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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tucholsky gehört in die Gegenwart, 7. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
"Deutschland, Deutschland über alles" ist ein hervorragendes Buch: glänzender, abwechslungsreicher Stil, vielfältige Themen und Schlaglichter. Nicht von ungefähr war es ja mit Erscheinen 1929 gleich ein Bestseller. Leider wird es heute viel zu wenig gelesen, stattdessen führen unbelesene Kulturchefs die Deutschland-Debatte an.

Nicht so schön ist die Taschenbuch-Aufmachung, weil in diesem Format Text und Bilder sehr klein geraten sind. Und auch im Hinblick auf den thematischen Zugang eignet sich zumindest zum Verschenken bzw. für "Tucholsky-Erstleser" die neubearbeitete Fassung (2006) besser, auch wenn sie weit davon entfernt ist, wie das Rowohlt-Buch ein Reprint des Originals zu sein. So oder so: Tucholsky muss wieder mehr "unters Volk".
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tucholsky at his best!, 15. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
Politische Auseinandersetzungen werden in Deutschland oft mit dem tumben Schlaghammer pompöser Argumente und den trügerischen Verlockungen einer vorgeblich selbstlosen Besserwisserei geführt. Nicht so bei Tucholsky. Er argumentiert, wie sollte es anders sein, mit dem literarischen Schwung seiner spitzen Feder - und er entlarvt alle jene grosssprurigen, prunksüchtigen Mitglieder der Politelite als geistige Zwerge. Natürlich, dieses Buch spiegelt das gesellschaftliche Klima der zwanziger und dreissiger Jahre wider, als Kriegsgewinnler und angehende faschistoide Schlächter sich daran machten, Deutschland ein weiteres Mal, Hand in Hand mit reaktionären Militär und spiessbürgerlichen Volksgenossen, ins Unglück zu stürzen. Doch sind diese alten Geister tatsächlich tot? Eine rechtsextreme DVU in den Parlamenten macht deutlich, dass wir gerade heute wieder Tucholsky lesen sollten, der in klarer Sprache Wahrheiten auf den Punkt bringt. Und der politischen Diletantissmus korrekt würdigt, wenn er schreibt: "Aufgabe mit imaginären Grössen: Eine sozialdemokratische Partei hat in acht Jahren 0 Erfolge. In wieviel Jahren merkt sie, dass ihre Taktik verfehlt ist?" (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die vielleicht einzig erträgliche Form des Patriotismus, 9. Mai 2010
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
Tucholsky widmet sein Buch von 1929 seinem Land Deutschland. Einerseits geißelt er die Reaktionäre, Spießer und Schlotbarone. Er kritisiert auch schwer die Republikaner. Gnadenlos spießt er Sozialdemokraten und Co. auf. "Konstruktiv" will er sicher nicht sein. Andererseits ist Tucholsky schon ein Patriot der weltoffenen wie sympathischen Sorte. Sein Deutschland ist freilich ein erträumtes, von dem er wohl wusste, dass es damals so nicht existierte. Ein Jahr später ging er fort nach Schweden.

Der Rowohlt-Reprint zeigt eine hübsche, auch in der kleinen Größe noch lesbare Schrift. Die Bilder allerdings haben gelitten. Die Collagen des begnadeten Kampfkünstlers John Heartfield wirken etwas grau in grau, was schade ist.

Es ist jedoch nun einmal eine günstige Taschenbuchausgabe, daher die vollen fünf Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension zu 'Deutschland, Deutschland über alles' von Kurt Tucholsky, 7. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
Mit diesem Werk hat sich Kurt Tucholsky nicht nur abermals als ausgezeichneter Literat sondern auch als politisch engagierter Bürger bewiesen, dessen Werke noch heutige und sogar zukünftige Generationen beeinflussen können. Geboren am 9. Januar 1890 in Berlin-Moabit kehrte Tucholsky mit 28 Jahren als Pazifist aus dem ersten Weltkrieg nach Deutschland zurück und veröffentlichte 1929 sein sehr politisches Werk 'Deutschland, Deutschland über alles'.
Natürlich war dieses Werk nicht das einzige veröffentlichte. Seine wohl bekanntesten aber nicht so politischen Werke sind 'Schloss Gripsholm. Eine Sommergeschichte', 'Sprache ist eine Waffe: Sprachglossen' und 'Dürfen darf man alles: Lebensweisheiten'. Seine politische Meinung veröffentliche Tucholsky eher in seiner Tätigkeit als Chefredakteur, bevor er, auf Grund der Machtübernahme der Nationalsozialisten, nach Schweden fliehen musste wo, er am 21. Dezember 1935 an den Folgen einer Überdosis von Schlafmitteln starb.

In insgesamt 97 kurzen, manchmal sogar nur aus einem Bild bestehenden Kapiteln stellt Tucholsky die damalige Weimarer Republik dar. Fast alleiniger Angriffspunkt Tucholskys ist die Politik. Als bekennender Linksradikaler kritisiert er andere Parteien (am häufigsten die SPD). Aber Tucholsky kritisiert nicht nur die Politik sondern auch die sozialen Umstände der damaligen Arbeiterschaft und die Ungerechtigkeit, die seiner Meinung nach die deutschen Richter an den Tag legen. Zur Unterstützung seiner Argumente benutzt Tucholsky nicht nur Bilder, sondern auch selbst geschriebene Gedichte oder Zitate aus damalige Schriften. Als gutes Beispiel für die gesellschaftspolitische Kritik Tucholskys dient das Kapitel 'Statistik'. Es schildert anfangs, wofür ein Arbeiter aus der Weimarer Republik eigentlich arbeitet. Insgesamt arbeitet dieser Arbeiter 50 Tage im Jahr nicht für sich, seine Frau und seine drei Kinder, sondern für Reichswehr, Polizei, Kirche, Beamte, Kunst und Wissenschaft, Pferdezucht für die Armee, Seelensorgen in der Reichswehr, Botschafter und Pensionen von Politikern, die Deutschland nichts Gutes gebracht haben. Stattdessen, so ist den Bildern, die Tucholsky zeigt, zu entnehmen, sollte das Geld lieber wieder an die Bevölkerung gehen, um deren missliche Lage zum Guten zu wenden. Als Beispiel für den Einsatz eines fremden Zitats zu einem Bild ist das Kapitel 'Götzen der Maigoto-Neger' zu sehen. In diesem Kapitel ist ein Bild zu sehen aus einem Wachsfigurenkabinett, in dem die Trachten deutscher Soldaten an Wachsfiguren zu sehen sind. Im Zusammenhang mit diesem Bild zitiert Tucholsky aus einem fremden Text. Dieses Zitat beschreibt jedoch nicht das gezeigte Bild, sondern einen vermutlich afrikanischen Stamm, der in einer Halle Götzen anbetet, die aus Wachs und Holz hergestellt wurden. Ein Götze reitet sogar auf einem Totem-Tier, genau wie ein Soldat des Wachsfigurenkabinetts auf einem Pferd sitzt.

Die Intention des Autoren liegt bei diesem Werk wohl klar auf der Hand. Kurt Tucholsky, vertrieben (oder gezwungen zu fliehen) aus seinem eigenen Land nur aufgrund seiner politischen Einstellung und seinen Erfahrungen, die er während des ersten Weltkrieges sammelte, möchte seine Leser von dem Irrweg der politischen Richtung der Weimarer Republik und ihrer Politiker überzeugen.

Die direkte Intention des Autors ist zwar nicht mehr auf unsere heutige Zeit übertragbar. Die Nationalsozialisten und die dazugehörige grausame und fremdenfeindliche Politik die nicht nur gegen Minderheiten sondern auch gegen einen Großteil der eigene Bevölkerung gerichtet wurde existiert heute zum Glück nicht mehr. Jedoch sind einige Grundthese, die sich aus dem Bilderbuch entnehmen lassen noch sehr leicht auf heutige politische Verhältnisse übertragbar. Als Beispiel hierfür können zum Beispiel die überhöhten Staatsausgaben (wie bereits im Kapitel 'Statistik' erklärt) für Politiker gesehen werden. Man hört immer wieder von überhöhten Einkommen von Politikern. Die Korruptheit einiger Politiker ist natürlich nicht mehr direkt auf diese Politiker zu beziehen aber auch hier gibt es durch aus jüngere Beispiele. In 'Deutschland, Deutschland über alles' geht es im Kapitel 'Das angestammte Herrscherhaus' um Prinz Friedrich und eine für ihn fiktive sarkastische Rede, in der er sagt: 'Die können alle bollern, soviel sie nur wollen, Wir sind die Hohenzollern und leben von euch und zecken an euch ' bis ans Ende der Welt ' soviel Geld!'1. Heutige Beispiele für solche Politiker waren 1999 in der Spendenaffäre der CDU zu sehen, bei der sich Politiker der CDU für die Partei gedachte Spendengelder einfach in die eigene Tasche steckten2.Die Verwahrlosung der Bevölkerung wird in 'Deutschland, Deutschland über alles' unter anderem im Kapitel 'Nie Alleine'3 geschildert. Dort wird das durchschnittliche Leben eines Proletariers beschrieben: Er ist nie alleine und lebt in überfüllten Wohnungen unter unhygienischen Bedienungen. Auch heute ist eine solche Verwahrlosung zu beobachten. Kinder von Hartz-IV Familien müssen teilweise mit Tagessätzen von plus-minus 2,50€ auskommen und sollen sich davon gesund ernähren4. Das ist einfach unmöglich.

Man sieht also, dass die von Tucholsky angesprochenen Probleme der Weimarer Republik teilweise auch auf heutige gesellschaftliche und politische Probleme umgemünzt werden können, und man erst dadurch vielleicht auf diese aufmerksam wird.Generell ist die Aussagefähigkeit dieses Buches natürlich mit der vergangenen Zeit verschwunden, aber für Geschichtsliebhaber und politisch engagierte Leser die erfahren wollen, wie sich Teile der einfachen Bevölkerung der Weimarer Republik gefühlt haben ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Hitzköpfigen Ausleger rechter Interessen ist natürlich von diesem Buch abzuraten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufschlussreiche Einblicke in die gescheiterte Weimarer Demokratie., 27. Februar 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
Das "Bilderbuch" von Kurt Tucholsky liefert aufschlussreiche Einblicke in die real existierende Weimarer Demokratie aus der Sicht eines sozialkritischen Bürgers, dem man damals (1918 bis 1933) kein X für ein U vormachen konnte.

Nun wiederholt sich Geschichte natürlich nicht wie die Wiederholung einer Sendung oder Serie im Fernsehen. Die Probleme unserer Demokratie, der "Bonner" bzw. "Berliner Republik", lassen sich auch nicht 1:1 auf die Republik von Weimar übertragen.

Ganz offenkundig gab es aber auch schon damals in der Weimarer Republik Politikerinnen und Politiker, die nicht die Interessen und das Wohl der Allgemeinheit im Auge hatten, sondern in erster Linie ihren eigenen Geldbeutel z.B. durch den heute als "Drehtüreffekt" bezeichneten fliegenden Wechsel von Führungspersonen zwischen Politik und Wirtschaft.

Man spricht dann von "Drehtüreffekt", wenn ein Politiker oder auch Wissenschaftler als späterer Mitarbeiter, Teilhaber, Berater usw. eines Unternehmens die Früchte erntet, die er in der aktiven Zeit durch seine Klientelpolitik, mit anderen Worten: politische Entscheidungen zugunsten dieses Unternehmens gesät hat.

Dazu schreibt Kurt Tucholsky im Kapitel "Der Staatshaushalt":

"Das Gehalt eines Lokomotivführer ist nicht groß - der Staat vertröstet den Mann mit der Pension, die ihm seinen Lebensabend schon versüßen werde. Diese Pension ist meist gering. Wohlhabende Männer aber, die als Minister ein Gastspiel in der Politik geben, das sich hinterher meist als rentabel erweist, bekommen folgende Pensionen:

Dr. Georg Michaelis, jener Reichskanzler, der im Jahre 1917 seine vollende Unfähigkeit erwies: ... jährlich.
Dr. Wilhem Cuno, der als Beamter die Entschädigungsverhandlungen mit den großen Schiffahrtsgesellschaften zu führen hatte und der dann - wie der Zufall so spielt! - der Direktor einer solchen Gesellschaft wurde; als Reichskanzler für die Inflation deshalb nicht verantwortlich, weil man ihn für nichts verantwortlich machen kann: etwa ... Mark;
Gottlieb von Jagow ...
Dr. Lewald ...
von Tirpitz; der Alte im Barte; der Mann, der den Reichtstag jahrelang hintergangen hat, um den Bau einer Flotte durchzudrücken, die im Kriege nichts genützt und nichts geschafft hat - also überflüssig gewesen ist: rund ... Mark.
...
Nun darf man bei Betrachtung solcher Ziffern nicht vergessen: Dieser Staat, der solche wahnwitzigen Summen ... jährlich auszahlt, ist schwer verschuldet; stand bereits einmal vor dem Nichts, belastet seine arbeitenden Steuerzahler schwer, um diese da zu mästen.

Freilich: auch diese Pensionisten arbeiten fleißig. Ein großer Teil dieser Minister ist immer noch rüstig: hat gut bezahlte Stellungen in der Industrie, die sich niemals mit ihnen befaßte, hätten sie nicht den Titel - so daß also die frühere Staatsstellung sich schon auf diesem Wege bezahlt macht: die Republik zahlt immer weiter. Sie zahlt ... und sie wird immer weiter zahlen, weil sich die Bezahlten ihre Gesetze selber machen; weil die Arbeiter und Angestellten nicht wissen, was mit ihren getrieben wird..."

(Seite 61f der reproduzierten rororo-Taschenbuchausgabe von 1973/1990)
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5.0 von 5 Sternen Eine kritische Auseinandersetzung mit der Weimarer Republik, 13. Juni 2011
Von 
Jens Neumann (Stadthagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
Die turbulente und widersprüchliche Zeit der Weimarer Republik wird von Tucholsky, einem ihrer kritischsten Literaten, anhand von Bildern und kurzen Essays dargestellt. Zum Beispiel stellt Tucholsky die Renten von Weltkriegsgenerälen und "normalen" Arbeitern gegenüber und lässt den Leser so seine eigenen Schlüsse über die "erzwungene" Republik ziehen.
Als kritisches Zeitdokument der Weimarer Republik unverzichtbar!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schrift zu klein, 1. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
Über den Inhalt sich auszulassen, ist überflüssig. Als Tucholsky-Liebhaber, weiß man, was man bekommt. Die Schrift ist allerdings eine Katastrophe. Noch einen Punkt kleiner, und ich hätte zu meiner Lesebrille noch zusätzlich eine Lupe verwenden müssen. Das Buch aber ist einfach nur toll und absolut lesenswert. Wieder und wieder!
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wunderbares buch, 19. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
ich kann dieses buch wirklich nur jedem empfehlen. neben den zahlreichen Entlarvungen von alltäglichen Ungerechtigkeiten bietet dieses buch meiner meinung nach eine identifikationsmöglichkeit für deutsche mitbürger. tucholsky erkennt schon früh die problematik von bspw. dem wort heimatliebe im bezug auf deutschland. --> genau wie dieser satz kann auch das gesamte buch falsch verstanden werden, also vorsicht!!!
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5.0 von 5 Sternen Liebesbisse, 1. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch (Taschenbuch)
"Die See. Unvergesslich die Kindheitseindrücke; unverwischbar jede Stunde, die du dort verbracht hast - und wenn das Mittelländische Meer noch so blau ist ... die deutsche See."
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Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch
Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch von Kurt Tucholsky (Taschenbuch - 2008)
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