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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen10
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am 14. Januar 2003
Jose Saramago ist bekannt dafür, sehr komplexe Werke schreiben zu können. „Die Geschichte von der unbekannten Insel" fällt dabei total aus dem Rahmen und ist absolut nicht charakteristisch für den Portugiesen.
Die Geschichte ist in Form einer märchenhaften Erzählung geschrieben. Ein Mann bittet den König seines Landes, ihm ein Schiff zu schenken, damit er eine unbekannte Insel suchen kann. Man wird nunmehr Zeuge, wie sich dieser Mann an seiner eigenen Sehnsucht und Vorfreude auf die erträumte Reise ergötzt, unerwartet Hilfe bekommt und schließlich sein großes Glück findet. Saramago beschreibt (in einfachen) Bildern, wie Glück aussehen kann. Der gesamte Tonfall des Buches ist von wohltuender Heiterkeit und Optimismus bestimmt. Vom Stil erinnert es eher an den „Kleinen Prinzen" als an andere Saramago-Werke.
Ein Buch zum Mitträumen und auch ein wunderbares Geschenk für liebe Menschen.
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am 29. Januar 2004
Die Fabel, die Saramago entspinnt, ist zugleich poetisch, vielschichtig und wunderschön. Wer an Lyrischem und Märchenhaftem nur einen Hauch Gefallen findet, wird das Buch m.E. mögen.
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am 28. Februar 2009
Zugegeben, das Buch ist kurz, und ja, man kann es recht zügig lesen, und ja, es geht in die Richtung von Coelhos "Alchimisten". Allerdings ist an allen Punkten nichts Verwerfliches zu finden. Die Geschichte ist sehr schön erzählt, sehr nachdenklich. Sie spielt mit den Träumen vom eigenen Weg, vom Ziel, das man noch nicht kennt und von dem man doch weiß, dass es irgendwo wartet. Die unbekannte Insel ist die Metapher dafür, aber sie ist nicht der Mittelpunkt der Geschichte. Die dreht sich eher um den Mut, seinen Weg zu gehen und um die Ängste, mit denen man dabei konfrontiert wird bzw. sich selbst konfrontiert.

Wer moniert, dass Saramagos Zeichensetzung bzw. seine Art, die Dialoge zu schreiben, dazu führen würde, dass man nicht wüsste, wer spricht, der hat wahrschienlich generell wenig Spaß an Saramago, den im "Zentrum" macht er das genauso und das Buch ist deutlich länger. Fakt ist allerdings, dass es nicht schwierig ist, den Dialogen zu folgen, denn einerseits ist durch den Inhalt immer klar, wer sich gerade äußert, andererseits sollte man die Geschichte sowieso aufmerksam lesen, und wer das tut, der hat keine Probleme, den Dialogen zu folgen.

Das Buch bekommt trotzdem nur vier Sterne, weil es doch einigermaßen stark an Coelho erinnert und dieser von mir keine fünf Sterne bekommen würde, weil er eher (manchmal zu seichte) Lebenshilfen als große Literatur produziert. Es stimmt allerdings, dass es ein wunderschönes Geschenk für liebe Menschen ist!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. September 2012
Man erlebt hier einen Mann, der sich darum bemüht, endlich seinen Traum leben zu dürfen - ein Schiff möchte er vom König, um eine unbekannte Insel zu entdecken - ein Projekt, von dem jeder routinierte Mensch Abstand nimmt, sind doch (angeblich) längst alle Inseln entdeckt...

Eine sehr optimistische Geschichte, voller Zuversicht und sehr poetisch!

Interpunktion scheint für Saramago keine Rolle zu spielen, dem Leser bietet sich u.a. durch eben dieses Stilmittel eine erfrischende Sprachverwirrung.

Wer lediglich die Seitenzahl einer Lektüre, zwecks Kaufentscheidung, in den Fordergrund rückt, weil allein der Umfang eines Buches Unterhaltung und "Mehrwert" verspricht, wird wohl eher einen weiten Bogen um dieses dünne Büchlein machen und somit ein wundervolles Märchen verpassen!
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am 22. Juni 2010
In seinem Märchen "Die Geschichte von der unbekannten Insel" stellt José Saramago die Frage nach dem Innersten in uns allen. Wer sind wir wirklich?

Ein Mann spricht beim König vor, um ein Schiff zu erbitten. "Und darf man fragen, wofür du ein Schiff willst? Um die unbekannte Insel zu suchen...Unsinn es gibt keine unbekannten Inseln mehr." Der Mann erhält trotzdem sein Schiff und eine unerwartete Weggefährtin. Beide verstehen nicht viel vom Segeln, doch sie glauben, dass sie das auf dem großen weiten Meer erlernen werden. Ein wenig fürchten sie sich auch, weil ihnen ein jeder von der Reise abrät und auch sonst niemand mitkommen möchte. Doch sind sie fest entschlossen ihren Weg anzutreten, egal wohin der Weg sie führen wird. "Willst du damit sagen, dass man immer ankommt?"
In dieser kurzen Geschichte mit weniger als sechzig in großen Lettern geschriebenen Seiten hat Saramago so viel Andeutungen, Metaphern und Allegorien eingeflochten, dass man diese beim erstmaligen Lesen kaum vollständig erfassen wird können. So wird man sich erneut auf die Reise begeben müssen und jedes Mal neu ankommen.

José Saramago (1922-2010) wurde in einem kleinen Dorf in Portugal geboren. Aufgrund der ärmlichen Verhältnisse konnte er sich den Besuch des Gymnasiums nicht leisten. Er brachte sich das Schreiben selber bei und schlug sich mit mehreren Jobs durch. Erst 1976 widmete er sich komplett dem Schreiben. Seinen 1991 veröffentlichten Roman "Das Evangelium nach Jesus Christus" befand die katholische Kirche als blasphemisch. Daraufhin strich die portugiesische Regierung Saramago von der Liste der Kandidaten für den europäischen Literaturpreis. Aus Protest gegen diese Zensur zog Saramago mit seiner Frau nach Lanzarote, wo er bis zu seinem Tod blieb.
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Anders als John Donne meint Arthur Koestler: Jeder Mensch ist eine Insel, die sich nach Vereinigung mit dem Festland sehnt. Und diese Meinung scheint der Autor zu teilen, lässt er doch seinen Protagonisten eine Fahrt auf den Ozean unternehmen, um die "unentdeckte" Insel zu finden. Und diese kann man nicht sehen, wenn man nicht aus sich heraustritt, sich auf die Reise nach sich selbst, dem unbekannten Wesen (der Insel) zu machen.
Und obwohl er in keiner Weise darauf vorbereitet ist, ist ihm dies so wichtig, dass er allen Gefahren ins Auge sehen, das Segeln auf dem Meer erst erlernen will. Akkurate Vorbereitungen führen nur dazu, dass man das Projekt nie starten wird, nie zu sich selbst findet, in der Routine erstarrt.
Und dies schreibt Saramago in einer wunderbaren Sprache, ohne Punkte, so dass der Fluss der Sätze einem Meer gleicht, das sich leicht wiegt, nie still steht, in dauernder Bewegung ist - wie das Leben selbst.
Und bevor die eigentliche Fahrt beginnt, stimmt die Ausgangssituation so nicht mehr, hat sich etwas sehr Entscheidendes verändert.
Fazit: Obwohl dies eine sehr kurze Lektüre ist, heißt das aber nicht, dass sie nicht gehaltvoll ist. Der Dichter gibt uns viel zu Denken und zu Grübeln, d.h. mich hat diese Parabel lange nicht losgelassen.
Sie mit "Der Alchimist" von Paulo Coelho zu vergleichen, halte ich für lachhaft. Das würde dem Alchimisten zu viel Ehre antun. Und ein Märchen für Kinder ist es schon gar nicht!
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am 16. April 2013
Ich war sowohl mit Lieferschnelligkeit als auch mit dem ersten Eindruck des Produktes sehr zufrieden, Kontakt hatte ich direkt nicht mit dem Händler, aber es lief alles bestens.
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am 9. Oktober 2014
… leider nicht, sonst hätte ich es getan.

Dieses Buch ist unerträglich geschrieben:
Es gibt keine Anführungsstriche für wörtliche Rede,
die Zeitformen irren wild durcheinander (soll das Kunst sein?).

Die Geschichte ist sehr, sehr simpel.
Die Moral (gibt es eine?) ist sehr flach.

Schade um die vielen Bäume, die für das Papier sterben mussten.
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am 20. Juni 2003
Das "buch" hat 59 S. in Riesenbuchstaben, normal gedruckt wäre das eine Geschichte von wahrscheinlich nicht mal 25 S., und die ist dann auch noch m.E. unerträglich + langweilig.
Das Buch könnte einem gefallen, wenn man zB Coelho's "Alchimist" schon dreimal gelesen hat und immer noch nicht verstanden hat...
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am 24. Februar 2005
+ schöne und einfache Geschichte mit Botschaft
- hat man in 20 Minuten durch
- auf Punkte wird fast gänzlich verzichtet, d.h. Satzteile werden durch Kommas abgetrennt. Dadurch werden die Sätze unerträglich lang (oft eine ganze Seite).
- die wörtliche Rede ist nicht eindeutig gekennzeichnet. Oft weiß man nicht ob jemend redet und wenn ja dann weiß man nicht genau wer
Fazit: Unerträglich zu lesen, trotz schöner Geschichte. Wer "Der Alchimist" nicht gelesen hat, sollte sich den lieber zu Gemüte führen und auf diese Qual verzichten.
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