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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Debüt der Beckerschen Gesellschaft im alten Hamburg
Dies ist der erste historische Krimi von Petra Oelker um die Kaufmannsfamilie Herrmanns und die Komödiantin Rosina. Letztere gehört zur Beckerschen Gesellschaft, einer fahrenden Schauspieltruppe, die im deutschsprachigen Raum im Zeitalter der Aufklärung als Wandertheater unterwegs ist.
Um es vorwegzunehmen, der "Tod am Zollhaus" ist genauso stark wie...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2004 von Alto Garino

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stärken und Schwächen halten sich die Waage !
Petra Oelker schafft es in diesen Roman ein sehr stimmiges Bild des histroischen Hamburg zu entwerfen. Ihre Chrakatere sind meiner Meinung nach zwar etwas eindimensional geraden, aber wenigsten ist bei der Fülle der Charaktere die auftreten für jeden Geschmack einer dabei. Ihr allgemeiner Schreibstil ist zwar unspektakulär ,aber das Buch ist so gut...
Am 11. Juni 2000 veröffentlicht


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Debüt der Beckerschen Gesellschaft im alten Hamburg, 6. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
Dies ist der erste historische Krimi von Petra Oelker um die Kaufmannsfamilie Herrmanns und die Komödiantin Rosina. Letztere gehört zur Beckerschen Gesellschaft, einer fahrenden Schauspieltruppe, die im deutschsprachigen Raum im Zeitalter der Aufklärung als Wandertheater unterwegs ist.
Um es vorwegzunehmen, der "Tod am Zollhaus" ist genauso stark wie die anderen Bücher der Reihe ("Der Sommer des Kometen", "Die zerbrochene Uhr", ...), unterscheidet sich von diesen aber in einigen Details. Man spürt, dass Petra Oelker hier noch am Stil für ihre historische Krimireihe feilt. Die Personen sind noch etwas weniger "fertig", ihre Typen etwas weniger ausgeprägt, so als wären bei einem Gemälde die Konturen noch etwas weicher gezeichnet (im Vergleich zu den anderen Werken der Reihe).
Allerdings spielt die Autorin schon hier die ganzen Stärken ihres Entwurfs einer Krimireihe aus dem historischen Hamburg aus. Das Kaufmannsmilieu kann da ebensowenig fehlen wie das künstlerische. Hamburg hatte immerhin das erste öffentliche deutsche (und auch deutschsprachige, beim damaligen Siegeszug der italienischen Oper durch Europa nicht unbedingt dasselbe!) Opernhaus, für das u.a. der junge Georg Friedrich Händel seine ersten Opern komponierte. Petra Oelker gelingt es hervorragend, diese Stimmung zwischen Neuem (Theater) und Altem (Hanse), zwischen Aufbruch und Konservatismus herzustellen, in deren Spannungsfeld sich die Protagonisten bewegen. Dass dabei nicht nur die Sonnenseit des damaligen Hamburg zur Geltung kommt, ist dem Roman nur zuträglich. Es ist dieses menschlich und psychologisch schlüssige Gesamtbild, das Frau Oelker von anderen Autoren historischer Romane abhebt. Dabei sind ihre Erzählungen immer spannend und interessant auch in den Details.
Ich empfehle dieses Buch jedem Liebhaber historischer Romane und Biographien. Es gelingt einschlägigen Autoren nicht immer so wie hier, eine Epoche realistisch heraufzubeschwören, ohne dabei ins Vulgäre oder in die Langeweile abzugleiten.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Geschichtsunterricht in Krimiform ..., 4. November 2003
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
... ist Petra Oelker mit dem "Tod am Zollhaus" gelungen. Man merkt dem Buch an, daß die Autorin gründlich recherchiert hat: Stadtplanausschnitte aus der Zeit sowie ein Glossar am Ende des Buches helfen zusätzlich, sich im historischen Hamburg von 1765 zurechtzufinden. Nach wenigen Seiten hatte ich mich mit der Umgebung vertraut gemacht, die Petra Oelkers sehr lebendig beschreibt, und konnte mich der fesselnden Kriminalgeschichte um einen ermordeten Kontorschreiber widmen.
Eine bunte Schar liebenswerter Charaktere - die Beckersche Komödiantengesellschaft insbesondere die mutige Schauspielerin Rosina, genauso wie der etwas steife Hamburger Kaufmann Claes Herrmanns und seine unkonventionelle Tante Augusta - wuchs mir beim Lesen zunehmend ans Herz. Sobald ich das Buch zugeklappt hatte, freute ich mich schon auf ein weiteres Abenteuer mit ihnen.
Der Roman ist eine nette, leichte Unterhaltung, gewürzt mit viel Hamburger Stadtgeschichte und einer Prise Spannung. Er eignet sich besonders als Geschenk für Hamburg-Fans.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Blick auf Hamburgs Geschichte, 22. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
Interessant fand ich vor allem den Blick auf das Hamburg einer anderen Zeit. Es wird die Stadt der "Pfeffersäcke" beleuchtet, aber auch die der einfachen Bürger und die des fahrenden Volkes. Die Darstellung ist überzeugend, so dass ich mir die damaligen Lebensbedingungen recht gut vorstellen konnte. Ganz nebenbei habe ich wieder ein bisschen was dazu gelernt - ja auch ein durchaus beabsichtigter Aspekt bei einem historischen Roman. Netter Gag: es treten ein paar Personen auf, die tatsächlich mal in Hamburg gelebt haben.
Der Krimi kommt ein bisschen schwer in Gange, ist dann aber recht spannend und flott zu lesen. Die letzte Begeisterung ist aber zumindest bei mir nicht aufgekommen. Das liegt wohl daran, dass immer eine gewisse Distanz zu den Hauptpersonen gewahrt bleibt. Untypisch ist der Krimi aus meiner Sicht, weil es keinen Kommissar, Privatdetektiv oder ähnliches gibt. Die Ermittlungen laufen aus zwei Richtungen aufeinander zu, sind aber geschickt miteinander verknüpft. Ermittlungen allerdings in Anführungsstrichen. Darunter darf man sich keine spaktakulären Untersuchungen vorstellen. Vielmehr nutzen die Hauptpersonen im wesentlichen ihren gesunden Menschenverstand, um mit Nachdenken und gezielten Fragen an den richtigen Stellen der Intrige auf die Spur zu kommen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hanseatisches Geschichts-Theater, 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
Petra Oelker gelingt es mit diesem historischen Krimi nicht nur einen spannenden Mordfall zu inszenieren. Nein, sie lässt auch das alte Hamburg des 18. Jahrhunderts aufleben zu lassen. Wie, wo, warum lebte man denn damals so. Wie sah der Alltag aus und was prägte ihn? Wie krass waren denn die Ständeunterschiede? Und als ganz besonderes Bonbon zeigt die Autorin dann auch noch, was für ein Leben die Wanderschauspieler hatten und mit welchen Vorurteilen diese Zunft zu kämpfen hatte. Das alles ist lehrreich, interessant, aber auch spannend und sehnsuchtsvoll und vor allem sehr gut recherchiert. Was will man von einem Geschichts-Krimi noch mehr erwarten?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erster Kriminalfall mit Rosina, 23. Dezember 2008
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
Dieses Buch bildet den Auftakt einer Hansekrimi-Reihe aus dem 18. Jahrhundert. Gleich am Anfang wird ein Angestellter des Kaufmanns Claes Herrmanns ermordet. Sofort verdächtigt man das Oberhaupt eines Wanderzirkus als Täter. Die Schauspieler kennen ihren Chef besser und machen sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Da seinerzeit Komödianten keine gerngesehenen Gäste waren, müssen sie schon gewitzt sein, um an die entsprechenden Informationen heran zu kommen.

Die fiktive Geschichte verbindet zwei Handlungsstränge. Zum einen geht es um die Geschäfte des Kaufmanns Herrmanns und zum anderen um die Schauspieltruppe um Rosina Almaviva. Petra Oelker hat dafür umfassend die Hamburger Stadtgeschichte recherchiert. Das fasst sie bildhaft in Worte, sodass sich der Leser ins 18. Jahrhundert zurückversetzt fühlt. Fast kann man die Geräusche hören, die Gerüche wahrnehmen und die Brise spüren. Einige Personen sind historisch belegt und verschaffen so eine realitätsnahe Kulisse. Durch den gesamten Kriminalfall führt ein roter Faden, der es einem leicht macht, den Erkenntnissen zu folgen, bevor ein Gesamtbild sichtbar wird. Bis kurz vor Ende des Buches bleibt es durch mehrere Möglichkeiten und Tatmotive spannend und lädt zum Miträtseln ein. Stück für Stück nähert man sich dem wahren Motiv und entlarvt den Täter. Das hält den Spannungsbogen über die gesamte Geschichte und man möchte die 240 Seiten am liebsten in einem Rutsch durchlesen. Heute nicht mehr gebräuchliche Ausdrücke werden in einem Glossar erklärt. Fortgesetzt wird diese Reihe mit Der Sommer des Kometen. Insgesamt umfasst die Reihe bisher neun Bände.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hamburg ist nicht nur eine Reise wert, 18. Juni 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
Tod am Zollhaus. Ein historischer Kriminalroman. Vorsicht, wer meint, hier historisch astreine Fakten, Sprache, Gebräuche zu finden, der sieht sich getäuscht. Was auch nicht im Vordergrund stehen sollte. Eine abwechslungsreiche Krimigeschichte, nett konstruiert und spannend vor allem aber die eigentliche Hauptdarstellerin - Hamburg - machen dieses Buch zu einer abwechslungsreichen (Schnell)Lektüre. Vor allem wer wie ich als Nicht-Hamburger einmal in Hamburg gelebt hat, wird es spannnend finden, diese Stadt einmal aus zeitlich und räumlich anderer Perspektive zu sehen. Und dieser Anspruch wird mehr als erfüllt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lesenswert, 19. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
ich bin ja eigentlich kein leser von historischen romanen. bis jetzt habe ich immer alle nach ein paar seiten weggelegt.
die autorin wurde mir von einer freundin aus hamburg empfohlen, und da ich hamburg "liebe", holte ich mir ein buch zum probe-lesen. und ich wurde nicht enttäuscht!!
nach anfänglichen schwierigkeiten in das buch reinzukommen und ankämpfen gegen den drang es wegzulegen, riß es mich doch in seinen bann.
ich konnte es nicht mehr aus der hand legen und die ermittlerin rosina ist mir richtig ans herz gewachsen.
klasse fand ich, daß in dem buch ein stadtplan dabei war, indem man immer schauen konnte, wo es sich gerade abspielt.
und wenn man wie ich hamburg auch noch kennt, kann man es sich fast bildlich vorstellen.
ich werde mir die anderen romane auch noch zu gemüte führen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute Unterhaltung zum Schnäppchenpreis, 1. Februar 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Petra Oelker, die Grande Dame des deutschsprachigen historischen Krimis, ist in dieser Zusammenstellung mit ihren ersten drei Werken um Großkaufmann Claes Herrmanns und die Komödiantin Rosina, die gemeinsam - und jedesmal eher unfreiwillig - Todesfälle aufklären, vertreten. Alle drei Romane spielen in der Hansestadt Hamburg in der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Petra Oelker recherchierte die Gegebenheiten sehr gut, sodass man sich beim Lesen wirklich in die Vergangenheit versetzt fühlt.
Die drei Kriminalromane sind spannend und nicht selten geraten die Hauptfiguren, allen voran die selbstbewusste Theaterschauspielerin Rosina, selbst in Gefahr.
Wenngleich es nicht zwangsläufig nötig ist, alle Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, bietet es sich mit dieser Zusammenstellung natürlich an. So hat man gleich die ersten drei der bekannten historischen Krimis zu einem Schnäppchenpreis zusammen - ideal für "Einsteiger", die historische Romane und Krimis mögen... und hier eine gelungene Kombination finden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Historienkrimi, 25. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
Das war mein erstes Buch von Petra Oelker und es wird sicherlich auch nicht mein letztes sein. Sie schreibt spannend und beschreibt gut, so daß man sich als Leser fast wie selbst anwesend vorkommt.
Einen Stern Abzug gibt es, weil sie sehr viele Personen erwähnt und man nicht weiß, wer wichtig ist und wer nicht. Das kann man sicher besser lösen.
Mein Fazit: Für Krimifans oder Liebhaber historischer Romane unbedingt empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überzeugendes Werk, 26. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Tod am Zollhaus (Taschenbuch)
Tod am Zollhaus ist mein erstes Werk von Petra Oelker. Es lässt sich flüssig lesen und man bekommt einen Einblick in das Leben einer Komödiantentruppe. Die Stadt Hamburg ist so gut und lebhaft beschrieben, dass man das Gefühl bekommt, selbst dabeizusein. Die Protagonistin Rosina ist mir richtig ans Herz gewachsen, so dass ich gleich mit dem nächsten Werk anfangen werde.
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Tod am Zollhaus
Tod am Zollhaus von Petra Oelker (Taschenbuch - 1. August 1997)
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