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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend und fesselnd. Unbedingt empfehlenswert.
„Eine Ampel in einer namenlosen Stadt springt auf Grün. Ein Auto bleibt dennoch stehen. Der Fahrer ist urplötzlich erblindet. Den freundlichen Helfer, der den Erblindeten nach Hause bringt und sich anschließend dessen Auto bemächtigt, ereilt das gleiche Schicksal. Wie eine Epidemie greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert brutal. Die...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2002 von Anja

versus
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein existentialistischer Roman
Zum Inhalt braucht man nicht mehr viel zu erzählen, viele Rezensionen haben es bereits getan. In Kürze: alle Einwohner einer Stadt, mit Ausnahme einer einzigen Frau, erblinden plötzlich und tragen einen harten Überlebenskampf aus, in der sich alles Innere nach außen kehrt, Grenzen fallen, Anarchie herrscht. Ich fühlte mich durchweg an...
Am 17. November 1999 veröffentlicht


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9 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In jeder Hinsicht karg., 13. März 2009
Von 
M. J. Van Veen (Utrecht, The Netherlands) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Der Begeisterung, die viele diesem Buch offenbar hegen, kann ich mich leider nicht anschließen. Hab übrigens die englische Übersetzung gelesen, aber das macht wohl keinen zu großen Unterschied.

Also, ich möchte es hier kurz halten und von allen kleineren (sich aber anhäufenden) Ärgernissen absehen (erwähnt sei aber der unverschämt belehrende, peinlich moralistische Ton), mich hier einfach darauf beschränken, dem Werk jegliche Abgründigkeit oder Mehrdeutigkeit abzusprechen.

Was heißt das, fragen Sie sich vielleicht? Nun, Ihnen mag bekannt sein, dass es manchen (unter ihnen dem Autor selber, wie aus dem letzten Absatz seiner Nobelpreisanrede hervorgeht) beliebt, in diesem Buch etwa einen hintergründigen, subtilen Hinweis auf die Schrecken (zumal) des vorigen Jahrhunderts zu sehen. Diese kleine Arbeit über die weiße Blindheit wäre also eine Art Metapher für "moralische Blindheit", und das ganze Buch heißt dann, bei aller Prätensiösität, eine Allegorie.

Das dürfte auf den ersten Blick annehmbar erscheinen, da einfach nachvollziehbar, aber wer immer erst versucht, die Metapher in ihren Einzelheiten zu ergründen, der wird bald entdecken, dass sie gar nicht läuft. Wie sollte sie denn auch, da sie doch dasjenige voraussetzt, wofür sie angeblich eine Metapher sein soll. Bedenken Sie, dass eine Blindheitsseuche Menschen nur dann zu Greueltaten veranlassen könnte, wenn sie schon alle, oder mehrheitlich, moralisch verdorben/blind sind. Zu sagen, diese Geschichte einer weißen Blindheit sei eine Allegorie für moralische Blindheit ist wie wenn man behaupten würde, dass zB Sklavernei eine wäre.

Offenbar hatte der Autor Angst, ohne den Anspruch auf metapherische Hintergründigkeit entginge ihm der Nobelpreis. Und, angesichts des geistlosen und moralisierenden Inhalts des (übrigbleibenden) Buches, wäre dem auch gewiss so gewesen. Nur dass alle an diesen Schwindel geglaubt haben. Seien Sie vernünftiger.
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Thema, Schreibstil sehr schwierig zu lesen., 16. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Gebundene Ausgabe)
Das an die Nazizeit erinnernde Thema ist durch die sehr gewöhnungsbedürftige Schreibweise und großteils sehr langwierige Passagen leider "verbuchstabet" (verwässert). Insgesamt sehr ermüdend zu lesen.
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts neues, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
"Die Stadt der Blinden" weiß sicherlich zu beeindrucken, da der Verlust des Augenlichts ein Thema ist das jedem von uns unter die Haut geht.
Es stellt sich jedoch die Frage, was will uns der Autor durch dieses Werk mitteilen.
Dass in jedem Menschen tierische Triebe stecken, die sich Bahn brechen sobald die ordnende Hand einer funktionierenden Gesellschaft weg fällt, haben Hesse (Steppenwolf) und Golding (Herr der Fliegen) bereits in gekonnter Weise abgehandelt.
"Die Stadt der Blinden" bleibt für mich daher ein Buch das schockiert aber nichts erhellt.
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4.0 von 5 Sternen Interessanter Versuch das Blindsein besser zu verstehen, 16. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Ein interessantes Buch, das einem einen Blick in eine Welt ohne Augen bietet und den Wert der eigenen Augen gut herausstellt.
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7 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kranker, perverser Müll, 26. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Dieses Buch ist einfach nur krank!
Es möchte so tun, als würde es uns etwas aufzeigen.
Dabei ist es einfach nur abstrus, krank und unwillkürlich
widerlich.

Nichts was nach dem sich Ausbreiten des Virus
in diesem Buch geschieht, ist in unserer Gesellschaft
vorstellbar.
Nichts von alledem hat etwas mit der menschlichen
Psychologie und Soziologie zu tun.

Wie gesagt, es sind einfach nur noch willkürlich
aneinander gereihte Schrecklichkeiten, die absolut
motivlos daher kommen.

Das schlechteste Buch, das ich in meinem Leben je las!!!
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5 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es ist zu schwer zu lesen!!, 18. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Ich fand, dass die Satze, zu umstandlich , zu schwer zu ubersetzen waren.
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1 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen seltsame Sprache, gute, aussagekräftige Idee, 24. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
eigentlich ist die Idee ja echt gut und auch einigermaßen realistisch dargestellt, aber wie die Leute sich benehmen, völlig absurd, und das nicht nur aufgrund der Blindheit, ich meine, wie die reden und so was - oar nee! Bäh!
ist ein sehr gesellschaftskritisches Buch, das übertrieben deutlich aufzeigt, wie "Außenseiter" behandelt werden, im Endeffekt werden sie (in diesem Roman jedenfalls) ja sogar weggesperrt und ihre Existenz, wenn möglich vertuscht; bloß keine Abweichung von der Norm! schreckliche Vorstellung!
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Die Stadt der Blinden
Die Stadt der Blinden von José Saramago (Taschenbuch - 1. April 1999)
EUR 9,90
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