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Kundenrezensionen

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am 9. April 2012
Eigentlich lese ich selten Western. Als ich kürzlich einen Artikel über dieses Buch las, habe ich es gekauft und in drei Tagen verschlungen. Ich war überwältigt von dieser Sprache, die den "Wilden Westen " so grossartig und kolossal beschreibt, dass einem die Sprache wegbleibt. Ganz frei von Humor und voller Realismus wird die Zeit um 1850 beschrieben, weit weg vom schönen Hollywood Western. Ich bin gegeistert von diesem Roman.
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am 12. März 2009
Spätestens nach Lektüre dieses Romans wird einem klar, wie verlogen das Westernbild ist, das uns Hollywood in den letzten Jahrzehnten vorgesetzt hat. Grausam, brutal und blutig - keine Spur von Westernromatik oder edlem Wilden - das Leben ist dreckig, niederträchtig und gemein. Wie keinem anderen gelingt es McCarthy den Leser hier auf eine Reise durch die Hölle und Niederungen des Menschen mitzunehmen, indem er einen namenlosen Jungen auf seiner Reise durch den Westen begleitet. Ob Sklapjäger, Indianer, Siedler, Goldsucher oder Mexikaner - keine Gruppe oder Person dient als Identifikationsfigur für den Leser - so dass man ziemlich verloren in diesem Kosmos der Gewalt herumtaumelt.
Gelegentlich schon an oder über der erträglichen Schmerzgrenze schildert McCarthy den Zug des Jungen mit einer Gruppe von Skalpjägern, angeführt von zwei besonders üblen Zeitgenossen - die auch historisch verbürgt sind.

Und trotzdem - die geschilderten Grausamkeiten sind kein Selbstzweck und der Autor versteht es sehr gut, nicht in einen reinen Splatter-Roman abzugleiten - sondern die dunklen Tiefen der menschlichen Seele auszuloten.
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am 16. Dezember 2013
Der Roman ist eine Anhäufung von Gewalttaten und Blutbädern. Der Protagonist ist schlichtweg "der Junge" und ihn zieht es von New Orleans nach Texas, von dort nach Mexico und ab dann kreuz und quer. Der blutrote Faden ist die äußerst plastisch geschilderte Gewalt. Egal ob durch Weiße, Mexikaner oder Indianer. Es gibt kein Gut oder Böse, sondern die Welt ist brutal und der Leser hat dies so hinzunehmen.
Der Autor Cormac McCarthy versucht auch erst gar nicht irgendeine Beziehung zwischen einem der Charaktere und dem Leser entstehen zu lassen. Eine Figur wird eingeführt, um wenige Seiten später zu sterben.

Fazit: Kein klassischer Western und auch kein Buch für Jedermann. Ich muss gestehen, dass ich mich durchgequält habe.
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am 20. September 2007
Ich muss zugeben, es hat eine Weile gedauert, bis ich das Buch zu ende lesen konnte. Die darin beschriebene Gewalt und der endlose Ritt durch die Einöde des amerikanischen Westens, gehen auch beim Leser an die Substanz. Es tun sich Abgründe der menschlichen Natur auf, von denen man eigentlich nichts wissen wollte. Doch besonders im letzten Drittel entwickelt die Geschichte einen Sog, dem man sich nur mehr schwer entziehen kann und selten hat mich ein Buch auch noch im Nachhinein so stark beschäftigt wie dieses. Ein verstörendes Meisterwerk!
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am 30. Oktober 2010
Eines meiner Lieblingsbücher. Die Geburt der USA in bildgewaltige Wörter verpackt. Einfach nur wunderschön geschrieben.
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am 5. Februar 2012
Nachdem ich das Buch nun "endlich" fertig habe, verstehe ich die überaus positiven Bewertungen vieler Rezensenten hier nicht. Irgendwie ist das für mich keine erzählenswerte Geschichte. Einzig der Richter Holden verleiht dem Roman manchmal ein wenig Glanz, John Joel Glandon schon wieder nicht. Der ganze Rest ist zäh wie ein unabgehangenes Steak für zwei Dollar. Der Einfallsreichtum des Autors zeigt sich auch sehr deutlich in den immer wiederkehrenden gleichen spanischen Floskeln im Roman (¿A Dónde vas?). Ich könnte am Ende nicht mal eine Zusammenfassung der Geschehnisse schreiben, da die Monotonie des Handlungsstrangs keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Es liest sich wie: Sie ritten über die Prärie. Dann schlugen sie ihr Lager auf oder mischten ein(e) Stadt/Dorf auf. Dann ritten sie weiter und skalpierten Indianer. Dann, dann, dann. Und wenn ich beispielsweise die Rezension von Werner J. Egli hier lese, frage ich mich schon wie er einem Buch, dass nicht in unsere Sprache übersetzt werden kann, 5 Sterne geben kann. Er mag ja Recht haben, dass es an der Übersetzung liegt, aber hier wird "Die Abendröte im Westen" und nicht "Blood Meridian or the Evening Redness in the West" beurteilt. Und die deutsche Version animiert mich nicht mal dazu ein englisches Buch von Cormac McCarthy auch nur in die Hand zu nehmen. So langweilig fand ich dieses Buch. 2 Sterne gibt es nur, weil es durchaus noch Literatur gibt, die noch grausamer zum Leser ist und ich mir Raum nach unten offen lassen will.
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am 11. März 2013
Eine bloße Aneinanderreihung grausamster Gewaltszenen.
Mehr ist das Buch nicht für mich. Die Darstellung von Gewalt kann ja auch packen und mitreißen, aber mich hat diese Geschichte nicht berührt. Keine der Personen wird ausführlich beschrieben, so daß es unmöglich ist eine Identifikationsfigur zu finden. Warum beschreibt der Autor nicht die gewisse Zerissenheit des jungen Hauptakteurs, die man erst ganz am Ende des Buches erahnen kann ? Das hätte die Geschichte auf ein anderes Niveau gehoben ohne sie gleich zu einem Jugendbuch zu machen. Mit einigen guten Landschaftsbeschreibungen ist es auch nicht getan. Dennoch hat das Buch, für Leser wie mich, die sich für den historischen Hintergrund interessieren, einen gewissen Unterhaltungswert.
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Extrem lakonische Aneinanderreihung von mehr oder minder plausiblen Gewaltdarstellungen. Die Hauptfigur - der Junge - driftet so durch die Gegend und die verschiedenen Auseinadersetzungen erscheine größtenteils sinnlos und unmotiviert.

Der Wilde Westen war eine unschöne Zeit für viele Leute und eine Menge Menschen nutzten die fehlende rechtliche Kontrolle in den abgelegenere Gebieten für allerlei Schweinereien, das sei nicht bezweifelt. Aber wenn man so etwas genauer betrachten möchte, dann würde ich dafür eher die Western-Romane von Matheson empfehlen, die dummerweise nicht ins Deutsche übertragen worden sind. Oder auch direkt ein thematisch orientiertes Geschichtsbuch. McCarthys Schwarzmalerei, die er ja schon ausgiebig in "Die Straße" bewiesen hat trägt sicherlich nicht zum Verständnis des Wilden Westens bei - genauso wenig wie "Inglorious Basterds" zum Verständnis des Zweiten Weltkrieges oder "Django Unchained" zu den historischen Hintergründen und der BReitenwirkung der Sklaverei.
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am 6. April 1999
Brutal.Wotgewaltig.Beeindruckend.Erschütternd.Faszinierend. McCarthy ist einer der großen Autoren unserer Zeit und dies sein bestes Buch.
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am 7. Dezember 2015
Pseudointellektueller Ramsch. Habe mehrere Wochen gebraucht, um das Buch zu Ende zu lesen. Sowohl der Stil als auch der Inhalt sind völlig überbewertet. Kann ich nicht empfehlen.
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