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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Einblick in Hemingways Lebenswerk
Das Buch setzt sich aus sechs Kurzgeschichten zusammen.
1.Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber
2.Die Hauptstadt der Welt
3.Schnee auf dem Kilimandscharo
4.Alter Mann an der Brücke
5.Oben in Michigan
6.Auf dem Quai in Smyrna
Die Geschichten variieren in ihrer Länge von drei bis fünfzig Seiten. Die...
Veröffentlicht am 31. März 2006 von Viking

versus
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, aber nicht so groß
Unter großer Literatur hatte ich mir was anderes vorgestellt und erst recht unter diesem Titel. Die Novelle ist gut, sehr gut sogar, aber irgendwie zu einfach, zu farblos und zu wiederholungsreich.
Sie versprüht nicht das Prestige, was ich mir eigentlich erhofft hatte. Nicht das große, wie ich es mir vorstelle, wenn ich Hemingway höre.
Die...
Veröffentlicht am 11. Mai 2008 von Hendrik Vadersen


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Einblick in Hemingways Lebenswerk, 31. März 2006
Von 
Viking "TU-Student" (Leipzig / Berlin / Kourou / Sydney / München / Sao Paulo) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories (Taschenbuch)
Das Buch setzt sich aus sechs Kurzgeschichten zusammen.
1.Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber
2.Die Hauptstadt der Welt
3.Schnee auf dem Kilimandscharo
4.Alter Mann an der Brücke
5.Oben in Michigan
6.Auf dem Quai in Smyrna
Die Geschichten variieren in ihrer Länge von drei bis fünfzig Seiten. Die behandelten Themen dieser sechs Kurzgeschichten sind sehr unterschiedlich und geben einen guten Einblick über die Hauptthemen in Hemingways Schaffenswerk. So nimmt die Großwildjagd (oder Jagd) im weitesten Sinne, die mit ihr verbundenen Gefahren und natürlich der Tod einen großen Teil dieses Buches ein.Aber auch Kampf und Krieg, Auseinandersetzungen unter Männern im Allgemeinen wird in einigen Geschichten zum Thema gemacht.Und natürlich Frauen und ihre Beziehungen zu Männern sind in vielen Werken Hemingways zu finden, so auch hier in einigen Kurzgeschichten. Nicht zu vergessen ist Hemingways Leidenschaft für Spanien(Bürgerkrieg) und den Stierkampf, denen er sich in 2 Kurzgeschichten widmet.
Mit diesen Geschichten gewinnt man einen guten Einblick über die Themen in Hemingways Werken und seinen Erzählstil. Daher ist dieses Buch ideal für Hemingway-Neulinge. Aber auch als eingefleischter Hemingway-Leser hatte ich großes Vergnügen an diesem Buch. Die Größe des Buches und die Länge der Geschichten machen es ideal für Unterwegs.
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49 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der allerbeste Hemingway!, 7. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories (Taschenbuch)
Diese Kurzgeschichtensammlung ist für viele der Höhepunkt des literarischen Erbes Ernest Hemingways an die Nachwelt. "Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber" zählte sogar zu dem Lieblingsgeschichten des Autors selbst. Meiner Meinung nach ist diese Story sogar noch besser, packender, überraschender als die nobelpreisgekrönte Geschichte "Der alte Mann und das Meer" oder ähnliche Meisterwerke.
Ich habe das vorliegende Buch ohne Pause durchgelesen - ironischer Weise nicht öfter als einmal. Ich habe Angst, die Geschichten könnten mir beim nochmaligen Lesen nicht mehr so gut gefallen, wie beim ersten Mal. Und diesen guten Eindruck möchte ich gerne so in Erinnerung behalten!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Kilima-ndscharo", 6. November 2011
Von 
Kay Fischer "Kay Fischer" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories (Taschenbuch)
Viele Leser loben die schnörkellose, direkte Sprache Hemingways. Es heißt: "Hinter der scheinbar kunstlosen Sprache dieser Stories verdichtet sich erfahrenes Leben zur Wahrheit über Liebe und Tod". Ferner sagt man, daß hinter dieser geradlinigen Sprache trotzdem eine Poesie liegt, die sich mehr und mehr hervorhebt, je weiter man liest.

Lange, nachdem ich "Der alte Mann und das Meer" gelesen habe, nahm ich mir nun den vorliegenden Sammelband "Schnee auf dem Kilimandscharo" vor.
Und es stimmt: Die Geschichten sind klar, sie erzählen vom Leben, vom Tod und sie sind trotzdem poetisch. Mit am meisten beeindruckt hat mich die Titelgeschichte: Ein Mann, der sich in Afrika am Bein verletzt hat, liegt im Sterben; in seinen letzten Stunden blickt der Schriftsteller auf sein Leben zurück, spricht mit seiner Frau, die der Wahrheit nicht ins Auge sehen will. Oder gibt es doch noch Rettung? ... In mancher Geschichte klingt darüber hinaus so viel Melancholie mit, daß man unweigerlich an das selbst gewählte Lebensende von Ernest Hemingway denken muß.

Doch so ausgefeilt der Stil auch sein mag, so sehr wunderten mich die vielen Wortwiederholungen innerhalb aufeinanderfolgender Sätze ("hatte / war / sagte" ...). Ferner überzeugten mich insbesondere die sehr kurzen Geschichten inhaltlich nicht. Am Ende fragte ich mich hier, ob diese oder jene Geschichte eigentlich von Hemingway zu Ende geschrieben wurde oder ob es sich hier um Manuskript-Entwürfe handelt. Bei den längeren Kurzgeschichten wiederum erkennt man eher die in sich abgeschlossenen Handlungsstränge, was ich persönlich bereichernder finde.

Inhalt:
Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber
Die Hauptstadt der Welt
Schnee auf dem Kilimandscharo
Alter Mann an der Brücke
Oben in Michigan
Auf dem Quai in Smyrna

Alles in allem ein schöner Einstieg, um Hemingways Kunst kennenzulernen. "Kilima-ndscharo" auf dem Cover ist übrigens kein Trennungsfehler des Rowohlt-Verlages (rororo), sondern eher der alten Rechtschreibung zuzuordnen; heutzutage stünde dort "Kilimand-scharo".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die pure Essenz!, 21. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories (Taschenbuch)
Gibt es Bücher die man besitzen sollte? Wenn sie meine Meinung interessiert...falls sie ein Leser sind, ist die Antwort: Ja! Auf jeden Fall! -Schnee auf dem Kilimandscharo- ist ein Buch, das in jedem Fall in diese Kategorie fällt. Sechs kurze, einprägsame Geschichten, die aus der puren Essenz geradliniger Literatur bestehen, beinhaltet dieser Hemingway Band. Nicht umsonst erreichte allein die Rowohlt Auflage bis zum Jahrtausendwechsel 359.000 Exemplare. Logischerweise bestimmt die Masse nicht die Klasse, aber bei diesen sech Hemingway-Stories ist das der Fall.

-Das kurze glückliche Leben des Francois Macomber- handelt von der Großwildjagd in Afrika. Macomber, seine Frau und der Wildhüter Wilson sorgen dafür, dass die Jagd ein schreckliches Ende findet. -Die Hauptstadt der Welt- nimmt uns mit zu zwei lebenslangen Lieben Hemingways: Spanien und der Stierkampf. -Schnee auf dem Kilimandscharo- ist die Geschichte von Harry, der in Afrika im Sterben liegt. Ein kleiner Dorn besiegelt das Schicksal des Jägers, der sein Leben noch einmal an sich vorbeiziehen sieht. Hemingways Beginn der Geschichte, mit dem Gerippe eines Leoparden unter dem Westgipfel des Kilimandscharo ist legendär. -Der alte Mann an der Brücke- ist eine Kriegserinnerung aus dem Ebro-Tal. -Oben in Michigan- erzählt von Jim, Liz und ihrer seltsamen Beziehung. -Auf dem Quai in Smyrna- ist ebenfalls eine kurze Kriegserinnerung aus der Türkei.

Als junger Mann habe ich Hemingway rauf und runter gelesen. Er war so etwas wie ein literarischer Held, ein Unikum, ein Typ, der so geradlinig war, wie es nur ging. Heute, sehe ich seine Person in anderem Licht. Ich würde sogar behaupten, als Mensch ist er aus der Zeit. Wer sich mit seiner Person beschäftigt, muss erkennen, wie zerrissen und getrieben dieser Mann war. Das genaue Gegenteil davon ist seine Arbeit. Klarer, sauberer, kürzer und prägnanter kann man Augenblicke nicht in Worte und Sätze fassen. Diese Arbeit wird die Zeit überdauern. Wer sich mit ihr bekannt machen will, für den ist der kleine Band -Schnee auf dem Kilimandscharo- genau der richtige Einstieg.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert. Hemmingway wie er leibt und lebt(e)!, 28. Juli 2003
Von 
Markus Schmidt "Bewußtseinsastronaut" (Nürnberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Fakten (objektiv):
Der Band enthält sechs Kurzgeschichten die, anders als der Band "Der Abend vor der Schlacht", sich nicht alle um die Zeit des spanischen Bürgerkrieges drehen (sondern nur eine davon).
Unter den sechs Geschichten sind zwei, die lt. Klappentext die beiden Lieblingsgeschichten von Hemming waren, nämlich "Das kurze Glückliche Leben des Francis Macombder" und die Geschichte die auch dem Buch seinen Namen gab: "Schnee auf dem Kilimandscharo" (beide drehen sich im mehr oder weniger weiten Sinn um die Großwildjagd).
Die Länge der Geschichten ist recht unterschiedlich, "Macomber" nimmt mit gut 50 Seiten fast die Hälfte des Buches ein, während z.B. "Alter Mann unter der Bücke" bzw. "Auf dem Quai in Smyrna" mit knapp 3 Seiten auskommen. Die anderen beiden Geschichten, nämlich "Die Hauptstadt der Welt" und "Oben in Michigan" liegen längenmäßig irgendwo dazwischen.
Empfehlung (subjektiv):
Sämtliche der Geschichten sind typisch Hemmingway, die Erzählform die vom "Alten Mann und das Meer" evtl. bekannt ist. Scheinbar lakonisch dahinerzählt, ohne literatische Schnörkel und blumige Wortgebilde, bauen sich die Stroies langsam zu einer Welle auf und erreichen gegen Ende hin eine erzählerische Dichte, die den Leser (zumindest mich) am Schluß sprach- und atemlos zurückläßt.
Es ist schwer zu erklären was hier passiert, wahrscheinlich kondensiert sich Hemmingways bewegtes Leben zu einer sprachlichen Essenz, von der einige Tropfen (Worte) genügen um im Leser diese Erfahrungen wieder lebendig werden zu lassen. So wie sich Picasso's Malkunst in den wenigen Tuschestrichen einer Taube eine höhere Ausdruckskraft komprimiert, als viele Ölgemälde mit ihren vielen Farben und Schichten erreichen können.
Fazit:
Ein Genuß für Hemmingway-Freunde. Ein sehr guter Einstieg für alle, die ihn kennenlernen wollen. Und trotz der Kürze vieeel zu schade für eine Zug- oder Busfahrt.
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4.0 von 5 Sternen Gut, 11. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories (Taschenbuch)
Ein guter Einstieg in die Werke von Hemingway. Macht Lust auf mehr. In diesem Buch sind 6 sehr gut geschriebene, kurzweilige Geschichten
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, aber nicht so groß, 11. Mai 2008
Von 
Hendrik Vadersen "hendrikvadersen" (Fehmarn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Unter großer Literatur hatte ich mir was anderes vorgestellt und erst recht unter diesem Titel. Die Novelle ist gut, sehr gut sogar, aber irgendwie zu einfach, zu farblos und zu wiederholungsreich.
Sie versprüht nicht das Prestige, was ich mir eigentlich erhofft hatte. Nicht das große, wie ich es mir vorstelle, wenn ich Hemingway höre.
Die Charaktere sind zu sprunghaft, die Stimmung zu flach und das Ende zu plötzlich. Auch wenn Hemingway Kritik nicht vertragen konnte, die musste wohl auch manchmal sein, denn das die Kurzgeschichte nicht so toll, wie man glauben mag.
Ja, sie enthält Essenz und Herz und vor allem den Autor selbst, aber es fehlt ihr auch dergleichen irgendwo wieder.
Insgesamt sollte man sie mal gelesen haben, aber viel mehr ist auch nicht drin... leider!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lakonie und Wahrheit, 19. November 2007
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories (Taschenbuch)
Wenn es einen Autor gibt, der mit L art por l art nichts am Hut hat, dann ist es Ernest Hemingway. Jedem seiner Sätze merkt man an, dass es dem Autor ernst ist mit ihm, sie sind Wortschneisen innerhalb einer grandiosen Lakonie, die die Geschichten wie ein düsterer Horizont umgibt. Hemingways Figuren nehmen sich selbst auch ernst, man könnte auch sagen tod-ernst, und da ist für Ironie und Spielerei kein Platz.
Kein Wunder, dass Hemingway der Meister der Kurzgeschichte ist, der vielleicht schwierigsten aller Kunstformen. Sechs davon sind in dem vorliegenden Buch versammelt und es sind sechs der besten, allen voran "Das kurze und glückliche Leben des Francis Macomber" und das meisterhafte Frühwerk "Oben in Michigan". Obwohl jede der Geschichten eine andere Atmosphäre beschwört, haben die ihre Protagonisten doch eines gemeinsam: es sind Männer; die an ihrem Mannsein tragen, kurz angebunden, trinkfest, geradeheraus aber alle tief im Innern von einer diffusen Angst geplagt, deren Gegenwärtigkeit sie gerne verdrängen. Doch diese Angst ist da und sie macht die Männer für die Menschen in ihrer Umgebung - vor allem für die Frauen - beherrschbar und fungibel. Die Hauptperson in "Das kurze und glückliche Leben des Francis Mocomber" ist ein solcher insgeheim ängstlicher und nicht ganz erwachsen gewordener großer Junge, der es sich so gut es nur geht, selbst beweisen möchte, das er ein furchtloser Vertreter ist. Leider nimmt er auf einer Afrikasafari bei einem Löwenangriff Reißaus - und das vor den Augen seiner kapriziösen Frau. Er ist erledigt und muss miterleben, wie seine Frau in der Nacht in das Zelt des Großwildjägers kriecht, der in der entscheidenden Sekunde standhielt den Löwen erschoss.
Eine heikle psychologische Konstellation, fürwahr, doch die Geschichte geht noch weiter. Am nächsten Tag geht es auf Büffeljagd, und diesmal hält auch Frank Macombe stand, er behält kaltes Blut, überwindet seine Angst und tötet einen Büffel, eine berauschende Erfahrung, die ihm selbst vorkommt wie eine Neugeburt, eine "Reinigung der Eingeweide", die sein Leben verändern wird. Als dann plötzlich wieder ein verwundeter Büffel angreift, stellt sich Francis Macomber erneut, doch ehe er abdrücken kann, trifft ihn die Kugel seiner Frau, die aus dem Wagen heraus schoss. Frank Bascombe stirbt unter der verirrten Kugel seiner Frau, die er nach dem Stahlbad dieser Safari mit Sicherheit verlassen hätte.
Das ist der Plot aus "Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber", der vielleicht besten aller Hemingway Kurzgeschichten, weil in ihr alles enthalten ist, was den Rang dieses Autors ausmacht. Die kurzen Sätze, die Lakonie bei gleichzeitiger Evokation von Spannung, die psychologische Introspektion und vor allem die Message: von der Angst wird der Mann nur geheilt, wenn er sich dem Tod stellt, und auch dann nur vielleicht.
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2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut lesbare Kurzgeschichten, 3. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories (Taschenbuch)
Die Sammlung von sechs Kurzgeschichten unter dem Tiel "Schnee auf dem Kilimandscharo" ist sehr gut lesbar. Allerdings überzeugen nur die ersten drei längeren Geschichten voll und ganz, während die drei letzten Geschichten eher wie Geschichtsfetzen wirken.
Insgesamt ist alles mit einem melancholischen Unterton geschrieben und man spürt die Vereinsamung der Moderne.
Auffällig: Beide auftauchenden Frauen werden als Huren bezeichnet.
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Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories
Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 Stories von Ernest Hemingway (Taschenbuch - 1. Juli 1999)
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