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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen10
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am 14. Juli 1999
Sehr flüssig zu lesen, ähnlicher Stil wie in "Der Fänger im Roggen", wobei Franny in ihrer Ausdrucksweise (lapidar, scheinbar unüberlegt, viel erzählend ohne nachzudenken, dabei aber manchmal gute Gedanken hervorbringend - tiefsinnig, zum Nachdenken anregend) und ihrer Art an Holden erinnert.
Im ersten Teil des Buchs treffen sich Franny und ihr Verlobter Lane. Sie erzählt ihm von einem Buch, das sie fesselt; er dagegen (die Rübennase) hört nicht zu, wirkt egozentrisch, um Selbstdarstellung bemüht, ein intellektueller Schnösel. In diesem Buch, das Franny nicht losläßt, geht ein russischer Bauer auf Pilgerschaft, da er in der Bibel an verschiedenen Stellen gelesen hat, man solle beten ohne Unterlaß. Er sucht also einen Lehrmeister, der ihm zeigt, wie das geht. Irgendein Bibelkundiger erklärt es ihm; das Prinzip (und das finde ich einen wunderschönen, auf die verschiedensten Bereiche übertragbaren Gedanken) besteht darin, so monoton und permanent zu beten, bis es automatisch, fast vegetativ geschieht, wie der Herzschlag eben.
Im zweiten Teil lernt der Leser Zooeys Mutter kennen, die durch zynische, eloquente Kommentare brilliert. Das Buch gipfelt in einem intellektuellen Feuerwerk, in dem der Buddhismus angeschnitten wird, die Arroganz von Profs und Studis im amerikanischen College-System gegeißelt wird, Jesus kontrovers diskutiert und das alles gleichzeitig sarkastisch und tiefschürfend, oder zumindest ausdrucksstark; es wird nicht langweilig, im Gegenteil - vielleicht auch, wegen der Dialogform. Ein Beispiel für viele schöne Sätze: "Die Zigarren sind doch nur Ballast, Süße. Der reine Ballast. Wenn er sich nicht an der Zigarre festhalten könnte, würden seine Füße sich vom Boden heben, und wir würden unseren Zooey nie mehr wiedersehen." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. September 1999
Kein Autor kann Situationen so beschreiben wie J.D. Salinger: Noch nie habe ich ein dermaßen langatmig gehaltenes Buch gelesen, dass mich in diesem Ausmaß bewegt und fasziniert hat wie dieses. Jede kleinste Geste wird exakt - aber kommentarlos - aufgezeichnet und beschrieben. Somit überlässt er es dem Leser, der sich langsam, aber sicher völlig mit der betreffenden Gestalt identifiziert, jede Bewegung zu analysieren und daraus auf dessen Gefühlszustand zu schließen.
In diesem Meisterwerk berichtet er über eine Familie, die zu intelligent ist, um die für sie oberflächlichen Freuden - Ansehen, Wissen um des Wissens wegen - eines durchschnittlichen Menschens zu verstehen. Und vor allem: sie sind auf der Suche nach dem gewissen etwas und geben sich nicht mit einfachen Lösungen zufrieden. In der Folge denken sie zu viel - über Sachen, die sie nicht lösen können. Franny z. b. sucht die Antwort auf ihre Orientierungslosigkeit in einem monotonen Gestammel, dass sie schlußendlich noch weiter in Verzweiflung bringt. Den Schluss bildet ein rührender Dialog der beiden Geschwister, der auf seine eigenartige Weise ermutigt - ermutigt, seinen eigenen Weg zu gehen.
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am 25. Februar 2005
Franny und Zooey ist mit Abstand eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Nachdem "der Fänger im Roggen" meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden konnte, war ich zunächst skeptisch,ein weiteres Buch von J.D. Salinger zu lesen. Zu meiner Freude kann ich aber sagen, dass es sich mehr als gelohnt hat. Dieses Buch sorgt dafür, dass man sich gut danach fühlt, allerdings auf eine eigene Art und Weise ohne viel aufdringliche Gefühlsduselei.
Am liebsten möchte man ein Teil dieser Familie sein,da jedes dieser Mitglieder trotz seiner Macken,und die haben sie alle, liebenswert ist.
Schade ist einfach nur, dass es leider nicht so bekannt ist, denn es ist eine wahre Bereicherung.
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am 27. März 2009
Immer wieder nehme ich dieses Buch zur Hand und lese darin. Die Charaktere sind lebendig und stark gezeichnet. Ein wunderbares Buch über eine Bruder-Schwester-Beziehung, das Gefühl, in der Welt verloren zu sein, kurz den Überblick über alles zu verlieren und darüber, was Familie wirklich bedeutet. Obwohl das Buch schon über 60 Jahre alt ist, ist es zeitlos modern und verdient ebenso viel Aufmerksamkeit wie "Der Fänger im Roggen".
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am 29. September 1999
"Franny und Zooey" sind zwei der wunderschönsten Erzählungen, die ich je gelesen habe. Das meine ich nicht nur als Phrase, sondern aus meinem tiefsten Inneren. Ich lese es viele Male, ich lese es wie die Bibel. Mir wurde von Freunden gesagt, dass sie denken, Franny sei "geistesgestört". Ich glaube, ganz im Gegenteil. Sie weiß, was sie will, auch, wenn ihr Bruder ihr ein wenig widerspricht. Ich identifiziere mich mit beiden ... Ich bin fasziniert von diesem Buch, vielmehr als vom "Fänger im Roggen". Es enthält Weisheit, wirkliche Weisheit, die ich bis jetzt noch nirgendwo anders gefunden habe.
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am 7. August 2008
Franny und Zooey ist kein Einsteigerwerk. Wer noch nie Salinger gelesen hat, sollte in jedem Fall mit dem "Fänger im Roggen" beginnen, sonst wird dieses Buch den Leser langweilen.
Wenn man aber an die Art des Schreibens, die Salinger hier wie auch im "Fänger" konsequent durchzieht, gewöhnt ist und sie schätzen gelernt hat, dem wird dieses Buch gefallen.
Zunächst: Es ist leicht durchzulesen. Es ist nicht sehr lang und man wundert sich fast wie schnell man es gelesen hat. Dabei passiert garnicht viel. Es ist sogar relativ ereignislos. Besonders schwer ist es aber, das genaue Thema des Buches fest zu stellen, da es viele Elemente gibt.
Auf einer Ebene haben wir die Dramatik innerhalb einer Familie, der Glass-Familie. Franny und Zooey, die jüngsten Kinder, wurden von ihren älteren Brüdern so auf Intellekt gedrillt, dass ihr Leben aus den Bahnen läuft. Sie wirken (nur teils auf den Leser, sehr auf andere)unsympathisch, drängen jedem ihre Meinung zu jedem Thema auf. Man kann es nicht treffender beschreiben als mit dem Satz: Franny und Zooey sind einfach schwierig.
Andererseits haben wir eine stark religiöse Motivik. Franny ist vernarrt in ein Buch, in dem es darum geht wie ein Pilger das "Beten ohne Unterlass" erlernt. Das ständige Beten, egal was man gerade tut. Franny ist besessen von dem Gedanken das zu erlernen und gerät dabei vor allem vor ihrem Bruder Zooey in Erklärungsnot. Der bringt sie mit seiner etwas forschen Art während einem sehr langen Gespräch zwischen den Beiden mehr als einmal zum weinen. Er stellt Frannys Gläubigkeit an sich in Frage und versteht nicht im geringsten warum seine kleine Schwester sich diesem Unsinn hingibt. Franny will eine Nähe zu Jesus und damit Gott spüren, die sie vermisst, was sie durch das Gebt versucht. Zudem läuft sie so vor ihrem Alltag als College-Studentin davon. Sie ist ihren Professoren gegenüber besserwisserisch, eckt überall an. Zooey (der übrigens Schauspieler ist) gibt, wie zuvor angesprochen den älteren Brüdern Buddy und Seymour(der bereits Tod ist) die Schuld.
Wichtig ist noch zu sagen, dass alle beide, Franny und auch Zooey, ein Stück weit in ihrer Kindheit stehen geblieben sind. Denn alle Glass-Kinder, so auch die beiden, waren Darsteller in einer Radioshow namens "Das Kluge Kind", wo sie nach Zooeys Meinung zudem noch gelernt haben so furchtbar altklug zu sein. Diesen "Charakterfehler" haben sie auch heute noch inne.
Die zwei sind aber nicht die einzigen Charaktere in der recht dünn besetzten Reihe der Personen. In Der Hauptsache sind die zwei Nebenpersonen zum einen Lane, Frannys Freund, der nur am Anfang eine größere Rolle spielt (und auf mich recht unsympathisch gewirkt hat) und zum anderen die Mutter der beiden, Bessi. Die Brüder werden häufig angesprochen, das interessante ist, dass man vermutlich sogar eine Charakterisierung der beiden vornehmen könnte, obwohl sie nicht einmal direkt auftreten.
Schön sind die Einschübe durch Briefe, von Franny an Lane und von Buddy an Zooey.
Einen Stern Abzug gibt es, da einige Passagen extrem ereignislos sind und zudem recht schwergängig.
Ansonsten ist dieses Buch jedem ans Herz zu legen.
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am 15. September 2006
franny und zooey ist ein ganz außergewöhnlicher und sehr, sehr kluger roman.

großer schwerpunkt, neben anderen intelligenten einstellungsfragen, ist religion - was vielleicht abschrecken mag,würde es salinger nicht durch das thema familie umweben, die hintergrundhandlung des romans.

was für mich am meisten punktet, ist wie salinger seinen roman aufbaut: in den knapp 120 seiten wird im grunde nur eine situation beschrieben. unüblicherweise gibt es weder anfang noch ende, sondern der leser steigt unmittelbar und ohne große vorweg erklärungen in die geschehnisse ein, um nach kurzem einblick wieder aprubt hinausgerissen zu werden; zusammenhänge verknüpfen sich sehr spät und fast beiläufig, und manches bleibt selbst bis zum ende des romans ungeklärt. es ist wie ein kurzer einblick in das leben speziell der beiden menschen, den geschwistern franny und zooey. und genau dadurch beeindruckt ja salinger: eine situation so zu wählen, dass auf nur 120 seiten eine große aussage, eine kleine geschichte und gezeichnete charaktäre entstehen können.

die sprache an sich ist schlicht aber zeichnend, jedoch dient sie nur als hilfsmittel und ist nicht wesentlich. allein deshalb muss man den roman wohl einfach nicht verstanden haben, wenn man ihn nur auf das positive ende bzw die sprache reduziert.
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am 22. August 1999
Kein Buch hat mich so hin und her gerissen, wie dieses. Wer den „Fänger im Roggen" gelesen hat, wird mit bestimmten Erwartungen an Salingers Werk „Franny & Zooey" herangehen. Die sollte man nicht haben, so mußte ich mich bei der Lektüre belehren lassen, sonst wird man mehr als nur maßlos enttäuscht werden. „Franny & Zooey" hat rein gar nichts von der Macht, der Sehnsucht und der Faszination vom „Fänger im Rogen". Kein wirkliches Ausbrechen. Keine Charaktere, mit denen man sich ernsthaft zu identifizieren vermag. Im Prinzip liest man eine Familiengeschichte, die sich langsam entspinnt und manchmal in langen, geradezu langatmigen Passagen mündet. Es ist schon faszinierend, wie intensiv man eine Badezimmer - Szene auswalzen kann. In keinem Buch werden so viele Zigaretten geraucht und soviel moniert wie in diesem. Jetzt die andere Seite. Wenn man ohne Vorurteile und ohne Erwartungen in dieses Buch hinein taucht, hat es schon eine Faszination. Keine umwerfend große, aber trotzdem. Franny und Zooey sind interessante Charaktere, ihr Leben ist spannend und die Familie ziemlich kaputt. Wer mag, kann jetzt beginnen zu interpretieren, inwiefern hier Zusammenhänge mit Salingers Leben zu finden sind. Ich vermag das nicht und möchte es auch nur bedingt. Zu empfehlen ist dieses Buch lediglich für Sammler Salingers Werke und Menschen ohne Vorurteil. Nur bedingt also. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 9. März 2006
Salinger vermag großes, wenn seine Sprache in der richtigen Handlung Ausdruck findet. Das Leben wird Wort für Wort lesbar; Franny im ersten Teil des Buches Wort für Wort spürbar.
Mit Zooey schafft er dann in jeglicher Hinsicht das Diametral dazu. Zooeys Intellekt scheint das Leben mit links durchschauen zu können und der Versuch Salingers, durch den zurückliegenden Selbstmord eines Bruders, dem “existentiellen” Zusammenbruch der Schwester und der mütterlichen Sorge darum, dem entgegenwirkend, einen Beigeschmack “wie aus dem Leben” zu geben, misslingt. Der Zooey-Teil liest sich bis Seite 65 nach meinem Geschmack als eine Selbstinszinierung. Nach einem Buch wie “Der Fänger im Roggen” in dem J.D.Salinger hinter dem Hauptcharakter Caulfield zurücktritt, wußte die Welt zu was er fähig war und Einfallslosigkeit verät sich dann schnell durch die eigene, zu persönliche Sprache.
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am 12. November 2001
Franny ist ein bisschen durchgeknallt, ebenso ihr Bruder Zooey und ihre ganzen anderen Familienmitglieder. Alle 7 Kinder scheinen sehr intelligente Geschöpfe zu sein, jeder hat allerdings seine ziemlich ausgeprägten Macken. Trotzdem ist dieses Buch faszinierend, denn eigentlich geht es um nichts anderes als Zigaretten, Theater und Das kluge Kind. Einfach irre!
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