besonders gut...
Am 3. April 2002 veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung fällt ab
Gerade für Journalisten - wie auch ich einer geworden bin, warum nur? - ist die Lektüre des Buches "Das Magazin" von höchstem Interesse. Und es hält einem oft blendend den Spiegel vor, zumindest all denen, die an Alternativbewegung und dergleichen in den letzten 20 bis 30 Jahren dabei waren. Leider schafft es der Autor nicht, die in den...
Am 12. Januar 1999 veröffentlicht


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enthüllungsjournalismus beim Enthüllungsjournalismus, 3. April 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Taschenbuch)
Ein typischer Enthüllungsroman über die Zeit des Autors beim Magazin "DER SPIEGEL". In süffisanter Weise beschreibt Karasek die Eigenheiten des Herausgebers, der Chefredakteure und Reporter beim Spiegel. Dabei wird keiner geschont. Die Eitelkeiten, Pleiten, Pech und Pannen beim Spiegel werden in scharfer, pointierter Weise dargestellt. Besonders gut gelungen ist der Wortwitz: die Wortspiele "in dubio prosecco" und der spannende Schreibstil. Mit ein bisschen Allgemeinwissen, versteht man die Anspielungen auf lebende Personen und Reportagen über Skandale. Von Augstein, über Barschel, Franz-Josef Strauss, Kir Royal zu Günter Grass werden die Schwächen aufgedeckt und gnadenlos karikiert. Dabei werden viele tatsächlich existierenden Personen mit anderem Namen versehen, wahrscheinlich aus Angst vor Klagen, da der Autor diese gnadenlos ihrer Arroganz und Eitelkeit oder ihrer Dilletanz überführt. Insgesamt ein Muss für jeden an politischer oder gesellschaftlicher Entwicklung interessierten Leser.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung fällt ab, 12. Januar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Gebundene Ausgabe)
Gerade für Journalisten - wie auch ich einer geworden bin, warum nur? - ist die Lektüre des Buches "Das Magazin" von höchstem Interesse. Und es hält einem oft blendend den Spiegel vor, zumindest all denen, die an Alternativbewegung und dergleichen in den letzten 20 bis 30 Jahren dabei waren. Leider schafft es der Autor nicht, die in den ersten Kapiteln entwickelte Spannung und das sprachliche Niveau gänzlich durchzuhalten. Vollkommen überproportional lang ist etwa das Kapitel über die Ministerpräsidentenaffäre in Schleswig Holstein geworden. Trotzdem: An vielen Stellen kann man bei diesem Buch herzhaft lachen, auch wenn einem die zwanghafte Eros-Brille des Autors manchmal auf den Wecker gehen kann.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zutiefst menschliches Buch, 6. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Taschenbuch)
Helmuth Karasek beschreibt in seinem Roman "Das Magazin" die Welt der großen deutschen Nachrichten magazine und wurde dafür von der Kritik abgewatscht. Wahrscheinlich hat man vom Autor mehr erwartet als ein kurzweiliges Buch, das auf amüsant-süffisante Weise die Geschichte der BRD in den 70er und 80er Jahren aufrollt. Waldheim-Affäre, Barschel, Aids - das ganze gewürzt mit etwas Kir Royal und jede Menge dreckiger Wäsche, die zu waschenm sich Karasek nicht zu schade ist, das ist der Inhalt des Buches, in dem Karaseks alter ego Daniel Doppler (unter dessen Synonym auch K. schrieb) eine wechselhafte Karriere durchlebt. Letztendlich ein Buch über Arroganz und Dilletantismus in sich selbst erhenden Kreisen, und damit zutiefst menschlich. Lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hinter die Fassade geblickt, 7. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Taschenbuch)
Dass Karasek für sein Buch "Das Magazin" so manche Watschen von Rezensenten und Kritikern hat kassieren müssen, mag daran liegen, dass er selbst so gern austeilt (und deshalb auch einstecken muss) und dass die Erwartungen an ein Buch ausgerechnet von ihm natürlich auch sehr hoch waren.

Dabei bleibt er doch durchaus bei seinen Leisten und tut genau das, was er kann: er seziert und kritisiert nach Herzenslust in einem fetzigen, ansprechenden Stil, und er gibt Einblicke in ein Milieu, das ihm durch und durch vertraut ist – "die vierte Gewalt". Erfrischend, wie er dabei nicht nur erbarmungslos bei seinen Mitakteuren jede Fassade einreißt, Eitelkeiten bloßlegt und Wichtigtuereien entlarvt, sondern auch sich selbst als Daniel Doppler herrlich selbstironisch verspottet und durch den Kakao zieht (z. B. die Posse mit der Vaterschaftsklage, seine Angst-vor-AIDS-Episode oder der Griechenland-Urlaub). Neben den oft heftig karikierten und überzeichneten Figuren findet man aber auch durchaus psychologisch feiner ziselierte Charaktere, beispielsweise die Redakteurin Helene Gäbler, die mit zwanghafter Anstrengung und wachsender Verzweiflung nach den perfekten Wörtern sucht – toll!

Nebenbei bekommt man noch einmal Rückblicke in gesellschaftspolitisches Geschehen der BRD und Erinnerungen an zeitgeschichtliche Personen der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts geliefert.

Ein Punkt wird aber doch abgezogen, weil das ganze Buch bis zum allerletzten Schluss wie aus einem einzigen Guss wirkt und eine ultimative Spannung und Steigerung vermissen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Zeiten?, 1. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch jetzt erst, fünfzehn Jahre nach seinem Erscheinen gelesen, ( fast ) ohne abzusetzen, und - das sagt es ja schon - habe Lesevergnügen pur erlebt.
All die noch einigermaßen präsenten Geschichten und Skandale, die sich der "Spiegel", hoppla: das "Magazin" natürlich, damals beeilt hat, als Erster zu erzählen bzw. aufzudecken und dabei mehr als einmal heftig auf die Nase gefallen ist, das herrliche Namenraten, in das man hineingezwungen wird, weil hier nicht nur Herr Augstein 'Kahn', sondern eben jeder anders heißt, als er heißt oder hieß,
und vor allem die Schilderung dieses Verlagstempels, in dem die Hierarchien manchmal köstlich subtil, dann aber ganz direkt, wie unter Maurern, jedenfalls gnadenlos ausgelebt werden! Am Ende hat man einen tiefen Zug Zeitgeist eingeatmet, und wenn der Vorhang fällt, Herr Karasek, haben wir nicht nur viel gelacht, sondern uns auch gefragt, ob hier und jetzt irgend etwas anders geworden sei - im Wesentlichen.
Köstlich!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keifende Karriereleiter, 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Taschenbuch)
Vorm Magazin" von Hellmuth Karasek hat man es geahnt, nach der Lektüre weiß man es: Um eine gute Zeitschrift herausbringen zu können, braucht man extrem gestörte Redakteure und Macher. Sämtliche psychische Krankheiten und Wahnvorstellungen gehören zum Alltag (ebenso wie der obligatorische Alkoholismus natürlich). Und wer für seine Zunge einen Waffenschein braucht (und mit ihr, wohlgemerkt, bereits ein paar Karriereleichen in diverse Keller gebracht hat), der darf ganz weit vorne mitspielen. Und es ist eine Männerwelt, denn Frauen heulen in extremen Situationen eh nur rum. Ich als Frau habe diesen Roman mit Freude gelesen. Bissig und doch liebevoll beschreibt der Autor den Redaktionsalltag, überspitzt an den nötigen Stellen, übertreibt gekonnt mit den Gefühlen - und bleibt doch irgendwie bei der Wahrheit. Ja, genau so funktioniert eine Redaktion!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anekdotensammlung aus dem Verlagsalltag, 9. Januar 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Gebundene Ausgabe)
Obwohl der Autor mit Sicherheit sehr viel über die Arbeit bei einem "Magazin" weiß, konnte er dies in seinem Buch für meinem Geschmack nicht überzeugend wiedergeben. Seine Zielsetzung unbedingt ein pointenreiches Buch zu liefern, vermittelt nicht die Atmosphäre, welche den Leser auf interessante Weise Einblick in die Redaktionsstube einer Zeitschrift gibt. Es ist so eine Aufzählung von halblustigen Anekdoten, deren Erzählen sicherlich zu einem launigen, unterhaltsamen Abend in gemütlicher Runde beiträgt, bei einem Roman langweilt sich der Leser bei dieser Methode jedoch ziemlich schnell. Auch sind die Personen in dem Roman, selbst das vermeintliche Alter Ego des Autors, so oberflächlich,klischeehaft und lieblos dargestellt, dass zumindest ich nie Sympathie für irgendjemand aufbringen konnte.
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4.0 von 5 Sternen Der Spiegel ?, 8. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Gebundene Ausgabe)
Spiegel Kulturredakteur Helmuth Karasek liefert mit "Das Magazin" einen
Einblick in eigenen Reihen. Und dort geht es bei weiten nicht so
gesittet zu, wie man sich das bei einem renomierten Nachrichtenmagazin
vorstellen könnte. Im Gegenteil. Es wird intregegiert, geneidet, gekämpft
um Posten, Frauen und Macht. Die Ganze Palette der Affekte hat ihren
Auftritt bei Karasek. Man kann annehmen, dass einiges, was Karasek
beschreibt, auch wirklich stattgefunden hab, was dem Buch eine pikante
Note gibt. Nun ist der Plot stellenweise nicht allzu spannend, doch
die vielen beschriebenen Boshaftigkeiten und Gemeinheiten zwischen
den Protagonisten machen doch einen gewissen Spass.
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5.0 von 5 Sternen Jeder gegen jeden und alle gegen die Konkurrenz, 22. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Gebundene Ausgabe)
Das Magazin
Hart und gnadenlos ist es, das Leben in der Redaktion von Deutschlands größtem Nachrichtenmagazin - einem fiktiven natürlich, denn wie Hellmuth Karasek selbst schreibt, ist " jeder Zufall ähnlich und jede Ähnlichkeit rein". Das trifft auch auf Karasek und seinen Protagonisten Daniel Doppler zu, der in die Redaktion selbigen Magazins eintritt. Der Leser begleitet Doppler durch seine Journalistenkarriere mit allen Höhen und Tiefen, wobei die größten Skandale des Nachkriegsdeutschlands wieder aufleben, oft genug heraufbeschworen und ans Tageslicht gezehrt von eben jenem Magazin, welches die Republik erzittern läßt, dank seiner findigen und skrupellosen Journalisten - und Doppler immer vorne mit dabei und mit ihm der Leser.
Er wird Zeuge spektakulärer Interviews, deren Vergleich mit der späteren Druckversion ihn, angesichts der Dehnbarkeit des Wahrheitsbegriffes, erschauern läßt, denn auch hier gilt: Auflage ist alles - und von Schaffenskrisen Dopplers, sucht mit ihm nervenaufreibenderweise spritzige Formulierungen, zittert mit ihm in mancher Situation (vor allem vor seinem Chef! ) und begleitet ihn auf amourösen Abenteuern. Mit Wonne erlebt man mit, wie der ein und andere Kreis sich schließt, die ein oder andere Rechnung beglichen wird ( auch hier gilt der Grundsatz, daß man sich immer zweimal im Leben begegnet!), trifft Dopplers Weggefährten und Intimfeinde, beobachtet deren Aufstieg und Fall und kommt zu der Schußfolgerung, daß die Härte, mit der das Magazin nach außen hin Deutschland und seine Mächtigen zittern läßt, nur ein schwacher Abklatsch dessen ist, was hinter seinen Kulissen passiert.
Nach 400 Seiten, die, nicht zuletzt dank der wunderbar pointierten Sprache wie im Flug vergangen sind, hat man sich so mit Doppler identifiziert, daß man von Entzugserscheinungen geplagt direkt zum Kiosk stürzt, um sich wenigstens mit einem "Magazin" zu trösten - dessen Titel versteht sich nach der Lektüre des Buches wohl von selbst, auch wenn das natürlich nur Zufall ist ... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4.0 von 5 Sternen Köstlich für all die, die nie im "Magazin" blättern durften, 24. Dezember 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Magazin (Gebundene Ausgabe)
Ganz gleich, was man von dem Buch erwartet, ob man es mit ihm auf Karasek oder auf das Magazin abgesehen hat, beide Erwartungen gehen in Erfüllung. Da ist einerseits der Sprachästhet Karasek, dem man das rauhe Klima auf den Korridoren der "vierten Mach" nicht so recht zutrauenen mag, da entwickelt sich aber von Kapitel zu Kapitel der Spötter Karasek, der sehr wohl auszuteilen versteht und gleichermaßen einstecken kann. Derjenige, der Karasek nur als Teilnehmer im Literarischen Quartett kenn und der Sendung für Sendung miterleben muß, wie gnadenlos ein Reich-Ranitzki zusetzen kann, wie solcherart dad Quartett geradezu entsetzlich zu leiden hat, derjenige also wird für Karasek eher Mitgefühl als Gleichgültigkeit aufbringen. Nach "dem Magazin" allerdings relativiert sich die Beziehung zu Karasek. Man bekommt das Gefühl, den könntest du auf der Straße ansprechen, den hättest du gern zum Freund, der ist sympathisch, der ist wie du. Denn zu ähnlich denkst du über die Dinge, zu ähnlich hast du Geschichte und Geschichten erlebt, zu ähnlich sind die Fehler, die du im Leben gemacht hast, zu ähnlich sind deine Siege und Niederlagen. Dein einstiger Eindruck von Karasek und seiner Wirkung im Quartett ist belanglos, ja wie geradezu trivial wird dieses Quartett in Gänze. Egal denn auch, ob die tragende Figur dieses Buchwes -Redaktuer Doppler- alles oder nur einiges mit Karasek gemein hat, er macht seine Sache gut. Er durchlebt die sechziger, siebziger und achtziger Jahre dieser deutschen Bundesrepublik. läßt ihre höhen und Tiefen, läßt politisches, kulturelles und moralisches Gezeter und Geplänkel dieser Zeit Revue passieren. Und der Leser ist eigentlich erstaunt, was er denn alles schon wieder vergessen hatte. Genauso erstaunt ist er, wie viele dieser Ereignisse ihm niemals so deutlich erklärt worden waren. Viele von diesen Anekdoten erhalten dadurch im Nachhinein eine prickelnde Spannung. Der Leser erlebt zusammen mit Doppler, wie zugleich das Magazin diese Republik vorführt, wie aber auch zuweilen das Magazin vorgeführt wird. Das macht das Magazin sympathisch (und bringt ihm vermutlich neue Leser). Um welches Magazin es sich dabei handelt, ist dem Leser zumeist schon von Anbeginn an klar. Auch bewußt ist dem Leser, mit welch harten Bandagen im alltäglichen Geschäft "Journalismus" gekämpft wird. Aber zusammen mit Doppler erlebt er dennoch unerwartet amüsante und skurrile Kabalen in den Stuben und Konferenzen des Magazins, er erfährt von de rücksichtslosigkeit der Macht und ihres Erhalts. Das Magazin ist speziell für denjenigen, der "das Magazin" niemals zu Gesicht kriegen durfte, eine besondere Köstlichkeit. Wer, so wie ich, gewohnt ist, interessante Textstellen mit Marginalien zu versehen, der legt bei der Lektüre dieses Buches den Stift nur selten aus der Hand.
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Das Magazin
Das Magazin von Hellmuth Karasek (Taschenbuch - 2000)
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