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Kundenrezensionen

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am 22. Februar 2004
Wer Robert Redford und Paul Newman in "Butch Cassidy and Sundance Kid" gesehen hat, wird spätestens an der Stelle von "In Patagonien" erstaunen, wo Chatwin beginnt die einsame Geschichte dieser Western Helden aufzuspannen, die zwischenzeitlich ihre Zelte in Patagonien aufgeschlagen haben. Chatwin tut dies meisterhaft und schlägt die Leser zunehmends in Bann, auch weil es nicht nur bei dieser einen Anekdote bleibt. Bei weiterem Vorstoßen öffnet sich ein wahrer Reichtum von gekonnt verflochtenen Begebenheiten, eigenen Reiseerlebnissen, Schilderungen von politischen Umwälzungen, Erzählungen von Sagen und Legenden usw. Man fragt sich wie es Chatwin möglich war einen so weiten Background zu recherchieren. Es muß wohl ein halbes Leben in Anspruch genommen haben. So etwas ist nur möglich, wenn einem die Liebe zum Objekt trägt- was in Chatwins Buch hinreichend deutlich wird. Als Leser wird man in die Lage versetzt die ganze Stimmung Patagoniens aufzunehmen.
Was das Schönste ist: Es bleibt nicht nur eine einfache Reiseerzählung, sondern es ist dabei ein äußerst unterhaltsames Buch. Hut ab!
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am 14. Dezember 1999
Bruce Chatwins Buch ist ein Klassiker der Reiseliteratur. Der Mann, der mit 28 Jahren England verlässt und beschließt, die Welt zu durchwandern, beschreibt in kleinen Geschichten und Anekdoten seine Reise durch Patagonien; zum " äußersten Ende der Welt". Das Buch beginnt eigentlich damit, daß Chatwin erzählt wie er, als Kind, mit einem alten Stück Fell spielt, daß angeblich von einem ausgestorbenen Dinosaurier sein soll. Dieses Ereigniss nimmt er später als Grund, um seine Reise nach Patagonien zu unternehmen, wo der Cousin seiner Großmutter dieses Stück Fell angeblich in einer Höhle gefunden hat. Man weis bei Chatwin nie genau, ob seine Geschichten erfunden sind oder ob er alles wirklich erlebt hat, aber das ist eigentlich auch nebensächlich. Er lässt uns einen lebendigen Eindruck von einem Land gewinnen, das für Europäer immer noch wild und abenteuerlich aussieht.Alle die nach Patagonien fahren wollen, oder einfach nur über dieses wundervolle Stückchen Erde ein paar Geschichten hören wollen, sollten das Buch lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 500 REZENSENTam 29. Dezember 2013
Bruce Chatwin (1940-1989) quittierte als Mitdreißiger von einem auf den anderen Tag seinen Job bei einer angesehenen Zeitung, um Patagonien zu bereisen. Ob diese Geschichte stimmt oder nur Teil der allgemeinen Chatwin-Hagiographie ist, bleibt unklar. Ein Hauch überschießender Phantasie, die den Beachtlichkeiten der Welt immer noch einen zusätzlichen Dreh hinzufügt, liegt über seinem früh beendeten Leben (Er starb mit 49 Jahren an Aids) - aber auch über seinen Schriften, denn die Geschichten von In Patagonien" sollen zu einem guten Teil erfunden sein. Chatwins Beitrag zur modernen Reiseliteratur bestand möglicherweise also darin, die Fiktion in die Reisebeschreibung zurückzuholen, eine Fiktion, die in den mittelalterlichen Reisebeschreibungen als Fiktion vom Hörensagen daherkam und die nun auf reiner Dichtung gründet. Er ist also ein Dichter, der die Landschaft, die er beschreibt, mit erschafft. Denn seit der Veröffentlichung seines Patagonien-Klassikers werden die Geschichten und die Stimmungen des Chatwin Buches von den Reisenden, die diese Region aufsuchen, immer gleich mit bedacht, mitgefühlt, so dass sie gar nicht mehr den Raum als solchen kennenlernen sondern ihn schon ein wenig mit den Augen Chatwins sehen. Auch das allgemeine (und meiner Ansicht sehr fragliche) Bild der australischen Aborigines ist übrigens untrennbar mit Chatwins Buch Traumpfade" verbunden. Möglicherweise handelt es sich bei In Patagonien" um gar keine Reiseerzählung, sondern um ein Buch, das Genres von literaturwissenschaftlicher Abhandlung, Geschichtsschreibung, Essayistik und Reisefeuilleton auf eine neue Weise bündelt. Von allem findet sich etwas in dem vorliegenden Buch - immer zusammengehalten und geformt durch eine luzide Sprache, die nicht nur prägnant und eindringlich daherkommt sondern auch einen Mehrwert an Ironie und Distanzierung mit sich führt.
Wenn Ihnen dieser Anfang gefallen hat: mehr über dieses Buch es auf [...]
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am 8. Mai 2014
Ich hätte dieses Buch noch ewig weiterlesen können: Bruce Chatwin nimmt den Leser hautnah auf eine Reise durch Argentinien und Chile mit. Der Protagonist besucht auch viele historische Orte, deren Hintergründe Chatwin in seine Erzählungen einfließen lässt.
Empfehlung für alle, die gerne reisen - im Kopf oder mit dem Körper!
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am 15. April 1999
Ein wunderbarer Reisbegleiter, der die Stimmung der Region Patagonien gut beschreibt. In vielen, nicht zusammenhängenen Kapiteln beschreibt Chatwin seine Reise in den südlichsten Teil des Amerikanischen Kontinents. Besonderes reizvoll wird der Bericht durch die eingebauten historisch fundamentierten Berichte.
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am 3. Dezember 2013
Hervorragend, Zu Chatwin ist nichts zu sagen, aber die Patagonien Beschreibung hat vor 20 Jahren für mich gestimmt und tut es wahrscheinlich auch heute. Der Sarkasmus mit dem das Ganze gewürzt ist macht die Lektüre äußerst kurzweilig.
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am 1. Juni 2013
Ich kenne selbst das chilenische) Patagonien gut (war weniger oft im argentinischen Teil) und habe mich beim Lesen an manche Orte erinnern können. Die Menschen sind zutreffend beschrieben.
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am 20. Februar 2013
Bei der Lektüre dieses Buches war ich hin- und hergerissen. Letztendlich überwiegt bei mir der Eindruck, daß die Handlung irgendwie "zerfasert" ist. Ständig liest man von neuen Menschen, historischen Anekdoten, die ich nicht so recht in Zusammenhang bringen konnte. Dazwischen eingestreut erfährt man ein paar Reiseerlebnisse des Autors, aber insgesamt bleibt alles irgendwie 'unübersichtlich'. Ich hatte so etwas wie einen Reisebericht erwartet und mir mehr Informationen über das Land, die Natur erhofft. Diese Erwartung ist leider nicht erfüllt worden.
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am 30. November 2015
Ich kann mich der Rezension von S.E. nur abschließen. Nach mehreren Wochen Urlaub in Patagonien wollte ich mit der Lektüre die Erinnerungen an die Landschaft und Menschen wieder aufleben lassen, jedoch wollte sich kein Lesespaß einstellen. Der Autor schildert die Landschaft als eher trostlos und viele Menschen als verschobene Charaktere; ich habe nur warmherzige, nette Bewohner und tolle Landschaft gefunden.
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am 14. November 2013
Mit diesem Buch erlebt man Patagonien im Lehnstuhl, die Vergangenheit und Gegenwart. Es ist sehr zu empfehlen und für jedermann verständlich geschrieben
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