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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Würgereiz des Daseins
Antoine Roquentin widerfährt etwas Unglaubliches: Sein normales, belangloses Leben plätschert plötzlich nicht mehr so dahin wie vorher, sondern wird für ihn zur Belastung, zur Qual. Ein Stück Papier, ein Kieselstein, selbst seine eigene Hand erregen in ihm ein unbestimmtes Unbehagen: den Ekel. Dieser Zustand verschlimmert sich zusehends: Die...
Veröffentlicht am 2. September 2005 von Rolf Dobelli

versus
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Ekel
Ekelhaft. Das Ganze Buch, die Beschreibungen, die Erlebnisse Roquentins. Auf den ersten Blick scheint Roquentin in kranker, alter Mann der nichts mehr im Lebem hat. Doch gerade seine philosophischen Ansätze über seine Existenz und das Sein zwingen den Leser zur Selbstreflektion. Trotzdem bleibt nach dem lesen ein ekelhaftes Gefühl und Verwunderung.
In...
Veröffentlicht am 19. April 2011 von Peter K.


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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buchdeckel, 20. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Ekel (Taschenbuch)
Für Antoine Roquentin, Einzelgänger und Außenseiter in einer Provinzstadt, verliert das Leben plötzlich seine Selbstverständlichkeit. Unnachsichtig um Selbsterforschung bemüht, versucht er seinem immer stärkeren Ekel vor Dingen und Menschen auf den Grund zu gehen. Dieses erzählerische Meisterwerk Sartres war der erste existenzialistische Roman - und zugleich der bedeutendste.
*absolut lesenswert!*
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für alle Philosophie-Freunde, 18. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Ekel (Taschenbuch)
Wer sich für Philosophie interessiert, aber schwere Kost nicht verträgt, ist bei diesem Buch absolut richtig. Nach einigen Werken von Nietzsche war Sartres "Ekel" wie Urlaub. Einfach geschrieben, wie aus dem Leben gegriffen und dennoch sehr präzise und schön formuliert. Es ist eines der besten Philosophie-Bücher, die ich je gelesen habe. Obwohl es ein Roman ist, versteckt sich sehr viel Existentialismus hinter der Fassade. Und das Ende des Buches fand ich einfach genial.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsbuch, 16. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Ekel (Taschenbuch)
Was "Fänger im Roggen" für vielleicht ca. 14-18jährige ist, ist "Der Ekel" für Menschen jenseits der 20. Ein prägendes Buch voll Wahrheit und Selbsterkennung.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lohnenswert zu lesen, 30. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Ekel (Taschenbuch)
Sartres "Der Ekel" schildert in Tagebuchform einige Wochen aus dem Leben des einsiedlerischen Schriftstellers Antoine Roquentin, der in einer mittelgroßen französischen Hafenstadt lebt. Roquentin bemerkt an sich, dass er zunehmend Ekel vor seiner Existenz und der Existenz der Welt um sich herum empfindet, da er keine Kontrolle über sein Dasein hat und sich und die Dinge und Menschen um sich als überflüssig und bedeutungslos empfindet.
Im Roman wird nicht nur eine pessimistische Einstellung zum Leben, sondern auch eine herrliche Respektlosigkeit zu bürgerlichen Institutionen vermittelt. Leider besitzt er auch einige Längen bei der Schilderung des Ekelgefühls, über die aber der Rest gut hinwegtröstet.
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16 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker eines abgehobenen Intellektuellen, 29. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Ekel (Taschenbuch)
Sartre wirkt auch in seinen Romanen doch immer als sehr abgehobener Intellektueller. Doch wenn man seinen Text mit viel Ruhe liest, kann er einen in seinen Bann schlagen und dann kommt auch sehr viel von der beschriebenen Lebenshaltung 'rüber.
Allerdings liest sich A. Camus um Welten besser und bietet einen viel ansprechenderen Einstieg in die Themen des franz. Existentialismus. Zudem vertritt Camus eine weitaus humanere Haltung.
Vor Sartre dagegen kann es einen ekeln, wenn man bedenkt, daß er auch im Wissen über die stalinistischen Vernichtungslager bei seiner sturen Parteinahme für den Kommunismus blieb.
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18 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum?, 4. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Ekel (Taschenbuch)
Dieses Buch war anstrengend und es war müßig zu lesen, dabei ist es nicht mein Erstes von Sartre. Mir war klar, dass dies kein Buch ist, das man liebt und immer wieder lesen wollen wird. Solche Bücher sind eher faszinierend, man bewundert den Schriftsteller für seinen Intellekt, seine Sicht, seine Gedankenwelt, seine Gabe dies in Worte zu fassen, zu übermitteln und sonnt sich letzten Endes in der Erkenntnis und Reife, die man gewonnen hat, wenn man sich auf den Text einlassen konnte. Bei diesem Buch konnte ich es absolut nicht. Ich brauche keinen sympathischen Protagonisten oder ein Richtmaß an Ästhetik, aber ich hab diese entsozialisierten Männergestalten, die zwischenmenschlich versagen, weil sie nicht aus ihrer Haut können und die selber nicht wissen, ob ihre Welt nun besser ist, da sie sich abgekapselt haben, so satt!!
Gut, ich weiß nicht, wie die Geschichte ausgegangen ist, da ich das Buch nach 2/3 böse in die Ecke befördert habe... und danach hatte ich noch 2 Std Kopfschmerzen.
Welch eine Wirkung!
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3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lesekost für hartgesottene Literatur-Freaks, 12. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Ekel (Taschenbuch)
Man sollte wirklich Zeit und Ruhe mitbringen, wenn man dieses Buch lesen will. Wenn die Konzentration fehlen sollte, zweifelt man sehr schnell daran, ob man die vorhergehenden Seiten überhaupt gelesen hat. Den Roman-Faktor des Buches konnte ich ebenfalls erst gegen Ende feststellen, größtenteils ist und bleibt das Werk einfach zu philosophisch. Wenn man jedoch 'Weltliteratur' zu schätzen weiß, und zugleich keine Angst vor Sartres Schreibweise, bzw. Philosohpiegeplänkel hat, kann man einen Blick hineinwagen.
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17 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen eher krankhaft, 6. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Ekel (Taschenbuch)
Als Psychiater habe ich seinerzeit das Buch gelesen, war ja Mode.
Heute ,erneut gelesen, kommt es mir vor wie die biografische, psychopathologische Anamnese eines Patienten. Natürlich muß kein Patient in Behandlung, wenn er nicht will, außer bei Selbst-oder Fremdgefährdung(gesetzlich festgelegt). Nun könnte man sagen, Fremdgefährdung der Leser liege vor. Wäre aber nicht juristisch relevant. Jedenfalls ein übeflüssiges Buch. Ich kenne keinen, dem es geholfen hätte. Es war damals
eben eine wirre Zeit. Einige klug gewordene Leute erkennen dies heute. Die Masse, die ja kaum nachdenkt, hält aber kritiklos an der Bewunderung fest, sicher zur eigenen psychischen Stabilisierung.
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Der Ekel
Der Ekel von Jean-Paul Sartre (Taschenbuch - 1. September 1963)
EUR 9,99
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