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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoffnungslos romantisch, aber sehr unterhaltsam
5 von 5 Sternen
*Inhalt:*
(Warnung: Bitte erst den 1. Teil „Halo“ lesen)
Beth und Xavier sind glücklich und kaum zu trennen. Jack Thorn ist allerdings nicht wirklich verschwunden und versucht alles um Beth zu bekommen. Durch eine List gelingt ihm das Unmögliche, er entführt einen Engel in die Hölle...
Vor 21 Monaten von Sunny Dee veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Opa Luzi? Nein DANKE!!
Zu dem Buch fällt mir nix mehr ein... Einfach nur schade wie sehr dieser 2. Band enttäuscht. Es war so uninteressant, dass ich es 6 Wochen lang nicht angerührt habe. Ich breche es nun ab. Der Schreibstil bleibt gut. Die Geschichte an sich überzeugt mich jedoch gar nicht mehr. Die Autorin kreiert eine sehr seltsame Hölle ( Hades). Es kam mir fast...
Vor 17 Monaten von Chibiusa veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Opa Luzi? Nein DANKE!!, 14. Februar 2013
Von 
Chibiusa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
Zu dem Buch fällt mir nix mehr ein... Einfach nur schade wie sehr dieser 2. Band enttäuscht. Es war so uninteressant, dass ich es 6 Wochen lang nicht angerührt habe. Ich breche es nun ab. Der Schreibstil bleibt gut. Die Geschichte an sich überzeugt mich jedoch gar nicht mehr. Die Autorin kreiert eine sehr seltsame Hölle ( Hades). Es kam mir fast comic-artig vor. Alles ist sehr oberflächlich und zu vorhersehbar. Auch die Liebe der Hauptpersonen wird immer kitschiger. Nein ich kann diesem Buch leider nicht abgewinnen. Dabei war der 1. Teil so super. Der 2. Teil fühlt sich an wie ein Manga ohne Bilder. Nichts passt zusammen, alles ist irgendwie..... Ja .. Ich kann es nicht mal bewerten, weil so wenig vom Inhalt bei mir hängengeblieben ist. Wobei ich kann es mal versuchen:
Beth wird von Jake dem gefallenen Engel in die Hölle entführt weil er eine Schwäche für sie hat. Währenddessen sind ihre Geschwister und ihr Geliebter Xander eindeutig zu doof ihr zu helfen ( und das obwohl die Engel doch so mächtig sind und baden im Selbstmitleid). Wahnsinn. Beth leidet im Hades angeblich Qualen von denen man als Leser allerdings nichts spürt und denkt ständig an Xander. Auch sie kann als Engel nichts an ihrer Lage ändern. - Das passt für mich nicht in die Geschichte. Im 1. Band sind die Engel fast übermächtig und in diesem Teil können sie dann auf einmal gar nichts. Entweder oder Devise. Das ist mir etwas zu Schwarz/Weiß.
Also die Hölle ( Hades) die die Autorin kreiert hat befindet sich logischer Weise unter der Erde, aber dort leben sie in Clubs und feiern die ganze Zeit. Die Dämonen werden sehr oberflächlich dargestellt ( schlimmer als im 1. Teil), sie tragen schwarz, sie rauchen, sie trinken, sie haben Piercings, sie leben exzessiv etc. Die Autorin versucht durch die häufige Erwähnung von Folterkammern zu verdeutlichen, dass das Hades schrecklich sei. Mir kam es eher lächerlich vor, wie ein schlechter Scherz. Schockiert hat mich daran gar nichts, ich konnte es nicht ernst nehmen. Vor allem nicht nachdem der Teufel höchstpersönlich den Spitznamen : OPA LUZI !!!!!! trägt. Also da kam ich mir beim Lesen reichlich veräppelt vor. Soetwas kindisches hätte ich der Autorin wirklich nicht zugetraut und ich war einer der Leser die sie noch in Schutz nahm, weil sie die Geschichte im Alter von 17 schrieb. Aber OPA LUZI, das geht gar nicht und macht die gesamte Geschichte zur Witznummer. Wie gesagt wenn ich einen Manga oder einen Animee sehe und solche Namen fallen, dann lasse ich es gelten. Die Autorin möchte doch, dass man sich vor den Dämonen fürchtet oder den Teufel verabscheut, aber vor OPA LUZI hätte ich nicht mal Angst wenn ich 3 Jahre alt wäre.
Weiterhin nervte mich die Beziehung von Jake und Beth. Die beiden können nichts anderes als sich wie Kinder streiten. Es fallen Beleidigungen wie z. B: "Du böser Dämon!" " Du engelhafter Engel!" - Mal etwas ironisch verdeutlich. Ne also sorry, aber das ist doch lächerlich. Beth kommt in dem 2. Band sowieso nur noch wie eine Kleinkind daher und sehnt sich nach ihren Rüschen-Kleidchen. Also bitte?!
Ganz ehrlich: Wem das noch gefällt bitte, ich fühlte mich von der Autorin von Hinten bis Vorne verarscht. ( Verzeiht mir die Ausdrucksweise). Ich kann auch seit diesem Band nicht mehr nachvollziehen weshalb es so gut verkauft wurde und was man daran toll finden kann.
Es trieft vor Klischees, kindischen bis arg lächerlichen tragischen Momenten und liest sich sterbenslangweilig. Als Comedy oder Engel Parodie würde ich das Buch gellten lassen, aber nicht als ernstzunehmender Fantasy Roman der Menschen zu begeistern weiß.
Als Jugendbuch lasse ich es auch nicht mehr gelten. Das Buch könnte man auch einer 4 Jährigen vorlesen. Die wäre sicherlich begeistert von OPA Luzi und den pyseudo bösen Dämonen, die sich voll Essen und sich streiten wie im Kindergarten. Die Rüschenkleider von Beth erinnern zudem an Barbie und Co. Also selbst Disney Filme haben mehr Tiefgang als diese grottenschlechte Lektüre.
0 Sterne wenn das möglich wäre. Riesengroße Enttäuschung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoffnungslos romantisch, aber sehr unterhaltsam, 25. Oktober 2012
Von 
Sunny Dee "78sunny" (Halberstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
5 von 5 Sternen
*Inhalt:*
(Warnung: Bitte erst den 1. Teil „Halo“ lesen)
Beth und Xavier sind glücklich und kaum zu trennen. Jack Thorn ist allerdings nicht wirklich verschwunden und versucht alles um Beth zu bekommen. Durch eine List gelingt ihm das Unmögliche, er entführt einen Engel in die Hölle.

*Aufmachung/Qualität*
Der Verlag hat leider die Aufmachung geändert. Das Cover hat jetzt nicht mehr diesen etwas samtigen Touch sonder ist Hochglanz. Auch das Buch an sich ist nicht mehr so schön verziert. Allerdings gefällt er mir trotzdem richtig gut. Es besteht aus einem sehr kräftigem Rot und die Schrift ist golden. Von der Größe und von der Coveraufmachung sind sie allerdings gleich/ähnlich und machen sich daher super im Regal.
Jedes Kapitel beginnt mit einer dezenten Verschnörkelung und die Kapitel sind sowohl durchnummeriert als auch mit einer Kapitelüberschrift versehen.
Als Bonus gibt es am Ende sogar noch eine kleinen Einblick in „Heaven“, den 3. Teil.

*Meinung:*
Die Grundidee besteht eigentlich aus der Vermittlung von Gut und Böse, sowie der Beschreibung einer unendlichen Liebe. Das Buch ist hoffnungslos romantisch und ich liebe er trotzdem oder gerade deshalb. Wer Liebesgeschichte mit Kitschfaktor nicht mag sollte die Finger von der Reihe lassen. Allerdings gehe ich mal davon aus, dass jeder, der den ersten Teil gelesen hat, weiß worauf er sich hier einlässt. In diesem Teil geht es nicht mehr ganz so himmlisch und schüchtern zu, was daran liegt, dass die Handlung fast komplett in der Hölle spielt. Man lernt dort viel über Sünden und Dekadenz. Ich selbst habe keinen Zugang zu christlichem Glauben, aber konnte diese Geschichte trotzdem genießen. Wie es jemandem geht der selbst an Himmel und Hölle glaubt, weiß ich daher nicht. An manchen Stellen fühlte ich mich etwas unwohl, da es doch oft eine Moralvorstellung vermittelte, die sich nicht unbedingt mit meiner deckte. In diesen Momenten führte ich mir aber vor Augen, dass dies eine fiktive Geschichte ist und die Moral natürlich durch den Charakter vermittelt wird, der die Hauptrolle spielte und das ist nun einmal ein Engel. Wenn ich mir dies vor Augen hielt, konnte ich über die für mich manchmal etwas überspitzen Moralvorstellungen hinweg sehen.

Der Schreibstil von Alexandra Adornetto ist für mich einzigartig, fast ein wenig poetisch. In kaum einem Buch kann ich geistig und emotional so abtauchen wie in ihren Büchern. Sie schafft es mit Wörtern eine Welt magisch vor meinem inneren Auge zu erschaffen, die fast real wirkt. Sie beschreibt Orte so wortgewaltig, dass ich jede Kleinigkeit vor meinem inneren Auge sehe und das Gefühl habe dort zu sein. Für mich hat sie den schönsten Schreibstil, den ich seit langem gelesen habe.

Das Buch ist nicht überdurchschnittlich spannend, trotzdem konnte ich es kaum aus der Hand legen. Man fiebert mit Bethany mit und möchte mehr über den Ort erfahren an dem sie ist und wie sie es dort raus schaffen könnte. Ich habe mich an keiner Stelle gelangweilt, aber mir auch nicht vor Aufregung die Nägel abgekaut. Das Buch ist eher gefühlsbetont als spannend, aber kann mit seiner Grundhandlung so unterhalten, dass man keine große Spannung braucht.

Wie eben schon erwähnt baut das Buch auf Emotionen auf. Zum einen Liebe, was ich noch später näher erläutern werde, aber auch Mitgefühl, Hoffnung, Verzweiflung, Freundschaft und Mut. Die Gefühle werden durch den wunderschönen Schreibstil sehr gut vermittelt. Trotzdem werden manche Gefühle für einen nicht religiösen Leser etwas theatralisch dargestellt. Wie oben schon beschrieben, muss man sich dann ins Gedächtnis rufen, dass man hier die Geschichte eines Engels ließt, für den Gott einfach alles ist. Ich möchte allerdings betonen, dass ich mich nie so gefühlt habe, als wolle man mich mit diesem Buch zum Glauben bekehren. Es ist und bleibt eine Geschichte, einzig und allein beeinflusst durch den Glauben der Hauptperson.

In diesem Band kommen neue Charaktere dazu, aber alte spielen natürlich auch eine Rolle. Vor allem Jack Thorn bekommt hier einen großen Auftritt. Er ist unbeschreiblich widersprüchlich, was allerdings zu ihm als Dämon passt. Man lernt ihn näher kennen, aber durchschaut ihm nie ganz. Er führt den Leser genauso hinters Licht wie Beth. Von den ganz neuen Charaktere spielen zwei eine etwas entscheidendere Rolle, obwohl sie trotz allem etwas flach bleiben. Sie dienen allerdings zu Bethanys emotionaler, geistiger und moralischer Entwicklung. Man hat ja schon im ersten Teil (Halo) mitbekommen, dass Bethany etwas besonderes ist und sie ihren eigenen Weg finden muss. Wie weit dieser von 'oben' gesteuert wird ist und bleibt unbekannt. Man merkt aber in diesem Band das Bethany immer weiter ihren Weg geht und ihr Schicksal hinterfragt. Der Blick in die Hölle und was dort vor sich geht, wird sie prägen und ich bin gespannt, ob dies noch im letzten Teil eine Rolle spielen wird. Manche Handlungen und Reaktionen von Bethany fielen meiner Meinung nach etwas aus ihrem Charakter. Sie war plötzlich zu kopfgesteuert oder forsch, wo sie sonst eher gefühlsbetont und schüchtern, fast naiv, war. Diese Veränderungen kamen abrupt und ohne Erklärung und störten kurz meinem Lesefluss. Dies war allerdings eher selten.

Die Liebesgeschichte ist neben dem Glauben an das Gute, die Haupthandlung. Die Liebe zwischen Beth und Xavier scheint unerschütterlich und wahrscheinlich der Traum jedes Teeny-Mädchens. Er würde alles für sie tun und sie ebenso für ihn. Der Gedanke das jemand anderes an die Stelle des Partners treten könnte, kommt einfach nie auf. Diese Liebe scheint in Stein gemeißelt zu sein und Bethany betont ihre unbeschreibliche Liebe zu Xavier oft, genauso wie dem Leser eindeutig vermittelt wird, dass Xaviers Liebe ebenso stark ist. Wer solche übermäßig romantischen Schilderungen nicht mag, wird mit diesem Buch nicht glücklich. Ich liebe es dagegen, eine wenig mit auf dieser rosaroten Wolke von Xavier und Beth zu schweben.

Grundidee 4,5/5
Schreibstil 5+/5
Spannung 4/5
Emotionen 4,5/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 5/5

*Lesergruppe:*
Dieses Buch ist etwas für Leser, die gern sehr romantische Geschichten lesen. Wem „Halo“ zu romantisch war, braucht Hades gar nicht erst anfangen.
Es enthält kaum Gewalt und wenn dies thematisiert wird, dann als eindeutig grausam und falsch. Das Buch hat auf Grund der Thematik Himmel und Hölle einen sehr moralischen Beigeschmack, mit dem man entweder übereinstimmt oder sich vor Augen halten muss, dass es nur eine Geschichte aus der Sicht einer gläubigen Person (Engel) ist.

*Fazit:*
5 von 5 Sternen
Für mich war das Buch genauso wie „Halo“ ein absolutes Lesevergnügen. Alexandra Adornetto schaffte es mit Worten wieder Bilder von solcher Detailflut vor meinem inneren Auge zu erschaffen, dass ich völlig in die Geschichte eintauchte. Die Beschreibung der Hölle war originell und Jack Thorns Charakter so sprunghaft und undurchsichtig wie kaum ein anderer. Jeder der „Halo“ gut fand sollte auf jeden Fall mit „Hades“ weitermachen.

Reihe:
Halo
Hades
Heaven (erscheint im März 2013)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Li, la langweilig, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
Zum Buch:

Achtung, dies ist die Rezension zum zweiten Band der Trilogie und kann Spoiler zum ersten Teil enthalten!

Sop, nun habe ich auch den zweiten Teil der Trilogie hinter mir, der wohl auch mein letzter war.
Das Cover gefällt mir eigentlich gar nicht; die Farben sind zu krass und auch die Auswahl des Motivs finde ich unglücklich gewählt. Alles wirkt plump, es gibt kaum Details und auch so passt es kaum zum Inhalt, also auf ganzer Linie etwas zu meckern. Bei dem Original sieht das schon anders aus. (Habe das Gefühl, die Originale sind in letzter Zeit immer besser) Beth und Jake auf dem Motorrad, die Blitze und die gesamte Atmosphäre des Covers passen perfekt. Auch die Abstimmung der Farben und die Verzierung des Titels finde ich gut gewählt; alles in allem schonmal ein Pluspunkt. (Das gilt soweit für beide, abgesehen von der Sache mit dem Motorrad)
Doch ab jetzt geht es wie Beth in die Hölle rasant bergab, denn der Schreibstil der Autorin hat sich wider Erwarten kaum geändert. Die Autorin hat immer noch ihre kleine, perfekte Welt um sich und es gibt kaum einen Bezug zur Realität. Ich konnte mich so gut wie gar nicht in die Geschichte einfinden, da mir alles ein wenig zu abgehoben vorkam und auch kein wirklicher Drang entstand das Buch zu lesen. Es gab immer wieder kurze Phasen, in denen mich das Buch gefesselt hat, doch dann wurde es schnell wieder langweilig und verfiel in das alte Muster.
Beth und Xavier,...oh Beth und Xavier. Ich habe wirklich gedacht, dass in dieser absolut perfekten Märchenbeziehung irgendwann mal ein kleiner Fehler auftaucht, aber nichts da. Xavier ist immer noch der wunderbare Märchentyp, der so ganz anders als alle anderen ist. Ich habe ja nichts dagegen, wenn der Protagonist ein wenig reifer ist, als er in der Realität wäre, aber so? Beth sagt sogar einmal, dass sie froh ist, dass Xavier nicht wie alle anderen aus ihrem Jahrgang ein unreifer Teenager ist. Also da frage ich mich, wo da ein Hauch von Realität sein soll, was für den Leser greifbar sein soll. Nun ja, Xavier ist nunmal der einzige Schüler, der von seinen Hormonen vollkommen in Ruhe gelassen wird und die Pubertät übersprungen hat. :) Wie man vielleicht merkt hat mich die Beziehung der beiden echt aufgeregt und als dann auch noch die Krönung in Form von Beths Spitznamen für Xavier ("Huggie Bear") kam, hatte ich echt genug. Bah, Beth hatte kaum noch eine eigene Persönlichkeit, es war als würde alles in ihrem Kopf irgendwie mit Xavier zusammenhängen; teilweise war es schon gefährlich nach an der Grenze zum Lächerlichen.
Auch die anderen Charaktere haben sich kaum verändert und der einzige Charakter, der mir auch nur annähernd sympathisch war, ist Gabriel. Molly ist verliebt in ihn wie eh und je, Gabriel weist sie ab, Ivy ist die fürsorgende Mama und ja, es hat sich so gut wie nichts geändert.
Als Beth gleich am Anfang von Jake in die Hölle entführt wird, dachte ich, dass endlich mal Spannung aufkommen würde; glatte Fehlanzeige. Von da an wird sich nur noch im Kreis gedreht: Beth will zurück, Jake will Beth für sich gewinnen, Beth weist ihn ab. Jedes mal das Gleiche und wenn Beth dann mal eine Chance zur Flucht hat, verpatzt sie alles oder bleibt um jemanden zu retten. Als es am Ende zu ihrer endgültig erfolgreichen Flucht kommt, unternimmt sie nur einen lahmen Versuch, ihre in Hades gewonnenen Freunde, wie versprochen, mitzunehmen. In diesem Moment konnte ich Beth nur noch weniger leiden, sie läuft so naiv und kopflos durch die Welt und hat ihre klaren Momente nur in Xaviers Abwesenheit. Aber als er wieder auftaucht ist ihr alles andere egal.
Sogar der Cliffhanger am Ende konnte mich nicht wirklich dazu bringen, mich auf den letzten Band zu freuen, obwohl die Überraschung am Ende ganz gut gelungen ist; aber auch zu erwarten war, wenn man den Faden in wenig weiter gesponnen hätte.

Fazit:

Li, la, langweilig war "Hades" für mich und wird mich wohl nicht zum Lesen des letzten
Bandes verleiten. Es gab einige Lichtblicke im Dunkel, die jedoch sofort wieder erstickt wurden; die Geschichte hatte also kaum eine Chance. Eine Steigerung in jeglicher Hinsicht gab es kaum und so gibt es für den Nachfolger von "Halo" wieder 2,5/5 Törtchen.
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5.0 von 5 Sternen Ein Engel in der Hölle..., 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
...da ist das Chaos vorprogrammiert.
Mir hat der zweite Teil der Engelstrilogie von Alexandra Adornetto noch besser gefallen als der erste.
Band 1 habe ich verschlungen aber Band zwei habe ich föhrmlich inhaliert.

Finde es ziemlich cool das Jake in diesem Teil nochmal eine große Rolle gespielt hat. Ja, okay, er ist ein mießer Dämon aber er war mir trotzdem sympathisch (aber ich hab eh grundsätzlich eine Schwäche für die Bösen).
Das die Dämonen Luzifer, Opa Luzi nennen ist etwas gewöhnungsbedürftig aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und warum auch nicht!?? Es muss ja nicht immer alles perfekt und "wie immer" sein. Es lockert das ganze etwas auf und ich persönlich finde es irgendwie witzig das Alexandra dem ganzen etwas Charm & Witz verpassen hat.
So wirkt die Hölle/Hades nur halb so gruselig ;-)
Auch finde ich es ziemlich cool, dass Gabriel mal etwas auftaut, er scheint ja doch "Gefühle" zu haben. Bin gespannt wie es mit ihm im dritten Band weiter geht, ob da doch noch eine menschliche Seite an ihm auftaucht.

Im großen und ganzen ist es eine super Fortsetzung! :-)
Jetzt freue ich mich auf Band 3
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4.0 von 5 Sternen Ein toller zweiter Band mit mehr Action, und einen tick weniger Gefühle! Absolut gelungen!, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
Inhaltsangabe:
Jake Thorn will Bethany für sich gewinnen.. Er ist zurück in Venus Cove und setzt alles daran, Xavier von Bethany zu trennen.. Bei einer Halloweenfeier der Schule wird Xavier verletzt.. Dies glaubt zumindest Bethany, und als bei der Unfallstelle ankommt, steckt nichts und niemand anderer als Jake Thorn dahinter.. Eine Falle, in der Bethany hineingetappt ist.. Sie wird von Jake in sein Reich, die Hölle - Hades entführt.. Bethany ist nun eine Gefangene und soll an der Seite von Jake die Hölle regieren.. Jake wär nicht Jake, wenn er nicht irgendetwas im Schilde führt.. Er schlägt ihr einen schrecklichen Handel vor: Wenn Bethany als seine Geliebte stets bei ihm bleibt, will er Xavier verschonen und ihn schnellstmöglich vergessen - ansonsten muss er sterben.. Wie soll sie so ein großes Opfer bringen, wenn es bedeutet, für immer von Xavier getrennt sein zu müssen? Und wie lang kann ein Engel überhaupt in der Hölle überleben?
*
Meine persönliche Meinung:
Nach einem gefühlvollen Auftakt mit "Halo", und dessen fiesen Ende, musste ich einfach sofort zu Band 2 "Hades" greifen.. Ich war äußerst froh, gleich weiterlesen zu können.. Und auch dieser Band lässt mich positiv auf dessen Inhalt zurückblicken..

In "Hades" bekommen wir die Entführung von Bethany zu lesen.. Sie wird von Jake Thorn entführt, in die Hölle.. Wir erleben und lernen die Hölle, das Reich von Jake, kennen.. Eine äußerst grausame Welt in der Gewalt an oberster Stelle steht.. So schlimm hätte sich Bethany die Hölle nie vorgestellt.. Was sie nun zu sehen bekommt, treibt ihr die Tränen in den Augen, lässt sie den Kopf schütteln, und sie weiß, dass sie hier schnellstmöglich wieder verschwinden muss..

In Hades lernt Bethany Hanna und Tuck kennen.. Hanna ist die Bedienstete von Jake und soll sich nun um Bethany kümmern.. Sie hat Angst, da sie bisher nur schlecht behandelt wurde, doch schon bald erkennt sie, dass Bethany es nur gut mit ihr meint und ihr eine auch schon bald eine Freundin wird.. Tuck ist der Leibwächter und auch in ihn lernt Bethany einen wahren Freund kennen, der ihr ermöglicht, mit ihrer Seele Xavier, Gabriel und Ivy zu besuchen.. Ihnen Hinweise zu geben, dass sie noch am Leben ist, uns sie Hilfe benötigt..

Bethany wird in diesem Band zu einer starken Hauptprotagonistin.. In Band 1 "Halo" kam sie mir noch desöfteren äußerst naiv und zu unreif vor.. In Hades wächst und reift sie an sich heran.. Sie wird definitiv erwachsen.. Auch ihre Handlungen und Entschlüsse wirkten hier absolut reifer und durchdacht.. In der Hölle wird sie zu einem Engel, der um ihre Freiheit und die Liebe zu Xavier kämpft.. Sie gibt nicht auf, und sucht nach einem Ausgang, diesem grausamen Ort zu entfliehen.. Ich mochte sie nochmals um einen tick mehr als in Halo.. Eine tolle Entwicklung, die sich hoffentlich in Band 3 "Heaven" nochmals fortsetzt..

Jake ist auch in diesem Band ein Fiesling, der nie etwas gutes im Kopf hat.. Er will Bethany für sich besitzen und Xavier aus dem Weg schaffen.. Von Xavier bekommen wir die pure Verzweiflung geliefert.. Er bangt um Bethanys Leben.. Er will sie einfach wieder an seiner Seite haben, um sie wieder lieben zu können.. Seine Gefühle werdem dem Leser richtig gut übermittelt.. Ich habe mitgefühlt und mitgebangt und habe selbst stets gehofft, dass Xavier und Bethany bald wieder vereint sind..

Ein Ende, dass nochmals gemeiner als in "Halo" ist.. Ein absolut furchtbarer Cliffhanger, der jedem Leser, der den Folgeband nicht sofort zur Hand hat, verzweifeln und ärgern lässt.. War Hades erstmals zugeklappt, wurde bei mir auch gleich im Anschluss "Heaven" aufgeschlagen.. Pure Erleichterung, dass ich sofort weiterlesen und dem letzten Band entgegenfiebern konnte.. Nun bin ich auf die Entwicklung der Charaktere und dessen Story im letzten Band, dem Finale der Engeltrilogie von Alexandra Adornetto, mehr als nur gespannt!

Wer den ersten Band mochte, wird auch von dessen Folgeband begeistert sein.. In Hades bekommen wir weniger Gefühle dafür mehr Action geliefert.. Mir hat diese Abwechslung sehr gut gefallen, und somit vergebe ich auch Band zwei 4 von 5 Zebras..
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4.0 von 5 Sternen Mit kleinen schwächen dennoch sehr gut, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
„Hades“ ist der zweite Teil der Engelstrilogie von Alexandra Adornetto. Erschienen ist der Roman im November 2012 und umfasst 496 Seiten. Ich danke dem Rowohlt-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensions-Exemplars.
Ein halbes Jahr ist vergangen seit Erzengel Gabriel den finsteren Jake Thorn dorthin zurück verbannt hat, wo er hingehört: in die Hölle! In Venus Cove herrscht endlich wieder Frieden. Bethany und Xavier sind überglücklich und kaum voneinander zu trennen. Bis zu jener schicksalhaften Halloween-Party. Denn durch einen Fehler bei einer Séance, die Bethanys Freundinnen in ihrem Beisein abhalten, gelingt Jake die Rückkehr auf die Erde und er verfolgt nur ein einziges Ziel: Engel Bethany endlich für sich zu gewinnen. Mit Hilfe eines fiesen Tricks lockt er sie zu sich und entführt sie in sein Reich. Xavier muss hilflos dabei zuschauen. In der Hölle bietet Jake ihr einen furchtbaren Deal an: Er verschont Xaviers Leben, wenn sie bei ihm bleibt und sich ihm hingibt. Beth ist entsetzt und hin- und hergerissen. Soll sie wirklich darauf eingehen, wenn dies doch bedeuten würde, nie wieder mit Xavier vereint zu sein? Oder Wird es Xavier, Gabriel und Ivy gelingen, Beth rechtzeitig zu retten? Kann ein Engel in der Hölle überhaupt überleben?

Ich bleibe nach dem Lesen dieses Buches ein wenig zwiespältig zurück. Die Geschichte war wieder äußerst interessant. Ein Engel, der in die Hölle entführt wird, das liest man nicht sehr oft.

Bethany war es, die mich diesmal fast ein wenig enttäuscht hat. Natürlich, sie ist verliebt in Xavier wie eh und je und sie leidet dadurch furchtbar, als sie ihr Dasein getrennt von ihm in der Hölle fristen muss. Dennoch hatte ich mir, ehrlich gesagt, ein wenig mehr Stärke und Kampfgeist von ihr erhofft. Nicht nur einmal hat mich ihr unerwartetes, beinahe schon widersprüchliches Verhalten den Kopf schütteln lassen.

Die anderen Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Allen voran Xavier, der in diesem Buch mehr und mehr erwachsen zu werden scheint. Und auch bei Gabriel schien sich eine gewisse Entwicklung anzudeuten, was mich neugierig auf den dritten Band macht. Neben den altbekannten Figuren lernen wir in „Hades“ auch neue Charaktere kennen. Da wären Hanna und Tucker, Menschen die ebenfalls durch eine List Jakes in die Hölle befördert wurden und ihm nun dienen müssen. Und Opa Luzi (auch bekannt als Luzifer), der in diesem Band aber nur eine, wie ich finde, relativ kleine Rolle spielt. Tucker war mir sofort sehr sympathisch und ich hoffe, dass wir nicht das letzte Mal von ihm gelesen haben. Nachdem Jake in „Halo“ eher nur eine Nebenfigur darstellte, avanciert er diesmal zu einer (wenn auch bösartigen) Hauptrolle. Dadurch, dass ein Großteil der Handlungen in seinem Reich stattfindet, lernt man ihn besser kennen.

Alexandra Adornettos Schreibstil hat mir auch diesmal sehr gut gefallen. Er ist flüssig und sehr gut zu lesen. Ihre Art Dinge und Orte zu beschreiben, lässt die Sachen vor dem inneren Auge nahezu aufleben. Man fühlt sich mittendrin in der Geschichte. Das Cover hat mir wieder sehr gut gefallen. Zeigt es die Silhouette eines Engels zwischen Himmel und Hölle. Ein kleines Manko ist jedoch, dass es diesmal ein Hochglanz-Cover ist und nicht mehr so schön matt wie beim letzten Band. Trotzdem passen beide von der Aufmachung prima zueinander und machen sich sehr gut im Buchregal.

Alles in allem hat mir „Hades“ gut gefallen, trotz Bethanys Schwächen. Allerdings hatte ich mir ein wenig mehr Spannung erhofft. Bethanys (ja leider sehr spärlich ausfallenden) Widerstandsversuche bringen zwar immer mal wieder kurze Spannungsbögen rein, leider verebben diese dann recht rasch wieder. Erst zum Schluss wird es dann noch einmal richtig spannend und man fiebert förmlich mit Beth mit. Positiv fand ich, dass man, auch wenn die Handlung hauptsächlich in der Hölle spielt, trotzdem durch Bethanys Augen sehen konnte, was ihre Geschwister und Xavier tun, nachdem sie verschwunden ist. Ich bin dennoch gespannt darauf, was im dritten Band geschehen wird, mit welchen Widrigkeiten Beth und Xavier dann zu kämpfen haben werden. Für fünf Schmetterlinge hat es leider nicht ganz gereicht, daher werden es vier.
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5.0 von 5 Sternen Das beste Buch der ganzen Trilogie., 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
Ich bin jetzt mit dem dritten Band ( heaven) schon fertig und kann jetzt ganz sicher sagen das Hades das beste Buch von der ganzen Trilogie ist. Meiner Meinung nach liegt das eigentlich nur an Jake, da er dieses leicht milchbubihafte Gefühl von Xavier abgefangen hat und daraus eine geballte Kraft aus Badboy Charme gemacht die ich so liebe. Auch Bethany ist dank Jake richtig interessant geworden.
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4.0 von 5 Sternen Wahnsinn, es gibt eine Handlung..., 27. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Xavier und Beth genießen ihr Glück, alles scheint zu gut, um wahr zu sein. Dass sich diese lasch ausgesprochene Befürchtung bewahrheiten soll, ahnen sie trotzdem nicht. Durch einen fiesen Trick gelingt es Jake, Beth in die Hölle zu entführen. Dort gibt er sich größte Mühe, ihre Zuneigung zu gewinnen. Nachdem sich seine Bemühungen als wirkungslos entpuppen, droht er, Xavier umzubringen, sodass Beth einen furchtbaren Handel eingeht…

Eigene Meinung:

Nachdem sich „Halo“ rückblickend als buchstäblich ereignislos entpuppt hat, ging ich eher lustlos an „Hades“ heran. Umso größer war meine Überraschung als ich plötzlich weniger interessiert, als richtiggehend gefesselt war.

Am Schreibstil hat sich natürlich nichts verändert. Nahtlos knüpft die Geschichte an ihren Vorgänger an, auch die Perspektive ändert sich nicht. Dafür nimmt die Handlung an Tempo auf und – man will es gar nicht glauben – es passiert was!

Der Hades ist ein interessanter Schauplatz, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass die Autorin das Ganze ins Lächerliche gezogen hat. Während das Königreich des Himmels im reinsten Glanz erstahlt, komplex und strukturiert ist, wird die Hölle modernisiert und Luzifer als ein möchtegern Cowboy dargestellt, der „Opa Luzi“ genannt wird – ernsthaft?

Charaktertechnisch hat sich einiges getan. Während Beth im Hades vor sich hinschmort und vor Sehnsucht vergeht, schließen sich Gabriel und Ivy mit Xavier und Molly (!) zusammen, um Beth zu befreien. Dabei erhalten sie unerwartet Hilfe vom Erzengel Michael, der definitiv eine Klasse für sich ist. Dass Molly dabei ist, weckt bei mir ziemlich widersprüchliche Gefühle. Zum Einen ist es gut, spielt sie doch eine zentrale Rolle, andererseits ist sie so nervig! Wie dumm kann ein Mädchen denn sein? Und warum gibt sich die natürliche Beth eigentlich generell mit den Highschool Girlies ab? Das hab ich schon im ersten Band nicht verstanden.
Allerdings bringt Molly Gabriel dazu, sich von einer anderen Seite zu zeigen und das wiederum finde ich spannend. Ich hoffe sehr, dass das im finalen Band nicht untergeht.

Die Geschichte ist eine klare Steigerung zum Vorgänger. Sie war frischer, spannender und temporeicher. Die 400 Seiten vergingen wie im Flug und ich war motiviert genug, um sofort zum dritten Band zu greifen.
Schade war nur, dass alles so glatt ging…die einzigen Hindernisse auf ihrem Weg waren berechenbar und leicht zu überwinden. In der Hölle gab es zwar Versuche, Beth zu schaden, aber letztlich hat sie nicht mal einen Kratzer. Ganz ehrlich, ich hab schön härtere Disneyfilme gesehen.

Fazit:

Alexandra Adornettos „Hades“ ist eine gelungene Fortsetzung, die „Halo“ bei weitem übersteigt. Manche Charaktere entwickeln sich weiter, können sich von einer anderen Seite zeigen und andere betreten das erste Mal die Bühne. Die Atmosphäre in der Hölle hatte einen ganz eigenen Charme, leider wurde das Böse leicht ins Lächerliche gezogen, wodurch an Spannung verloren ging. Das faszinierende hierbei ist, dass es wirklich spannende Stellen gab und man tatsächlich von einer Handlung sprechen kann. Die offensichtliche Steigerung wird belohnt – 4/5 Bücher!
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3.0 von 5 Sternen Ein etwas schwächerer zweiter Teil., 19. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
Das Böse scheint aus Venus Cove vertrieben worden zu sein. Jack ist fort und auch sonst gibt es kaum noch Böses in dem kleinen Städtchen. Beth und Xavier genießen ihre gemeinsame Zeit und planen ihre Zukunft soweit es ihnen Beiden möglich ist.

Doch das Böse schläft nie und lässt auch nicht so schnell vernichten. Mit einem Trick schafft es Jack Beth zu entführen, in die Unterwelt - nach Hades. Beth versucht mit allen Mitteln die Verbindung nach oben nicht zu zu verlieren, doch sie spürt deutlich, dass sie von Tag zu Tag schwächer wird. Als Jack droht ihr das Liebste auf der Welt zu nehmen, geht sie eine teuflische Vereinbarung ein - mit fatalen Folgen.

Ich muss sagen, ich finde es sehr schwer, die Bücher von Alexandra Adornetto zu bewerten. Auf der einen Seite ist die Geschichte um Beth und Xavier ganz schön, sehr romantisch um nicht zu sagen stellenweise sehr kitschig, auf der anderen Seite noch ziemlich unausgereift, was vielleicht an dem doch recht jungen Alter der Autorin liegen mag.

Aber trotz des jungen Alters schafft Alexandra Adornetto es sehr bildhaft zu schreiben. Ich sehe immer alles klar vor Augen. Leider ist es immer ein wenig lasch und mau, was der Leser zu Gesicht bekommt. Dabei wünscht man es sich, dass genau jetzt die Wende kommt und die Geschichte einen völlig mitreißt. Es ist eine schöne und leichte Liebesgeschichte, die aber auch in den lauten Tönen nur sehr leise ankommt. Es fehlt meiner Meinung nach ein wenig Pfeffer in den Charakteren, auch wenn Jack da schon in die richtige Richtung geht.

Der Schreibstil ist einem Jugendbuch sehr angemessen, was bei der Autorin jedoch auch nicht verwunderlich ist. Es lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Natürlich gibt es auch jede Menge Stoff für romantische Herzen, die das ein oder andere Seufzen auslösen. Jedoch war in "Halo" davon mehr vertreten. Und für mich hat eben dies den Reiz des Buches ausgemacht. Daher war es ein wenig schade, dass es hier nicht so recht vorhanden war.

Junge Leser werden da sicherlich mehr begeistert von sein, für mich war der zweite Band um Beth und Xavier schwächer als sein Vorgänger. Auch wenn das Ende doch einen recht spannenden Abschluss dieser Trilogie verspricht.

Fazit:

Ein etwas schwächerer zweiter Teil, der sich zwar recht schnell lesen lässt, aber es nicht wirklich schafft zu packen.
Dennoch werde ich auch den finalen Band von Alexandra Adornetto lesen und hoffe, dass dieser mir wieder mehr zusagt.
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3.0 von 5 Sternen Hat mich leider nicht überzeugt, 4. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Hades (Gebundene Ausgabe)
> "Was ist daran so lustig ?"
"Ich habe mich nur gerade etwas gefragt", sagte er, "wie kommt es eigentlich, dass Engel in Gemälden immer als Bewacher des himmlischen Throns dargestellt werden oder beim Kampf mit Dämonen ? Warum zeigt man sie nie, wie sie in der Küche stehen und Burritos machen ?"
"Weil das unseren Ruf ruinieren würde." <
Zitat aus Kapitel 1

Meinung:

Jake Thorn ist zurück und er verfolgt nur ein Ziel:
Bethany zu der Seinen zu machen.

Mit einem miesen Trick gelingt es ihm, Beth in die Hölle, nach Hades zu entführen.
Dort plant er, sie zur Herrscherin seines Zirkels zu machen. Doch diese Rechnung hat er ganz klar ohne Beth gemacht und auch Luzifer hat da noch ein Wörtchen mitzureden....

Beth befindet sich in einem Strudel aus Angst und Verzweiflung, der Liebeskummer und die Sehnsucht nach Xavier und nach "Zuhause" fressen sie innerlich auf, doch sie findet in dieser verstörenden Welt auch neue Freunde, die ihr helfen, eine Möglichkeit zu finden, diesem ganzen Irrsinn zu entfliehen.

Sie lernt ihren Geist vom Körper zu lösen und kann so immer wieder für kurze Zeit auf die Erde zurückkehren um bei ihren Liebsten zu sein, auch wenn diese sie nicht sehen oder hören können.
Diese Idee hat mir sehr gut gefallen, weil man so einen Einblick bekommen hat, wie es Gabriel, Ivy und Xavier geht und was sie unternehmen um Beth zu befreien.

Das Cover setzt sich farblich von Band 1 und 3 ab, was mir sehr gut gefallen hat, da es in diesem Band ja doch etwas düsterer zugeht.

Alexandra Adornetto erschafft mit Hades ihre eigene Kreation der Hölle und die ist ziemlich cool, teilweise vielleicht auch etwas eklig, aber nun ja, es ist und bleibt die Hölle. Die Kreaturen die sich in Hades tummeln wirken auf den ersten Blick wunderschön, doch bei genauerem Hinsehen, erkennt man die geisterhaften, gruseligen Fratzen hinter der Fassade.
Dies ist so präzise geschildert, das es einem bei der Vorstellung eine Gänsehaut über den Körper jagt.

Allerdings wäre die Geschichte meiner Meinung nach, noch ausbaufähiger gewesen. Die Ansätze sind großartig, aber es gibt zu oft viel zu langatmige Strecken und auch richtige Spannung, die einen den Atem anhalten lässt ist hier so gut wie gar nicht vorhanden. Die Autorin punktet zwar mit der Beschreibung ihrer Kulissen, doch die Protagonisten sind mir zu naiv und manche Wendung ist für mich irgendwie nicht nachvollziehbar. Die Ereignisse gegen Ende wirken auf mich zu holprig, zu fade und zu verkitscht.

Schade, aber die junge Autorin konnte mich mit "Hades" leider nicht voll und ganz überzeugen.
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Hades
Hades von Alexandra Adornetto (Gebundene Ausgabe - 1. November 2012)
EUR 17,95
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