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78 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Weg gut zu sterben.
Der glückliche Tod ist eine faszinierende Geschichte in der einmal mehr der brilliante Existenzialist Camus durch seine Sprache und seine Gedanken zu begeistern vermag.
Macht Geld glücklich? Nein aber es ist Bedingung für das Glück.
Macht ein gesunder Körper glücklich? Nein aber er ist Bedingung für das Glück.
Macht...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2002 von csad3139

versus
14 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen naja...
Existentialismus hin, Erxistentialismus her, ich habe mich bei dieser Lektuere sehr gelangweilt.
Macht Geld glücklich?
Macht ein gesunder Körper glücklich?
Macht Reisen Glücklich? Macht Müßiggang glücklich? Machen Frauen glücklich?
Ok, das sind sehr interessante Fragen, mit denen man sich beschaeftigen kann (und...
Veröffentlicht am 11. Januar 2005 von Arnold Ehret


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78 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Weg gut zu sterben., 4. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 (Taschenbuch)
Der glückliche Tod ist eine faszinierende Geschichte in der einmal mehr der brilliante Existenzialist Camus durch seine Sprache und seine Gedanken zu begeistern vermag.
Macht Geld glücklich? Nein aber es ist Bedingung für das Glück.
Macht ein gesunder Körper glücklich? Nein aber er ist Bedingung für das Glück.
Macht Reisen Glücklich? Macht Müßiggang glücklich? Machen Frauen glücklich?
Nur wenige Menschen sind in der lage glücklich zu sein, denn nur wenige Menschen besitzen alle Voraussetzungen für Glück. Die Hauptfigur dieses Romanes probiert mit vielen Methoden glücklich zu werden und letztlich, so erschien es mir, fand er das Glück nur im Tod.
Lassen sie sich von diesem pessimistischen Absatz nicht abschrecken. Es geht in diesem genialen Buch nicht nur um das sterben, viel mehr, geht es um das Leben, das man führt, um sich die Möglichkeit eines glücklichen Todes zu eröffnen.
Camus Stil ist fesselnd und erstklassig wie bei allen Werken die ich bisher gelesen habe und wie all die anderen, kann ich auch bei diesem Buch nur zum Schluß kommen, daß es eigentlich jeder gelesen haben sollte, der sich seine Zeit nicht mit Schundromanen stehlen will, denn schließlich ist unsere Zeit begrenzt und wir sollten darauf achten, daß wir sie gut Nutzen. Dieses Buch trägt mit Sicherheit dazu bei, glücklich zu leben und vielleicht sogar glücklich zu sterben. Viel Vergnügen beim lesen, Gustav
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Camus verfehltes Projekt?, 20. September 2010
Von 
Timo Brandt "Ways are, there you go" (Quickborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 (Taschenbuch)
Über Camus zweiten Romanversuch wird in seiner Monographie gesagt, er habe ihn "wohlweislich nicht publiziert".

Gewiss ist die eigentliche Überlegung in diesem Buch von Camus bereits überholt worden - sie enthält also keine von Camus bewusst getragene Philosophie mehr. Doch es bleibt eine wunderbare und von Symbolen und Schönheit schon fast überladene Geschichte.
Dem Anspruch der darin unterzubringenden Philosophie war Camus in diesem Buch für sein eigenes Verständnis noch nicht nahe genug gekommen - doch sein lebendiger Stil und sein Hang zur Natur- und Daseinsfreude ist auch auf diesen Seiten schon sehr ausgebildet.

Der Inhalt ist eine Art Odyssee menschlicher Glückssuche, wie sie wohl speziell in Camus damaligen Alter (zumindest innerlich) vorkommt. Sie macht den Anschein eines nicht von vorn bis hinten geplanten Projekts, sondern eines, wie eine Reise niedergeschriebenes, inneres Bild von Camus selbst. Das Revoltieren und Lieben, die negativen Gedanken und die Probleme der Moral, die Schönheit von Algeriens Landschaft, der Stumpfsinn des Vorkriegseuropas und die erste von mehreren schweren Tuberkoloseerkrankungen und mit ihr die Angst vorm Tod, dem zu schnellen Leben und der Zukunft - das alles ist zu einer Geschichte zusammengebaut mit eingeflossen, an den Rändern dünn, in der Mitte dicht gehalten.

Später nutzte er dieses erste Projekt als Steinbruch für seinen Roman "Der Fremde" (Er übernahm einige kleinere Ideen und ein-zwei Orte und Abschnitte des Textes - trotzdem ist "Der glückliche Tod" vollkommen eigenständig in der Handlung und nicht als der "Rohbau" von "Der Fremde" zu verstehen)

"Der glückliche Tod" ist ein Frühwerk, eine geschrieben Meditation über die eigenen in sich vorherrschenden Themen und die Möglichkeit, sie auf dem Papier zu verflechten und sogar auszuleben.
Es sind die Buchstaben und Sätze, die noch auf der Waage zwischen "Mittel zum Zweck" und "reinem Ausdrucks" stehen.
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90 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der einzige Sinn des Menschen..., 15. März 2001
Von 
Bjrn (Osnabrück Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 (Taschenbuch)
...ist es, glücklich zu sein. Das Werk " Der glückliche Tod" von Albert Camus ist für mich das bewegenste Buch dieses wunderbaren Vertreters des Existentialismus. Die Erzählung des zu Beginn recht gleichgültig wirkenden Arbeiters Mersault(er erinnert ein wenig an den Fremden), der durch herzhaftes Handeln an viel Geld gelangt und sein vorheriges Leben konsequent aufgibt, um zu reisen und sich dabei selbst ganz neu zu erfahren, ist eine Lektüre, die den Leser/die Leserin nachhaltig zu verändern vermag. Denn man geht mit Mersaut, läßt sein gewohntes Leben hinter sich, kommt bei den guten Freundinnen auf der anderen Seite des Mittelmeeres an, und genießt das Leben, ohne irgendwelche schweren Gedanken. Und als Mersault die unheilbare Krankheit feststellt, da lebt er auch diese mit absoluter Intensität, will keinen Augenblick seines Lebens verpassen.Er versprüht schwimmend im Meer beim Mondlicht Wassertropfen, "gleichsam die Saat für die Ernte des Glücks". Der Eindruck ist der:froh, fasziniert - ja begeistert zu sein, daß man ist, auf dieser Erde, auf diesem Planeten wandelt, einfach lebt, existiert - ganz unabhängig von der Frage, ob es einen Gott gibt(was ich glaube) oder nicht. Dem Leben , wie es ist, ins Auge schaut, unverfälscht, ehrlich - dann kann man glücklich leben...und sterben. Sehr empfehlenswert!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kann der Tod glücklich sein ....., 13. Mai 2005
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 (Taschenbuch)
.... fragt man sich beim Betrachten des Titels. Und was mag Camus uns antworten?
Der Tod ist eben nicht glücklich, wenn man das Leben zuvor nicht als glücklich erlebt. Camus beschreibt in wunderbarer und getragener Sprache über die Dinge des Lebens, deren Wichtigkeit und über die individuelle Freiheit und Unabhängigkeit, die von Hoffnung genährt wird. Er setzt auf dieses Leben, weil es da ist und ein Leben nach den Tod nicht notwendig existiert. Die Langsamkeit, die Detailierung der Erzählung zwingt ebenso zur Ruhe. Warum so langsam? "Zum Leben braucht man Zeit." Zum Glück im Leben sind zwei Dinge nötig, vorab eine Wahl getroffen zu haben und in dieser Wahl einen klarblickenden Willen. "... der Wille zum Glück ...." (S.77)
Wenn also das Leben in der Eigengestaltung so glücklich macht, muss dieses Glück bei richtger Anwendung bis in den Tod reichen. Dann ist selbst er [der Tod] glücklich.
Diese Geschichte wird erzählt über Patrice Mersault.
Dieser tötet im ersten Teil (Der natürliche Tod) Zagreus und nimmt sich sein Geld. Hier steht der Materialismus des Glücks im Vordergrund, zur Sicherung der Existenz.
Teil 2 "Der bewußte Tod" schildert die schönen, eher nicht materiellen Dinge zum Glück. Zeit, Freiheit, Unabhängigkeit sind gewünscht. Am besten läßt sich Glück in guter materieller Vorausetzung mit immaterieller Veredlung erleben.
Diese Buch erlangte posthum Ruhm.
Es lohnt sich zu lesen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Camus als Genießer?, 7. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 (Taschenbuch)
Wichtig bei der Lektüre dieses Werkes ist, sich der Ästhetik der Sprache bewusst zu werden. Ich lasse den existentialistischen Aspekt bei "Der glückliche Tod" mal außen vor. Die geschwungene Ruhe, die der Erzähler hier eloquent anwendet, fand sich schon in Camus "Der Fremde" und ist signifikant für den Werdegang von Mersault. Die Wärme und die melancholische Ruhe tragen hier zu einem Lesegenuss bei, der einem Schlaf ähnlich ist. Treibend, ohne viele Worte eine phlegmatische Introspektive anwendend beschreitet Mersault hier einen Weg, den nur, und jetzt kommt der existentialistische Aspekt, ein Genießer beschreiten kann, wenn er sich seines Lebens als "Treibender Stein" bewusst wird. Dieses Büchlein ist ein Genuss, eine Wohltat, wenn man es aus linguistischer Sicht betrachtet. Auf jeden Fall den Kauf wert und
100% effektiver als ein räucherstäbchengetunkter New-Age-Wellness Cocktail.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist keine Schande das Glück vorzuziehen, 14. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 (Taschenbuch)
Der anfangs gleichgültig wirkende Arbeiter Mersault gelangt an viel Geld und beschließt sein bisheriges Leben konsequent aufzugeben. Er bereist fremde Städte, besucht gute Freundinnen auf der anderen Seite des Meeres, bemerkt, wie er sich selbst neu erfährt, kauft sich ein Haus am Strand, genießt das Leben in vollen Zügen und stellt eine unheilbare Krankheit fest.
Ein Buch über das Reisen, Fühlen, das Glück, die Entfremdung, das Verhältnis zum Tod und vor allem über das Leben.
Ein kunstvolles Meisterwerk, dass die algerische Landschaft, den tiefblauen Himmel und das erlösende Meer zeichnet, bis man wegsieht, um danach mit diesem schwebend, verklärten Gefühl weiterzugehen, dass nur so etwas außergewöhnlich, schönes zurückzulassen vermag.
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5.0 von 5 Sternen Klassiker, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 (Taschenbuch)
Was soll man über dieses Buch noch schreiben, was nicht längst publiziert wurde. Wer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist und noch dazu Interesse an grosser Literatur hat, dem kann man dieses Buch (Camus Werke insgesamt) empfehlen.
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14 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen naja..., 11. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 (Taschenbuch)
Existentialismus hin, Erxistentialismus her, ich habe mich bei dieser Lektuere sehr gelangweilt.
Macht Geld glücklich?
Macht ein gesunder Körper glücklich?
Macht Reisen Glücklich? Macht Müßiggang glücklich? Machen Frauen glücklich?
Ok, das sind sehr interessante Fragen, mit denen man sich beschaeftigen kann (und sollte!) aber langes Schreiben kurzer Sinn: das Gluecklichsein ist das Kuppelprodukt dazu, dass man das Richtige tut. Und jeder soll wissen, wass fuer ihn "Richtig" ist. Basta!
Ich moechte nicht missverstanden werden Camus schreibt wie ein ehrenwuerdiger Nobelpreistraeger, aber es hat mich ueberhaupt nicht beruehrt. Ueber das Thema Gluechlich Sterben lese ich lieber "Mit der Reife wird man immer jünger" von Hesse...
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Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1
Der glückliche Tod: Cahiers Albert Camus 1 von Albert Camus (Taschenbuch - 2. Juli 1997)
EUR 8,99
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