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5.0 von 5 Sternen Witzig und tiefschürfend
Sehr flüssig zu lesen, ähnlicher Stil wie in "Der Fänger im Roggen", wobei Franny in ihrer Ausdrucksweise (lapidar, scheinbar unüberlegt, viel erzählend ohne nachzudenken, dabei aber manchmal gute Gedanken hervorbringend - tiefsinnig, zum Nachdenken anregend) und ihrer Art an Holden erinnert.
Im ersten Teil des Buchs treffen sich...
Am 14. Juli 1999 veröffentlicht

versus
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine uninspirierte Übersetzung
Die Neuübersetzung von Schönfeld ist eine Katastrophe. Gut, die alte Übersetzung der Bölls war sicherlich auch nicht optimal und zum Teil schon sehr antiquiert, was sich nicht nur darin äußerte, dass "Cheesburger" konsequent mit "Käsebrot" übersetzt wurde. Aber im Gegensatz zu dieser Neuübersetzung klingt die Sprache dort. Bei...
Veröffentlicht am 10. Juli 2009 von bratpapst


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzig und tiefschürfend, 14. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Taschenbuch)
Sehr flüssig zu lesen, ähnlicher Stil wie in "Der Fänger im Roggen", wobei Franny in ihrer Ausdrucksweise (lapidar, scheinbar unüberlegt, viel erzählend ohne nachzudenken, dabei aber manchmal gute Gedanken hervorbringend - tiefsinnig, zum Nachdenken anregend) und ihrer Art an Holden erinnert.
Im ersten Teil des Buchs treffen sich Franny und ihr Verlobter Lane. Sie erzählt ihm von einem Buch, das sie fesselt; er dagegen (die Rübennase) hört nicht zu, wirkt egozentrisch, um Selbstdarstellung bemüht, ein intellektueller Schnösel. In diesem Buch, das Franny nicht losläßt, geht ein russischer Bauer auf Pilgerschaft, da er in der Bibel an verschiedenen Stellen gelesen hat, man solle beten ohne Unterlaß. Er sucht also einen Lehrmeister, der ihm zeigt, wie das geht. Irgendein Bibelkundiger erklärt es ihm; das Prinzip (und das finde ich einen wunderschönen, auf die verschiedensten Bereiche übertragbaren Gedanken) besteht darin, so monoton und permanent zu beten, bis es automatisch, fast vegetativ geschieht, wie der Herzschlag eben.
Im zweiten Teil lernt der Leser Zooeys Mutter kennen, die durch zynische, eloquente Kommentare brilliert. Das Buch gipfelt in einem intellektuellen Feuerwerk, in dem der Buddhismus angeschnitten wird, die Arroganz von Profs und Studis im amerikanischen College-System gegeißelt wird, Jesus kontrovers diskutiert und das alles gleichzeitig sarkastisch und tiefschürfend, oder zumindest ausdrucksstark; es wird nicht langweilig, im Gegenteil - vielleicht auch, wegen der Dialogform. Ein Beispiel für viele schöne Sätze: "Die Zigarren sind doch nur Ballast, Süße. Der reine Ballast. Wenn er sich nicht an der Zigarre festhalten könnte, würden seine Füße sich vom Boden heben, und wir würden unseren Zooey nie mehr wiedersehen." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine uninspirierte Übersetzung, 10. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Gebundene Ausgabe)
Die Neuübersetzung von Schönfeld ist eine Katastrophe. Gut, die alte Übersetzung der Bölls war sicherlich auch nicht optimal und zum Teil schon sehr antiquiert, was sich nicht nur darin äußerte, dass "Cheesburger" konsequent mit "Käsebrot" übersetzt wurde. Aber im Gegensatz zu dieser Neuübersetzung klingt die Sprache dort. Bei Schönfeld bleibt sie ein trockenes Stück Holz. Also kaufen Sie entweder entweder gleich das großartige Original oder, wenn das Englisch dafür nicht reicht, wenigstens die Böll-Übersetzung.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Familie auf der Suche nach sich selbst, 28. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Taschenbuch)
Kein Autor kann Situationen so beschreiben wie J.D. Salinger: Noch nie habe ich ein dermaßen langatmig gehaltenes Buch gelesen, dass mich in diesem Ausmaß bewegt und fasziniert hat wie dieses. Jede kleinste Geste wird exakt - aber kommentarlos - aufgezeichnet und beschrieben. Somit überlässt er es dem Leser, der sich langsam, aber sicher völlig mit der betreffenden Gestalt identifiziert, jede Bewegung zu analysieren und daraus auf dessen Gefühlszustand zu schließen.
In diesem Meisterwerk berichtet er über eine Familie, die zu intelligent ist, um die für sie oberflächlichen Freuden - Ansehen, Wissen um des Wissens wegen - eines durchschnittlichen Menschens zu verstehen. Und vor allem: sie sind auf der Suche nach dem gewissen etwas und geben sich nicht mit einfachen Lösungen zufrieden. In der Folge denken sie zu viel - über Sachen, die sie nicht lösen können. Franny z. b. sucht die Antwort auf ihre Orientierungslosigkeit in einem monotonen Gestammel, dass sie schlußendlich noch weiter in Verzweiflung bringt. Den Schluss bildet ein rührender Dialog der beiden Geschwister, der auf seine eigenartige Weise ermutigt - ermutigt, seinen eigenen Weg zu gehen.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend schön!, 25. Februar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Taschenbuch)
Franny und Zooey ist mit Abstand eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Nachdem "der Fänger im Roggen" meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden konnte, war ich zunächst skeptisch,ein weiteres Buch von J.D. Salinger zu lesen. Zu meiner Freude kann ich aber sagen, dass es sich mehr als gelohnt hat. Dieses Buch sorgt dafür, dass man sich gut danach fühlt, allerdings auf eine eigene Art und Weise ohne viel aufdringliche Gefühlsduselei.
Am liebsten möchte man ein Teil dieser Familie sein,da jedes dieser Mitglieder trotz seiner Macken,und die haben sie alle, liebenswert ist.
Schade ist einfach nur, dass es leider nicht so bekannt ist, denn es ist eine wahre Bereicherung.
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5.0 von 5 Sternen Familie - Glaube - Selbstfindung, 11. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Taschenbuch)
Die Geschwister Franny und Zooey sind die beiden Hauptfiguren des Buches. Franny, die jüngere hat eine Sinnkrise. Vor allem stört Sie der Egoismus und die Selbstdarstellung, die für sie keine hohen Ziele sind, die zu erreichen es sich lohnt. Sie wünscht sich ein höheres Ziel, als nur sich selbst gerecht zu werden und eine gute Position vor der Gesellschaft zu haben. Sie hat Probleme und lässt diese auch an anderen Menschen aus. Um dem entgegenzuwirken versucht Sie den Inhalt des Buches „Der Weg eines Pilgers“ auszuleben und ohne Unterlass das Jesusgebet zu sprechen. So erhofft sie sich ihren Weg zu finden und besser mit sich selbst und ihrer Umwelt klarzukommen. Zooey, ihr Bruder, der „Komplexe, Übereinandergreifende, Gespaltene“ Schauspieler, ist nicht ganz zufrieden mit der Art und Weise, wie und warum, Sie versucht das Jesusgebet zu beten. Der richtige Weg wäre ohne Wut und Zorn. Man sollte nur versuchen, in dem was man kann besser zu werden. Jeder Mensch ist genug Wert und ist es nicht wert etwas gegen ihn zu haben.
Eine sehr lustige Szene im Buch ist, als die Mutter ins Badezimmer kommt um Zooey, der gerade badet zu belehren. Die Szene erscheint endlos und Zoey erhält so lange Zeit keine Möglichkeit, die Badewanne zu verlassen.

Die Sprache Salingers ist angenehm und gut zu lesen. Es geht ins Philosophische, ist aber für mich nicht in allen Bereichen nachvollziehbar. In dem Buch steht, dass man nicht glauben muss, um das Jesusgebet zu beten, sondern, dass der Glaube dann mit der Zeit von allein kommt. Warum aber soll man es überhaupt versuchen, wenn man nicht verzweifelt ist und zumindest die Hoffnung hat im Glauben die Erlösung des Leidens zu finden?
Im Grunde ist das Buch aber kompakt und ohne Hürden zu lesen. Ich würde es auf alle Fälle weiterempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durch und durch vollkommene Erzählungen über Religion, Nervenzusammenbrüche und einen manischen Alltag, 25. Dezember 2013
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Taschenbuch)
Die erste Erzählung namens "Franny" handelt von der jungen Studentin Franny, die ihre spießigen Kommilitonen und auch Professoren nicht mehr ertragen kann. Sie versucht dem zu entfliehen und interessiert sich mehr und mehr für Pilgergeschichten, Jesusgebete aber auch den Buddhismus. Hierfür lässt sie im Gegenzug ihren festen Freund Lane gefühlsmäßig abblitzen, indem sie ihn ohne Grund anschnauzt und verärgert. Sie ist von einem Nervenzusammenbruch und Weinkrampf nicht mehr weit entfernt...

Die zweite Erzählung namens "Zooey" handelt von Frannys älterem Bruder Zooey, der, als er gerade ein gemütliches Bad nimmt, von seiner Mutter gestört und zugetextet wird. Diese wiederum sorgt sich um Frannys labilen Zustand und fordert Zooey zu einer Lösung des Problems auf. Zooey geht hierauf ans Telefon, ruft Franny an und imitiert die Stimme des gemeinsamen Bruders Buddy, um mit Franny ein klärendes Gespräch zu führen...

Genauso wie Der Fänger im Roggen nimmt einen auch dieses Buch gefangen in seiner Dichte, wobei Salingers Roman doch um einiges umfangreicher ist. Salinger breitet seine persönlichen Ansichten des Lebens literarisch aus und arbeitet sie auf, indem er sie zudem noch mit Themen wie Religion versetzt und bei allem natürlich berücksichtigt einen besonderen Schreibstil beizubehalten, der durch und durch von Bissigkeit, Beharrlichkeit und Genauigkeit getränkt ist und den man auch als manisch oder pedantisch beschreiben könnte. Ich sehe diese beiden Erzählungen als vollkommene Werke an, die man nicht besser umsetzen könnte, vor allem kommt einem beim Lesen kein Satz als zu viel geschrieben vor, man ist aufgrund der Dialoge der Figuren immer auf dem Laufenden und versinkt nicht in Abgründe, sodass man also nicht mehr wüsste um was es ginge, sondern man wird immer wieder durch die lebhaften Figuren indirekt aufgeweckt und angesprochen, dies finde ich ist ein sehr großes Talent, wenn man als Autor solch einen Text mit dieser Wirkung hin bekommt. Empfehlenswerte Lektüre also nebst Salingers oben erwähntem Roman.

~Bücher-Liebhaberin~
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verrückter Familienclan, 6. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Gebundene Ausgabe)
Franny und Zooey ist ein sehr lebhafter und verrückter Roman, alle Charaktere sind einzigartig und haben ganz bestimmte Macken, die ganze Familie raucht und trinkt ständig, um es kurz zu sagen ein hochintelligenter, verrückter Haufen, der versucht durch's Leben zu kommen. Ich würde sagen das Franny und Zooey vom Gedanken her da ansetzt wo der Fänger im Roggen aufgehört hat. Auch dieses Buch besticht nicht durch eine gewiße Spannung, Schnelligkeit oder großartige Szenarien, sondern einfach nur durch Salingers einzigartige Erzählweise und Wortgewandtheit.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich empfehle allen, Franny und Zooey zu lesen, 29. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Taschenbuch)
"Franny und Zooey" sind zwei der wunderschönsten Erzählungen, die ich je gelesen habe. Das meine ich nicht nur als Phrase, sondern aus meinem tiefsten Inneren. Ich lese es viele Male, ich lese es wie die Bibel. Mir wurde von Freunden gesagt, dass sie denken, Franny sei "geistesgestört". Ich glaube, ganz im Gegenteil. Sie weiß, was sie will, auch, wenn ihr Bruder ihr ein wenig widerspricht. Ich identifiziere mich mit beiden ... Ich bin fasziniert von diesem Buch, vielmehr als vom "Fänger im Roggen". Es enthält Weisheit, wirkliche Weisheit, die ich bis jetzt noch nirgendwo anders gefunden habe.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Salinger at his best, 27. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Taschenbuch)
Immer wieder nehme ich dieses Buch zur Hand und lese darin. Die Charaktere sind lebendig und stark gezeichnet. Ein wunderbares Buch über eine Bruder-Schwester-Beziehung, das Gefühl, in der Welt verloren zu sein, kurz den Überblick über alles zu verlieren und darüber, was Familie wirklich bedeutet. Obwohl das Buch schon über 60 Jahre alt ist, ist es zeitlos modern und verdient ebenso viel Aufmerksamkeit wie "Der Fänger im Roggen".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Salinger, durch und durch., 7. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Franny und Zooey (Taschenbuch)
Franny und Zooey ist kein Einsteigerwerk. Wer noch nie Salinger gelesen hat, sollte in jedem Fall mit dem "Fänger im Roggen" beginnen, sonst wird dieses Buch den Leser langweilen.
Wenn man aber an die Art des Schreibens, die Salinger hier wie auch im "Fänger" konsequent durchzieht, gewöhnt ist und sie schätzen gelernt hat, dem wird dieses Buch gefallen.
Zunächst: Es ist leicht durchzulesen. Es ist nicht sehr lang und man wundert sich fast wie schnell man es gelesen hat. Dabei passiert garnicht viel. Es ist sogar relativ ereignislos. Besonders schwer ist es aber, das genaue Thema des Buches fest zu stellen, da es viele Elemente gibt.
Auf einer Ebene haben wir die Dramatik innerhalb einer Familie, der Glass-Familie. Franny und Zooey, die jüngsten Kinder, wurden von ihren älteren Brüdern so auf Intellekt gedrillt, dass ihr Leben aus den Bahnen läuft. Sie wirken (nur teils auf den Leser, sehr auf andere)unsympathisch, drängen jedem ihre Meinung zu jedem Thema auf. Man kann es nicht treffender beschreiben als mit dem Satz: Franny und Zooey sind einfach schwierig.
Andererseits haben wir eine stark religiöse Motivik. Franny ist vernarrt in ein Buch, in dem es darum geht wie ein Pilger das "Beten ohne Unterlass" erlernt. Das ständige Beten, egal was man gerade tut. Franny ist besessen von dem Gedanken das zu erlernen und gerät dabei vor allem vor ihrem Bruder Zooey in Erklärungsnot. Der bringt sie mit seiner etwas forschen Art während einem sehr langen Gespräch zwischen den Beiden mehr als einmal zum weinen. Er stellt Frannys Gläubigkeit an sich in Frage und versteht nicht im geringsten warum seine kleine Schwester sich diesem Unsinn hingibt. Franny will eine Nähe zu Jesus und damit Gott spüren, die sie vermisst, was sie durch das Gebt versucht. Zudem läuft sie so vor ihrem Alltag als College-Studentin davon. Sie ist ihren Professoren gegenüber besserwisserisch, eckt überall an. Zooey (der übrigens Schauspieler ist) gibt, wie zuvor angesprochen den älteren Brüdern Buddy und Seymour(der bereits Tod ist) die Schuld.
Wichtig ist noch zu sagen, dass alle beide, Franny und auch Zooey, ein Stück weit in ihrer Kindheit stehen geblieben sind. Denn alle Glass-Kinder, so auch die beiden, waren Darsteller in einer Radioshow namens "Das Kluge Kind", wo sie nach Zooeys Meinung zudem noch gelernt haben so furchtbar altklug zu sein. Diesen "Charakterfehler" haben sie auch heute noch inne.
Die zwei sind aber nicht die einzigen Charaktere in der recht dünn besetzten Reihe der Personen. In Der Hauptsache sind die zwei Nebenpersonen zum einen Lane, Frannys Freund, der nur am Anfang eine größere Rolle spielt (und auf mich recht unsympathisch gewirkt hat) und zum anderen die Mutter der beiden, Bessi. Die Brüder werden häufig angesprochen, das interessante ist, dass man vermutlich sogar eine Charakterisierung der beiden vornehmen könnte, obwohl sie nicht einmal direkt auftreten.
Schön sind die Einschübe durch Briefe, von Franny an Lane und von Buddy an Zooey.
Einen Stern Abzug gibt es, da einige Passagen extrem ereignislos sind und zudem recht schwergängig.
Ansonsten ist dieses Buch jedem ans Herz zu legen.
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Franny und Zooey
Franny und Zooey von Jerome D Salinger (Taschenbuch - Januar 2003)
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