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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von Afficionado bis Veroica.....Spanien, wie man es nie wieder sehen wird!
Wer den Hintergrund des Buches nicht kennt und den Inhalt nur grob überfliegt, dem wird sich schnell ein falsches Bild ergeben.

Natürlich widmet sich Hemingway in diesem "Fachbuch" dem spanischen Stierkampf, mehr noch wird jedoch klar, dass es für ihn mehr ist als das bloße Spektakel. Es ist die tiefe Liebe zu einem Land und seinen...
Veröffentlicht am 5. September 2006 von Alexander Zehle

versus
3.0 von 5 Sternen Eine Hymne an den Tod
Das Buch ist eine einzige Hymne an den Tod - nicht nur in den Stierkampfarenen Spaniens, sondern auch auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkriegs und anderen Todesorten. Möglicherweise verarbeitet Ernest Hemingway in der Übertragung auf den Stierkampf die Erlebnisse und Begegnungen, die er selbst mit dem Tod hatte. Das legt auch die epische Breite nahe (477 Seiten...
Vor 15 Monaten von Lynilon veröffentlicht


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von Afficionado bis Veroica.....Spanien, wie man es nie wieder sehen wird!, 5. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Tod am Nachmittag (Taschenbuch)
Wer den Hintergrund des Buches nicht kennt und den Inhalt nur grob überfliegt, dem wird sich schnell ein falsches Bild ergeben.

Natürlich widmet sich Hemingway in diesem "Fachbuch" dem spanischen Stierkampf, mehr noch wird jedoch klar, dass es für ihn mehr ist als das bloße Spektakel. Es ist die tiefe Liebe zu einem Land und seinen Menschen, die Hemingway hier an den Leser weitergibt. Der Stierkampf, als etwas urspanisches ist ihm dabei so vertraut und geliebt, dass er anhand seiner das ganze Land schildert. Von dem einzigartigen Himmel über Madrid bis zu den gründen Hügeln um Pamplona beschreibt Hemingway ein Land und seine Menschen.

Man hat das Gefühl dort zu sein, man schmeckt den Staub auf den Strassen, spürt die Hitze der Nacht und die Kühle des Morgens. Fast wie die Eigenschaften einer geliebten Frau schildert er ländliche Eigenarten und Gegebenheiten.

Nie habe ich eine schönere Liebeserklärung an ein Land gelesen. Neben all dem erklärt Hemingway als ein wirklicher " Afficionado" den spanischen Stierkampf und seine Geschichte. Ein wirklich großartiges Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aussergewöhnlich interessant., 4. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tod am Nachmittag (Taschenbuch)
Welches Wissen hinter dem Stierkampf steckt ist unglaublich. Nie hätte ich das geglaubt. Aber auch ein Hemingway währe ohne das Hintergrundwissen mehrerer spanischer Kenner aufgeschmissen gewesen. Sehr lesenswert.
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3.0 von 5 Sternen Eine Hymne an den Tod, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tod am Nachmittag (Taschenbuch)
Das Buch ist eine einzige Hymne an den Tod - nicht nur in den Stierkampfarenen Spaniens, sondern auch auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkriegs und anderen Todesorten. Möglicherweise verarbeitet Ernest Hemingway in der Übertragung auf den Stierkampf die Erlebnisse und Begegnungen, die er selbst mit dem Tod hatte. Das legt auch die epische Breite nahe (477 Seiten hat das Buch), die er dem Thema in allen möglichen Facetten widmet. Teilweise sehr freizügiger Stilmix (Alkohol bedingt?).
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5.0 von 5 Sternen Archaische Energien der Minoskultur, 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Tod am Nachmittag (Taschenbuch)
Im bis 1492 auch äusserst sephardischen Spanien ist die Corrida ein grausames Ritual um Götter und Götzen zu huldigen. Das die Einflüsse der kretischen Minos Kultur allerdings ihre Huldigung durch den Stierkampf in Spanien fand ist geographisch ziemlich verwunderlich. Der Göttervater Zeus näherte sich der Europa in Form eines Stieres schwängerte sie und herraus kam Minos.
Pasiphaë seine Gattin ward eine Sodomistin, die sich auch von einem Stier schwänger ließ da, Minos einen Pakt mit Poseidon nicht eingehalten hatte. Die morphogenetischen Felder dieser "Geschichten" finden in der Corrida Ihren Ausdruck. Der Stier als Ausdruck ungebeugter Potenz wird hier ritualisiert vernichtet. Wenig sehr sehr wenig schreibt Hemingway über die archaischen Ursprünge dieser ritualisierten Tötung eines mächtigen Tieres, dass auch das zweite Sternkreiszeichen ist. Wer über die technische Ausführung und den ritulaisierten Ablauf quasi aus erster Hand lesen möchte, dem sei Hemmingways Buch sehr empfohlen. Wer aber weiß, dass es nur einen Schöpfer gibt, und die ganze Götter und Götzenwelt nur davon lebt, dass man sie huldigt, der möge wissen, dass dieser Stierkampf eine Huldigung von gefallenen Engel ist die Chaos ( Lucifer ) erst auf die Erde brachte weil, er dem Schöpfer ( Kosmos ) nicht dienen wollte. Somit wird die gesamte Corrida zu einem satanistischen Ritual die über die Tötung des Stieres den Menschen und seine Seele in ziemliche Abgründe stürzt. Man darf sich nur wünschen, dass dieser Firlefanz der mit einem Lebewesen, dass zu 98 % dieselbe Genetik aufweist wie der Mensch ein baldiges Ende findet. Das der Gigamacho Hemingway allerdings genau der richtige Beobachter für dieses Buch über den Stierkampf war, dass kann darf und sollte nicht bestritten werden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stierkampf: Ritual und Zeremonie, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Tod am Nachmittag (Taschenbuch)
Bevor ich auf den Inhalt eingehe, kurz ein paar Infos zum Buch:
Das eigentliche Buch ist 341 Seiten lang. Dazu kommen noch ca.125 Seiten Anhang in denen unteranderem spanische Fachwörter, die so einfach wie eben nur möglich erklärt werden und (in der Mitte des Buches) 81 Bilder ,die von Hemingway selbst kommentiert wurden.
Ich war schockiert wie dick das Buch doch war, aber es war letztendlich nicht so lang wie ich befürchtete.

Nun zum Inhalt:
Hemingway erlernte selbst die "Kunst des Stierkampfes". Er unterstützt ihn in vollen Maßen obwohl er keinesfalls verleugnen kann, dass Stierkampf ein grausames Schauspiel ist.
Die meisten Menschen (vor allem nicht Spanier) scheinen sich mit Stierkampf keinesfalls auszukennen. Kein Wunder, dass kaum ein Mensch diesem Schauspiel Verständnis erweist. Kaum jemand wird ihn genießen. Ich denke die meisten (so auch ich bevor ich das Buch gelesen habe) haben beim Stichwort "Stierkampf" ein Bild eines Toreros mit einem roten Tuch das dem Stier vor den Kopf gehalten wird. Den Stier macht rot aggressiv und er rennt dem Tuch entgegen (vor allem weil Stiere farbenblind sind oder zumindest kein rot erkennen können). Der Part mit dem roten Tuch ist ein Bruchteil des ganzen.
Was habe ich nicht alles in den Medien gelesen, die Stiere werden vor dem Stierkampf tagelang im dunklen ohne essen und trinken gehalten. Der Autor deckt in diesem Buch solche Mythen auf. Er vergleicht Stierkampf mit Wein. Kaum einem schmeckte sein erstes Glas Wein. Man entwickelt sich aber immer mehr zum Genießer je mehr man über ihn weiß und je mehr Erfahrung man beim Trinken hat.

E2r beschreibt nicht nur den ganzen Ablauf mit den drei Abschnitten (tercios), dem Einlauf des Stieres, die Benutzung von varas, der capote, der muleta, den banderillas, die Abfolge verschiedener vorgeschriebener Schritten usw. sondern auch alles rundherum: die Zucht, der Aufbau einer Arena, die Ausbildung der toreros, die Euphorie und das Gefühl in der jubelnden Arena.

Das Buch ist keinesfalls langweilig (aber auch nicht allzu spannend). Es soll eben nicht unterhalten, obwohl ich einigermaßen unterhalten wurde. Manchmal ist dem Buch ein klein wenig schwer zu folgen. Das könnte daran liegen das ich 14 bin und mich nicht allzu sehr über Spanien auskenne, wie es vielleicht ein "Erwachsener" tun würde.

Das Buch ist allen zu empfehlen...
...,die sich zum Thema Stierkampf und allem rundherum informieren wollen.
...,die Stierkampf interessiert.
...,die vollkommene Stierkampfgegner sind und dies durch mangelne Kentniss nicht begründen können. (Auch ich habe mich von den überaus sachlichen Beschreibungen überzeugen lassen)

Außerdem finde ich: Niemand soll etwas verurteilen, dass auf den ersten Blick unmenschlich wirkt, wenn er sich darüber nicht auskennt. Wenn Sie ganz ehrlich zu sich sind: Von wie vielen Begriffen (die ich nach dem Wort E2r erwähnt habe) wussten Sie auf anhieb die Bedeutung?
Dieses Buch wird Sie sachlich informieren. Danach (und wirklich erst danach) können Sie die Zeremonie Stierkampf verurteilen.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für alle Stierkampffan, 2. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tod am Nachmittag (Taschenbuch)
Ernest Hemingway der selber auch die Kunst des Stierkampfes betrieb beschreibt in diesem Buch die ganzen Facetten dieses für viele grausame Schauspiel. Ein Buch das für einen Stierkampffan zur Pflichtlektüre gehören sollte. Es wird wirklich alles beschrieben von den großen Fiestas in Pamplona und Madrid bis zu den kleinen Dorfstierkämpfe in vielen Dörfern der spanischen Provinz. So grausam der Stierkampf für einige Leute ist er hat etwas faszinierendes. Man merkt dass Hemingway als Journalist gearbeitet hat bevor er mit seinen Büchern Weltruhm erreichte so gut beschreibt er die ganzen Vorgänge der "CORRIDA".
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5.0 von 5 Sternen Stierkampf, 11. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tod am Nachmittag (Taschenbuch)
Wer sich etwas unvoreingenommener mit dieser spanischen Tradition befassen möchte, ist hier sehr gut bedient.
Hemmingway ist der erste nichtspanische Schriftsteller, der das komplizierte Regelwerk der Corrida anschaulich beschreibt.
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen (Langeweile-)Tod am (Lese-)Nachmittag, 20. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Tod am Nachmittag (Taschenbuch)
Sie können sich meine überschäumende Freude nicht vorstellen, als ich entdeckte, das in meiner Ausgabe von "Tod am Nachmittag" die letzten 250 Seiten von Hemingways Anmerkungen und einem Index eingenommen werden, der die einzelnen technischen Begriffe erklärte ' ich demzufolge auch nur noch 120 Seiten bis zum Ende vor mir hatte, und nicht 370, wie angenommen; aber auch mit dieser Erleichterung war das Buch eine Tortur.
Hemingways Bericht über den Stierkampf hat mir gezeigt, was das Wort 'Langeweile' eigentlich bedeuten kann: Ich habe keine Vorbehalte gegen diesen Sport, und habe das Buch mit dem Vorsatz gekauft, mich über die Regeln und Feinheiten zu informieren, aber nun weiss ich, dass man es eindeutig zu gut meinen kann, und Hemingway mit seiner Mystifizierung vom "Todesspektakel" versucht hat, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen: Das Thema bietet schlicht und ergreifend zu wenig Potential, um zwischen zwei Buchdeckeln Bestand zu haben.
Weite Strecken lang hat das Buch denselben Unterhaltungswert eines Landwirtschaftsmagazins; da gehen mal 25 Seiten über Mastbullenjahrgänge drauf, inklusive Aufzucht, Hornkrümmungen, Muskelfestigkeit und Länge der Beine; dann hält es der Dichter für angebracht, uns sämtliche Stierkämpfer seit Erfindung des Sports mit Familiengeschichte und eigens angelernter Spezialtechnik vorzustellen; da wird haarklein geschildert, wann und in welchem Winkel sich der Torero drehen muss, wenn er nicht beim Publikum in Ungnade fallen will; und immer wieder nutzt Hemingway die Gelegenheit aus dem Hintergrund hervorzutreten um sich als Autor in Pose zu werfen oder über seine literarischen Konkurrenten (insbesondere Aldous Huxley) herzuziehen.

Der schwerwiegendste Fehltritt des Werkes ist jedoch die Einführung einer Dialogpartnerin: Nach ca. 50 Seiten tritt eine 'Alte Dame' auf, die gewissermaßen als Vermittler zwischen dem unwissendem Leser und dem Stierkampfexperten Hemingway fungiert. Ich weiss nicht, nach dem wievielten Absinth Hemingway auf diese fatale Idee gekommen ist, statt dem Leser spezielle Sachverhalte zu erklären, einfach einem fiktiven Charaktere dumme Fragen in den Mund zu legen, die er, der Experte und weitgereiste Autor, mit großer Geste beantworten kann: Als Technik widerspricht es der Funktion eines Essays und ist eher ein Zeugnis für ein gewisses technische Unvermögen des Autors: Der literarische Mehrwert dieser Passagen unterscheidet sich nicht grundlegend von den "Frequently Asked Questions", die heutzutage jeder Gebrauchsanweisung beigefügt sind.
Der Autor mag geahnt haben, dass er es sich vielleicht zu leicht gemacht haben, denn nach 120 Seiten schmeisst er die "Alte Dame" wieder aus dem Buch, und lässt dies auch den Leser direkt wissen ' soviel zu schriftstellerischer Souveränität und Kunstfertigkeit.

"Hemingway" ist ein Begriff, das Markenzeichen eines Mythos; aber ich kann mir nicht helfen: Je mehr ich mich dem Autor hinter dem Namen nähere, umso klarer wird mir, dass der selbstgestrickte Mythos von Boxen, Großwildjagd, Tiefseefischen und Stierkampf scheinbar nur als Feigenblatt für bescheidene schriftstellerische Fähigkeiten dient: Das, was in "Tod am Nachmittag" nützlich, interessant und aufschlussreich ist, hätte man auf zwanzig, maximal vierzig Seiten sagen können; dank seiner technischen Armut ist das Buch in seinem jetzigen Umfang jedoch kaum zu ertragen.
Trotzdem, obwohl ich mich seit langem beim Lesen nicht mehr so gelangweilt habe, drücke ich hier beide Augen zu und vergebe 3 Sterne, denn ich bin mir sicher, die schmale Zielgruppe, die sich tatsächlich für Stierkampf in all seinen Variationen interessiert, und nicht genug bekommen kann von Beschreibungen von Picador-Spießen, roten Locktüchern, Sand in der Arena und anschwellenden Nackenmuskeln, wird an diesem Buch ihre wahre Freude haben, und demzufolge - und obwohl man es problemlos auf ein Zehntel seines Gesamtumfangs herunterkürzen könnte - erfüllt "Tod am Nachmittag" damit seinen Zweck als Aufklärungswerk über den Stierkampf.
Das Buch mit seinem geschwätzigem Ton, dutzenden Seiten überflüssiger Selbstbeweihräucherung, Füllmaterial, und schreiender Langeweile einen literarischen Fehlschlag zu nennen, ist dennoch vollkommen zutreffend.
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Tod am Nachmittag
Tod am Nachmittag von Ernest Hemingway (Taschenbuch - 1. Juli 1999)
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