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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend und fesselnd. Unbedingt empfehlenswert.
„Eine Ampel in einer namenlosen Stadt springt auf Grün. Ein Auto bleibt dennoch stehen. Der Fahrer ist urplötzlich erblindet. Den freundlichen Helfer, der den Erblindeten nach Hause bringt und sich anschließend dessen Auto bemächtigt, ereilt das gleiche Schicksal. Wie eine Epidemie greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert brutal. Die...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2002 von Anja

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein existentialistischer Roman
Zum Inhalt braucht man nicht mehr viel zu erzählen, viele Rezensionen haben es bereits getan. In Kürze: alle Einwohner einer Stadt, mit Ausnahme einer einzigen Frau, erblinden plötzlich und tragen einen harten Überlebenskampf aus, in der sich alles Innere nach außen kehrt, Grenzen fallen, Anarchie herrscht. Ich fühlte mich durchweg an...
Am 17. November 1999 veröffentlicht


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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider abgebrochen!, 5. August 2005
Von 
Richard Zipf (Saarbrücken Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Ich muss vorausschicken, dass ich ein begeisterter Leser von Saramago bin und fast alle seine Bücher verschlungen habe.Die Stadt der Blinden fand ich zunächst ebenso faszinierend, musste aber nach 100 Seiten die Lektüre beenden.Für dieses Buch braucht man starke Nerven. Zu belastend waren für mich die Schilderungen. Ein Sprung an das Buchende versönte mich wieder.
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12 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hoffentlich wird soetwas nie verfilmt!, 17. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Nachem die ersten Seiten zeigen, daß der Erzähler durchaus fähig ist, Geschichten zu erzählen muß man sich mit der unsinnigen Interpunktion abfinden (Auskommen mit lediglich Punkt und Komma, was wohl "eigenen Stil" vorgeben soll, in Wahrheit mehr als hinderlich im Lesfluß ist). Je mehr Seiten er beschreibt, je mehr verfällt Saramago der Lust, Horrorszenarien zu entwerfen. Das allein ist schon nichts Neues in Literatur und TV-Stücken. Daß er sich zunehmend der Fäkalsprache bedienend in Unappetitlichkeiten suhlt zeigt, daß es hier jemand nötig hat, seine kranke Psyche aufzuarbeiten. Derbe Vokabeln müssen ein Buch noch nicht grundsätzlich lesensunwert machen.
Die Idee zu dieser Geschichte ist nicht schlecht. Der Inhalt hätte aber mit sehr viel sparsamerem Einsatz dieser Mittel und mit mehr Takt im Erzähstil wiedergegeben werden können. Hat man sich an die Mitte des Buches herangearbeitet ohne es beiseite zu werfen, wird man in der Folge den Eindruck nicht mehr los, daß hier alles versucht wird, ein Maximum an Übelkeit beim Leser zu erzeugen.
Das magere "Happy end" - in vier Seiten abgehandelt - macht den Schaden nicht wieder gut.
Ich habe die Angewohnheit, Bücher, die ich zur Hand nehme, durchzustehen wenn ich mehr als zehn Seiten darin gelesen habe.
In diesem Fall war es schade um die Zeit. Und schade um's Papier.
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll!, 20. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch vor ca. 3 Jahren gelesen und immernoch kann ich mich genau an dessen Geschichte erinnern. Es ist eines dieser Bücher, die einem auf ewig im Gedächtnis hängen bleiben werden, weil die Sprache so eindringlich ist und die Geschichte so ergreifend, dass man es am liebsten immer wieder lesen würde.
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10 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Pandemische Blindheit, 18. Dezember 2006
Von 
Antje Burkert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
In "Die Stadt der Blinden" erblinden nacheinander Menschen, deren Wege sich zufällig kreuzen. Es handelt sich um eine weiße, ansteckende Blindheit, die dazu führt, dass die Regierung die Erblindeten in einer alten Irrenanstalt interniert. Doch der Versuch, das Fortschreiten der Pandemie derart aufzuhalten scheitert. Am Ende scheint die ganze Welt erblindet zu sein. Mit zunehmender Blindheit steigt nicht nur der Grad der Hilflosigkeit des Einzelnen sondern Gewalt und Verbrechen eskalieren, es bricht völlige Anarchie aus. Einzig die Frau des Augenarztes bleibt sehend und trägt das Schicksal aller, die sich ihr anvertraut haben. Sie leidet unter der zerbrochenen Infrastruktur, dem Dreck und Sterben um sie herum ganz besonders, weil sie es sieht und keine weiße Blindheit sie schützt und auf sich selbst reduziert. Die Lektion, die Saramago in seinem Text verbirgt, erschließt sich mir nicht. Der Stil ist träge, die Sprache unglaublich langweilig (oder schlecht übersetzt). Und die Auflösung ist so etwas von unspektakulär und fad, dass man das Buch nur ganz schnell beiseite legen und zum nächsten übergehen kann. Kann keine Leseempfehlung aussprechen.
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9 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In jeder Hinsicht karg., 13. März 2009
Von 
M. J. Van Veen (Utrecht, The Netherlands) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Der Begeisterung, die viele diesem Buch offenbar hegen, kann ich mich leider nicht anschließen. Hab übrigens die englische Übersetzung gelesen, aber das macht wohl keinen zu großen Unterschied.

Also, ich möchte es hier kurz halten und von allen kleineren (sich aber anhäufenden) Ärgernissen absehen (erwähnt sei aber der unverschämt belehrende, peinlich moralistische Ton), mich hier einfach darauf beschränken, dem Werk jegliche Abgründigkeit oder Mehrdeutigkeit abzusprechen.

Was heißt das, fragen Sie sich vielleicht? Nun, Ihnen mag bekannt sein, dass es manchen (unter ihnen dem Autor selber, wie aus dem letzten Absatz seiner Nobelpreisanrede hervorgeht) beliebt, in diesem Buch etwa einen hintergründigen, subtilen Hinweis auf die Schrecken (zumal) des vorigen Jahrhunderts zu sehen. Diese kleine Arbeit über die weiße Blindheit wäre also eine Art Metapher für "moralische Blindheit", und das ganze Buch heißt dann, bei aller Prätensiösität, eine Allegorie.

Das dürfte auf den ersten Blick annehmbar erscheinen, da einfach nachvollziehbar, aber wer immer erst versucht, die Metapher in ihren Einzelheiten zu ergründen, der wird bald entdecken, dass sie gar nicht läuft. Wie sollte sie denn auch, da sie doch dasjenige voraussetzt, wofür sie angeblich eine Metapher sein soll. Bedenken Sie, dass eine Blindheitsseuche Menschen nur dann zu Greueltaten veranlassen könnte, wenn sie schon alle, oder mehrheitlich, moralisch verdorben/blind sind. Zu sagen, diese Geschichte einer weißen Blindheit sei eine Allegorie für moralische Blindheit ist wie wenn man behaupten würde, dass zB Sklavernei eine wäre.

Offenbar hatte der Autor Angst, ohne den Anspruch auf metapherische Hintergründigkeit entginge ihm der Nobelpreis. Und, angesichts des geistlosen und moralisierenden Inhalts des (übrigbleibenden) Buches, wäre dem auch gewiss so gewesen. Nur dass alle an diesen Schwindel geglaubt haben. Seien Sie vernünftiger.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlimm, 27. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Kindle Edition)
Ich kenne nur die kindle-Ausgabe, aber diese ist furchtbar.
Es gibt kaum Satzzeichen und willkürliche Grammatik.
Kein Vergnügen beim Lesen, weil man ständig im Kopf alles richtig zusammensetzen muss.
Note: 6- (sogar ohne Sternchen)
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Thema, Schreibstil sehr schwierig zu lesen., 16. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Gebundene Ausgabe)
Das an die Nazizeit erinnernde Thema ist durch die sehr gewöhnungsbedürftige Schreibweise und großteils sehr langwierige Passagen leider "verbuchstabet" (verwässert). Insgesamt sehr ermüdend zu lesen.
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts neues, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
"Die Stadt der Blinden" weiß sicherlich zu beeindrucken, da der Verlust des Augenlichts ein Thema ist das jedem von uns unter die Haut geht.
Es stellt sich jedoch die Frage, was will uns der Autor durch dieses Werk mitteilen.
Dass in jedem Menschen tierische Triebe stecken, die sich Bahn brechen sobald die ordnende Hand einer funktionierenden Gesellschaft weg fällt, haben Hesse (Steppenwolf) und Golding (Herr der Fliegen) bereits in gekonnter Weise abgehandelt.
"Die Stadt der Blinden" bleibt für mich daher ein Buch das schockiert aber nichts erhellt.
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Versuch das Blindsein besser zu verstehen, 16. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Ein interessantes Buch, das einem einen Blick in eine Welt ohne Augen bietet und den Wert der eigenen Augen gut herausstellt.
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7 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kranker, perverser Müll, 26. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Dieses Buch ist einfach nur krank!
Es möchte so tun, als würde es uns etwas aufzeigen.
Dabei ist es einfach nur abstrus, krank und unwillkürlich
widerlich.

Nichts was nach dem sich Ausbreiten des Virus
in diesem Buch geschieht, ist in unserer Gesellschaft
vorstellbar.
Nichts von alledem hat etwas mit der menschlichen
Psychologie und Soziologie zu tun.

Wie gesagt, es sind einfach nur noch willkürlich
aneinander gereihte Schrecklichkeiten, die absolut
motivlos daher kommen.

Das schlechteste Buch, das ich in meinem Leben je las!!!
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Die Stadt der Blinden
Die Stadt der Blinden von José Saramago (Taschenbuch - 1. April 1999)
Gebraucht & neu ab: EUR 7,54
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