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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher, die es gibt!
Eines gleich vorweg: "Menschenkind" ist keine einfache Lektüre. Es dauert, bis sich einem die Handlung des Buches erschließt, manches versteht man auch erst, wenn man "Menschenkind" ein zweites Mal liest. Dieses zweite Mal ist dann zumeist ein wenig befriedigender als das erste Mal, man sollte sich davon jedoch nicht abschrecken lassen...
Am 20. August 1999 veröffentlicht

versus
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verwirrend, jedoch insgesamt packend
Toni Morrison schreibt ein Buch über eine schwarze Familie nach der Flucht aus der Sklaverei. Die Sklavin Sethe flüchtet hochschwanger von der Sweet Home Plantage zu ihrer freien Schwiegermutter Baby. Dort warten ihre drei Kinder auf sie. Eines dieser Kinder kommt jedoch auf tragische Weise ums Leben und verfolgt die verbleibende Familie als Geist. Jahre...
Am 24. August 2000 veröffentlicht


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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend faszinierend, 3. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind: Roman (Sondereinband)
Eigentlich möchte ich es mir ja gar nicht anmaßen, zu diesem Buch eine "Rezension" zu schreiben. Denn besonderes Fachwissen kann ich in Bezug auf "Hohe Literatur" nicht bieten.
Aber dennoch: Diese Rezension wendet sich denn auch an die, die das Buch einfach nur lesen wollen, ohne den Anspruch, sich nun auch aus literaturwissenschaftlichen Aspekten damit befassen zu wollen:
Der Einstieg in das Buch fiel mir denn auch wirklich ziemlich schwer. Die Sprache von Toni Morrison ist eindrucksvoll, aber die Bilder, die sie zeichnet, sind mir zumindest sehr fremd gewesen. Auch die Atmosphäre, die sie erzeugt, war eindringlich, doch lange konnte ich nicht nachvollziehen, was sie dem Leser mitteilen wollte.
Aber wenn man sich dann ein wenig an die Sprache und an die Ausdrucksformen gewöhnt hat, dann entwickelt das Buch einen ungeheuren Reiz. Man wird gefesselt und man steigt immer tiefer in die Welt des Buches ein. Es fällt einem immer leichter sich in die handelnden Charaktere hineinzuversetzen.
Und dann kann man das Buch irgendwann gar nicht mehr so schnell aus der Hand legen.
Ich fand es sehr faszinierend, dieses Buch zu lesen. Denn so fremd einem die Begebenheiten erscheinen mögen, Toni Morrison schafft es, Gefühle beim Leser zu erzeugen, so dass man das Gefühl, verloren zu sein, schnell verliert.
Meine abschließende Empfehlung: Kaufen, lesen und nicht vergessen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht leicht, aber der Aufwand lohnt sich!, 23. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind: Roman (Sondereinband)
Mit diesem Roman hat die Nobelpreisträgerin Toni Morrison ein Stück amerikanischer Geschichte zu Papier gebracht und das in einer überaus spannenden, fesselnden Art und Weise. Sie macht es dem Leser nicht leicht, muss man zugeben. Die Autorin erzählt hier nicht chronologisch und somit dauert es seine Zeit bis man sich in dieses Meisterwerk eingelesen hat, aber der Aufwand lohnt sich, denn das und überhaupt die ganze Erzählweise von Toni Morrison, verleihen diesem Buch eine ganz eindringliche Atmosphäre. In „Menschenkind" geht es um Mutterliebe, Schmerz, Zusammenhalt, Glaube, Geistererscheinungen, Würde, Lebenswillen in den Zeiten der Sklaverei.
Diese ganzen Zutaten, von der Autorin zusammengemischt um ein wichtiges Stück Geschichte zu beschreiben, lassen den Leser dieses Buch nicht so schnell aus der Hand legen. Man leidet mit den armen, gequälten Menschen in diesem Werk mit. Man wird reingezogen in dieses Buch. Immer wieder erfährt man noch ein klein wenig mehr von den verschiedenen Personen, so dass man ein ausführliches Bildnis der Sklaverei und der Befreiung vor Augen hat.
Es wird hier so erzählt, dass man nie zuviel von einer Person auf einmal erfährt, sondern die Geschichte dann erst mit einer anderen Person weitergeht. Das ist natürlich sinnvoll, so bleibt man am Ball, will am Ball bleiben, liest weiter. Und so schließt sich auch wirklich erst am Ende der Kreis.
Ein Roman der berührt, das dürfte klar sein, denn hier ist die Rede von Menschenverachtung, von vereitelten Fluchtversuchen, von Quälerei, vom würdelosen Leben. Eben von der Zeit der Sklaverei. Und alles verpackt in einer grossartigen Geschichte.
Jeder der sich darauf einlassen kann und will, der sich für die Thematik interessiert oder der einfach mal (wieder!?) ein grosses Stück Literatur lesen will, dem sei „Menschenkind" wärmstens empfohlen. LESEN!
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5.0 von 5 Sternen Fantastische Sprache, fantastische Wahrnehmung menschlicher Motive und Gefühle, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind. (Gebundene Ausgabe)
Ich versuchte das Buch zuerst auf englisch zu lesen. Die Sprache hat mich darin so berührt, dass mir die Tränen kamen.
Aus Zeitmangel las ich es dann in der Übersetzung fertig. Morrison ist eine kluge und sprachbegabte Autorin. Sie kann so wortgewaltig die Auswirkungen der Sklaverei auf Menschen beschreiben.
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4.0 von 5 Sternen Sklaven Amerikas, 8. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind (Taschenbuch)
MORRISON, Toni: „Menschenkind“, Hamburg 2007
Die Vereinigten Staaten sind im 19. Jahrhundert geteilt in die Südstaaten mit Sklaven und die Nordstaaten ohne Sklaven. Viele Schwarze versuchen die Flucht in den Norden und riskieren ihr Leben. Toni Morris erzählt so ein Schicksal an Hand Sethe, einer Frau, die auf der Flucht ihren Mann und ein Kind verliert. Sie hat zwar die Freiheit erreicht, aber der Geist des toten Kindes lässt ihr keine Ruhe.
Zukunft: „Für Sethe bestand die Zukunft darin, die Vergangenheit fernzuhalten.“ (Seite 72)
Über die Schuld: „Sethe schaute ihn unverwandt und ruhig an, schon jetzt bereit, einen Mann, der etwas brauchte oder in Schwierigkeiten war, zu akzeptieren, freizusprechen oder zu entschuldigen. Stimmte schon im Voraus zu, sagte, in Ordnung, schon gut, weil sie nicht glaubte, dass irgendein Mann – auf die Dauer – dem gewachsen war. Und was auch der Grund dafür wäre, es war in Ordnung. Keine Schuld. Niemandes Schuld.“ (Seite 192)
Bezug zur Natur: „In Nächten, wenn der Himmel, geschwächt vom Gewicht seiner eigenen Sterne, ihm nahe kam, zwang er sich dazu, es nicht zu lieben.“ (Seite 388/389)
Über die Liebe zu einer Frau: „Sie ist meiner Seele gut. Sie sammelt mich zusammen, Mann. Die Stücke aus denen ich bestehe, die sammelt sie zusammen und gibt sie mir in der richtigen Reihenfolge zurück. So was ist gut, weißt du, wenn du eine Frau hast, die deiner Seele gut tut.“ (Seite 395)
Für diesen Roman wurde Toni Morrison 1988 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und 1993 erhielt sie den Nobelpreis. Die „New York Times“ hat den Roman „Menschenkind“ zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre gewählt.
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3.0 von 5 Sternen Düstere, mystische Aura, teilweise verwirrend, 4. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind (Taschenbuch)
Dieses mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete Werk von Toni Morrison hat eine düster-mystische Aura, ein mal kraftvolles, mal sanftes Werk, bei dem man nie vergisst, welches Leid und welche Gewalt im Hintergrund, in den Gedanken der handelnden Menschen, mitklingt. Das Positive ist, im Gegensatz zu "Die Farbe Lila", dass Dunkelhäutige als normale Menschen beschrieben werden. Sie haben vielleicht andere Wahrnehmungen, aber sie sind nicht und werden in dem Buch durch nichts abgewertet. Verwirrend ist die Geschichte von Anfang bis Ende. Einige Rezensenten haben vorgeschlagen, das Buch ein zweites Mal zu lesen, um es besser zu verstehen. Der Tipp ist gut. Man "überliest" viele Passagen, die einem nichts sagen und vielleicht erst später einen Sinn ergeben. So ist es auch schwer, den Faden in der Hand zu behalten und sich einfangen zu lassen von der Geschichte.
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5.0 von 5 Sternen Eine Herausforderung!, 7. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind (Broschiert)
Also dieses Buch war eine Herausforderung für mich! Aufgrund der Seitenzahl dachte ich im Urlaub: Das haste ratzfatz durch! Pustekuchen! Es dauerte... Aber nicht, weil das Buch langweilig ist, ganz und gar nicht. Die Geschichte über die Schwierigkeiten, ein Leben nach der Sklaverei aufzubauen und durchzuhalten ist sehr packend. Aber es ist sehr anspruchsvoll. Für für mich war es nicht immer leicht die Handlung nachzuvollziehen. Trotzdem war das Buch eben faszinierend. Also machte ich etwas, was ich eigentlich strikt ablehne, ich habe regelmäßig ein paar Seiten zurück geblättert und Passagen noch mal gelesen, damit ich wieder im Bilde war.
Fazit: Sehr gutes Buch - aber: nichts für zwischendurch! Nehmt Euch Zeit und macht es Euch bequem!
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5.0 von 5 Sternen Toni Morrison hat den Nobelpreis zu recht, 20. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind (Taschenbuch)
super geschrieben, es geht sehr unter die Haut - das sollte man gelesen haben - es ist so interessant, dass ich es gar nicht gerne aus der Hand lege
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 24. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind: Roman (Sondereinband)
Ich möchte nun erst einmal der ersten, sehr überheblich geschriebenen Rezension widersprechen: Für dieses Buch braucht man nicht viel Verstand.... Ich habe nur eine Realschule besucht und habe alle Morisson Bücher ohne Probleme gelesen. Man benötigt nur ein wenig Geduld und Einfühlungsvermögen und natürlich die Liebe zum Lesen.

Menschenkind ist ein Buch über die Liebe und es ist so einfühlsam geschrieben, das man mehrfach einfach weinen muss...

Ach man muss auch ein bisschen Toleranz mitbringen, das ist auch ganz wichtig, sonst kann man diese Mutterliebe wohl nicht verstehen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierendes Panorama über Mutterliebe und Sklavenleben, 8. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind: Roman (Sondereinband)
Toni Morrison ist die erste afroamerikanische Literaturnobelpreisträgerin. Ihr Buch "Menschenkind" (amerik. Originaltitel: "Beloved") ist eine mehr als gelungene Mischung aus Übersinnlichem und knallharter Sklavenrealität.
Da der Stil sehr durchdacht und schematisch aufgebaut ist und der Anspruch des Werkes sehr hoch ist, empfehle ich das Buch nur an Literaturkenner, die Geduld, Leseerfahrung und vor allem viel Verstand mitbringen.
Ansonsten wird das Buch, da es aus verschiedenen Zeitebenen erzählt wird und sich vieles erst nach langer Lesezeit aufklären lässt, schnell zum Lese-Frustobjekt und dann wird man dem Wert dieses mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Meisterwerkes ganz und gar nicht gerecht.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz kleinem Preis sofort erledigt. Besten Dank,, 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Menschenkind: Roman (Sondereinband)
Trotz kleinem Preis sofort erledigt. Besten Dank,
Diese Ausgabe mi diesem Titelbild ist vergriffen und ich brauche dieses alte Titelbild für einen Artikel.
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Menschenkind: Roman
Menschenkind: Roman von Toni Morrison (Sondereinband - 1992)
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