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V.


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pynchons Erstling
Thomas Pynchon veröffentlichte diesen Roman mit nur sechsundzwanzig jahren. Er gewann damit hochdotierte Preise, und wurde quasi sofort zu den größten amerikanischen Schriftstellern gezählt. Der Stil ist konventioneller als in späteren "Büchern" (ich gehe mit dem Begriff Roman bei Pynchon vorsichtig um.), zeigt aber schon die späteren...
Veröffentlicht am 7. April 2012 von Robin Krebs

versus
5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Geschmack
Manchmal gibt es Bücher, die einem, obwohl sie zur Weltliteratur zählen und alle davon schwärmen, schlicht nicht gefallen wollen. Geschmackssache eben. So ging es mir mit Pynchons "V.". Angeregt durch den mysteriösen Autor, der abgeschirmt von der Welt (es existiert von ihm nur ein Uralt-Foto) völlig zurückgezogen in den USA lebt,...
Am 8. Januar 2000 veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pynchons Erstling, 7. April 2012
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Thomas Pynchon veröffentlichte diesen Roman mit nur sechsundzwanzig jahren. Er gewann damit hochdotierte Preise, und wurde quasi sofort zu den größten amerikanischen Schriftstellern gezählt. Der Stil ist konventioneller als in späteren "Büchern" (ich gehe mit dem Begriff Roman bei Pynchon vorsichtig um.), zeigt aber schon die späteren Qualitäten. Die Hauptfiguren sind gegensätzlich angelegt, sie werden nur durch ihre obsessive Getriebenheit verbunden, die jede auf eine andere Art auslebt. Natürlich scheitern sie letztenendes kläglich, aber wer Pynchon kennt weiß dass das bei ihm gängig ist.
Ich habe oft gehört, das V schwer zu lesen wäre, und eines der unbeliebtesten Bücher von ihm, aber dem muss man wiedersprechen. Die Struktur ist vorhersehbar, sie stiftet nur in den ersten paar Kapiteln Verwirrung. Eine Erzählung mit einfacherer Struktur ist wohl nicht zu finden. Als Einstieg in das Werk trotzdem nur bedingt geeignet, aber eine schöne Ouvertüre zu "Die Enden der Parabel", das sowieso, auch vom Sujet her sehr ähnlich zu V ist.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pynchon wird seinem Ruf mehr als gerecht, 12. August 2003
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Pynchons erster Roman sorgte bereits kurz nach seinem Erscheinen dafür, daß der damals vierundzwanzigjährige Autor zur ersten Schriftstellerliga Amerikas gezählt wurde - zurecht. Was in "V." behandelt wird, sind allumfassende, zentrale Themen des zwanzigsten Jahrhunderts: Verläuft die Menschheitsgeschichte entlang einer bestimmten Struktur, gibt es "hinter den Dingen" ein verborgenes Prinzip? Funktioniert die Welt überhaupt nach einem Ursache-Wirkung-Schema - oder ist alles chaotisch, unstrukturiert, reiner Zufall? Der Roman und das Lesen selbst werden von Pynchon als Metapher für diese Fragen erhoben; die Struktur seines Romans reflektiert die darin behandelte Problematik.
Sicher erfordert ein Roman wie "V." viel Geduld und Mühe, was nicht zuletzt an den zahlreichen Perspektivenwechsel, Zeitsprüngen und der Figurenvielfalt liegt. Der geduldige Leser wird nach beendeter Lektüre jedoch reichlich entlohnt mit dem Gefühl, etwas erfahren zu haben über einige sehr grundlegende lebens- und geschichtsphilosophische Probleme, die ihm vorher vielleicht nicht in diesem Ausmaß bewußt waren.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollendetster Erstlingsroman der Literaturgeschichte, 9. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Der 1937 geborene Thomas Pynchon ist mit diesem 1963 veröffentlichten Erstlingsroman auf Anhieb in die vorderste Reihe der experimentalistischen amerikanischen Gegenwartsliteratur vorgerückt. Wie andere US-Autoren verweigerte er sich konsequent dem bürgerlichen Literaturbetrieb. "V." ist ein Episodenroman, aber ebenso ein Kriminal- und phantastischer Roman. Herbert Stencil, einer der Romanhelden, erfüllt das Vermächtnis seines Vaters, der unter rätselhaften Umständen auf Malta ums Leben gekommen ist, um dem geheimnisvollen V. auf die Spur zu kommen. Benny Profane dagegen gammelt mit der "Ganzen Kaputten Bande" durch New York der 50er und 60er Jahre. So verschieden ihre Charaktere, so ist ihr Schicksal dasselbe, sich in einer Welt zurechtzufinden, die von Gewalt, Armut und Gedränge geprägt ist. Thomas Pynchon präsentiert dem Leser ein Handlungsgeflecht von Figuren und Ereignissen, von Authentischem und Fiktivem, ein extravagantes Puzzle. In diesem Erstlingswerk, wie auch in späteren Romanen und Kurzgeschichten, spiegelt sich deutlich die Skepsis des Autors über den heutigen Zustand der Welt wider. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pynchon at his best, 29. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Was für ein Buch! Der dürftige Klappentext deutet nur an, was einen erwartet, der sich durch diesen frühen Roman des Meisters frißt. Wer dabei nicht ständig lacht, zunehmend verwirrt über die barocke Handlungsfülle ist oder erste Anzeichen einer durchaus angenehmen Paranoia verspürt und überall in der Realität V-Anspielungen entdeckt, macht etwas falsch. Es bleibt zu hoffen, daß dem größten Romancier der zweiten Jahrhunderthälfte mit seinem neuen Buch "Mason&Dixon" auch bei uns endlich die verdiente Aufmerksamkeit zuteil wird!
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5.0 von 5 Sternen Ein genialer Debütroman, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Thomas Pynchon's V. ist ein genialer Debütroman. Mehrmals musste ich beim Lesen den Kopf schütteln, nicht wegen der Handlung oder der Erzählweise, nein, weil ich nicht glauben konnte, das Werk eines 24 jährigen vor mir zu haben.
Seine eigene Mystifizierung schafft eine Dimension dazu: Es ist wenig über Pynchon bekannt, die meisten Fotos von ihm stammen aus seiner Militärzeit. Wer ist dieser Mann also wirklich?

Weltverschwörungsphantasien geistern durch dieses Buch geradeso, wie Figuren mit Besonderheiten. Da gibt es den Alligatorjäger in der Kanalisation von New York, einen Priester mit sehr eigenem Missionsfeld, einen Judasbaum in Florenz, Krieg in Malta, eine Fahrt nach Kuba und immer wieder Begriffe die an den Buchstaben V gebunden sind. Hat die Welt einen Sinn? Und was bedeutet das V. dazwischen? Die (meist jungen) Handlungsträger sind originell und versuchen ihren Platz in einer Welt zu finden, die mehr und mehr ihre Mitte verliert. Und wir schreiten dabei immer wieder vom Beseelten zum Unbeseelten, das immer häufiger unser Leben besetzt. Wenn man bedenkt, dass dieses Buch 1961 erschienen ist, weist es weit voraus. Elfriede Jelinek hat recht in ihrem Vorwort:
"Entweder ist alles an der Geschichte determiniert , oder Geschichte ist völlig bedeutungslos, eine Ansammlung von Anekdoten."

Es ist ein kraftvolles, mit Bildern gesättigtes Buch. Pynchon gilt als postmoderner Autor. Ein Kennzeichen sei, dass die Handlung nicht unbedingt chronologisch-logisch abläuft. Das ist auch hier der Fall. Und doch treibt er es mit den Lesern nicht zu wild. Ich selber hatte das Gefühl, sehr gut voranzukommen.

Ja - ich empfehle diesen Roman sehr gern. Ich bin neugierig geworden auf mehr und schaue begehrlich auf sein Hauptwerk: "Die Enden der Parabel". Der Schriftsteller hat seine Arbeit getan. Nun gilt es dem Leser.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Geschmack, 8. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Manchmal gibt es Bücher, die einem, obwohl sie zur Weltliteratur zählen und alle davon schwärmen, schlicht nicht gefallen wollen. Geschmackssache eben. So ging es mir mit Pynchons "V.". Angeregt durch den mysteriösen Autor, der abgeschirmt von der Welt (es existiert von ihm nur ein Uralt-Foto) völlig zurückgezogen in den USA lebt, habe ich zwei Anläufe mit diesem Buch versucht und es schließlich aufgegeben. Die Geschichte ist zwar eigentlich schön (im typischen amerikanischen Stil) erzählt, aber es passiert eigentlich nichts. Jedenfalls nichts, was irgendwie zum Weiterlesen animieren könnte - eigentlich passieren dauernd irgendwelche Dinge. Vielen Freunden hat's gefallen, und für Freunde der amerikanischen Literatur ist es sicher ein Versuch wert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen pynchons gegensätze, 29. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Die Kommentare haben einen wirklichen Wahrheitsgehalt, denn bei Pynchon gibt es dieses Entweder-oder-Syndrom. Entweder hängt alles zusammen, oder es ist wirklich alles Zufall, was passiert.
Ich vertrete natürlich die Meinung des Zufalls, aus philosophischer sicht betrachtet, aber Pynchon schafft es wirklich Gegensätze zu vereinen. Er bedient sich der klassischen Literatur, um so seine Helden zu kreiren, so ist doch Profane eher der Antiheld, der Tollpatsch, der Determinierte und stencil ist der heroische (natürlich kommt es auf die Betrachtungsweise an) aber in diesen beiden Gegensätzen vereint er wirklich die beiden Gegensätzte unserer Gesellschaft, das heroische und das tollpatschige, beide nicht trennbar, da sie sich gegenseitig bedingen.
Aber die Kunst, die Pynchon an diesem Werk anwendet, besteht darin, dass er im joyce'schen stil mehrere Kurzgeschichten in eine für den Roman globale Handlung einfließen lässt. Als Konsequenz der Artenvielfalt entstehen Psychogramme, Sozialstudien und absurder Gedankenfluss, zwar inkommensurabel aber doch kontinuierlich und hier und da hilfreich, alles zu verstehen, was passiert. Er beschreibt den Niedergang der Boheme, die Gefahren des westlichen Schönheitsideals, und den vermeintlich sinnlosen Nihilismus der Revolution. Natürlich sind noch viele andere Problematiken enthalten.
Ein herausragender Roman der Postmoderne, indem das bereits gesagte ironisch reflektiert wird, ohne dabei der Negation zu verfallen(was ja auch schlimm wäre)
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12 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zusammenhangslos und ohne erzählerischen Faden, 22. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Ein Buch, bei dem ich mich zwingen mußte, es zu Ende zu lesen und nicht vorher in die Ecke zu werfen. Irgendwann nerven einen die zahllosen Sprünge, mal in die Zukunft, mal in die Vergangenheit, nur noch an, phasenweise kommt man überhaupt nicht mehr mit, weil man nicht weiß, ob das Geschilderte ein Traum oder eine tatsächliche Handlung darstellen soll. Figuren tauchen in einem einzigen Nebensatz auf, um dann hunderte Seiten später unvermutet wieder zu erscheinen. Es fehlt ein Rahmen, ein Konzept, eine Idee die all dieses weitgehend zusammenhanglose und wirre Geschehen zusammenhält. Am ehesten ist es noch mit einem sinnlosen Puzzle zu vergleichen.
Einige Passagen sind literarisch gefällig, aber meistens wirkt die Handlung wie in einem mechanisch aufgezogenen Puppentheater. Die Figuren bleiben künstlich, unlebendig und psychologisch blutleer wie schlechte Comicfiguren. Selten war ich so froh, ein Buch durchgelesen und endlich weglegen zu können wie bei diesem. Die tiefere Bedeutung dieses Romans hat sich mir nicht erschlossen, wahrscheinlich aus dem einfachen Grunde, weil es keine gibt. Dies Buch hat mich einfach nur in all seiner inhaltsfreien, hektisch-schrillen Aufgeblasenheit verärgert. Das erste und mit Sicherheit auch das letzte Mal, daß ich etwas von Pynchon gelesen habe. Warum Pynchon der größte lebende amerikanische Autor sein soll, will sich mir jedenfalls nicht erschließen, meiner Meinung nach wird er total überschätzt!
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9 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, 13. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
Mit grosser Erwartung ging ich an dieses Buch heran, gilt Pynchon doch als ein Grosser der literarischen Postmoderne. Ich habe jetzt die Haelfte gelesen, und werde es wohl unvollendet zurueck ins Regal stellen. Es handelt sich um eine unertraeglich langweilige Aneinanderreihung kleiner (teilweise recht origineller) Episoden, denen der uebergreifende Spannungsbogen fehlt. Da kehre ich doch lieber zu Eco oder Borges zurueck, die wissen wenigstens Geschichten zu erzaehlen.
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2 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen wahrscheinlich sein schwächstes buch, 13. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: V. (Taschenbuch)
natürlich ist es sein erster roman -- es wirkt für mich im gegensatz zu seinen anderen büchern etwas verkrampft. wahrscheinlich ist es eine grosse umstellung für einen autor nach slow learner das ja aus kurzgeschichten bestand einen roman von einem derartigen umfang zu schreiben
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V.
V. von Thomas Pynchon (Taschenbuch - 1. August 1994)
EUR 10,95
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