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Kundenrezensionen

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am 8. August 2002
Viel wird geredet und geschrieben über das Schicksal der Straßenkinder Brasiliens, und auch wenn Jahrzehnte vergangen sind seit der Zeit, in der die "Herren des Strandes" die Straßen von Amados Bahia durchstreiften, ist die Schilderung von Armut und sozialer Ungerechtigkeit zumindest teilweise auch auf die heutige Zeit übertragbar. Der Roman wurde aus dem "Romanzyklus von Bahia" wohl vor allem deshalb herausgenommen und als Jugendbuch veröffentlicht, weil Jugendliche im Mittelpunkt der Geschichte stehen - elternlose, zum Teil auch einfach ausgebüxte Kinder, die sich in einem Schuppen am Strand von Bahia zusammengeschlossen haben und um ihr Überleben in Freiheit und Würde kämpfen, was neben der Sicherstellung von Nahrung und Kleidung vor allem bedeutet, dass sie der ständigen Verfolgung durch Polizei, "Besserungsanstalt" und Oberschicht entgehen müssen. Einzig ein barmherziger Priester und eine schwarze Predigerin stehen ihnen dabei zur Seite, aber auch ihr Arm reicht nicht sehr weit. Als schließlich am Hafen gestreikt wird, wird klar, wodurch sich Amado seinen Ruf als linksorientierter Autor verdient hat: Der Streik wird zum "Fest der Armen", wozu die "Herren des Strandes" nicht unerheblich beitragen.
Wer sich an der politischen Färbung und bisweilen auch Idealisierung nicht stört, wird einen packenden Roman vorfinden, in dem neben Freiheitsliebe, Mut und Gerechtigkeit auch immer wieder die Freude am Leben an sich zum entscheidenden Motiv wird. Durchaus auch für Erwachsene geeignet!
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am 26. Februar 2007
Jorge Amado erzählt im letzten Teil seines sechsteiligen Romanzyklus über die brasilianische Hafenstadt Bahia die Geschichten der heimatlosen Kinder um ihren Anführer Pedro Bala. Die Herren des Strandes, wie die Zeitungen sie ehrfurchtsvoll nennen, können ihr Überleben nur durch Raubzüge durch die Villenviertel Bahias sichern. Dabei geraten sie selbst oft in Lebensgefahr. Man begleitet die Strandkinder über einige Jahre hinweg, wobei einer schließlich ein landesweit gesuchter Mörder, ein anderer ein gefährlicher Zuhälter wird. Doch ein Mitglied der Band findet sogar seine Berufung zum Priester und ein anderer, der früher im Schuppen am Strand gelebt hat, wird ein berühmter Maler.

Die soziale Ader Amados wird schon daran deutlich, dass sich der Rest der Bande am Ende des Buches als Kampfbrigade der Gewerkschaften sieht.

Der Schreibstil ist zwar durchaus schön zu lesen, aber nicht wirklich etwas Hochwertiges. Viele Bemerkungen werden einfach zu oft wiederholt, was die Lesefreude teilweise sehr hemmt, da man nahezu die gleiche Passage erst drei Seiten vorher gelesen hat. Außerdem bleiben etliche Dinge ziemlich schleierhaft und die Charaktere sind sehr blass geraten und erscheinen monoton, da man von ihnen immer nur dieselben Gedanken zu lesen bekommt. Dies führt auch dazu, dass die Figuren sich nicht verändern oder weiterentwickeln, was ja wirklich sehr unrealistisch ist.

Dennoch ist das Buch durchaus empfehlenswert, da es um ein Thema geht das gerade heute aktueller ist denn eh und je, obwohl das Buch im Jahr 1937 veröffentlicht wurde: Die Straßenkinder der Millionenmetropolen weltweit, die ihr Überleben nur durch brutale Raubüberfälle sichern können. Vor allem in Südamerika liest man zur Zeit von ausufernder Gewalt zwischen Polizei und Gangsterbanden.

In diesem Zusammenhang kann auch das Buch (und natürlich auch der gleichnamige Film) "City of God '-Die Stadt Gottes" von Paulo Lins empfohlen werden, wobei der Handlungsort dieses Romans die Favela "Cidade de Deus" in Rio de Janeiro ist.

Da einige Rezensenten anmerken, dass es durchaus für Erwachsene geeignet ist, muss ich hinzufügen, dass es sich hierbei keineswegs um ein Kinderbuch handelt, obwohl die Gewaltszenen sich wirklich in Grenzen halten. Stattdessen richtet es sich an Leser ab ca. 16 Jahre, da jüngere eventuell mit der Thematik wenig anfangen können.

Fazit: Die sympathischen Helden machen die enttäuschten Erwartungen nur teilweise wett. Deswegen gibt es gerade noch vier Sterne.
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am 14. März 2004
Die Herren des Strandes, meiner Meinung nach eines der besten Bücher, beschreibt die Situation der Straßenkinder Bahias hautnah. Jeder der sich für die Situation der Kinder interessiert, der wissen möchte wie die Kinder dort behandelt werden, und was sie tun um zu überleben ist hier richtig...
Auf jeden Fall den Kauf wert....
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am 27. Juni 2005
Ich finde das Buch durchaus gelungen.
Es schildert das Leben der Straßenkinder
und man fiebert bis zum Ende mit,
fragt sich, was aus den Herren des Strandes wird und
liest gerne ihre Abenteuer.
An einigen Stellen ist es ziemlich kitschig,
einige Stellen find ich aber auch traurig.
Nur der Anfang des Buches ist ziemlich langweilig, so dass man gar keine rechte Lust hat, weiterzulesen.
Aber insgesamt ein elungenes Buch!
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am 16. Februar 2008
Ich lese diese Buch als Vorbereitung auf meine Fachprüfung im Portugiesischstudium. Leider habe ich nur wenig Zeit und muss deshalb die deutsche Übersetzung lesen. Doch diese, von Ludwig Graf von Schönfeldt besorgte, ist leider extrem schlecht. 1974, noch nicht so lange her, dass die Sprache schon veraltet wäre, verwendet er trotzdem Ausdrücke und Wendungen, die ungebräuchlich, teilweise sogar unverständlich sind. Auch lässt sich hinter unzähligen Sätzen das portugiesische Original leicht rekonstruieren, da die "Übersetzungen" dieser, keine deutschen Sätze sind.
Jorge Amado, zweifellos einer der bedeutensten Schriftsteller Brasiliens, hat hiermit ein großartiges Werk von weitreichender Bedeutung geschaffen. Doch sollte die Übersetzung, die dem leider nicht gerecht wird, dringen überarbeitet werden.
Sollte ich Zeit haben, mach ich's.
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am 6. Mai 2014
Die "Herren des Strandes" sind eine Bande von heimatlosen Halbwüchsigen, die sich im Salvador da Bahia der 1930er mit kriminellen Geschäften über Wasser handeln. Amados Roman, Teil eines sechsteiligen Zyklus über Bahia, ist einerseits Milieustudie über brasilianische Straßenjungen, andererseits aber auch eine zeitlose Anklage gegen die Gesellschaft, die die Verwahrlosung, Verarmung und Verrohung von Kindern zulässt. "Herren des Strandes" ist ein großartiges Buch über Freundschaft und Loyalität, das Erwachsenwerden und die Freude an den kleinen Dingen des Lebens. Trotz der bitteren Armut strotzen Amados Protagonisten vor Vitalität und Lebensfreude, ihr Streben nach Glück und Freiheit fesselt den Leser trotz mancher Längen.
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am 14. Februar 2012
Das bedeutende Buch des großartigen brasilianischen Romanciers und Erzählers Jorge Amado, beeindruckt auch heute noch sehr. Obwohl die Schilderungen der Zustände zeitlich etwa achzig Jahre zurückgehen, ist es leider immer noch so, dass sie heute noch aktuell sind. Der Zustand der Straßenkinder ist in den meisten lateinamerikanischen Ländern heute kein Jota besser. Die sozialen Probleme Brasiliens sind in den Jahrzehnen eher noch gravierender geworden, obwohl sich die gegenwärtige Regierung sicherlich bemüht die schlimmsten Mißstände zu beseitigen.
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am 23. April 2014
Unfassbar tolles und ergreifendes Buch, das ich in meiner Kindheit Mitte der 90er Jahre gelesen habe.

Unfassbar auch die Tatsache, dass das BUCH bereits im Jahre 1937 erschienen ist.
Es hat sich tragischerweise nicht so viel geändert an der Situation dieser Strassenkinder, Sodass das Buch kaum überarbeitet werden musste
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am 6. Dezember 2012
es kam super schnell an. Es gehört zur brasilianischen Literatur und ist sehr leicht zu lesen und sehr interessant. Auch für Jugendliche.
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am 9. Oktober 2005
ich habe dieses buch vor ca. 2 jahren gelesen und fand es einfach umwerfend.es ist manchmal recht lustig aber doch auch traurig.es ist interessant zu erfahren wie diese kinder ihren alltag meistern.
seit ich dieses buch gelesen habe verschlinge ich förmlich alle informationen über straßenkinder und dieses ist eines der aufschlussreichsten.
ich empfehle dieses buch jedem der auch die schattenseiten von brasilien kennenlernen will.es wäre schön wäre schön weenn mehr leute solche bücher lesen würden denn ich bin der meinung dass man auch die schattenseiten des lebens kennen sollte.
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