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am 13. März 2003
Eloquent und stets aufrichtig schildert Simone de Beauvoir in ihrem Werk "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" die Geborgenheit ihrer Kindheit, die Unsicherheit in ihrer Jugend und schließlich ihren durch Neugier und Ehrgeiz ermöglichten Weg zu einer Denkerin, deren Erkenntnisse mit steter Nachhaltigkeit unsere Gesellschaft beeinflussen sollten. Von größtem Interesse war beim Lesen dieses sehr unterhaltsamen aber auch zum Nachdenken anregenden Buches Simones Konflikt mit der patriarchalischen Gesellschaft Frankreichs nach der Jahrhundertwende, der sich zunächst im Konflikt mit ihrer Familie, die mit Simone durchaus andere Pläne als eine akademische Laufbahn hatte, äußert. Doch dies ist nur einer der Aspekte in Simones Leben, die in diesem Werk ausführlich thematisiert werden. Weiterhin waren für Simone de Beauvoir Freundschaften mit später berühmt gewordenen Persönlichkeiten wie Jean Paul Sartre, sowie ihre eigenen Erfahrungen mit Literatur und dem Leben in Paris von großer Bedeutung. Von ihrer Umgebung aufgrund ihrer unkonventionellen Art häufig mit Argwohn betrachtet, musste Simone früh erkennen, dass sie niemals in die gutbürgerliche Gesellschaft Frankreichs hineinpassen würde.
Für alle ,die sich mit dieser Philosophin, deren Erkenntnisse nicht nur den Feminismus, sondern auch das Bewusstsein vieler Menschen entschieden voranbrachten,schon immer beschäftigen wollten, ist "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" Pflichtlektüre. Aber auch leser, die die sprachlich beeindruckende Schilderung eines interessanten Lebens schätzen, werden sich an diesem Werk erfreuen. Mir hat dieses überraschend persönliche Werk die distanziert wirkende Ikone Simone de Beauvoir jedenfalls deutlich näher gebracht.
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am 28. Mai 2002
Im ihren "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" gibt Simone de Beauvoir einen interessanten Einblick in die bürgerliche Gesellschaft und das Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie in die Entwicklung ihrer Persönlichkeit, die geprägt ist durch den Drang nach der Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen und Erwartungen und sich in der geistigen Überwindung bürgerlicher Grenzen manifestiert. Doch der Weg dorthin ist lang und steinig, zumal als junges Mädchen / junge Frau und zur damaligen Zeit. Lange bleibt sie äußerlich die brave, gläubige Tochter, während es unter ihrer Oberfläche schon längst brodelt und sie für sich allein bereits festgestellt hat, daß sie ihren Glauben verloren hat. Nach und nach wagt sie es, sich nicht nur gedanklich, sondern auch in ihren Handlungen über Grenzen hinweg zu setzen, z.B. von den Eltern verbotene Bücher zu lesen, auch wenn damit zunächst notgedrungen Heimlichkeiten und Lügen verbunden waren. Schließlich wagt sie es, sich zu öffnen und Gefühle und Gedanken mitzuteilen und für sich auch Freiheiten einzufordern (z.B. daß die Mutter nicht mehr ihre Briefe lesen soll).
Simone de Beauvoir ist es in diesem 1. Teil ihrer Memoiren meisterhaft gelungen, dem Leser an ihrem eigenen Beispiel den schwierigen geistigen Prozeß vom Infragestellen vermittelter Werte über das Sich-Lösen von althergebrachten Konventionen bis hin zum Sich-Hinwegsetzen der sich entwickelnden Persönlichkeit über die Einengungen durch Eltern, Gesellschaft und Kirche nahe zu bringen und ihn zum Nachdenken zu bewegen.
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am 7. November 2006
Simone Lucie-Ernestine-Marie-Bertrand de Beauvoir war eine franzsösische Feministin, Schriftstellerin und Philosophin. Von mir vorweg, für mich ist Sie eine der tollsten Frauen.

Kurz zum Inhalt: sie wurde 1908 in Paris in eine katholische Familie hineingeboren. Sie entstammt einer guten bürgerlichen Familie und hatte eine sehr wohlbehütete Kindheit. Das Leben des heranwachsenden Mädchens ist stark von Rebellion gegen veraltete Normen der Gesellschaft Anfang des 20. Jarhunderts geprägt. Es ist interessant zu Erfahren, welch Konformismus und "Erdrückung" des Bürgertums in dem Paris dieser Zeit vorherrschten. Nur durch den eingetretenen Notstand in Ihrer Familie war es Simone vergönnt als junge Frau zu studieren. Sie studierte Philosophie an der Sorbonne. Als Jahrgangszweite nach Sartre bestand sie 1929 die Agrégation in Philosophie und war damit eine der ersten Philosophielehrerinnen Frankreichs.

Dieses Buch ist sehr intim niedergeschrieben. Simone de Beauvoir gewährt tiefe und sehr intensive Einblicke in das Gefühls- und Gedankenbild einer heranwachsenden Frau und in die damalige Gesellschaft. Auf mich wirkte es sehr befreiend. Durch Ihre detaillierten Erzählungen, erhält man ein umfassendes Bild von dieser Zeit und den Menschen in Ihrem Umfeld. So kann man leicht mitfühlen wie schwer es für Sie war, sich nach den eigenen Vorstellungen zu entfalten. Es gelingt Ihr, nicht vorwurfsvoll zu schreiben, sondern den Blick nach vorn gerichtet vorran zu schreiten. Ein Kampf nicht Mann gegen Frau, sondern die alten Fesseln gemeinsam abstreifend … immer den eigenen Träumen nach.

Ein wunderbares zeitgeschichtliches und fortschrittliches Buch. Sehr anregend zu lesen und wie ganz nebenbei sehr informativ.
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am 17. Januar 2011
Simone de Beauvoir schildert in Ihren "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" ihre gesamte Jugend von der Zeit ihrer Geburt bis zum Ende ihrer Ausbildung an der Sorbonne, als sie Jean-Paul Sartre kennenlernte. Es ist eine Zeit anfänglicher Geborgenheit in einem gutbürgerlichen "besseren" Elternhaus, eine Zeit des Lernens im Mädchenpensionat für höhere Töchter und eine Zeit des Suchens, In-Frage-Stellens und der Isolation, als sie bemerkt, dass ihre nächsten Angehörigen in starren Werten gefangen sind und die Welt und den Sinn des Lebens nicht mehr in Frage stellen.

Die Autorin beeindruckte mich speziell durch ihre schonungslose Ehrlichkeit, mit der sie detailliert die Zustände um sich herum und auch ihre eigenen Empfindungen beschreibt. Ich konnte mich trotz des grossen Altersunterschieds (sie hätte meine Grossmutter sein können) sehr gut mit ihr identifizieren und ihre Gedanken nachvollziehen, Gedanken, die zu ihrer Zeit revolutionär gewesen sein müssen. In summa ein Buch, das bis auf einige Details auch heute noch verstörend relevant ist.

Memoiren einer Tochter aus gutem Hause
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am 4. November 2010
Das Buch ist wunderschön geschrieben. Es liest sich eher wie ein Roman, die biographischen Daten werden nicht in trockenem Stil berichtet, sondern man "erlebt" die Geschichte.
Wer sich erhofft einen Einblick in das Leben von Simone de Beauvoir zu bekommen wird enttäuscht werden, da nur von ihrer Kindheit und Jugend erzählt wird. Allerdings erhält man eine detaillierte Vorstellung vom Leben wie es zu der Zeit in gehobenem Millieu gewesen sein muss.
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am 29. März 2000
In "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" beschreibt Simone de Beauvoir ihre Kindheit und Jugend, bis sie Satre kennen lernt. Für mich war das Buch sehr lesenswert, da Beauvoir sehr genaue Überlegungen zu ihrer Gefühlen und Empfindungen während dieser Lebensphase anstellt, so daß man selbst ins Grübeln kommt, wie man Pupertät etc. empfunden hat. Beeindruckend sind auch die offenen Worte über ihre Beziehungen ihrer Familie und anderen Personen gegenüber.
Ein Buch, nix für Leute, die auf Action aus sind, aber ein Buch über die gesamte Gefühlswelt der jungen Simone Beauvoir.
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am 22. März 2013
Empfehlenswert, man muss Ihren Stil mögen um Sie gerne zu lesen, kann das Buch nur weiterempfehlen, interessant es in der eigenen Bibliothek zu haben;
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am 27. Juni 2015
Das Buch hat mich sehr fasziniert, vielleicht weil ich viele Paralellen in meinem Leben mit der Autorin spüre, Familie, Abkehr von der Religion usw.
Das Buch ist vielleicht manchmal etwas langfädig, aber das verzeiht man der Autorin gern und es ist ausserdem Gefühlssache.
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am 30. September 2014
Ich kann mich nur den anderen positiven Rezensionen anschliessen. Eine Inhaltsangabe befindet sich ja oben in der Beschreibung. Wer es noch nicht gelesen hat, und Wert auf gute Literatur legt. sollt das schnurstarcks nachholen!
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am 23. April 2014
Dafür, dass das Buch als gebraucht verkauft wurde, ist es total in Ordnung.
Eine schöne Ausgabe ist es dazuhin.
Memoiren einer Tochter aus gutem Hause v. Simone de Beauvoir
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