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Kundenrezensionen

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am 25. Januar 2003
„Jupiters Fahrt" stand einige Zeit bei mir auf Warteposition im Regal. Ich las zuerst die zeitnahen Berichte und Geschichten von Klaus Schubert, Claudia Metz, Andreas Hülsmann und einigen anderen, da Teds Start seiner Weltreise aus meiner Sicht schon weit in der Vergangenheit begann, nämlich im Oktober 1973. Durch diesen Irrtum habe ich das für mich beste Buch von Motorradweltenbummlern ungewollt zuletzt gelesen!
Ted ist kein Held und will auch keiner sein. Er kämpft mit seinen Ängsten, befreit sich davon mehr und mehr und findet immer mehr zu sich selbst. Eindrucksvoll beschreibt er in seinen Zeilen gewollt oder ungewollt seinen angenehmen Charakter. Seine Offenheit lässt sogar Einblicke in seine intimsten Erlebnisse zu. Schwierig ist nachzuvollziehen, welche Eindrücke und Einsichten er bekommt, als er durch Afrika reiste und feststellt, dass dieses Land wohl Gott gehören muss. Eine Erfahrung, die wahrscheinlich nur zu begreifen ist, wenn man selber abseits der Touristenrouten auf diesem wunderschönen Kontinent unterwegs ist. Es steckt an, nicht nur die Reiselust durch seine Beschreibung wunderbarer Landschaften wird geweckt, sondern auch die persönlichen Erfahrungen und Darstellung seiner Gefühle zeigen auf, wohin so eine Reise führen kann: zum eigenen ich! Hat er zu Anfang noch feste Planungen und Vorstellungen von seiner Route, so zeigen seine Erfahrungen recht eindeutig, je länger er unterwegs ist, dass der Weg das Ziel ist.
Dieses Abenteuerbuch ist absolut zeitlos, nur hier und da erinnern die politischen Geschehnisse an die tatsächliche Zeit. Ted hat den Charme und Charakter eines „Durchschnittsmenschen", und genau das ist es, was ihn so sympathisch macht. Das Buch ist leicht zu lesen und wenn es jemanden so fesselt wie mich, dann lässt er alles andere stehen und liegen. - Das Ted sich im Alter von über 70 Jahren nochmals auf „Jupiters Fahrt" begeben hat, verdeutlicht und unterstreicht, dass Zeit letztlich keine Rolle spielt. Es ist das Leben und der Weg zu sich selbst. Toll!
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am 27. September 2001
Simon erzählt in eindrucksvoller Form von den Schönheiten der Stationen seiner Weltreise aber auch von den Schwierigkeiten mit der Technik, den Witterungen und den unterschiedlichen, fremden Kulturen. Sehr intensiv läßt er den Leser an den Gefühlen, den Ängsten und Hochstimmungen teilhaben. Wie sich die Erlebnisse auf die Persönlichkeit auswirken und wie sich das Weltbild nach und nach verändert. Ein Buch für jeden der schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat sich auf eine Abenteuerreise zu wagen.
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am 20. Juni 2001
... gerade den Motorradführerschein erstanden und schon auf große Tour. Schnell wird deutlich: 1. kommt es anders und 2. als man denkt! Nicht alle Vorstellungen von Ted bewahrheiten sich. Es macht einfach Spass zu lesen wie jemand eine solche Reise angeht, sie monatelang plant, im Kopf schon "gefahren" ist und dann vor seiner hoffnungslos überladedenen Triumpf im strömenden londoner Regen steht und feststellt; eigentlich kann ich keinen Rückzieher mehr machen, zu viele Menschen wissen von meiner Fahrt. Kein heroischer Überheld der hier von seinen "Heldentaten" berichtet sondern ein ehrlicher Bericht über eine Reise die wahrscheinlich die wenigsten von uns machen werden. Übrigens: Ted ist wieder unterwegs! Die alte Route, diesmal mit einer BMW, seinen 70. Geburtsag feierte er in einem afrikanischen Krankenhaus nach einem Beinbruch...
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am 8. September 2008
.. ist die erste Hälfte der Reise beschrieben und damit ungefähr 2 Drittel des Buchs. Die Fahrt durch den afrikanischen Kontinent (mit seinen damaligen Unruhen) und anschließend durch Südamerika ist recht eindrucksvoll und nachvollziehbar geschildert. Es ist tatsächlich der eher "praktische" Teil, angefangen bei (teilweise phantasievollen, aber nachvollziehbaren) Ängsten, über (fahr-)technische Probleme bis hin zu kulturellen Erfahrungen muss man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass diese Fahrt schon vor über 30 Jahren statt gefunden hat, so aktuell scheint manches.
In den USA dann ein bisschen FlowerPower, den australischen Part hab ich dann schon eher überflogen und bei Indien hätte ich das Buch beinahe beiseite gelegt.
Indien (und ein bisschen "sonstiges" Asien) nimmt ein Drittel des Buches ein, dabei geht es hier aber kaum mehr um (fahrerische) Erlebnisse, sondern es wird teilweise für meinen Geschmack recht esoterisch und mystisch. Die "Leichtigkeit" des ersten Teils geht hier leider völlig verloren, auf mich wirkt es, als hätte er gar nicht mehr richtig Lust zum Schreiben gehabt und ich hatte wirklich Mühe, es bis zu Ende zu lesen.
Anfänglich hatte ich mich noch geärgert, dass ich die Reisebeschreiung der "Revival-Tour" nicht gleich mitbestellt hatte, doch nun bin ich froh. Ich werde das zweite Jupiter-Buch definitiv nicht lesen.
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am 10. Mai 2010
Für mich ist Jupiters Fahrt noch immer DAS Motorrad-Reisebuch. Ich habe etliche Titel gelesen, aber (mit Verlaub, ich will andere Reisen nicht schmälern), die Zeit, zu der Ted Simon aufbricht, ist eine andere: Das Material, die Ausstattung, die politischen Verhältnisse, das ist schon ein anderes Kaliber als das, was der Motorradweltreisende heute erwarten darf. Und das Buch hat einfach auch Tiefgang.
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am 14. November 2013
Ein absolutes Highlight für alle, die schon mal etwas Ähnliches gemacht haben oder machen wollen. Simon beschreibt nicht nur die Reise in die Aussenwelt, sondern auch den gleichzeitigen Trip in sein Inneres - mit allen Höhen und Tiefen. Er erzählt authentisch und glaubwürdig, ohne Tendenz zu Schmalz und Selbstmitleid. Einerseits ist die Erzählung zeitlos, andererseits schon ein Dokument der Zeitgeschichte. Denn die Welt Anfang der 70 er Jahre, die er da bereist, existiert heute so nicht mehr.

Das letzte Drittel des Buches schwächelt allerdings ein wenig. Da geht es dem Leser wie dem Autoren: Er will einfach nur noch ankommen. Für Ted Simon ist es seine Heimatstadt, für den Leser das Ende des Buches. Trotzdem: Eine packende und lehrreiche Reiseerzählung, nicht nur für Motorradfans!
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am 16. September 2013
Ein Klassiker!
Mein Vater ein alter Motorrad Freak hat es schon im Regal stehen gehabt.
Und seinem nun Erwachsenen Enkel weiter empfohlen , eine Geschichte die MANN einfach gelesen haben muss ;)
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am 7. Februar 2013
Mein Freund isr begeisterter Motoradfahrer und hat sich gleich ans Lesen gemacht, gut geschrieben und anscheinens sehr unterhaltsam für echte Biker
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am 5. Mai 2011
Ich habe das Buch nicht auf Deutsch sondern in der Originalsprache gelesen. Mir hat es gut gefallen. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor sehr ehrlich über sich, eine Auswahl seiner Eindrücke und wie die Reise Ihn verändert, berichtet.
Ich finde es nicht überraschend, dass es keine fortlaufende Erzählung ist sondern Brüche enthält. Selbst wenn man nach einer einwöchigen Reise zurückkommt und jemandem berichtet, so sind es auch oft nur einige ausgwählte Dinge, die einem gerade einfallen. Ein Extrakt einer derartigen Weltreise, die sich über vier Jahr erstreckt, zu erstellen stelle ich mir einigermassen schwierig vor.
Meine Empfehlung: Originalausgabe lesen!
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am 11. Februar 2016
Dieses Buch ist der Antrieb für zwei bekannte Persönlichkeiten gewesen um eine weiter Reise mit ihren Motorrädern zu unternehmen. Zudem sind die beste Freunde. Somit kaufte ich mir und meinem besten Freund je ein Exemplar. Nachdem ich Long Way round, Long Way down verschlungen und die DVD viele Male gesehen habe, wollte ich mit die Inspiration der beiden Hauptakteure gern einmal ansehen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Eine beeindruckende Leistung und ein tolles Buch.
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