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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Henry Millers "Opus Pistorum" und die Schwarzwälder Kirschtorte...
Es ist schon immer wieder interessant zu sehen (und lesen), wie Bücher mit explizit sexuellem Inhalt die Leser sofort in zwei fast antipodische Gruppen spalten. Henry Millers "Opus Pistorum" hat eine Vorgeschichte, die nicht unwichtig für das Verständnis der eher zerrissenen Form ist. Henry Miller hat, um Überleben zu können, erotische Geschichten...
Veröffentlicht am 10. Juli 2008 von Roland F.

versus
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein klassischer Miller...
Die Geschichte zum Buch sagt eigentlich schon alles. Henry Miller schrieb das Buch aus Geldsorgen für den Buchhändler Milton Luboviski, der es unter dem Ladentisch verkaufte. Bei "Opus Pistorum" handelt es sich um ein rein pornografisches Werk, das vor Allem durch seine teils extremen Situationen (Ein Hund kopuliert mit seiner kleinwüchsigen Besitzerin,...
Veröffentlicht am 29. Mai 2012 von Matthias Pfeiffer


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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Henry Millers "Opus Pistorum" und die Schwarzwälder Kirschtorte..., 10. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Es ist schon immer wieder interessant zu sehen (und lesen), wie Bücher mit explizit sexuellem Inhalt die Leser sofort in zwei fast antipodische Gruppen spalten. Henry Millers "Opus Pistorum" hat eine Vorgeschichte, die nicht unwichtig für das Verständnis der eher zerrissenen Form ist. Henry Miller hat, um Überleben zu können, erotische Geschichten für den Verleger Milton Luboviski geschrieben (Honorar war 1 USD p/Seite). Das Buch wurde erst nach Henry Millers Tod veröffentlicht und war von 1988 bis 1993 in Deutschland aufgrund der expliziten sexuellen Darstellungen indiziert. Da diese Geschichten nie als "Roman" gedacht waren und erst nachträglich zu einem Buch zusammengeführt wurden, sollte der "aufgeschlossene Leser" die fehlende Stringenz, bzw. eine fehlende nachvollziehbare Handlung entschuldigen. "Opus Pistorum" spielt im Paris der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, was viele "schräge" Momente erklärt. Ja, es ist zum Großteil frivol (ob es auch erotisch ist? Sicherlich, da Erotik für Jederfrau/Jedermann etwas anderes ist), ja, vieles ist verwerflich und abstoßend (oder ethisch nicht korrekt), "Opus Pistorum" ist aber sicherlich ein literarisches Zeitzeugnis und ein guter und leichter Einstieg in das Schaffen von Henry Miller. "Opus Pistorum" ist ein Buch, das man nicht in einem Rutsch lesen muss, ich habe es von Zeit zu Zeit "häppchenweise" als Zwischenlektüre "benutzt", eine ganze Schwarzwälder-Kirschtorte ist auch nur dann ein Genuss, wenn man nicht in einem Rutsch die ganze Torte isst, denke ich...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen JEP; THANK YOU MISTER MILLER !!!, 3. Januar 2013
Von 
Rollerbslein (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Ein unvergesslicher Henry Miller, DANKE!

In Anlehung an die "runden, weichen" Zeichnungen von Zille, kann man sich das arme und dreckige Paris zur Zeit von Henry Miller sehr gut vorstellen und beginnt trotz der hammerharten Schreibform mit Kopfkino der Extraklasse.

Jep,das Identifizieren und Versinken des Lesers in diesem bis heute unerreichten Erotikroman erfolgt schnell und sogförmig! Ich zog es mir in einem Zug rein, um es im Anschluß noch einmal im Detail zu lesen und das Umfeld zu beachten. Hammer und zum Mehrfachlesen perfekt geeignet!

Leider erscheinen die einzelnen "Befindlichkeiten" nur wie aus dem Zusammenhang gerissen und ich hätte mir mehr Aura und vielleicht einen Gesamtzusammenhang gewünscht, dennoch ist die gerade, schörkellose Schreibweise bis heute genial und unerreicht und verdient im Bereich der erotischen Literatur - AB 18 - unbedingt den ersten Plätz.

Es gibt bis heute kein vergleichbares literarisches Werk, es sei denn DIE 120 TAGE VON SODOM, BIGHEAD oder DER TERATOLOGE dürften hinzugezählt werden, die sprachlich so "straight on the line" sind.
Im Gegensatz zu den drei genannten Werken, stellt OPUS PISTORUM "das wirkliche Leben" dar und erschafft nachvollziehbare Bilder aus den Gossen und Appartments des alten Paris. Für mich die absolute Nummer EINS und superdirekt!
Ein Muss für alle Erotopathen, danach kommt nur noch SCHÄNDERBLUT!

Begleitet den Sypathieträger und schaltet mal einfach ab...!!!

Ich verweise hier noch auf herrliche Bücher im gleichen Genre wie z.B. KOPFKINO, DEMÜTIG, HAHNREI, SPIEL DES KREISELS, EHEFRAU ZU VERLEIHEN oder stöbert mal bei TABULOS OFFEN.

Jep, thank you Sir!

ERGÄNZUNG:
Trotz allem Lob ist dieses phantastische, erst nach seinem Tode veröffentlichte Buch, auch im Vergleich zu HM`s anderen Werken EINMALIG, d.h. auch SEXUS oder WENDEKREIS DES KREBSES usw. reichen nicht mal im Ansatz an diese direkte Schreibform und Ausdrucksweise heran und sind Geldverschwendung.
Die Frage, ob es wirklich HM`s alleiniges Werk ist, oder ob es "Handlanger" gab ist für den Leser zweitrangig.
Also geniesst es, schaltet das Kopfkino an und Telefon und Klingel aus!

ERGÄNZUNG FÜR amazon:
WANN KOMMT ENDLICH DIE KINDLE-VERSION?

ERGÄNZUNG 17.01.2014:

Jep, ... auf den Spuren von Henry Miller!

Wer Lauf Rubensliteratur im gleichartigen Stil, nur viel runder, harmonischer und zeitnah top recherchiert und mit einem richtigen weiblichen Kopfkino-Touch scharf ist, der sollte sich mal für WOLFF WIELAND und die Bücher "DICKER HINTERN IM CAFE AUF EIS 1" und "... 2" interessieren...
Diese beiden Bücher sind auch zum Lesen von Frauen und zum Weiterverschenken geeignet!-)

WER MAL LUST AUF WAS GAAAAAAANZ EXTREMES HAT, LUSCHERT MAL BEI JOHN AYSA`s "PRINZESSIN" (Teil 1):
ABER VORSICHT - SEHR HARTER UND POLARISIERENDER SEXHORRORSPLATTER UND WIRKLICH NICHT FÜR JEDEN ÜBER 18 JAHRE - WARNUNG!!!

UPDATE 20.05.2014:
DER ZWEITE TEIL DER PRINNZESSIN "DIE ARMEE DER FINSTERNIS" (Teil 2) IST AB SOFORT bei amazon BESTELLBAR.
John Aysa/Alexander Dolezal hat einen 3. Band für November 2014 angekündigt mit PRINZESSIN "DIE LETZTE KRIEGERIN". SEHR LECKER!!!

...oder luschert mal gaaaaanz Vorsichtig beim "MUSCHELKNACKER" von Edward Lee!-)
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfassbar schockierend, 23. März 2012
Von 
Alexandra (Mülheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Das Buch war lange indiziert, und wenn man es heute liest fragt man sich nicht lange, warum (im Gegenteil wundert man sich, dass hier einige geschilderte Dinge heute so abgedruckt werden, aber immerhin hat das Buch mit Brief und Siegel das Prädikat "Literatur" erhalten, und die Kunst ist - zum Glück! - frei).
Wer hier einen erotischen Roman im Sinne von leichter, unbeschwerter und anregender Kost erwartet, ist definitv falsch. Hier werden dunkelste menschliche Abgründe geschildert, und Henry Miller macht vor nichts halt. Vor nichts, was nicht auch noch heute als "harte Pornografie" verboten ist per Gesetz. Welche Wucht das Werk im zeitlichen Kontext seines Entstehens gehabt hat, können wir heutigen Leser uns nur vorstellen.
Fakt ist, das Buch ist nichts für Zartbesaitete. Es ist auch nichts für den üblichen Erotikkonsumenten, wohl aber für jene, die sich für Henry Millers Werk interessieren und es komplettieren möchten. Man kommt dann an diesem Pulverfass nicht vorbei. Schockierend bei der Lektüre ist vor allem, dass hier wirklich so finstere Dinge geschildert werden, die trotzdem eine erotische Wirkung nicht verfehlen. Ähnlich wie bei einem Autounfall will man wegsehen ,das Buch wegwerfen, kann aber nicht. Man ist gezwungen, weiterzulesen, um zu erfahren "was nun noch so kommen kann". Und da kommt eine ganze Menge!
Das Werk zwingt den Leser dazu, sich damit auseinanderzusetzen. Man kann es unmöglich lesen und zur Seite legen - man muss darüber nachdenken, über sich selbst, über menschliche Abgründe und Fantasien, die eigentlich nicht sein dürfen und doch allgegenwärtig sind, auch heute.
Aufreibend und nervenzermürbend, aber das Buch ist es wert ,sich damit zu beschäftigen.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erotische Erzählungen im Pariser Milieu, 5. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Das beste Buch was Henry Miller je geschrieben hat. Die Erzählung der Liebeskünste in jeder Einzelheit ist das beste pornographische Werk, das den Anspruch genießt Weltliteratur zu sein. Lesen Sie Ihrer Liebsten/Ihrem Liebsten aus diesem Werk vor und freuen Sie sich auf glückliche Stunden danach.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine erotische Offenbarung aber auch vielmehr, 22. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Meiner Meinung nach sollten Schriftsteller wahrhaftig schreiben, wenn sie denn schreiben. Und wenn es dabei um die Schilderung sexueller Handlungen ist dies noch viel nötiger, damit es nicht peinlich wird, eklig oder gar grausam...
Dem Autor ist mit diesem Werk vor allem eines gelungen sozialkritisch und dennoch erotisch aufregend zu unterhalten... Was will man mehr!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein klassischer Miller..., 29. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Die Geschichte zum Buch sagt eigentlich schon alles. Henry Miller schrieb das Buch aus Geldsorgen für den Buchhändler Milton Luboviski, der es unter dem Ladentisch verkaufte. Bei "Opus Pistorum" handelt es sich um ein rein pornografisches Werk, das vor Allem durch seine teils extremen Situationen (Ein Hund kopuliert mit seiner kleinwüchsigen Besitzerin, Gruppenvergewaltigung...) auffällt. Nicht aber durch das, was Millers Meisterwerke wie "Wendekreis des Steinbocks" oder "Schwarzer Frühling" auszeichnet: Die Erschaffung von wortgewaltigen Tagträumen gepaart mit schonungsloser Darstellung der Realität am Rande der Gesellschaft oder wie auch immer man Millers Schreibweise nennen will. Hier hat man nichts davon, denn das Buch ist, wie gesagt, reine Pornografie.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Muss man mögen, 19. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Die Taschenbuchausgabe von "Opus pistorum" kommt formal in sehr angenehm lesbarem Layout, das den Preis absolut legitimiert. Die Übersetzung ist solide und gut lesbar.
Wer sich das "Opus pistorum" bestellt muss sich darüber im Klaren sein, dass er teils sehr derbe pornographische Szenen mit sehr hart gewählten Worten zu lesen kriegt. Ich lese sehr gerne erotische Literatur, die auch eine derbere Sprache haben darf; allerdings handelt es sich nicht um eine sehr direkte Sprache wie bei einigen Szenen von Oscar Wildes "Teleny"; sie gleitet im Gegenteil oft schon ins Vulgäre, es fehlt an Handlung, Spannung, Komplexität.

Mir hat aber nicht deswegen das Buch nicht gefallen: Für mich war der Ofen nach dem ersten Kapitel aus, in dem beschrieben wird, wie ein Kind (denn für mich ist eine 13jährige, die in dieser Szene geschildert wird keine "sehr junge Frau", sondern ein KIND) in Anwesenheit seines Vater, einer Prostituierten und dem Freier (aus dessen Perspektive das ganze erzählt ist) aufgegeilt und benutzt wird. Mich hat das nicht erregt, sondern entsetzt und daher lautet mein Fazit, dass jeder potenzielle Leser für sich selbst entscheiden muss, ob er so etwas lesen will und zu einem Teil seines sexuellen Geistesvergnügen erklärt, oder nicht.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bibel, 15. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Ein Kultwerk, eine Bibel! Ich kann dieses Buch wieder und wieder lesen - es reichen kleine Häppchen von 20, 30 Seiten - und man leuchtet wieder innerlich. Dieses Lebensgefühl, diese Freiheit von Zwängen und Verpflichtungen! Wann hat man sich zuletzt ein kleines Räuschchen an einem Werktagsnachmittag gegönnt? Neben hochkarätigster Erotik kommen auch Humor und tiefe philosophische Einsichten nicht zu kurz (alleine die Abhandlung über den Flamenco!). Erweitert den Horizont ungemein, gehört unter den Kopfpolster jeder 18jährigen. Jetzt kaufen, am besten auf Vorrat! In unserer miesen, politisch korrekten Sitzpinkler Ära ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die eine oder andere Frauenrechtlerin auf die Idee kommt dieses Juwel verbieten zu lassen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunst und Pornographie, 2. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Für alle prüden, konservativen und zart beseiteten Menschen, ein kleiner Tip: Finger weg von diesem Buch, sonst droht Herzstillstand. Wer jedoch sexuell aufgeschlossen und hedonistisch veranlagt ist, sowie bestehende Moralvorstellungen gerne kritisch sieht: Kauft dieses Buch, es lohnt sich! Auch ich mußte beim Lesen manchmal schlucken, habe mich aber mehr als köstlich amüsiert... Henry Miller hat mit diesem Buch einen Meilenstein der Literatur geschaffen!
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dichterische Pornographie, 22. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Opus Pistorum (Taschenbuch)
Diese Buch ist Pornographie, keine Frage, aber welche! Es gibt, glaube ich, kein niveauvolleres pornographisches Buch als dieses. Also bequem machen und abtauchen in die lasterhafte Welt.
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Opus Pistorum
Opus Pistorum von Henry Miller (Taschenbuch - 6. November 1986)
EUR 9,99
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