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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die grüne Woge
Die Geschichte von Pinneberg und seinem "Lämmchen" erzählt auf wundervoll fantastische Weise das Leben eines jungen Paares in Zeiten größter deutscher Wirtschaftsnot, kurz vor dem Aufstieg der Nationalsozialisten - in Mecklenburg und der Großstadt Berlin. Das einfache Leben ist Dreh- und Angelpunkt des Romans, mit seinen Nöten und...
Veröffentlicht am 17. Mai 2004 von Martin Begrich

versus
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3.0 von 5 Sternen Hörspiel
Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Hörspiel-Fassung von "Kleiner Mann, was nun?". Leider kann ich diesem nur 3 Sterne geben. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass man einen ca. 400-seitigen Roman auf eine CD runter gekürzt hat. Die Geschichte wirkt daher stets etwas gehetzt und sprunghaft. Zwar überzeugen die Sprecher, vor allem...
Veröffentlicht am 4. Juli 2012 von Villette


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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die grüne Woge, 17. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann - was nun? (Taschenbuch)
Die Geschichte von Pinneberg und seinem "Lämmchen" erzählt auf wundervoll fantastische Weise das Leben eines jungen Paares in Zeiten größter deutscher Wirtschaftsnot, kurz vor dem Aufstieg der Nationalsozialisten - in Mecklenburg und der Großstadt Berlin. Das einfache Leben ist Dreh- und Angelpunkt des Romans, mit seinen Nöten und Problemen, seinen Ungerechtigkeiten und dem einen was trotz Elend und Arbeitslosigkeit nicht vergeht, "die grüne Woge" wie Fallada es umschreibt: Das, woran es sich bis heute noch festzuhalten lohnt, DIE finale Hoffnung: Liebe. Eine Parabel über Geld, Not, der jederzeit vorherrschenden Gefahr des menschlichen Niedergangs und dem kleinen "Murkel" - Symbol für Unschuld und Neuanfang.
Der neben dem "Trinker" wohl berühmteste Roman Falladas versetzt die Leser in die ereignisreiche Zeit der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Wer hier eine vordergründige Gesellschaftskritik oder gar ein politisches Buch erwartet, wird enttäuscht sein. Fallada erzählt. Fallada erzählt vom Leben des einfachen Mannes und der einfachen Frau. Jedoch ist es diese einfache, oftmals unbedeutend erscheinende Art des Erzählens, die den Leser fesselt. Am Ende steht der Mensch als Teil der Gesellschaft im Wandel. Am Ende erkennt man in Falladas Roman sowohl die Not einer kleinen Familie, als auch die Not einer deutschen Gesellschaft. Im Ende ist das Buch beides: Menschheitskritik und Liebeserklärung an die Hoffnung. Groschenroman und Sozialepos. Ein Fallada fürs Leben.
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46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte von Pinneberg und Lämmchen, 3. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann, was nun? (Taschenbuch)
Die Geschichte vom Leben des kleinen Mannes Johannes Pinneberg machte Hans Fallada mit einem Schlage zum Schilderer par excellence des Kleinbürgertums in der Weimarer Republik. Der "Kleine Mann" wurde mehrmals verfilmt, in über zwanzig Sprachen übersetzt und in weit über einer Million Exemplaren gedruckt. Falladas Roman spiegelt die Not der Wirtschaftskrise um 1930 wider. Der Verkäufer Pinneberg wähnt sich dem Proletariat überlegen und strebt nach bürgerlichem Lebensstil. Kaum hat er sein "Lämmchen" geheiratet, beginnt der Kampf ums Überleben. Es folgt eine Geschichte vom sozialen Abstieg des "kleinen Mannes". Im Warenhaus Mandel muß Pinneberg lernen: Der kleine Mann hat zu arbeiten wie ein Pferd - oder er fliegt. In Falladas Roman steht das Warenhaus stellvertretend für die ganze kapitalistische Gesellschaft. Pinnebergs, wie alle kleinen Leute, beanspruchen wenig: Arbeit und ein bescheidenes Auskommen. Aber gerade das verweigert diese Ordnung. So steht am Ende weder eine Lebensperspektive für den anständigen "kleinen Mann" noch eine politische Antwort, sondern die Flucht in die private Idylle. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des 20. Jahrhunderts, 12. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann - was nun? (Taschenbuch)
Pinneberg ist einfacher Angestellter als er seine Freundin, genannt Lämmchen, kennen lernt und sie schließlich heiratet. Als kleiner Mann während der Weimarer Republik muss sich Pinneberg mehr schlecht als recht durchschlagen, bis er schließlich seine Anstellung verliert.
Hans Fallada beschreibt in seinem Werk die Nöte der Arbeiter- und Angestelltenklasse, wobei auch die politischen Schwankungen zwischen links und rechts orientierten Gruppierungen immer wieder in den Roman einfließen und dem Leser die dramatische Zuspitzung der finanziellen und sozialen Situation der einfachen Bevölkerung sowie der wachsenden Tolerierung extremer Parteien verdeutlicht. Auch heute dient Falladas Roman angesichts wachsender Arbeitslosigkeit und politischer Unzufriedenheit als Mahnmal zur Bewahrung von Demokratie und freier Willensbildung.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ruf an die letzte Hoffnung: Liebe., 27. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann, was nun? (Taschenbuch)
Die Geschichte von Pinneberg und seinem "Lämmchen" erzählt auf wundervoll fantastische Weise das Leben eines jungen Paares in Zeiten größter deutscher Wirtschaftsnot, kurz vor dem Aufstieg der Nationalsozialisten - in Mecklenburg und der Großstadt Berlin. Das einfache Leben ist Dreh- und Angelpunkt des Romans, mit seinen Nöten und Problemen, seinen Ungerechtigkeiten und dem einen was trotz Elend und Arbeitslosigkeit nicht vergeht, "die grüne Woge" wie Fallada es umschreibt: Das, woran es sich bis heute noch festzuhalten lohnt, DIE finale Hoffnung: Liebe. Eine Parabel über Geld, Not, der jederzeit vorherrschenden Gefahr des menschlichen Niedergangs und dem kleinen "Murkel" - Symbol für Unschuld und Neuanfang.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterzuempfehlen, 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann - was nun?: Roman (Taschenbuch)
Eine der besten Schullektüren, die ich lesen durfte.
Spannend, tragisch, heiter und dabei vollkommen realistisch (wenn auch erdacht). Man fühlt mit den Charakteren, mit dem Jungen und seinem Lämmchen, und hofft, dass ihre Liebe den Tücken der Gesellschaft gewachsen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es wird alles nicht gut, 10. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann - was nun?: Roman (Taschenbuch)
Große Literatur, in der Sprache warmherzig, im Inhalt tragisch - und deshalb real.
Die Lektüre hinterließ bei mir zwei frappierende Eindrücke:
Einerseits die Ähnlichkeit der damaligen mit der heutigen Situation: Die Freud- und Trostlosigkeit des Lebens in einer völlig verkommenen Gesellschaft,
andererseits die nur 80 Jahre betragende Distanz zwischen dem damals mit großer Duldsamkeit ertragenen und in Aussichtslosigkeit geführten Kampf der jungen Familie Pinneberg um das nackte Überleben und dem heute als gerechtfertigt angesehenen Anspruch eines gleichartig Beschäftigten auf mindestens zwei Fernurlaube / Flugreisen im Jahr.
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5.0 von 5 Sternen Ich habe dieses Buch geliebt!, 20. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann, was nun? (Taschenbuch)
Ich habe schon mehrere Fallada Bücher gelesen (Wer einmal aus dem Blechnapf frisst, Damals bei uns daheim). Und auch dieses Buch hat mich wieder nicht enttäuscht. Ich mag den Schreibstil Falladas und die vielen Einblicke in die damalige Zeit, die man beim Lesen ganz nebenbei gewinnt.
... Der fortwährende soziale Absturz der beiden und "Lämmchen", die immer wieder Mut gibt... Für mich ist sie ein Vorbild!
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5.0 von 5 Sternen Zu Recht ein Besteller aus dem Jahre 1932, 26. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann - was nun? (Taschenbuch)
Ich bin schon seit Jahren ein ganz großer Hans-Fallada-Fan. Ich habe das Buch vor 20 Jahren schon einmal gelesen und nun wieder. Was mich an diesem Buch so fasziniert, ist die Ähnlichkeit mit der heutigen Zeit. Fallada beschreibt mit einer Leichtigkeit die Figuen.
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3.0 von 5 Sternen Hörspiel, 4. Juli 2012
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann - was nun?, Hörspiel (Audio CD)
Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Hörspiel-Fassung von "Kleiner Mann, was nun?". Leider kann ich diesem nur 3 Sterne geben. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass man einen ca. 400-seitigen Roman auf eine CD runter gekürzt hat. Die Geschichte wirkt daher stets etwas gehetzt und sprunghaft. Zwar überzeugen die Sprecher, vor allem Laura Maire als Lämmchen, aber auch Nico Holonics und Matthias Brandt, um weitere Hauptsprecher zu nennen, aber sie schaffen es einfach nicht, den Hörer in die Geschichte hineinzuziehen. Letztlich wirkt die Tragik, in die sich Protagonist Pinneberg durch sein Unglück im Beruf hineinsteigert, nicht überzeugend. Dafür hätte man einfach mehr Zeit gebraucht. Ansonsten ist das Hörspiel solide gemacht. Mit Jens Wawrczeck und Burghard Klaußner hat der NDR bekannte Nebensprecher engagiert. Wie auch immer, ich rate in diesem Fall zum Buch.
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4.0 von 5 Sternen Das Leben der kleinen Leute, 28. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Kleiner Mann - was nun? (Taschenbuch)
Johannes Pinneberg, von seiner Zukünftigen, die er "Lämmchen" nennt, nur "Junge" genannt, ist geschockt: Sein "Lämmchen" ist schwanger. Sie heiraten und ziehen zusammen. Aber dann verliert Pinneberg seine Arbeit, und sie müssen nach Berlin in die Wohnung seiner Mutter ziehen. Auch das geht nicht gut, sie ziehen wieder aus - heimlich - und beziehen zwei Zimmer über einem Kino. Dann bekommt Lämmchen ihr Kind: den Murkel. Und dann wird es immer schwerer.

Hans Fallada erzählt vom Leben der einfachen Leute in Berlin Anfang der 30er Jahre: Mitten in der Wirtschaftskrise verdienen viele nicht einmal genug, sich selbst zu ernähren, geschweige denn auch noch ein Kind. Aber Pinneberg und vor allem sein Lämmchen sind mutig, sie lieben sich und wagen es und machen immer weiter - so gut es eben geht.

Fallada hat dieses Leben am Rande der Gesellschaft sehr gut beobachtet: Er beweist ein feines Gespür um die Nöte und Sorgen der kleinen Leute und bleibt sprachlich eng an dem von ihm beschriebenen Milieu. Dabei hält sich dieser sehr dialoglastige Roman durchaus mit den kleinen Details auf, es sind nicht nur die Bedingungen, unter denen Pinneberg arbeiten muss, unter denen beide leben müssen, sondern auch das Ehe- und später das Familienleben spielt eine große Rolle.

Obwohl über allem eine depressive Stimmung liegt, Pinnebergs immer wieder Rückschläge hinnehmen müssen, gedemütigt werden und manchmal nicht wissen, wie es weitergehen soll, sind sie doch auch immer wieder voller Hoffnung, dass es besser gehen werde, und vor allem die Vorfreude auf den Murkel, die Lämmchen Pinneberg stetig verbreitet, lässt die Begebenheiten um die kleine werdende Familie in nicht allzu düsterem Licht erscheinen. Dennoch ist nicht nur der Titel, sondern der ganze Roman eine einzige Frage: Kleiner Mann - was nun? Und diese Frage wird immer drängender.

Ich habe jahrelang um Falladas Romane einen Bogen gemacht, aber nachdem Hans Fallada mit seinem Roman Jeder stirbt für sich allein eine Renaissance erfahren hat, hat mich diese Geschichte um den "kleinen Mann" doch noch einmal gereizt - und berührt.

Es ist ein Zeitdokument über das Lebensgefühl der kleinen Leute zwischen Wirtschaftskrise und Machtergreifung - eine bedrückende, aber auch liebevolle Zustandsbeschreibung. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.
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Kleiner Mann - was nun?
Kleiner Mann - was nun? von Hans Fallada (Taschenbuch - 1. Mai 1950)
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