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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend und fesselnd. Unbedingt empfehlenswert.
„Eine Ampel in einer namenlosen Stadt springt auf Grün. Ein Auto bleibt dennoch stehen. Der Fahrer ist urplötzlich erblindet. Den freundlichen Helfer, der den Erblindeten nach Hause bringt und sich anschließend dessen Auto bemächtigt, ereilt das gleiche Schicksal. Wie eine Epidemie greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert brutal. Die...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2002 von Anja

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein existentialistischer Roman
Zum Inhalt braucht man nicht mehr viel zu erzählen, viele Rezensionen haben es bereits getan. In Kürze: alle Einwohner einer Stadt, mit Ausnahme einer einzigen Frau, erblinden plötzlich und tragen einen harten Überlebenskampf aus, in der sich alles Innere nach außen kehrt, Grenzen fallen, Anarchie herrscht. Ich fühlte mich durchweg an...
Am 17. November 1999 veröffentlicht


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7 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überschätzt..., 10. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Und da wäre schon eins der überschätzten Bücher...

Also als Erstes, für mich die Fähigkeit des Autors alle
Ausscheidungsvogänge und ähnliches naturalistisch zu beschreiben nicht unbedingt etwas positives über das schriftstellerische Talent des Autors aussagt. Schon eher im Gegenteil.

Und ganz ehrlich, habe ich mehr bei so einem Thema, das so viel an unerwarteten Spannungen und Möglichkeiten offen hält, erwartet. Die Tatsache, dass die Grenze zu Unmenschlichkeit und unvorsteelbaren Grausamkeit in unseren Spezies eher eine Täuschung der sog."Zivilisation" ist, ist weder neu noch überraschend. Man brauche nur die Geschichtbücher zu lesen. Oder Autoren wie Franz Kafka oder Romain Gary. Oder diversen Dystopien. Oder über das Milgram Experiment - Menschen sind das, was sie sind und definitiv nicht mehr.
Genau aus diesem Grund habe ich mehr von dem Buch erwartet - nicht mehr an Beschreibung der Einzelheiten des Verfalls, sondern etwas anderes...

Und dann noch dieser Schreibstil... Teilweise hat es sehr gut gepaßt - man konnte sich nicht mehr sicher sein, wer spricht oder was genau passiert - so wie die Blinden, man verlor irgendwie die Orientierungsmöglichkeiten. Aber das er das immer benutzt hat, also man kann sich innerhalb eines Buches auch an verschiedenen stillistischen Mitteln bedienen, passend zur Absicht und Wirkung auf den leser - hier war es nicht der Fall.

Chehov, Anton Pavlovich, sagte vor einer Weile: "Augen - sind der Spiegel der Seele". Wenn die Seele dunkel und taub ist, dann soll zumindest in den Augen das ewige Licht herrschen...
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durch unschöne Sprache spannendes Thema verdorben, 16. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Gebundene Ausgabe)
Ein hochspannendes Thema wird hier aufgegriffen: so könnte es wirklich passieren (ein Vergleich mit der Nazizeit liegt nahe). Aber leider wechselt der Autor wild die Erzählform, Dialoge sind nicht als solche zu erkennen und manchmals verliert er sich in langen und langweiligen Schachtelsätzen. Eine Zumutung für den Leser! Schade um das Thema.
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24 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Buch ist sprachlich Durchschnitt und inhaltlich pervers., 27. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Dass es in unserer Welt viele Perverse gibt, weiss jedes Kind. Dass manche davon auch nicht davor zurückschrecken, ihre perversen Gedanken schriftlich festzuhalten, mag auch nicht weiter überraschen. Dass es aber Menschen gibt, die solches Gedankengut veröffentlichen, finde ich zumindest beunruhigend. Dass solche perversen Autoren dann aber auch noch empfohlen und mit Preisen gewürdigt werden, erschreckt mich. Ich bin zwar ein sehr geduldiger Leser, habe das Buch aber nur bis knapp über die Hälfte gelesen, als die ansonsten weitestgehend passive Hauptperson jemandem den Schwanz geleckt hat, der kurz zuvor eine andere Frau vor ihren Augen vergewaltigt hat. Dass Menschen in Extremsituationen zu Tieren werden, weiss jeder, der sich wenigstens ein wenig für Politik interessiert und die Begleitumstände von Kriegen registriert. Ich kann sehr wohl dieser "Wahrheit" ins Auge schauen, habe aber einfach keine Lust, mich intensiv und voyeuristisch (!) mit der möglichen Niedertracht von Menschen zu befassen, die ihre Mitmenschen demütigen, quälen und vergewaltigen.
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18 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grausam, 13. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Nachdem der Text auf dem Umband der wahrscheinlich spannendste Teil des Buches ist, da die Thematik ansich sehr interessant klingt, findet man sich schon mitten in einem merkwürdigen Sumpf aus hochstilisierter Sprache und höchst detaillierter Ekelhaftigkeiten.
In der ersten Hälfte des Buches mag all das der anarchistischen Atmosphäre des Irrenhaus wohl durchaus zugute kommen - in der zweiten ist es nur noch eine Qual.
Der Autor verbeißt sich auf merkwürdige, feste Bezeichnungen für Figuren ohne Namen ("Die Frau des Augenarztes", "Der erste Blinde", "Der schielende Junge"... Und die wohl lächerlichste Bezeichnung "Der Hund der Tränen" klingt wie mit Babelfish übersetzt - es geht um einen Hund, der die Protagonistin bemerkte, als sie weinte) und pseudophilosophische Anmerkungen.
Das ganze Buch wirkt verkrampft, die Charaktere sind nicht nur abstrakt, sondern ohne jegliche Persönlichkeit, und das nimmt der, wie gesagt, interessanten Thematik jeglichen Reiz.
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8 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Prädkat: "ärgerlich", 8. Mai 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Schade, die Wahl unseres Buchclubs bezüglich des zu rezensierenden Buches wurde nur aufgrund der Entscheidung der Nobelpreiskomission getroffen.... Die wenigen Neuigkeiten und Überraschungen sowohl inhaltlich (alle Menschen werden blind, keine Namen zu Ort und Person, kein Zeitbezug) und von der Gestaltung der Syntax (Schriftfluß ohne Punkt mit Komma) waren schnell aufgebraucht, dann begann das Elend - im wahrsten Sinne des Wortes - kein Elend war gering genug, um nicht auch im Detail beschrieben zu werden und immer noch eins "drauf". Warum? Selten kam ein Anflug der Spannung auf! Erst der letzte Absatz des Buches führte mir wieder vor !Augen!, welche Erwartungen sich beim KAuf dieses Buchen in mir breitmachten: Die konstruktivistische Untersuchung der wohl ungewöhnlichen Situation - die Menschheit erblindet !anscheinend! bis auf eine Person, die Frau eines Augenarztes.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider abgebrochen!, 5. August 2005
Von 
Richard Zipf (Saarbrücken Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Ich muss vorausschicken, dass ich ein begeisterter Leser von Saramago bin und fast alle seine Bücher verschlungen habe.Die Stadt der Blinden fand ich zunächst ebenso faszinierend, musste aber nach 100 Seiten die Lektüre beenden.Für dieses Buch braucht man starke Nerven. Zu belastend waren für mich die Schilderungen. Ein Sprung an das Buchende versönte mich wieder.
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13 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hoffentlich wird soetwas nie verfilmt!, 17. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Nachem die ersten Seiten zeigen, daß der Erzähler durchaus fähig ist, Geschichten zu erzählen muß man sich mit der unsinnigen Interpunktion abfinden (Auskommen mit lediglich Punkt und Komma, was wohl "eigenen Stil" vorgeben soll, in Wahrheit mehr als hinderlich im Lesfluß ist). Je mehr Seiten er beschreibt, je mehr verfällt Saramago der Lust, Horrorszenarien zu entwerfen. Das allein ist schon nichts Neues in Literatur und TV-Stücken. Daß er sich zunehmend der Fäkalsprache bedienend in Unappetitlichkeiten suhlt zeigt, daß es hier jemand nötig hat, seine kranke Psyche aufzuarbeiten. Derbe Vokabeln müssen ein Buch noch nicht grundsätzlich lesensunwert machen.
Die Idee zu dieser Geschichte ist nicht schlecht. Der Inhalt hätte aber mit sehr viel sparsamerem Einsatz dieser Mittel und mit mehr Takt im Erzähstil wiedergegeben werden können. Hat man sich an die Mitte des Buches herangearbeitet ohne es beiseite zu werfen, wird man in der Folge den Eindruck nicht mehr los, daß hier alles versucht wird, ein Maximum an Übelkeit beim Leser zu erzeugen.
Das magere "Happy end" - in vier Seiten abgehandelt - macht den Schaden nicht wieder gut.
Ich habe die Angewohnheit, Bücher, die ich zur Hand nehme, durchzustehen wenn ich mehr als zehn Seiten darin gelesen habe.
In diesem Fall war es schade um die Zeit. Und schade um's Papier.
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11 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Pandemische Blindheit, 18. Dezember 2006
Von 
Antje Burkert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
In "Die Stadt der Blinden" erblinden nacheinander Menschen, deren Wege sich zufällig kreuzen. Es handelt sich um eine weiße, ansteckende Blindheit, die dazu führt, dass die Regierung die Erblindeten in einer alten Irrenanstalt interniert. Doch der Versuch, das Fortschreiten der Pandemie derart aufzuhalten scheitert. Am Ende scheint die ganze Welt erblindet zu sein. Mit zunehmender Blindheit steigt nicht nur der Grad der Hilflosigkeit des Einzelnen sondern Gewalt und Verbrechen eskalieren, es bricht völlige Anarchie aus. Einzig die Frau des Augenarztes bleibt sehend und trägt das Schicksal aller, die sich ihr anvertraut haben. Sie leidet unter der zerbrochenen Infrastruktur, dem Dreck und Sterben um sie herum ganz besonders, weil sie es sieht und keine weiße Blindheit sie schützt und auf sich selbst reduziert. Die Lektion, die Saramago in seinem Text verbirgt, erschließt sich mir nicht. Der Stil ist träge, die Sprache unglaublich langweilig (oder schlecht übersetzt). Und die Auflösung ist so etwas von unspektakulär und fad, dass man das Buch nur ganz schnell beiseite legen und zum nächsten übergehen kann. Kann keine Leseempfehlung aussprechen.
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll!, 20. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch vor ca. 3 Jahren gelesen und immernoch kann ich mich genau an dessen Geschichte erinnern. Es ist eines dieser Bücher, die einem auf ewig im Gedächtnis hängen bleiben werden, weil die Sprache so eindringlich ist und die Geschichte so ergreifend, dass man es am liebsten immer wieder lesen würde.
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10 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In jeder Hinsicht karg., 13. März 2009
Von 
M. J. Van Veen (Utrecht, The Netherlands) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (Taschenbuch)
Der Begeisterung, die viele diesem Buch offenbar hegen, kann ich mich leider nicht anschließen. Hab übrigens die englische Übersetzung gelesen, aber das macht wohl keinen zu großen Unterschied.

Also, ich möchte es hier kurz halten und von allen kleineren (sich aber anhäufenden) Ärgernissen absehen (erwähnt sei aber der unverschämt belehrende, peinlich moralistische Ton), mich hier einfach darauf beschränken, dem Werk jegliche Abgründigkeit oder Mehrdeutigkeit abzusprechen.

Was heißt das, fragen Sie sich vielleicht? Nun, Ihnen mag bekannt sein, dass es manchen (unter ihnen dem Autor selber, wie aus dem letzten Absatz seiner Nobelpreisanrede hervorgeht) beliebt, in diesem Buch etwa einen hintergründigen, subtilen Hinweis auf die Schrecken (zumal) des vorigen Jahrhunderts zu sehen. Diese kleine Arbeit über die weiße Blindheit wäre also eine Art Metapher für "moralische Blindheit", und das ganze Buch heißt dann, bei aller Prätensiösität, eine Allegorie.

Das dürfte auf den ersten Blick annehmbar erscheinen, da einfach nachvollziehbar, aber wer immer erst versucht, die Metapher in ihren Einzelheiten zu ergründen, der wird bald entdecken, dass sie gar nicht läuft. Wie sollte sie denn auch, da sie doch dasjenige voraussetzt, wofür sie angeblich eine Metapher sein soll. Bedenken Sie, dass eine Blindheitsseuche Menschen nur dann zu Greueltaten veranlassen könnte, wenn sie schon alle, oder mehrheitlich, moralisch verdorben/blind sind. Zu sagen, diese Geschichte einer weißen Blindheit sei eine Allegorie für moralische Blindheit ist wie wenn man behaupten würde, dass zB Sklavernei eine wäre.

Offenbar hatte der Autor Angst, ohne den Anspruch auf metapherische Hintergründigkeit entginge ihm der Nobelpreis. Und, angesichts des geistlosen und moralisierenden Inhalts des (übrigbleibenden) Buches, wäre dem auch gewiss so gewesen. Nur dass alle an diesen Schwindel geglaubt haben. Seien Sie vernünftiger.
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Die Stadt der Blinden
Die Stadt der Blinden von José Saramago (Taschenbuch - 1. April 1999)
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