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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dahl - der Meister der makaberen Kurzgeschichten
Roald Dahl (1916-1990) darf man getrost als den Meister der makaberen Kurzgeschichten bezeichnen. Sein sehr feiner schwarzer Humor, der die Ironie des Schicksals immer wunderbar hervorzaubert ist faszinierend. Sprachlich sind Dahls Geschichten ein Leckerbissen der besonderen Art, keine komplexe und dennoch eine sehr schöne Sprache. Auch stilistisch sind die...
Veröffentlicht am 24. Januar 2007 von R.S.

versus
1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen enttäuschend
Wer Fan von Charlie und Co. ist wird eher enttäuscht sein. Es handelt sich um "Gruselgeschichten", nur für Erweachsene. Nicht uninteressant aber auch keine hohe Literatur...
Veröffentlicht am 22. Januar 2012 von mimine82


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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dahl - der Meister der makaberen Kurzgeschichten, 24. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen! (Taschenbuch)
Roald Dahl (1916-1990) darf man getrost als den Meister der makaberen Kurzgeschichten bezeichnen. Sein sehr feiner schwarzer Humor, der die Ironie des Schicksals immer wunderbar hervorzaubert ist faszinierend. Sprachlich sind Dahls Geschichten ein Leckerbissen der besonderen Art, keine komplexe und dennoch eine sehr schöne Sprache. Auch stilistisch sind die Geschichten unterschiedlich gebaut und aus unterschiedlichen Erzählperspektiven wiedergegeben. Eine klare Empfehlung.

"Küsschen, Küsschen" beinhaltet folgende Geschichten:

Die Wirtin: Ein junger Mann sucht eine Bleibe und findet ein kleines Bed & Breakfast, dessen Besitzerin eine besondere Vorliebe für ausgestopfte Tiere hat.

William und Mary: Ein todkranker Mann nimmt an einem Experiment teil, das seiner Frau die Möglichkeit zur späten Rache geben wird.

Der Weg zum Himmel: Mrs. Foster fliegt nach Europa, ihr schikanöser Mann bleibt während dessen zu Hause.

Des Pfarrers Freude: Ein Antiquitätenhändler versucht als Pfarrer verkleidet so billig wie möglich Ware zu ergattern.

Mrs. Bixby und der Mantel des Obersten: Als Abschiedsgeschenk erhält Mrs. Bixby einen Nerzmantel von ihrem Geliebten. Wie soll sie das ihrem Mann erklären?

Gelee Royal: Weil sein Töchterchen nicht wachsen will, kommt ein Bienenzüchter auf eine Idee.

Georgy Porgy: Auf Frauen reagiert Herr Pfarrer etwas psychotisch.

Genesis und Katastrophe: Alle drei Kinder hat die junge Frau in den letzten 18 Monaten verloren, jetzt liegt sie wieder in den Wehen.

Edward der Eroberer: Ist die graue Katze die Reinkarnation von Liszt?

Schwein: Woher kommt das so gut schmeckende Schnitzel, fragt sich der junge Mann der Zeit seines Lebens nur vegetarisch lebte.

Der Weltmeister: Mit einem neuen Trick möchten zwei Freunde das Wildern auf Fasane verbessern.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dahls bestes Buch, 1. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen! (Taschenbuch)
"Küßchen, Küßchen" ist mit Sicherheit DAS Meisterwerk schlechthin der norwegisch-britischen Schriftstellers Roald Dahl. In dieser Sammlung von Kurzgeschichten zeigt der wahre Meister des schwarzen Humors, was er zu leisten im Stande war. Das besondere Vergnügen, das es bereitet eine Dahl-Geschichte zu lesen, läßt sich vielleicht am besten mit dem Verzehr der Lieblingsschokolade vergleichen. Man öffnet die Tafel Schokolade und das Knistern des Aluminiums und das Rascheln der Verpackung läßt den Gaumen kitzeln und das Wasser im Munde zusammen laufen (man liest die Geschichte, ist aber noch nicht am Ende). Dann schließlich gelangt man zum Schluß der Geschichte, genießt also das erste Stück der Schokolade und gleitet in das totale Wohlgefallen. Alles, was ich mit dieser etwas albernen Analogie unterstreichen möchte, ist die Qualität von Dahls Pointen. Würde man eine Rangliste der besten Pointen der Literaturgeschichte aufstellen, so würde Roald Dahl mit seinen Kurzgeschichten (inklusive der Fortsetzung "Und noch ein Küßchen") mindestens die Plätze 1-20 belegen. Die Geschichten sind schon sehr gut und unterhaltsam, aber in der Regel zergeht einem das ganze erst mit dem letzten Satz auf der Zunge, so daß man sich erstmal fünf Minuten vom Schock erholen muß, um dann weitere fünf Minuten herzhaft zu lachen. Dann erst wird man weiterlesen können (wovon man aber kaum abzuhalten sein wird). Alles in allem ein echtes Kultbuch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, absolut empfehlenswert, 29. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen! (Taschenbuch)
Roald Dahl präsentiert hier seine besten Kurzgeschichten. Sein unkomplizierter Schreibstil ist sehr erfrischend, die Stories haarsträubend und immer mit überraschender Wendung - auch wenn man diese nach einiger Zeit erwartet (man kennt ja den Stil des Autors), gelang es mir dennoch nie, das Ende einer Story vorherzusehen. Absolut empfehlenswert! Dahls Kurzgeschichten gehören wohl zu den besten, die je geschrieben wurden. Fesselnd!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Shorties, die einem die Nackenhaare aufstellen, 13. Dezember 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen (Taschenbuch)
Für mich der Meister des Soft-Horrors, der es versteht, mit Worten zu spielen. Ich hatte in meiner Jugend das erste Mal Kontakt mit diesen Romanen und sie lassen mich bis heute nicht mehr los. Geschichten, die hängen bleiben. Mehr möchte ich nicht verrraten. Selber lesen, macht glücklich!!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwarzer Humor, natürlich. Schön., 19. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen! (Taschenbuch)
Wem das eher etwas zu groß geratene Kleine Schwarze am Humor besonders gefällt, wird bei Roald Dahl auf seine Kosten kommen. Zwar hat sich der Brite auch sehr erfolgreich an Kinderbüchern versucht (z.B. "James und der Riesenpfirsich", auch hervorragend verfilmt), aber bekannt und geliebt ist er zumeist zurecht und wegen seiner "schwarzen" Kurzgeschichten, von denen sich elf in "Küßchen, Küßchen" finden. (Fortgesetzt übrigens in "Noch ein Küßchen".) Da ist zum Beispiel Lexington. Kaum ist er geboren, kommen seine Eltern auf recht aberwitzige und vor allem überflüssige Art und Weise ums Leben. Unmittelbar darauf setzt eine herzerwärmende Zankerei ums Erbe der Eltern ein, den kleinen Jungen wollen die Verwandten allerdings nicht haben. Also zieht er zu einer etwas skurrilen Tante aufs Land, eine Tante, die sich rein vegetarisch ernährt und die schließlich an einem Pilzgericht verstirbt. Mit der Aussicht auf seinerseits ein großes Erbe zieht Lexington in die Stadt, wo er zum ersten Mal in seinem Leben Fleisch ißt. Damit aber nimmt das Unheil erst richtig seinen Lauf. Und wird erst richtig komisch. Nachmachen kann ich das eh' nicht; wer Dahl noch nicht gelesen hat, sollte es dringend tun. Einfach zu schön. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guten Freunden schenkt man nix von Ferrero, sondern dieses Buch, 3. Juli 2011
Von 
Roald Dahl ist mir schon so lange ein Begriff, dass ich gar nicht mehr weiß, wann ich zum ersten Mal etwas von ihm gelesen habe. Eines weiß ich allerdings: Ich bin in einem Alter zum Dahl-Fan geworden, in dem ich wohl eigentlich dafür prädestiniert gewesen wäre, Dahls Bücher für Kinder zu lesen. Wie gesagt: eigentlich.

Roald Dahl (13. September 1916 - 23. November 1990) verdanken wir eine Reihe höchst unterschiedlicher Werke. Dahl hat nicht nur Bücher verfasst, sondern auch Drehbücher (zum Beispiel für den 1967er James Bond-Film "Man lebt nur zweimal"), und Dahl hat nicht nur für Erwachsene geschrieben, sondern auch für Kinder. Zuletzt wieder zu Ehren gelangt ist Dahl durch Tim Burtons wunderbare Verfilmung seiner Geschichte über "Charlie und die Schokoladenfabrik".

Vor kurzem ist mir dann, nach langer Zeit, meine Ausgabe von Roald Dahls unter dem Titel "Küsschen, Küsschen!" veröffentlichten elf Kurzgeschichten wieder in die Hände gefallen und ich habe meine Bekanntschaft mit einigen der Geschichten erneuert. Einige der Geschichten waren mir noch so gut in Erinnerung, dass mir beim wiederholten Lesen schnell auch der Fortgang der jeweiligen Geschichte wieder einfiel. Die Pointe von "Mrs. Bixby und der Mantel des Obersts" war mir allerdings entfallen; aber nach dem Lesen wusste ich wieder, warum die elegante kleine Geschichte über Seitensprünge und ihre Folgen (in gewisser Weise ist Dahls Geschichte für mich eine Art dunkler Zwilling von O. Henrys "The Gift of the Magi") von jeher einer meiner Dahl-Favoriten gewesen ist. Die eigentliche Pointe der Geschichte packt Dahl in den allerletzten Satz und verleiht der Story damit eine ganz entscheidende Wendung - ein wirklich toller Kniff.

Der Rest der Geschichten ist aber nicht minder lesenswert - wer wissen möchte, in wem zeitgenössische Meister des Makabren wie etwa Stephen King ihre Vorbilder haben, dem kann ich Dahl nur ausdrücklich empfehlen. Und wer nach dem Lesen Lust auf mehr hat, der darf sich gleich auch den Folgenband "Und noch ein Küsschen" zulegen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skurrilität und Gänsehaut, 10. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen! (Taschenbuch)
Roald Dahl hat es in diesem Band wirklich geschafft, in die scheinbar harmlos beginnenden Geschichten ein leises und sich stetig steigerndes Grauen einzubauen, in das sich aber meistens auch ein ungläubig schmunzelndes Kopfschütteln mischt. Die Leser, die an seiner Skurrilität keinen Anstoß finden, werden auf ihre Kosten kommen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Morbide, Morbide, 4. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen! (Taschenbuch)
Also dieses Buch ist sehr morbide-typisch Roald Dahl.
Die Geschichten selbst sind teilweise schon sehr ungewöhnlich, aber die letzten paar Sätze sind meisten nochmal der Hammer.

Die Geschichten sind ungewöhnlich, böse, morbide, makaber-nichts für jemand, der schwarzen Humor nicht versteht.
Dadurch,dass die Geschihcten selbst nur ca 10 Seiten lang sind (im Schnitt), lassen sie sich sehr gut zwischendurch lesen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzgeschichten erster Sahne, 11. September 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen! (Taschenbuch)
Wer ein Fan makaberer Geschichten ist, wird hier auf seine vollen Kosten kommen. Folgendes ist mir noch nicht vorgekommen: ich nahm das Buch, fing mit der ersten Kurzgeschichte an und - musste eine Pause einlegen. Eine derartige Wirkung - phänomenal. Schon die erste Geschichte hat einen solchen Nachhall, dass man es einfach nicht schafft, direkt die nächste zu lesen. Ein absolut wahres Vergnügen. Viel Spass beim Lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine bunte, schwarze Geschichtensammlung, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Küßchen, Küßchen! (Taschenbuch)
Diese Geschichtensammlung von Dahl ist eine nette bunte Mischung schwarzen Humors. Die Qualität der einzelnen Erzählungen würde ich persönlich als sehr unterschiedlich bewerten. Einige sind wirklich unheimlich, spannend und haben oft ein unerwartetes, überraschendes Ende. Das sind die besten. Glücklicherweise findet man in diesem Werk davon soviele, daß man es insgesamt empfehlen kann. Einzelne Geschichten dagegen wirken eher einfach heruntergeschrieben und fesseln mich als Leserin nicht. Alles in allem aber eine nette Lektüre für Unterwegs oder zum Ins-Bett-Gehen. Auch zum Vorlesen geeignet! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Küßchen, Küßchen!
Küßchen, Küßchen! von Roald Dahl (Taschenbuch - 1. April 1966)
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