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61 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wäre wenn?
Pierre, Anführer einer revolutionären Gruppe, wird von einem Verräter erschossen. Eve wird von ihrem Ehemann, einem Funktionär der Militärdiktatur, vergiftet. Im Jenseits können sie sich frei an denselbsen Orten bewegen, an denen ihr Leben stattfand, nur werden sie von den Lebenden nicht wahrgenommen.
Die Beiden lernen sich kennen, und...
Veröffentlicht am 19. August 2003 von alinanita

versus
1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mein erstes philosophisches Werk...
...hat mir ganz gut gefallen. Die Geschichte ist spannend geschrieben - und regt zum Nachdenken an. So richtig begeistert hat sie mich aber nicht.
Veröffentlicht am 23. März 2009 von Jutta


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61 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wäre wenn?, 19. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
Pierre, Anführer einer revolutionären Gruppe, wird von einem Verräter erschossen. Eve wird von ihrem Ehemann, einem Funktionär der Militärdiktatur, vergiftet. Im Jenseits können sie sich frei an denselbsen Orten bewegen, an denen ihr Leben stattfand, nur werden sie von den Lebenden nicht wahrgenommen.
Die Beiden lernen sich kennen, und es beginnt eine Liebesgeschichte. Es stellt sich heraus, daß Pierre und Eve füreinander bestimmt waren, jedoch im Leben nicht zueinander fanden. Sie bekommen eine zweite Chance und dürfen für 24 Stunden in das Reich der Lebenden zurückkehren. Wenn sie es schaffen, sich innerhalb dieser kurzen Zeit "in vollem Vertrauen und mit aller Kraft" zu lieben, so bekommen sie ihr Leben zurück.
Doch durch ihren Tod haben Pierre und Eve Informationen erlangt: Pierre über den Verrat an seiner revolutionären Gruppe, Eve über die Absichten ihres Mannes, der es als nächstes auf ihre Schwester abgesehen hat. Verständlicherweise möchten sie ihre Freunde bzw. Schwester warnen. Man glaubt ihnen jedoch nicht. Die Stunden verstreichen, und Pierre und Eve benötigen doch die Zeit, um sich lieben zu lernen...
Sie müssen sich entscheiden: für sich selbst und ihre Liebe, oder für die Menschen, für die sie sich verantwortlich fühlen.
Sartre schrieb "Das Spiel ist aus" 1943 als Filmdrehbuch.
Das Buch ist toll geschrieben und sehr kurzweilig, schnell zu lesen. Und die Frage: "Was wäre, wenn ich mein Leben noch einmal anfangen könnte? Würde ich die gleichen Fehler noch einmal machen?" hat sich wohl jeder schon einmal gestellt, oder? ;-)
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophie zum Einstieg, 9. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
"Das Spiel ist aus" von Jean-Paul Sartre ist ein Drehbuch für einen Fernsehfilm; aber es ist nicht bis ins letzte Extrem darauf angelegt als solches gelesen oder benutzt zu werden, es ist also auch als normale Lektüre durchaus mit Vergnügen lesbar. Obwohl ein Drehbuch sich natürlich mitsicht- und hörbaren Vorgängen beschäftigt (und beschäftigen muß), ist "Das Spiel ist aus" ein Text, der zumindest eine ganze Menge philosophischer Hintergründe hat. Das Hauptthema der Geschichte ist die Macht der Liebe und die Möglichkeit von Menschen, Vertrauen zueinander zu haben. Sartre geht es darum, wie solche Begriffe wie Liebe und Vertrauen von den äußeren Umständen abhängig sind; dabei kommt er letzten Endes zu einem eher pessimistischen Urteil. Diese philosophischen Fragen werden aber nicht, wie man das sonst eher gewohnt sein mag, auf trockene und abstrakte Art behandelt, sondern im Rahmen einer interessanten und unterhaltsamen Gechichte quasi im Hintergrund präsentiert; es handelt sich dabei im Prinzip um eine zusätzliche, wenn auch wichtige, Ebene der eigentlichen Handlung. Und wer esbei Begriffen wie "Sartre" oder "Philosophie" mit der Angst zu tun bekommt, er könne das mit Sicherheit nicht verstehen oder zumindest nicht mit Vergnügen lesen, der irrt hier, denn es handelt sich nun mal wirklich um ein Drehbuch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist die Liebe stärker?, 15. August 2007
Von 
Michael Weber "plodriges" (Nisterau, Westerwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
Die Stärke der Existentialisten zeigt sich immer da, wo die menschlichen Triebfedern und Beweggründe ihres Handelns schonungslos zutage gefördert werden. In diesem kleinen lesenswerten Werk von Sartre, das in einfacher und verständlicher Sprache geschrieben ist (auch im französischen Original) geht es um die Alternative zwischen der Liebe zwischen zwei Menschen und den diese erschwerenden gesellschaftlichen Zwängen, in denen beide stehen. Eve Charlier und Pierre Dumaine, die ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus entstammen, müssen in ihrer Liebesbeziehung auf tragische Weise feststellen, dass sie den inneren Zerrissenheiten und Zerwürfnissen, die sich ihrer Beziehung entgegenstellen und die ihre Biografien mit sich gebracht haben, nicht gewachsen sind. Ein kleines Meisterwerk, das Drama und Psychogramm zweier Charaktere in einem ist. Auch für junge Leser, die sich für das Denken Sartres interessieren, bestens als Einstieg geeignet.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis das Spiel aus ist, 9. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
Obwohl es komisch erscheint, dass ausgerechnet Sartre – ein Existenzialist – ein Film-Skript entwirft, in dem ein Leben nach dem Tod beschrieben wird, fesselt das Buch von Beginn an.

Eve und Pierre lernen sich nach dem Tod kennen und erfahren, dass sie im Leben für einander bestimmt gewesen waren, deshalb dürfen sie zurück ins Leben um ihre Liebe zu leben.

Doch Eve und Pierre sind völlig gegensätzlich und haben unterschiedliche Verpflichtungen im Leben. Genau diese Gegensätze und Spannungen zwischen den beiden machen die Handlung so spannend. Die unterschiedlichen Charakterzüge und sozialen Milieus der Protagonisten arbeitet Sartre sehr gut heraus. Dabei spitzt sich die Situation zum Ende hin meisterhaft zu.

Man fiebert mit beiden mit und kann gut deren Beweggründe für ihr Handeln erkennen. Gleichzeitig wird aber die Frage aufgeworfen, was „richtiges“ Handeln überhaupt ist und in wieweit das Handeln schon durch soziale Verpflichtungen vorbestimmt ist.

„Versuchen sie es!“, rät Eve schon am Ende des Buches.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anspruchsvoll und ansprechend zugleich, 15. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
„Das Spiel ist aus" ist als Filmszenarium von Jean-Paul Sartre für Jean Delannoy 1947 geschrieben worden. Die Einsamkeit des Menschen wird durch die Liebe überwunden - das ist die Quintessenz dieses Buches. Zwei junge Menschen, die nach einem gewaltsamen Lebensende in einer makaber grotesken Totenwelt das Wunder der Liebe erleben, dürfen für einen Tag in ihr altes Dasein zurück. Wenn sie in dieser Zeit das Vertrauen zueinander bewahren, wird ihnen ein neues gemeinsames Leben geschenkt... Sartre verarbeitet in diesem Werk auch Motive des Orpheus-Mythos und schafft es, eine insgesamt durchaus interessante Geschichte gut zu verpacken. Allerdings muss man sich durchaus erst an Sartre's Stil der Beschreibungen gewöhnen. Daher ist es wichtig, sich konzentriert mit dem Buch auseinanderzusetzen. Es handelt sich bei „Das Spiel ist aus" aber keinesfalls um ein leicht zu nehmendes Buch, das man „mal eben so zwischendurch" lesen sollte, da es durchaus recht anspruchsvoll, aber auch ansprechend ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einstiegsdroge!, 19. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
Dieses Werk von Jean-Paul Sartre ist genial! Ich stöberte durch die Buchhandlung und suchte einen Kurzroman von einem Schriftsteller, der mir etwas zu sagen hat - nun, Sartre hat viel zu sagen. In diesem ca. 120-seitigen Filmdrehbuch kombiniert der französische Schriftsteller und Philosoph Gesellschaftskritik, Ironie, Tragik und Emotion auf eine angenehm leichte Weise. Man sollte jedoch keine hochtragenden philosophischen Ansätze zur Weltverbesserung erwarten. "Das Spiel ist aus" ist durchaus einfach und umgangsprachlich geschrieben. Wer sich für Sartre und seine Sicht der Dinge interessiert, wird "Das Spiel ist aus" als eine Einstiegsdroge empfinden. Da Sartre besonders bekannt wurde durch seine meist "existenzialistischen" Werke, überrascht er in diesem Buch mit einer völlig anderen Perspektive. Kenner werden wissen, dass der Existenzialismus nie solch einen Buchtitel zulassen würde. Dennoch überlappen sich der Existenzialismus und dieses Buch in zwei Dingen: 1. Der Autor und 2. das Problem der menschlichen Unfreiheit.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verfehlte Chance!, 1. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
Sartres "Das Spiel ist aus" führt uns vor Augen, wie aussichtslos es ist, ein neues Leben beginnen zu wollen, wenn die Geschehnisse des vergangenen Daseins zu präsent in die Stunden der Gegenwart reichen und wie resignierend sich eine hoffnungsvolle Liebe dem triumphierenden Kampf für Verlorenes geschlagen geben muss. Alles beginnt mit dem Tod und endet mit demselbigen. Dazwischen liegt der Versuch zweier Menschen, die sich anfänglich nie begegneten, und im Vertrauen liebend zueinander zu finden dennoch eine außergewöhnliche Begegnung wagen, um letztendlich anteilslos zu erkennen, dass sie trotz aller Bemühungen in ihrem Vorhaben gescheitert sind.

Sartre schuf mit diesem Essay ein zeitloses philosophisches Dokument, das auch 64 Jahre nach dem Entstehen zum Nachdenken aber auch zum Umdenken auffordert. Äußerst empfehlenswert!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lohnt sich!, 17. Dezember 2010
Von 
Susanne Preusker "SP" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
Ich bin begeistert: Sartre, um den ich bislang aus welchen Gründen auch immer einen großen Bogen gemacht habe, erzählt in einer beeindruckend klaren, schlichten und schnörkellosen Sprache eine kleine Geschichte von der großen Unmöglichkeit der Liebe im Leben. Diese nahezu bestürzend zeitlose Geschichte hallt nach, zwingt zum Weiterdenken auch und gerade über eigene Entscheidungen, verpasste Chancen, ungenutzte Möglichkeiten. Das ist es, was wirklich gute Literatur leisten sollte. Nach meinem Dafürhalten liegt die Genialität dieses Drehnbuchs in der Kombination von Anspruch, Vielschichtigkeit und Verzicht auf unnötigen Ballast. Ein wahres Geschenk in einer Zeit der hochgelobten 900-Seiten-Wälzer. Ein Geschenk in einer Zeit, in der jede auch nur mittelmäßig gut erzählte Geschichte Gefahr läuft, sich als Mehrteiler im Privatfernsehen wiederzufinden. Daher also mein Rat an alle Nicht-Philosophen: Traut Euch. Es lohnt sich.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...wenn die Kugel einmal rollt.., 16. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
" Die Existenz geht der Essenz voraus", das ist der Satz der wohl einem am meisten kopfzebrechen bei der Erkundung von Sartre macht und immer wiederm bei jedem Werk muss man sich wieder Gedanken machen. "Les jeux soint faits" ist einer der wunderschönsten und in gewisser Weise auch realistischten Liebesgeschichten die ich bisher lesen durfte. Die gesellschaftlichen Unterschiede die damals "unmöglich" waren aber bis heute einfach gegeben sind, das zusammenführen zweier Menschen die zwar für einander bestimmt sind, aber nicht fähig sind ihre eigene Haut zu verlassen, sich für den Anderen 100% zu entscheiden und dadurch ihre Chance auf ein neues Leben verlieren..
Wer Sartre verstehen lernen wil, sollte mit diesem Buch beginnen. Danach erkennt man ob er einem liegt oder nicht, bzw. ob man offen genug ist seine Gedanken aufzunehmen.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum dieses Buch hilfreich sein kann, 24. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel ist aus (Taschenbuch)
Es sind schon viele sozialkritische und philosophische Kommentare abgegeben worden. Der einzige fast gleiche Nenner ist doch das es sich um Liebe handelt, ob man sie versteht und festhalten kann. Vielleicht sollte man dieses Buch einfach aus einem anderen Blickwinkel sehen. Liebe ist ein 'Bauchgefühl' und man sollte dieses Buch nicht unbedingt sezieren wie eine Leiche mit ungeklärter Todesursache sondern einfach sich in diese Geschichte hineinfühlen, dann kann dieses Buch einem das Leben oder besser den Umgang mit dem Tod erleichtern, wenn man nicht religionsgläubig ist. Der Gedanke, daß die Verstorbenen unter uns wandeln, daß sie sich noch vergnügen können, er hat mich bei jedem Verlust getröstet. Es ist mein Lieblingsbuch seit nunmehr 30 Jahren.
Sartre war nicht nur Philosoph und Nihilist, er war auch Genießer und Mensch und man sollte nicht nur interpretieren sondern auch einmal eine andere Sichtweise wagen.
Sicherlich wollte Sartre hier auch sozialkritisch sein, aber es war meiner Meinung nach nicht seine einzige Intention.
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Das Spiel ist aus
Das Spiel ist aus von Jean-Paul Sartre (Taschenbuch - 2010)
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