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am 4. Juni 2001
Nach der Lektüre dieses Romans, den ich zwischendurch kaum aus der Hand legen mochte, bin ich noch immer tief betroffen. Ich habe selten ein so vielschichtiges Buch gelesen. Nabokov spielt auf der Klaviatur literarischer Stilmittel. Das ist überwiegend amüsant und bereitet Vergnügen. Auch baut Nabokov beim Leser ständig neue Vorahnungen auf, deren Erfüllung er dann aber immer wieder verwehrt oder verschiebt. Das fesselt und macht die Lektüre spannend. Der Inhalt des Romans erzeugt jedoch zunehmend mehr Beklemmung und geht tief unter die Haut. Adam Krug ist der Name des unglücklichen Helden der Geschichte. Zu Beginn stirbt seine Frau bei einer Operation. Die Liebe zu ihr und seinem achtjährigen Sohn stellt den einen Erzählstrang dar. Den anderen bildet der Versuch des Diktators des fiktiven Landes, in dem Krug lebt, ihn für seine politischen Zwecke der Gleichschaltung des menschlichen Bewußtseins zu mißbrauchen. Mit diesem Diktator, der den Spitznamen "Kröte" trägt, ist Krug zusammen zur Schule gegangen. Die Erlebnisse dieser Jugendzeit holen ihn nun ein und lassen die damals harmlos wirkenden Episoden nun einem neuen tiefergründigen Licht erscheinen. Diese beiden Fäden drehen sich immer schneller umeinannder und verweben sich schließlich auf unheilvolle Art. Der unpolitische, und dadurch zutiefst politisch wirkende, Krug ist den gesellschaftlichen Bedingungen (fast) unentrinnbar unterworfen. Dadurch wirkt der Roman wie eine Rechtfertigung für Nabokovs eigene Emigration.
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am 27. November 2002
Das "Bastardzeichen" ist in den USA während der letzten Jahre des Zweiten Weltkrieges entstanden und ist vielleicht der am meisten politische Roman Nabokovs. In einem fiktiven (europäischen) Land regiert der "Ekwilismus", eine Bewegung mit dem Ziel der völligen geistigen Gleichschaltung und Banalisierung. Der international angesehene Philosphieprofessor Adam Krug soll sich der Sache des Diktators Paduk ("die Kröte") anschließen, um dem Regime eine Reputation zu geben; um dies zu erreichen, werden seine Freunde eingeschüchtert und verhaftet und schließlich sein Sohn David entführt.
Die Form und der sprachliche Stil des Romans sind sehr originell - der Kontrapunkt zum Thema der Banalisierung - und scheinen schwer zugänglich; der Leser wird jedoch belohnt durch einen gleichnishaften Roman, der zum Nachdenken anregt und die damalige Situation sehr genau reflektiert: Das totalitäre Regime im Roman trägt Züge des Deutschen und des Russischen, Nabokov wirft sowohl das NS-Regime als auch den Sowjet-Kommunismus in einen Topf, auch wenn die UdSSR damals Bundesgenossen der Amerikaner waren.
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am 13. Mai 2011
Dieses Buch geht wirklich unter die Haut. Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Sowohl was Handlung und Hintergrund als auch was schriftstellerische Erzählkunst angeht. Viele ungewöhnliche Metaphern erfordern dabei hellwaches Lesen.
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am 25. Juni 2012
das "Politische" des Romans ist, wie Nabokov selbst im Vorwort schreibt, eine Finte, sozusagen nur dunkles Kontrastmittel für den eigentlichen Inhalt, die erinnernde Liebe an Olga, seine Frau und an David, sein Kind, wie sie erst bei Verlust (Olgas Tod und Davids Entführung) brennend deutlich wird. Der Rest ist Karikatur des sogenannten Politischen, des sogenannten Gesellschaftlichen und der zunehmenden Psychologisierung der sogenannten Literaturwissenschaft. Auch alles in seinem Vorwort nahezu wörtlich nachzulesen. Er zeigt im Politischen, wohin Gemeinschafts- und Gruppenhuberei hinführen, der Roman ist ein Pladoyer für das private, potente Individuum und gegen das gruppen- und identifikationsbedürftige impotente Individuum. Seine Erzählkunst in diesem Roman erinnert an Arno Schmidts frühe Romane. Gelesen habe ich das Bastardzeichen in der Übersetzung von Dieter E. Zimmer.
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am 24. Juni 2014
Dieses Buch wird immer zeitgenössig sein, auch in 2000 oder 5000 Jahren noch. Warum? Weil es immer Kröten geben wird. Dieses Urteil wirkt nun sehr schlich und gar lakonisch. Das mag daran liegen, dass ich mich nicht so grandiös wie Nabokov ausdrücken kann.
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am 19. Juli 2014
Alles super! Lalala lala la la la =) *words left so bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla*
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am 1. August 2013
Interessant, aber nicht überragend. Ich meinte, von Nabokov mehr erwarten zu dürfen.
Hiermit noch die acht anscheinlich erforderlichen Worte.
Rumpelstilz
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