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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wahr, aber nicht besonders traurig, dafuer sehr unterhaltsam
Berlin im Zeichen der Mauer. Ein Westdeutscher muss sich in der zweigeteilten Stadt einleben und zurechtfinden. Die besondere Atmosphäre, wie es sie in keiner anderen Stadt gibt, fasziniert ihn so sehr, dass er beginnt, Geschichten über die Mauer und insbesondere ihre Überwindung, aus welchem Grunde auch immer, zu sammeln. Dabei handelt es sich um wahre...
Am 19. Mai 2001 veröffentlicht

versus
4 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiliges Buch über Ost-West-Kacke
Das Buch "Der Mauerspringer" von Peter Schneider beschreibt konfus und zusammenhangslos die geschichte eines mannes, der anekdoten über leute erzählt, die schon über die mauer gesprungen sind, um auf die andere seite zu gelangen.
Am 30. März 2000 veröffentlicht


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wahr, aber nicht besonders traurig, dafuer sehr unterhaltsam, 19. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mauerspringer (Taschenbuch)
Berlin im Zeichen der Mauer. Ein Westdeutscher muss sich in der zweigeteilten Stadt einleben und zurechtfinden. Die besondere Atmosphäre, wie es sie in keiner anderen Stadt gibt, fasziniert ihn so sehr, dass er beginnt, Geschichten über die Mauer und insbesondere ihre Überwindung, aus welchem Grunde auch immer, zu sammeln. Dabei handelt es sich um wahre Begebenheiten, wenn sie auch etwas verändert sind. Zu diesem Behufe werden Freunde und andere Typen eingebracht, um verschiedene Ansichten zur Mauer darzustellen. Sie werden aber nicht ausführlicher beschrieben, sondern nur in Bezug auf die Mauer interpretiert. Robert, der beste Freund des Icherzählers, in dem man den Autor Peter Schneider erkennen kann, da er auch aus Lübeck nach Westberlin gezogen ist und so in seinem Werk seine eigenen Erfahrungen verarbeitet, wird detaillierter betrachtet. An ihm wird verdeutlicht, wie "Wessis" und "Ossis" Nachrichten verschieden aufnehmen: Der Icherzähler hält Gesagtes eher für bare Münze, während der Ostberliner Robert etwas vom Staat Organisiertes dahinter vermutet. Hier zeigt sich Roberts Misstrauen gegenüber der DDR-Regierung, wobei der Westdeutsche nichts zu befürchten hat. Bei diesem komplexen Thema ist es hilfreich, wechselnde Erzählperspektiven zu verwenden. Dies wird nicht nur durch die ihre eigenen Geschichten beitragenden Charaktere erreicht, sondern auch durch die Änderung der Perspektive im herkömmlichen Sinne: Anfänglich wird man an Berlin und die Mauer aus der Luft betrachtet herangeführt. Die Mauer zieht sich wie eine Narbe durch das Stadtbild, die der Schatten des Flugzeuges aber überspringen kann. Diese Freiheit verliert man aber bei der Landung. Beim Auto fahren zwingt die Mauer einen, abzubiegen und ruft sich so wieder ins Gedächtnis zurück, falls man sie schon vergessen, sich an sie gewöhnt hat. Vorrausschauend, und man sollte nicht vergessen, dass der Mauerspringer 1982 geschrieben wurde, bemerkt er, dass die Mauer noch lange nach ihrem Abriss in den Köpfen der Menschen existieren werde. Generelle Informationen über die Mauer, kombiniert mit einem amüsanten Schreibstil und einem flüssigen Erzähltempo tragen zur Kurzweiligkeit des Mauerspringers bei. Daher halte ich das Werk für unbedingt lesenswert. Ausserdem wird einem die Mauer als konkretes Bauwerk und als Abstraktum, sowie ihre Konsequenzen für die zweigeteilte Berliner Bevölkerung näher gebracht. So lernt man auch, die verschiedenen Denkrichtungen der unterschiedlich aufgezogenen, jedoch zusammengehörenden beiden deutschen Völker besser zu verstehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mauer im Kopf: Ein Geheimtipp, 22. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Mauerspringer (Taschenbuch)
Episodenhaft erzählt Peter Schneider aus der Zeit der deutschen Teilung. Von Intelektuellen, freiwilligen- und unfreiwilligen Wiederständlern. Und zwar sowohl aus der westlichen-, als auch aus der östlichen Perspektive.

Es geht in diesem Buch um Vorurteile und wie die Sozialisation unser Denken beeinflusst. Dabei stellt Schneider sehr anschaulich dar, dass manchmal eine hohe Mauer mit Stacheldraht und Wachen leichter zu überspringen ist, als die Mauer im Kopf.

Ich musste »Der Mauerspringer« für eine Vorlesung über »Individualität und soziale Normen« lesen. Vorher hatte ich nie etwas von diesem Autor gehört. Von dem Leseerlebnis war ich dann sehr positiv überrascht. Dieses Buch hat mir mit der Teilung ein Thema schmackhaft gemacht, mit dem ich mich persönlich nicht auseinandergesetzt hätte. Melancholisch, humorvoll und tiefsinnig. Dafür gibt es fünf Sterne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A unique view at life in Berlin with the Berlin Wall, 19. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Mauerspringer (Taschenbuch)
"Die Mauer im Kopf abzureißen wird länger dauern, als irgendein Abrissunternehmen für die sichtbare Mauer braucht." The prophetic nature of these words renders this 127-page long account one of the most consequential texts about the Cold War, even leading to the implementation of the term "Mauer im Kopf" in post-Wende dialogue. Published in 1982, seven years before the fall of the Berlin Wall, Schneider's work documents the feelings, beliefs and coping-mechanisms of individuals from both sides of the Wall, a presence which divided not only a city, but a whole country for almost three decades.

The Western narrator travels from one side of the Wall to the other, collecting anecdotes depicting the varying methods utilised to deal with the enforced division. Schneider portrays that, contrary to many generalised perceptions of the GDR, not all citizens were dissatisfied with the regime: like the three Ossi boys who jump the Wall 12 times, merely to see American Westerns in the Kurfürstendamm cinema before happily returning home, or like Herr Kabe, an unemployed Westerner who jumps the Wall a total of 15 times- just to see the other side, and even Herr Schalter, a Westerner who eventually decides to move to the East, deeming the quality of life superior and desiring the state solidarity of the GDR.

Through these and additional depictions, the Wall is presented as an entity which is not insurmountable, and destroys any overly simplistic ideas that all Easterners were desperate to escape a repressive and intrusive dictatorship, revealing that many who did defect, in fact often hankered to return. This does not however deny the oppression of the regime, and poignant references are made to the Stasi and the strict and sometimes even barbaric border control methods.

This Erzählung is certainly to be recommended to all who have an interest in this historical era. It offers a slice of personal - yet unbiased- and accordingly more real history that cannot be acquired from text books. It intersperses historical fact with individual experiences, providing a pleasurable platform from which to discover a complex and often gruelling period- a period significant to Germany's past, present and future.
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1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ergänzung zu den 2 anderen Rezis, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Mauerspringer (Taschenbuch)
das Buch ist verfilmt worden
Hauptdarsteller Marius Müller Westernhagen
ich fand beides eigentlich gut. Das Buch sollte man gelesen haben, muß man aber nich. Wer Sonnenallee geschaut hat, interessiert sich vielleicht auch für dieses Buch/ diesen Film.
Auf jeden Fall sehenswert.
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4 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiliges Buch über Ost-West-Kacke, 30. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mauerspringer (Taschenbuch)
Das Buch "Der Mauerspringer" von Peter Schneider beschreibt konfus und zusammenhangslos die geschichte eines mannes, der anekdoten über leute erzählt, die schon über die mauer gesprungen sind, um auf die andere seite zu gelangen.
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Der Mauerspringer
Der Mauerspringer von Peter Schneider (Taschenbuch - 1. April 1995)
EUR 7,95
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