Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos Sony Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen48
4,5 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 19. Oktober 2012
Ein heftiges Buch - rabiat und zart zugleich.

Die Autorin springt zwischen mehreren Strängen hin und her: mal schildert sie (ziemlich persönlich) ihre eigenen Erfahrungen mit dem Tod, mal stellt sie Überlegungen zur Katholischen Kuschelkirche der 80er Jahre an (subjektiv und trotzig, mit provozierenden Ansichten). Dazwischen schiebt sie eine Bilderwelt, die das Zusammenspiel großer Protagonisten wie Gott, dem "Feind", dem Tod... beschreibt.

Die Sprache von Esther Magnis ist gewaltig. Und faszinierend vielseitig. Manche Kapitel lesen sich wie Rilke-Poesie, andere wie das Tagebuch eines Teenagers. Ein theologisch-philosophisches Fundament der Autorin schimmert immer wieder durch. Die Mischung finde ich sehr spannend.

Allein auf Grund dieses Spracherlebnisses sollten viele Leser bei diesem Buch auf ihre Kosten kommen. Das gilt ganz besonders für diejenigen Leser, die selbst den Tod schon aus nächster Nähe kennengelernt haben.
0Kommentar|33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2012
Wer die Sache mit Gott, mit dem Leid und dem Sinn wirklich noch nicht verstanden hat - der wird es nach dem Buch - Gott sei Dank - immer noch nicht tun.
Aber, der wird sich in diesem Buch verstanden finden. Und dem wird es ziemlich wahrscheinlich helfen. Ohne, dass es diesen Anspruch erhebt. Ohne ein naseweiser, sarkastischer Ratgeber zu sein, der schlichtweg alle Nöte der Welt verstanden hat, für jeden Schmerz ein weihrauchgeschwängertes Pflaster kennt, oder ihn gar wegerklärern will.
Es ist mit eigenem Herzblut geschriebene, persönlich erlebte Realität mit Gott. In seiner Klarheit und Schonungslosigkeit schlichtweg unerhört. Und unverschämt, unverblühmt, unkonventionell, bisschen gemein, schwarz humorig und bis ins Äusserste anrührend und wahr. Eben anders.
Das Gegenteil vom nervigen, zu oft gehörten Heile-heile-Segen. Und dennoch heilsam.
Danke der Autorin!
22 Kommentare|45 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Februar 2016
Die junge Autorin schreibt darüber, zutiefst von Gott enttäuscht zu sein und wie sie dieses "Zutiefst-Enttäuscht-Sein" in eine Tiefe führt und wie diese Tiefe sie nach Jahren mit Ehrfurcht zurückbleiben lässt. Esther Maria Magnis erzählt unglaublich gut und ist gnadenlos ehrlich. Sie klagt Gott an, schmeißt ihm ihre ganze Zerbrochenheit vor die Füße und wendet sich einskalt von ihm ab. Eigentlich ist die Geschichte (eine wahrer Lebensbericht) eine moderne Hiobs-Geschichte. Wir wissen hinterher immer noch nicht, weshalb Gott Leid zulässt, aber wir haben eine Ahnung davon, dass Gott größer und besser ist, als wir es uns in unserem menschlichen Gehirnchen je ausmalen könnten. Dass er es nicht nötig hat, dass wir uns Ausreden für sein unerklärbares Verhalten überlegen ... und dass es einen heiligen Raum gibt, den wir schon auf Erden betreten können, in dem NUR EINS wichtig ist!

Ich finde es wahnsinnig mutig von ihr, dieses Buch geschrieben zu haben, denn sie unternimmt den Versuch Worte für ein inneres Erleben zu finden, die es in der menschlichen Sprache wahrscheinlich nicht gibt. Damit nimmt sie das Risiko auf sich, belächelt oder missverstanden zu werden. Sie lässt uns so nah an sich und ihre Gefühlswelt heran, dass wir gar nicht anderes können, als das gemeinsam mit ihr durchzustehen. Und nicht zuletzt: Diese Frau hat eine unglaubliche Liebe für ihre Familie!

Ich sage nur: Chapo!!! und DANKE!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2014
Der Titel ist verwirrend und führt vermutlich zu Missverständnissen und der weiße Umschlag und diese Druckbuchstaben passen nicht zu dem Buch. Dieses Buch müsste schwarz sein wie der Nachthimmel, aber auch voller Sterne... Sterne die zwar weit weg sind, aber einem doch Hoffnung zu geben vermögen. Es hat mich umgehauen und tief in seinen Bann gezogen! Ich habe nichts vergleichbares in der Richtung jemals gelesen!! Man fühlt auf fast allen Seiten den Schmerz der Autorin so stark, dass es einem den Magen zusammenkrampft. Die Sprache ist unglaublich direkt, kraftvoll und klar - sie geht direkt ins Hirn und tief ins Herz. An manchen Stellen hatte ich die Tränen in den Augen (und das kommt nicht oft vor)... es reißt einem buchstäblich den Boden unter den Füssen weg. Ich weiß das viel Leid in der Welt passiert, aber hier kommt sie geballt daher und trifft die Autorin bis tief ins Mark, ins Herz und in die Seele - es ist eine persönliche Geschichte, persönlicher geht es kaum. Es ist ein Wunder, dass Esther Maria Magnis am Ende des Buches sagen kann, dass sie noch an Gott glaubt, dass sie nun mehr glaubt als jemals zuvor, auch wenn sie immer noch von Zweifeln zerfressen ist - aber sie hat ihn erlebt. Und das glaube ich ihr wie ich es sonst bisher bei keinem geglaubt habe. Ich habe viel durch dieses Buch gelernt und bin dankbar dafür das sie es geschrieben hat.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2012
Dieses Buch empfehle ich jedem!,
der auf der Suche ist und sich ernsthaft den großen Themen des Lebens stellen will.
Gibt es Gott? Was ist Gott? Was ist der Mensch? Warum gibt es Leid?
Und natürlich sollte es ein Buch für all jene werden, die beruflich mit dem Thema zu tun haben.
Die Geschichte der Esther hat mich tief berührt und beeindruckt.
Erstaunt war ich über das junge Alter der Autorin, das aber mehr Weisheit und Tiefsinn offenbarte,
als das mancher Fachleute auf diesem Gebiet!
Weisheit hat eben nicht unbedingt mit der Anzahl von Lebensjahren zu tun!
Danke für dieses großartige Buch.
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2012
Gerade zuende gelesen. Dabei gelacht, geweint, geschluckt, erinnert, gehadert, verstanden - unglaublich, wirklich. Hammersprache. Die fulminanteste Religionskritik seit Feuerbach, nur besser geschrieben. Für mich das Buch des Jahres.
11 Kommentar|29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2012
Ich habe das Buch geradezu verschlungen und komme nicht davon los. Esther Maria Magnis legt ein Glaubenzeugnis ab, das eine sprachlich und inhaltlich zutiefst beeindruckende Wucht hat. Sie räumt auf mit den unsäglichen Plattitüden, die oft in unseren Kirchen zu hören ist, aber ebenso mit der Oberflächlichkeit der aufgeklärten Atheisten - und sie eröffnet einen Zugang zum (christlichen) Gott, der abgrundtief ehrlich ist und sehr ernst nimmt, was in den Bibel von Gott gesagt wird. ER hat rein gar nichts zu tun mit unseren menschlichen Vorstellungen, ER ist auch kein Gott, der uns das Leben abnimmt mit all seinen Grausamkeiten. Und doch gibt es IHN, und doch ist ER da, ist uns nah auf unserem schwierigen Weg durch dieses Leben. Ach, warum finden unsere Kirchen nicht solche Worte von Gott und von der Möglichkeit, an IHN zu glauben, wie sie Esther Maria Magnis hier präsentiert. Ein großartiges Buch!
11 Kommentar|36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2016
Da bleibt einem zwischendurch der Atem weg. So ehrlich und ungeschmickt über den christlichen Glauben zu reden, das gibt es selten. Und das, ohne sarkastisch zu werden. Im Gegenteil: Trotz einer großen Prise schwarzen Humors bekommt man eher Lust, sich an den Glauben zu wagen, der nichts für Feiglinge ist.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2012
... liebe Esther Maria Magnis, für diese wilden, mutigen, überraschenden, herausfordernden und genialen Gedanken und Gefühle über Gott! So weit habe ich mich gedanklich noch nie herausgewagt, auch wenn es mich gelockt hat. Ich werde das Buch sicher nicht nur einmal lesen, schon allein, weil noch so viel zwischen den Zeilen steht, was man eigentlich nicht in Worte fassen kann.
11 Kommentar|22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2012
Ich habe schon lange nichts mehr gelesen, was so ehrlich und so gut geschrieben war. Es ist traurig, schön, gewaltig, bewegend und jedes Wort sitzt. Eines von diesen Büchern, bei denen man hin und hergerissen ist, ob man es als Entdeckung für sich selbst behalten oder lieber doch mit allen Menschen, die einem etwas bedeuten, teilen will ...
0Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden