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am 8. Mai 1999
Juli, August, September, ein Ausschnitt aus dem Tagebuchprojekt des genialen und gefüchteten Melodienschreibers, zeigt dem Leser den Menschen Krausser von ganz nah, voller Humor, Wut, Verzweiflung und ausgestattet mit einer besonderen Wahrnehmungskraft und oft fast unheimlicher Intelligenz: Wo sein Blick hinfällt, verändern sich Dinge. Langweile ist bei dieser Lektüre ausgeschaltet. Wir lernen Kraussers Freunde und Feinde kennen, seine vielfältigen Hobbies und Interessen, seine ungehaltenen Ansichten zu Literatur und Kritik. Außerdem erleben wir einen wundervollen plastischen Italienbesuch. Die Reise in Kraussers Leben ist eine echte Gaudi und Bereicherung. Leben wir eine Weile mit ihm!
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am 6. September 2000
Das waren noch Zeiten: Helmut Krausser war ein Insider, Alkoholiker wie eh und je, darüber hinaus war es spannend und interessant, zu erfahren, wie ein Monat in seinem Leben aussah. Dieser Band (94-96) ist der einzige, der sich zu lesen lohnt. Die später durch Ignoranz ausgetauschte Unbedarftheit ist hier noch wunderbar.
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am 22. Januar 2003
helmut krausser, wie in all seinen tagebuchbänden immer schwankend zwischen gnadenloser selbstüberschätzung und selbstbeweihräucherung und auf der anderen Seite der "ich möchte von allen geliebt werden und jede kritik trifft mich hart" masche. und über allem schwebt - ebenfalls wie in all seinen tagebüchern - die nervtötende gutmensch-gattin beatrice als spiritus rector und überinstanz ("heilige bea bitte für uns"). das ist auf dauer ziemlich öde, verliert sich schnell in alltäglichem mittelmaß und eitler selbstbespiegelung.
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am 27. Januar 2003
Tagebücher sind sicher nicht jedermanns Sache. Wer allerdings ernsthaft am Leben und Wirken des H.Krausser interessiert ist, wer demnach einen Monat im Jahr seine Ängste und Zweifel, seine Gedanken und Bonmots mit ihm teilen möchte, der ist mit der Lektüre dieser (und aller weiteren) Tagebücher bestimmt gut beraten. Wen es nicht interessiert, der soll halt was anderes lesen. Einen seiner brillianten Romane zum Beispiel. Ich habe kein Verständnis für Voyeure, die sich an Tagebüchern aufgeilen, nur um anschließend über deren Verfasser zu richten. Kann man denn das Leben eines Autors anzweifeln, der den Mut besitzt, es mit seinen Lesern zu teilen? Ich glaube nicht.
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