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Kundenrezensionen

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am 10. August 1999
Dieser sozialkritische Roman, der 1925 erschien, machte den Autor weltberühmt und findet auch noch ein dreiviertel Jahrhundert später seine begeisterten Leser. Der Roman besitzt keinen personalen Helden, vielmehr beschreibt John DosPassos das Schicksal von zwei Dutzend Menschen. Manche Gestalten erscheinen nur einmal, es gibt keine geschlossenen Lebensgeschichten der Figuren. Mosaikartig fügt der Autor aus den Einzelepisoden das soziale und sittliche Panorama der Großstadt New York der Jahre 1895 bis 1925 zusammen. Die Schauspielerin Ellen Thatcher, der erfolgreiche Anwalt George Baldwin, der Journalist Jimmy Herf, der Alkoholschmuggler Congo, der Kriegsveteran Dutch Robertson, die Näherin Anna Cohen ..., sie alle sind Haupt- und Nebenfiguren dieses Kaleidoskops. DosPassos bezog alle Schichten in sein Bild der Gesellschaft ein. Doch über das Schicksal all dieser Gescheiterten und Gestrandeten, über alle menschlichen Freuden und Tragödien hinweg geht der stampfende Schritt der erbarmungslosen Stadt. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 7. April 2005
Stellen wir uns einen Spiegel vor. Und zerschmettern wir ihn. Betrachten wir die Splitter. Selbst auf der kleinsten Scherbe können wir uns noch erkennen (wenn wir das wollen). Probieren wir den Spiegel wieder zu kitten. John Dos Passos hat es versucht. Und mit „Manhattan Transfer" kongenial gerichtet. Die literarische Komposition seines 1925 erschienen Panoramaromans (collective novel) entspricht dem Spiegel, der zerbricht und wieder zusammen gefügt wird. Immer wieder. Die zeitgenössische amerikanische Literaturkritik verurteilte den Roman als wirres Experiment (peinlich und formzerstörend). Auch die Nähe zur Kunstgattung Film fand seinerzeit keine Beachtung. John Dos Passos entwirft ein apokalyptisches Bild der Stadt New York (ein Spiegel) in der Zeit von 1895 - 1925. Zu einem erregenden Panorama fügen sich die Schicksale von zwei Dutzend Menschen (die Scherben und Splitter). Sie alle sind auf der Jagd. Sie gieren nach Glück, Geld und Macht. So wird der Schauspielerin Ellen Thatcher nur kurz der Ruhm am Broadway zuteil. Der Journalist Jimmy Herf verzweifelt am Sinn des Lebens. Im Feuer verbrennt der Glückstraum der jungen Näherin Anna Cohen. Dem Alkoholschmuggler Congo bringt die Prohibition ein Vermögen ein. Joe Harland, einst König der Wall Street, landet in der Gosse. Im Zuchthaus endet der Kriegsveteran Dutch Robertson. Als Bankrotteur stirbt der Unternehmer Phinaes P. Blackhead. Jeder kämpft für sich allein. Und wenn sie fallen, fängt sie niemand auf. Das kurzzeitige Glück einiger Beteiligter ist stets zerbrechlich. Und unterstreicht die Trostlosigkeit der erbarmungslosen Stadt. Über alle menschlichen Tragödien hinweg: New York bleibt sorgenlos thronend. Am Ende ist der Spiegel nur leidlich repariert. Auch wir Leser sehen uns erneut vollständig. Aber nicht in voller Pracht. Denn Risse verzerren das Bild. Immer noch. Und die werden bleiben.
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am 26. November 2011
Manhattan Transfer von John Dos Passos gehört zu den wichtigsten Romanen des Zwanzigsten Jahrhunderts, der leider in der veralteten Übersetzung von Paul Baudisch vorliegt. Leider heisst, vergleicht man stichprobenartig den englischen Orginaltext mit dem Übersetzungstext fallen einem sofort "Ungereimtheiten" auf. Ein Beispiel: auf der ersten Seite des Kapitels II. Metropolis schreibt Dos Passos:

MORTON SIGNS THE GREATER NEW YORK BILL
COMPLETES THE ACT MAKING NEW YORK
WORLD`S SECOND METROPOLIS

die Übersetzung lautet:
GROSS-NEW YORK UNTER DACH UND FACH
DIE ZWEITE METROPOLE DER WELT

Offensichtlich fehlt da was in der Übersetzung und solche Beispiele lassen sich mühelos finden ohne daß man dafür mehr als sein Schulenglisch benötigt.
Wäre es da nicht an der Zeit, diesen Roman neu, orginalgetreuer zu übersetzen ?
(P.S.: ich benutzte die englische Ausgabe des Textes aus der Reihe The Libary of America, New York 2003)
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am 19. März 1999
It is tragic that he isn't more celebrated. This is one of the best books I have ever read, because it works on so many levels: it is a wonderful pot-pourri of character portraits, it's a revealing examination of sociological values at work, and it is a marvelous literary work of a million subtle influences in harmony. It is, in short, a reflection of the motion-pictures that made their appearance at the time, and beyond that, is ripe with biblical allusions wonderfully entwined with the storyline. Dos Passos requires the reader to work, and he should be given more credit for making us do so with so much satisfaction.
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am 14. Mai 2000
Within the first few pages, it becomes apparent quickly that Manhattan Transfer is not a traditional novel. Dos Passos presents a collage of New York City in the 1920's that even 75 years later describes well the modern city. His technique of jumping from character to character as they interact with each other within the city as some succeed and others fail provides a bleak, yet at the same time oddly wonderful reading. His injection of newspaper ads, songs, and advertisements captures so well the bustle of large cities. I can only wonder why he is often left out of the "canon" of American Modernists. It does take adjustment to read Manhattan Transfer, but you will be more than rewarded for your efforts.
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am 28. Januar 1999
Manhattan Transfer presents the good, the bad and the ugly side of life in New York. Money seems to be the driving force behind everybody's lives and love is hard to come by. However, even the failure to realise one's goals does not deter one from hanging on in New York, as Bud does. It is, after all, the 'center of things.' It is in the end Jimmy, who emerges as the man who dares to rebel aganst the 'getting and spending' life that the city promises. The various vignettes that Dos Passos offers somehow tie up, as they all have common concerns, concerns that centre around the great American Dream. What Dos Passos really wants to reveal is the hollowness of this dream.
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Die metropolitane Dimension der Moderne versuchten im 20. Jahrhundert viele in eine literarische Form zu bringen, drei davon durchbrachen alle bisherigen Konstitutionsprinzipien: James Joyce mit Ulysses, John Dos Passos mit Manhattan Transfer und Alfred Döblin mit Berlin Alexanderplatz. Was Joyce mit einem gewaltigen Entwurf in der sprachlichen und introspektiven Sphäre auf der Folie von Dublin gelang, probierte im Jahr 1925 John Dos Passos mit den Mitteln der Montage im Weltlaboratorium New York.

Den Titel entlieh er den berühmten Fähren, die von Long Island und New Jersey an der Spitze von Manhattan, direkt neben dem Battery Park anlegten: Manhattan Transfer. Damit hatte er seine für den Roman alles entscheidende Metapher bereits gewählt. In einem sprachlich nicht mehr moderner denkbaren Szenario bringen die Fähren menschliches Gut auf die Insel Manhattan. An den Beispielen dieser eingetroffenen Figuren entfaltet Dos Passos eine kakophonische Komposition der Moderne, die im 20. Jahrhundert in diesem Ausmaß nur in der kulturellen und Trend setzenden Metropole New York gelingen konnte.

Da werden die Schicksale von armen Landarbeitern erzählt, die von der Geschwindigkeit und Härte des Existenzkampfes bis zum Exitus gefordert werden, da treffen sich die Schnäppchenjäger und Glücksritter, die Schauspielerinnen, Advokaten, Börsenspekulanten und Exmatrosen, die alle ein Stück von dem großen Kuchen abhaben wollen und sich in einem Konkurrenzkampf jenseits der festgelegten Spielregeln einen Showdown liefern, der immer Gewinner und Verlierer zurück lässt. Hier die Millionäre und Meister des Universums, die schalten und walten, wie es ihrem Wildwesttrieb entspricht und dort die Ausgemusterten und Ertappten, die sich in letzter Verzweiflung von den Brücken stürzen oder ihr Dasein hinter Gittern fristen.

Im Manhattan vor, während und nach dem I. Weltkrieg bestehen nicht die Guten, sondern die Starken. Individuen mit exzellenten sozialen und gesellschaftlichen Voraussetzungen scheitern erbärmlich, die Robusten aus den Hinterhöfen schaffen es zuweilen, die in der Verfassung der Vereinigten Staaten verbriefte Jagd nach dem Glück mit grandiosem Fortune zu gestalten. Man bekommt eine Ahnung, aus welcher brutalen, blutigen und mitleidlosen Inszenierung der Satz von den unbegrenzten Möglichkeiten und die Strahlkraft des amerikanischen Traums stammen.

Dos Passos gelingt es, den Transfer des Daseins auf der Insel Manhattan in Worte zufassen. Er treibt dies mit einer Gefühllosigkeit, die grandios ist, in einem profanen, teils burlesken, teils lapidaren Ton gelingt es ihm, nicht mit seinen Figuren zu fraternisieren, sondern mit dem kalten Auge des distanzierten Betrachters die Funktionsweise des von den Individuen selbst getriebenen Mechanismus in die Haut der menschlichen Wahrnehmung wie ein schillerndes Tattoo zu stechen. Der Transfer, der in Manhattan stattfindet, bedarf nicht des Mitleids, weil er ein Konkurs ist, in den sich alle Akteure freiwillig begeben haben und dessen Konsequenzen alle kennen.

Montagehaft irren die menschlichen Programme zeitgleich nebeneinander her, glitzernde Ballsäle mit opulenten Tafeln und Hinterhöfe mit fischigen Müllhalden bilden ein und dasselbe Dekor für die mit fletschenden Zähnen aufeinander treffenden menschlichen Kreaturen, die im Kampf zuhause und denen die meisten Gefühle des zivilisierten Bürgers abhanden gekommen sind. Was hingegen bleibt, das ist der Stolz der Gewinner, es auf diesem Pflaster geschafft zu haben und so entwickelt sich eine Intimität der New Yorker untereinander, die bis heute geblieben und wohl in dieser Dimension einzigartig ist: Das Band einer globalen Überlebenselite, das vom Straßenjungen bis zum Multimillionär reicht.

John Dos Passos ist in Manhattan Transfer ein Wurf gelungen, der zur Entschlüsselung der metropolitanen Moderne einen gewaltigen Beitrag geleistet hat. Und die Aktualität hat bestand, die Inszenierung lässt sich einfach nicht historisieren.
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am 2. Mai 2002
Als wären wir überall zugleich, nehmen wir die Lebenserfahrungen verschiedener Wahl-New-Yorker zu Beginn des letzten Jahrhunderts war. Die meisten von ihnen sind Emigranten, müssen sich erst einleben in diese große, verrauchte, aber zugleich auch so prickelnde und pulsierende Stadt. Eine Stadt, in der alle sozialen Schichten aufeinander treffen, in der es ums Überleben geht. Und auf diese verschiedenen Schichten treffen wir. Mal nehmen wir an einem vornehmen Essen teil, kaufen im französischen Delikatessenladen ein, mal befinden wir uns im Schlafzimmer eines kleinen tanzenden Mädchens, dessen Vater jeden Penny zweimal umdrehen muss, dessen Mutter stirbt...
Alle Lebensgeschichten verfolgen wir im Laufe ihrer Jahre, schauen immer mal in die eine andere hinein - als sei jede ein Teil eines großen Puzzles, das wir nach und nach zu einem großen Bild, zu dem Bild NEW YORK zusammensetzen.
Im Buch vermischen sich die verschiedensten Kulturen, wie sie eben in New Yorks frühem 20. Jahrhundert schon aufeinandertrafen. Hier ein Hauch von Französisch, da ein deutscher Akzent...
Wer gerne einmal in das alte New York (1900-1920) versinken möchte, dem ist das Buch nur zu empfehlen!
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am 2. November 1998
This book was an awsom read! I would recomed it to a friends friend.Once I started reading it I just couldn5t put it down. I love the way the this book startes off with one man and then tells the story of evey man he meets and so on.. The only problum I think some people might have with this book is that if you dont concentrat you can get lost. This book switches from person to person so often some might think there reading about one man then it ends up being another, I found myslef doing this once in a while. But for the most part I loved it!
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am 20. September 1998
THis often overlooked work by an often overlooked member of the Lost Generation is a true classic. Although it pales in comparison to Dos Passos' "U.S.A." trilogy, this is a great look at mankind in the early twentieth century in its own right, as well as an early predecessor of "U.S.A." Using his unique style of writing Dos Passos tells the tale of one man's journey to New York, and then proceeds to conntinue the story through the eyes of every single person he meets, and everyone they meet. A great read.
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