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am 4. Juni 2001
Munoz Molina, einer der bedeutendsten spanischen Gegenwartsautoren, stammt aus Úbeda in Andalusien und "soll" ein Buch über Cordoba schreiben. Im ersten Kapitel des Buches, der Einführung, schildert der Autor geschickt, wie er sich in die Stadt hineinversetzt hat und die Kenntnisse, mit denen er das Buch geschrieben hat, erlangt hat. Mit größter Sorgfalt und Respekt widmet er sich dem Thema. Sein Buch handelt von den Jahren Cordobas, in denen es eine der wichtigsten Städte der Welt war, von Sklavinnen und Eunuchen, von grausamen Kriegern, den Berbern, den Juden, die lange Toleranz erfuhren, von derjenigen Stadt, die über die größten Bibliotheken verfügte. Durch die brilliante Art zu schreiben hat Munoz Molina ein sehr unterhaltendes aber auch sehr fundiertes Bild des Cordobas der Mauren entworfen.
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am 18. April 2013
Antonio Munoz Molina erzählt die Geschichte der Omaijaden-Dynastie von ihrer Vertreibung aus dem Orient Mitte des 8. Jahrhunderts bis zur Absetzung Hischams II. durch marodierende Berber-Truppen 1013. Sohin erzählt er von der Blütezeit des Kalifats al-Andalus und ihrer glanzvollen Hauptstadt Córdoba. Beinhaltet sind zehn historische Essays, wer also Kurzgeschichten mit historischem Background erwartet wird enttäuscht, es handelt sich in erster Linie um eine geschichtswissenschaftliche Monographie über die Omaijaden-Zeit in al-Andalus, wenngleich in literarisch und sprachlich sehr schöner Form. Für Córdoba-Reisende ist das Werk sicher eine unverzichtbare Pflichtlektüre, doch ich hätte mir von den laut Untertitel versprochenen "Streifzügen" mehr erwartet: Etwas Fiktion, mehr Beschreibungen aus dem Blickwinkel des einfachen Volkes anstelle der damals Herrschenden hätte dem Buch vielleicht besser getan als schulbuchhaft wiedergegebene historische Fakten.
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am 14. September 2013
Schade, ich hätte mir mehr erwartet. Ab und flackert das Licht des goldenen Zeitalters dank der Rückgriffe auf die tatsächlichen geschichtlichen Ereignisse kurz auf. Dies wird aber zuverlässig durch die unerwarteten Erzählwechsel gelöscht. Schade
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am 1. Januar 2008
Ein Buch welches vom Autor hervorragend geschrieben.
Man kann leicht eintauchen in die Vergangenheit Cordobas,
geistig jene ursprüngliche Stadt der Kaliven aufleben lassen.
Ich finde, daß jeder der vor hat, Cordoba zu besuchen,
zuvor dieses Buch lesen sollte.
Die Geschichte dieser einmaligen Stadt,
wird einem hier in hervorgagend literarischer Weise nahe gebracht.
Kann die Lektüre nur empfehlen.
Der Autor versteht es sich in gut verständlicher Weise auszudrücken.
33 Kommentare|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2011
Sehr gut recherchiert; eine augezeichnete Darstellung der frühen Geschichte von Al Anderlus; leicht beeinträchtgt dadurch, dass der Verfasser dazu neigt, unnötig mit seiner umfassenden Gelehrsamkeit zu protzen.
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