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Kundenrezensionen

9
4,1 von 5 Sternen
Haben und Nichthaben
Format: TaschenbuchÄndern
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am 6. August 2009
Der Roman "Haben und Nichthaben" (1937 veröffentlicht) ist mit großer Wahrscheinlichkeit Ernest Hemingways härtester, kompromisslosester und männlichster Roman.

Harry Morgan, der Protagonist dieses Romans, ist ein harter Bursche. Der Erztypus des Hemingwayschen Protagonisten, nur in größtmöglicher Konzentration. Er hat sein Boot, das er für Hochseeangeln an der Küste Kubas oder für illegale Geschäfte in den Florida Keys chartern lässt. Stoische Ruhe und eine hundertprozentige Überzeugung von seinen Prinzipien zeichnet Harry Morgans Charakter aus.

In drei nur lose miteinander verbundenen Teilen zeichnet Ernest Hemingway eine großartige Studie über den durch verworrene Umstände verursachten Fall eines Mannes, dessen letzte Tat eine Ehrenrettung ist, die ihn vor dem Tod noch erkennen lässt, dass "man es allein nicht schaffen kann".

Der erste Teil ist der einfachste, mit nur einer Geschichte, die stringent aus der Perspektive des Ich-Erzählers (Harry Morgan) erzählt, scheinbar etwas zu früh aufhört. Dadurch gewährt Hemingway dem zweiten und komplexeren Teil mehr Raum, den dieser auch durch ein aufwendigeres System der Erzählperspektiven braucht. Der letzte Teil ist das große Finale (und ca. gleich lang wie die Teil davor zusammen), in dem nicht nur komplexe polyphone Erzählstrukturen vorherrschen, sondern auch die Anzahl der Protagonisten und Stimmen fast überquillt. Dieser Teil mutet wie eine vielstimmige Fuge an, die immer mehr Stimmen und Themen sammelt und immer dichter wird, die das Hauptthema am Höhepunkt verschwinden lässt und ihm nur einen ganz knappen Epilog (in dem das Thema nur mehr kurz aus dritter Sicht kurz angedeutet wird).

Ernest Hemingways Kunst des Understatements ist hier die Bindemasse, um die große Anzahl der Protagonisten auf relativ knappem Raum zusammenzuhalten; seine frappierend genaue Erzähltechnik, seine Prosa, die hier eine Symphonie des Verlierens instrumentiert hat. Ich kenne kaum einen anderen Schriftsteller, der mit so wenigen Worten so viel sagen konnte, wie Ernest Hemingway.

Die Schlusskapitel sind dann die ultimative Steigerung, da Ernest Hemingway hier Harry Morgan praktisch aus dem Geschehen nimmt und eine Menge anderer Protagonisten in den Vordergrund stellt, die alle auf unterschiedliche Weise unglücklich und/oder gescheitert sind.

"Haben und Nichthaben" ist ein absolutes Meisterwerk der Erzählkunst; präzise Prosa, unvergessliche Charaktere, beeindruckend gelöste Frage der Form- alles verpackt in einer vordergründig scheinbar unbedeutenden Schmugglergeschichte.
Das ist wirklich große Literatur.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Roman von Hemingway, nach "Der alte Mann und das Meer", "In einem anderen Land" und "Wem die Stunde schlägt", den ich gelesen habe. Und wieder kann ich nur sagen: Ich bin begeistert, berührt und bereichert zu gleichen Teilen.

Für die, die noch nie Hemingway gelesen haben: Am besten sollte man mit der Novelle "Der alte Mann und das Meer" oder dem Roman "In einem anderen Land" beginnen, denn wenn man Hemingway nicht kennt könnte man von vielen anderen Sachen eher enttäuscht werden - wer allerdings das Epische, das Monumental-ruhige, im allgemeinen sehr schätzt, dem kann man auch "Inseln im Strom" ans Herz legen.

Für die, die Hemingway bereits kennen und lieben: Hier findet man genau dieselbe Kraft und die gleiche Intensität auf allen Ebenen, wie schon in den anderen großen Werken. Wie immer geht es um den Kampf des Menschen, sein Scheitern, seine Qualen, sein Sein. Niemand versteht das in einer solch raren Sprache auszudrücken wie Hemingway, ja kaum jemand schafft es ihm an Tiefe in wenigen Worten das Wasser zu reichen.
Fasst niemand beschrieb Liebe und Tod so unvergleichlich, so scheinbar pathetisch und doch irgendwie ungeheuer nah und gleichsam mythisch.

Ein Hemingway Buch ist ein Erlebnis wegen der Handlung - und wegen der Fahrt in die Seele des Menschen, der Menschen damals und jedes Menschen heute. Uralte Konflikte, immer wiederkehrende Konflikte greift Hemingway auf, ganz natürlich baut er sie ein, schlägt und bearbeitet sie mit seiner kurzen und präzisen Sprache wie auf einem Amboss.
Er schreibt über das Abenteuer, die gewöhnliche Existenz und trotzdem: seine Existenzen sind Menschen, man möchte sagen: aus Fleisch und Blut.

Zur Story:
Henry Morgan ist nicht gerade vom Glück verfolgt. Auf der gefährlichen Route zwischen Kuba und Amerika schmuggelt er Alkohol während der Zeit der Prohibition; manchmal auch Menschen, wenn der Preis stimmt. Doch irgendwie läuft doch oft etwas schief, denn Betrügen und Hintergehen sind in Havanna und auch in Key West gängige, geradezu notorische Praktiken. Und obwohl Henry nur einigermaßen sauber bleiben und mit seinem Boot ein wenig Geld für seine Familie verdienen will, "ehrlich" scheint er sich nicht über Wasser halten zu können ...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2000
Harry Morgan, der Held dieses berühmten Romans (1937 erschienen) ist Hemingways männlichster und wagemutigster Charakter. Vor der kubanischen und amerikanischen Küste kreuzt er mit seinem Motorboot, schmuggelt damit Alkohol und Menschen oder stellt es reichen Müßiggängern zur Großfischjagd zur Verfügung. Morgan kämpft einen einsamen und harten Kampf, seine und die Existenz seiner Familie steht auf dem Spiel. Er gerät dabei immer mehr auf die Bahn des Verbrechens. Letztendlich muß er erkennen, daß er, auf sich selber gestellt, keine Chance hat und er stirbt einen tragischen Tod. Berühmt wurde Hemingways Roman vor allem durch die Verfilmung mit Humphrey Bogart in der Rolle des Harry Morgan. Hemingways Schilderung um den Abstieg eines Mannes ist kurz und knapp, doch in diesen wenigen Seiten wird ein ganzes Leben mit seinen Wünschen, Träumen und Begehren dargestellt. Hemingway hat uns auch in diesem Werk das Verlieren gelehrt, doch läßt er uns gleichermaßen an den Sieg des Menschens glauben. "Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus. Schön. Also dann bin ich auf dem besten Wege. Ich bin allen anderen weit voraus." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2001
Das Buch war mein erster Hemingway und hat mir auf Anhieb gefallen. Vielleicht schon deshalb weil es voll meinen Erwartungen an diesen grossen Mann und Literaten gerecht wurde. Die Geschichte ist interessant und tiefgründig, der Stil abwechsleungsreich. Aber: Wer hat diese schreckliche Übersetzung verbrochen? Diese trübt das Lesevergnügen an einigen Stellen doch recht deutlich!
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am 9. März 2014
Ernests Erzählungen sind oft sehr ernst oder literarisch eleganter ausgedrückt: Hemingway lesen heißt nachhaltig lesen. Das gilt auch für "Haben und Nichthaben", welches häufig, wie der Titel bereits erahnen lässt, als sein krassestes Werk bezeichnet wird. Dem kann ich mich nur anschließen.

Die Figur Harry Morgan ist ein guter Mensch. Mit Privatstunden für Touristen, die sich am Fischfang auf hoher See erfreuen, kurvt er mit seinem Motorboot zwischen Kuba und Florida umher, um die daheimgebliebenen drei Töchter und seine Frau durchzubringen. Da das Geld zum Leben zu viel und zum Sterben zu wenig ist, blüht der Schmuggel jeglicher Art und wirft seine Netze auch über Harry aus.

Harry Morgan ist ein hartgesottener, sympathischer Bursche, der, ohne es zu sein, oft einsam wirkt, was für Hemingways Charaktere durchaus typisch ist. Hemingways Schreibstil wirkte auf mich anziehend und abstoßend zugleich, denn die ewig mitschwingende Melancholie in diesen meist knappen, aber immer aussagekräftigen Sätzen, bedrückte mich, hüllte mich ein, zog mich runter, sodass ich mich beim Lesen ganz depressiv fühlte. Das stieß mich ab und ich war nicht selten geneigt, das Buch in der hintersten Ecke des Bücherregales zu verstecken. Aber andererseits ließ mich diese verfluchte Geschichte nicht mehr los, sie berauschte mich förmlich und ich war, aus noch ungeklärter Ursache, umtrieben, weiterzulesen. Koste es was es wolle - ich musste wissen, wie es mit Harry Morgan weitergeht und in diesem Moment spürte ich als Leser, welch enorme Kraft Hemingway beim Schreiben aufgebracht haben muss, um solche Gefühle hervorzurufen und war einfach nur überwältigt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2004
Haben und Nichthaben ist mein erstes Buch, das ich von E. Hemingway gelesen habe. Es ist voller großartiger aber auch unverblümter Beschreibungen des Lebens auf Kuba und in Florida in den 1930er Jahren; ein Muss für jeden und jede, der/die sich mit der kubanisch/amerikanischen Geschichte beschäftigt.
Überrascht war ich über die sehr knappe und zum Teil auch einfache Sprache, in der das Buch geschrieben ist. Somit ist es sehr gut lesbar - die knappe Ausdrucksweise lässt jedoch auch viel Spielraum für Interpretationen. Überrascht war ich über den rüden Ton im Umgang mit anderen Menschenrassen und die sehr ernste Atmosphäre, die das Buch vermittelt.
Insgesamt kann ich die Lektüre des Buchs empfehlen, um ein Verständnis für die Atmosphäre der damaligen Zeit zu bekommen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2001
Ernest Hemingway gelang es, die Zustände in der damaligen Zeit treffend zu beschreiben. Keine Beschönigung, keine Vorteile wo sie nicht existent sind... Er versteht es, die Ohnmacht des Harry Morgan zu beschreiben, der, weil er um das Existenzminimum kämpfen muss, nachdem er um seinen Geld betrogen wurde, kriminell wird. Hemingway zeigt wie auswegslos die Situation ist, und dass es keine Möglichkeit für den Ausstieg gibt. Dass unsre Gesellschaft niemals einem Verlierer erlauben wird aufzusteigen, denn es kostet uns zuviel. Funktioniert der legale Weg nicht mehr, bleibt dem Menschen nichts anderes übrig, als sich gesetzteswidrig zu verhalten. Selbst dann, wenn es das ist was man am meisten hasst. Aber man kämpft bis zum Tod, und solange man dies noch nicht ist, muss die Möglichkeit bestehen zu leben, egal auf welche Art. Denn es ist in des Menschennatur um das Überlebenzu kämpfen. Harry Morgan hat kein Geld mehr, keine realistische Ziele zu erreichen, aber in einem ist er den " Reichen" überlegen. Er hat eine Frau zu Hause, die ihn niemals betrügen würde, der er sich, auch wenn er sie oft sehr rauh behandelt, von ganzem Herzen verbunden fühlt. Die Abwechslung der Erzählerperspektive, bzw. von der 1. in die 3. Person, verwirrt den Leser (vorallem wenn man nur die englische Version gelesen hat), doch sie bestärkt den Leser diese Stellen noch ernster zu nehmen, sich noch tiefer mit ihnen zu befassen. An dem Punkt an dem Harry Morgan stirbt, fühlt man sich schon fast mitschuldig und man versteht nicht wirklich warum Hemingway ihn sterben lässt, weil man dies als ungerecht empfindet. Aber sobald sich jemand für diesen Weg entschieden hat, ist der weitere Verlauf, sofern man realistisch bleiben will, unausweichlich, der aus To have and have not...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Erster Eindruck: Zwischen Kuba und den USA

Harry Morgan vermietet sein Boot in Kuba an Touristen, lebt aber in Key West. Als er eines Tages das Angebot bekommt, einige Menschen in die USA zu schmuggeln, lehnt er vorerst entrüstet ab. Doch als die wirtschaftliche Lage schlechter wird, verstrickt sich Harry immer weiter in die Schmuggelszene, bis er eines Tages einen großen Coup wittert...

Die Reise zu verschiedensten Schauplätzen verleiht vielen Romanen von Ernest Hemingway ein jeweils anderen Gesicht, in 'Haben und Nichthaben' wird die Handlung zu großen Teilen nach Havanna verlegt, die dortigen Umstände beeinflussen das Geschehen stark. Und da auch diese Geschichte als Hörspielumsetzung in der großen Box enthalten ist, die der Audio Verlag zu Ehren des Autors veröffentlicht hat, bringt sie hier eine ganz andere Farbe mit ein und bereichert sie dadurch, hält sie abwechslungsreich. Doch auch allein stehend kann die Produktion des Süddeutschen Rundfunks aus dem Jahr 1955 natürlich überzeugen, und wieder sind es die Charaktere, die die Geschichte ausmachen - in diesem Fall Harry, von seinen finanziellen Umständen immer wieder in Gewissenskonflikte gedrängt. Die Entwicklung der Handlung ist dabei nicht an einen roten Faden angelehnt, bei dem ein Ereignis das andere begründet, sondern bekommt immer wieder neuen Input durch neue Umstände. Das wirkt ein wenig unstrukturiert und will vom Hörer erfasst werden, ist dadurch nicht unbedingt die stärkste Folge der Serie. Trotzdem ist natürlich auch diese Produktion bestens geeignet, sich den Werken Hemingways zu nähern, belohnt wird man mit einer intensiven Darstellung der Charaktere und etlichen interessanten Situationen.

Heinz Reincke übernimmt in dieser Umsetzung die Rolle des Harry Morgan und kann mit seiner betonten und gradlinigen Sprechweise das Bild eines Mannes schaffen, dessen moralische Überzeugung auch hörbar immer wieder auf die Probe gestellt wird ' ein Punkt, der hier sehr überzeugend umgesetzt wird. Seine Frau Marie wird von Herta Maria Gessulat gekonnt gespielt, ihre einprägsame Stimme passt gut zu der treuen Ehefrau. Karl Blockx spricht den Albert, einen Freund von Harry, und kann in seinen Passagen durchaus mit dem hervorragenden Reincke mithalten. Weitere Sprecher sind unter anderem Arthur Mentz, Harry Raymon und Manuel Collado.

Hier wurde durchaus auf Musik zurückgegriffen, um Stimmungen zu schaffen, was diese Produktion von den meisten anderen der Box unterscheidet. Besonders am Anfang wird die Atmosphäre im kubanischen Havanna gut eingefangen, angenehme Töne lockern hier die Dialoge auf. Der Einsatz von Geräuschen ist hingegen wieder recht zurückgefahren.

Ein schlichtes Foto in schwarz und weiß ziert hier das Cover, lediglich Label, Autor und Titel wurden hier ergänzt ' die Gestaltung überzeugt auch hier wieder durch ihre klare Schlichtheit. Gleiches gilt auch für die restliche Aufmachung, wobei sich auch hier wieder in kleiner Infotext im Inneren des Booklets wiederfinden lässt.

Fazit: Hemingway lotet hier gut aus, wie weit ein Mann seine moralische Überzeugung übergehen kann ' das ist zwar nicht das beste Hörspiel der Box, aber immer noch hörenswert.
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am 12. November 2014
Harry Morgan besitzt ein Boot und macht damit vor den Küsten Floridas und Kubas Geschäfte. Einerseits verchartert er es an reiche Touristen, andererseits ist Hemingways Hauptprotagonist aber auch in den Menschen- und Alkoholschmuggel verwickelt. Der Roman ist grob in drei lose zusammenhängende Episoden in Harry Morgans Leben unterteilt, wobei dieser immer tiefer nach unten sinkt und durch die Ausweglosigkeit seines Seins und die Not seiner Familie immer tiefer in kriminelle und riskante Machenschaften verstrickt wird.

Literarisch erweist sich der Roman als interessantes Fingerspiel, so wechselt Hemingway die Erzählperspektiven und Handlungsstränge und bietet stringente Charaktere. Den Leser jedoch überfordern die nahezu zusammenhanglosen, verwirrenden Erzählstränge und teilweisen konfusen Handlungssprünge. Auch die gewohnt sperrige und bar jeden Fachwissens verfasste Übersetzung von Annemarie Horschitz-Horst trägt ihren Teil dazu teil, dass dieses Werk kaum Lesefreude bereitet.
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