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Kundenrezensionen

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am 8. Juli 2004
Selten habe ich ein so anschaulich und unterhaltsam geschriebenes Geschichtsbuch gelesen. Hier haben sich ein Journalist und ein Historiker für ein bestmögliches Ergebnis zusammengetan. Die Entstehungsgeschichte von New York aus dem Ursprung der niederländischen Kolonisten heraus zu beleuchten, ist ein origineller Gedanke. Shorto schafft es, im Kopf des Lesers Bilder entstehen zu lassen: Wie das erste Fort in Neu-Niederland gebaut wird, wie der Handel mit Indianern entsteht, wie Niederländer, Engländer und sogar Schweden ihre Claims in der neuen Welt abstecken. Gleichzeitig spiegelt der Autor das Geschehen in der Kolonie an den Ereignissen in Europa. Während die Kolonie wächst, in Gefahr gerät, erste Kriege gegen die Indianer führt und sich wieder stabilisiert, wird in Europa der Westfälische Friede geschlossen, der den 30jährigen Krieg beendet. Auch hier zeigt Shorto kurz und verständlich die Zusammenhänge auf.
Shorto stellt zudem immer wieder Bezüge zum heutigen New York her. So erfährt man, dass dort, wo heute Midtown ist, sich weite Farmen erstreckten, die Indianer mit ihren Fellen zum Tauschen den späteren Broadway hinunter in die Stadt kamen usw. Beim nächsten New York-Besuch werde ich die Stadt bestimmt noch einmal mit anderen Augen sehen.
Besonders schön: Die Beschreibung der Personen. Henry Hudson, Peter Stuyvesant, Gouverneure und Direktoren, Bürger und Bauern, selbst Huren und Sklaven sind als prägende Personen der Frühzeit New Yorks gezeichnet und haben ihren Platz in diesem lehrreichen und gleichzeitig spannenden Buch. Urteil: Kaufen, auch wenn - einzige Einschränkung - dem Buch eine Zeittafel fehlt.
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am 18. Mai 2004
Dieses Buch erzählt den Beginn der Stadt New York, eine niederländische Gründung in Zeiten der Intolleranz in Europa. Der Verfasser greift auf Quellen zurück, die die ersten Bewohner mit ihren Namen etc. nennt und schreibt die Geschichte dieser Menschen, soweit rekonstruierbar, und die der Stadt der ersten Jahrzehnte im 17. Jht. sehr lebendig und plastisch. Im Gedanken verschwinden die Bürotürme Manhattans, das Ursprüngliche taucht auf und man erkennt den Ursprung der noch heute vorhandenen Lebenshaltung der Bewohner. Bestes Buch seit langem
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am 16. November 2005
Das Werk erzählt die Entstehungsgeschichte New Yorks und umfasst die politische Situation im 17. Jahrhundert. Es enthält äußerst interessante geschichtliche Fakten, vor allem über England, die Niederlande und natürlich auch über die Entwicklung an dem Ort, der später einmal New York werden sollte. Die Geschichten über die frühen niederländischen Siedler enthalten viel Menschliches und verbinden geschichtliche Fakten mit einzelnen Schicksalen.
Der Autor schreibt in einem angenehmen, professionellen Sprachstil und benutzt eine bildliche Sprache, wobei der Inhalt nicht immer leicht zu lesen ist. Trotzdem liest sich das Buch teilweise mehr wie ein historischer Roman als eine einfache Zusammentragung von geschichtlichen Fakten, wenn auch ohne Dialoge.
Dort, wo die Daten anscheinend nicht eindeutig überliefert sind, macht der Autor deutlich, dass es sich beim Geschriebenen nur um Spekulationen handelt. Somit hat der Leser die Möglichkeit, die belegten historischen Taten zu erkennen.
Es handelt sich um ein ausgezeichnetes Werk, das politischer mit menschlicher Geschichte vereint und ist absolut empfehlenswert, vor allem für jene Leser, die sich für geschichtliche Hintergründe interessieren, die nicht in aller Munde sind und nicht in der Schule gelehrt werden.
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am 24. April 2016
Sehr interessantes Buch. Shorto stützt sich dabei auf viele tausend Seiten in kaum lesbaren altholländisch geschriebenen Aufzeichnungen, die die Zeit überdauert haben. Sehr zu empfehlen!
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am 15. Juli 2013
Leider ist dieser Buch nur durch Gebrauchtmarkt zu erhalten. Gluecklicherweise habe ich 3 Kopien finden koennen als Geschaenke fuer einige von meine Verwandten und Freunde.
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am 6. April 2007
Shorto schafft es sicherlich die Geschichte New Yorks im 17. Jahrhundert anschaulich darzustellen. Mich erinnerte z.B. die Begegnung mit den Indiandern besonders an die Lederstrumpf-Erzählungen von James Fenimore Cooper. Trotzdem finde ich die Auseinandersetzung von Vand der Donck und Stuyvesant dann doch etwas zu detailiert und hätte dafür lieber eine etwas umfassendere Geschichte von New York gelesen. Auch die These das New York für den American way of life steht halte ich für etwas übertrieben. Sicherlich gehören Toleranz und Multikultur zum American way of life, aber auch das Gefühl irgendwie auserwählt bzw. Gods own country zu sein und dieses gehört sicherlich zu den puritanischen Wurzeln.

Am Ende schließt das Buch noch eine Wissenslücke. Ich dachte immer die Holländer hätten New York gegen Surinam getauscht (ein guter Grund sich über Holländer lustig zu machen), aber die Engländer haben wohl doch nur per militärischer Übermacht das Zepter übernommen.
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