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65 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erdabgwandte Seite des Gehirns
Schon der Titel dieses Buches ist doch ein Wurf, oder? „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte". Oliver Sacks, Professor für Klinische Neurologie, legt uns damit eine Sammlung von Menschenschicksalen vor, deren Schilderung sowohl durch fachliche Genauigkeit als auch durch - bei einem Naturwissenschaftler nicht unbedingt selbstverständliche -...
Am 28. April 2000 veröffentlicht

versus
28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Normale Verrückte
Der Psychiater Oliver Sacks praktiziert in diesem Beruf und schreibt über seine Erlebnisse und Erfahrungen in der Psychiatrie seine Bücher.
So ist dieses Buch eine Ansammlung einzelner Geschichten und Beobachtungen - anhand dieser Einzelfallbeschreibungen formuliert Sacks im Anschluss jeweils allgemeine neurologische Überlegungen, diskutiert die...
Veröffentlicht am 29. März 2002 von Amazon Customer


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als bloße Unterhaltung, 1. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sachlich und doch vollkommen verständlich für Nichtfachleute und unterhaltsam sowie mit menschlichem Mitgefühl für seine Patienten schildert Oliver Sachs in diesem und noch in weiteren Büchern, welche merkwürdigen Auswirkungen bestimmte Gehirnverletzungen oder Krankheiten auf die Wahrnehmung der Welt, seiner selbst und das Erkenntnisvermögen der Betreffenden haben können. Es handelt sich aber keineswegs um eine bloße Sammlung von Kuriositäten aus der psychiatrischen Praxis. Die Fälle, die der amerikanische Neurologe aus seiner Erfahrung beschreibt, sind nicht nur aufschlußreich für neurologische oder psychologische Forschung, die nach seiner Aussage bis jetzt von einem allzu mechanistischen Weltbild beherrscht ist. Sie können auch für die oft nur in ihren eigenen Ausgangspunkten und Grundsätzen verhaftete Erkenntnistheorie von weitreichender Bedeutung sein.
Das Buch ist gut geschrieben, spannend und anregend für jedermann, für Interessierte aus dem Bereich Medizin, Neurologie und Gehirnforschung, aber auch Psychologie und Philosophie, besonders empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 20 interessante Fälle aus der Neuropsychologie, 6. August 2010
Das Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" erzählt 20 verschiedene Fälle von Patienten mit visueller Agnosie (vor allem Prosopagnosie, also die Unfähigkeit, Gesichter zu erkennen), Autismus, Tourette-Syndrom, Amnesie (vor allem anterograder Amnesie, also die Unfähigkeit, nach einem Ereignis neue Erinnerungen zu formen), Verlust der Propriozeption (also der Wahrnehmung von Körperbewegungen und Körperlage) und vielen mehr.

Als ich das Buch das erste Mal las, haben mich die Geschichten der Patienten - die Symptomatik der Krankheiten und Defizite - 'sehr fasziniert und gleichzeitig auch oft erschreckt. Mit Amnesie und Autismus kannte ich mich bestens aus, aber wer kennt schon visuelle oder auditive Agnosie?

Andererseits haben mich vor allem Sacks' neurbiologischen Befunde nicht mehr als milde interessiert. Öfters habe ich mich sogar dabei erwischt, eben diese Teile zu überspringen und nur die Geschichten an sich zu lesen.

Nachdem ich mich nun aber dank meines Studiums mehr mit Neurobiologie und Neuropsychologie befasst habe '- mich intensiv mit Prosopagnosie, Tourette-Syndrom, Autismus und auch den meisten anderen Fällen beschäftigt habe '- kramte ich das Buch nochmal heraus und las mir auch die neurologischen Erklärungen durch und muss dazu sagen, dass es mir einfacher fiel, diese nachzuvollziehen und zu verstehen, nachdem ich schon etwas Wissen über das Gehirn als solches gesammelt hatte.

Im Ganzen vermittelt das Buch aber einen guten Einblick in die verschiedensten neurologischen Fälle, manche regen zum Nachdenken an, manche vielleicht zum Schmunzeln und manch andere Schicksale sind traurig oder erschreckend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht, weil der Mann seine Frau nicht behüten konnte..., 16. August 2014
Als ich den Titel dieses Buchs las, dachte ich zuerst, der Mann griff nach seinem Hut, weil er seine Frau nicht behüten konnte. Aber so einfach sind die Assoziationen im neurobiologischen System und in der Neuropsychologie nicht. Was an der Neurologie seit Sigmund Freud so fasziniert, sind nicht nur die Anatomie und topografische Repräsentation von Bewegungen und Wahrnehmungen in der Hirnrinde, sondern vor allem auch die auf organischen Ursachen beruhenden Störungen, wie z. B. ein Neglect: Der Kranke begrüßt seine Frau nicht, weil er keinen Begriff mehr von seiner Hand oder sogar einer gesamten Körperhälfte hat. Er spürt auch ihre Berührung nicht. Oder: wenn man ihm einen Apfel zeigt, sagt er: Birne. Die interessanten Episoden, die Oliver Sacks in seinen Büchern nach klinischen und selbst erlebten Fällen erzählt, führen in ein Gebiet ein, das anders als psychiatrische Krankheitsbilder, die neurobiologischen und neuropsychologischen Syndrome beinhaltet. Diese Episoden von Sachs wurden auch als Theaterszenen aufgeführt. Vor einigen Jahren errang das Werkstatttheater in Köln einen anhaltenden Erfolg, als es nichts anderes tat, als neuropsychologische Episoden, wie zum Beispiel Sprachverständnisstörungen, exakt nach dem Lehrbuch der Dualen Reihe Neurologie auf die Bühne zu bringen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoller Einblick, 30. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Sacks Buch macht auf eindringliche Weise klar, daß unsere gesamte Wahrnehmung weitaus mehr von unserem Gehirn als nur von unseren Sinnesorganen abhängig ist. Letztendlich ist für denn kognitiven Prozeß nur unmaßgeblich entscheidend was wir sehen (hören, fühlen etc.), sondern wie wir es interpretieren. Das kann, wie hier vor Augen geführt wird, sogar so weit gehen, daß das Gehirn auf Eindrücken beharrt, die der Umwelt erkennbar widersprechen. Patienten, die ihr Bein aus dem Bett werfen wollen, weil sie meinen, daß es ihnen nicht gehört, und ähnliche Fälle zeichnen davon ein eindrucksvolles und zuweilen erschütterndes Bild. Anschaulich werden an verschiedenen Beispielen solche und ähnliche neuronale Störungen aufgezwigt und ihre Ursachen erläutert, was auch sicherlich in manchen Fällen eine etwas andere Sicht auf unseren alltäglichen Wahrnehmungsprozeß bewirken kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super interessant, 1. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kaufe dieses Buch schon zum 3. Mal, im laufe der letzten 18 Jahre. An der Aktualität hat sich nichts geändert. Sogar meinem 12jährigen Sohn gefällt es sehr gut, weil die Geschichten so spannend und unglaublich erscheinen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berührend und lehrreich, 24. März 2013
Von 
Peter Bueechi (Zürich, SCHWEIZ) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man hat mir dieses Buch während meines Praktikums in einer Institution für geistig behinderte Menschen empfohlen. Es scheint hier in der Schweiz ein "Pflichtbuch" zu sein für Angstellte in einer Institution wie meiner. Ich selbst (47) bin totaler Laie (ich habe zuvor 20 Jahre als Informatiker gearbeitet und wechsle jetzt mein Berufsfeld). Darum die einzige negative Kritik zuerst: Zwei A4-Seiten mit Definitionen und Beschreibungen von Fremdwörtern (für mich) waren mein ständiger Begleiter. Darum gebe ich nicht 5 Sterne.
Herr Sacks beschreibt und erzählt von verschiedenen Fällen von seinen Patienten mit seltsamem, sonderbarem und aussergewöhnlichem Verhalten, deren Ursache nicht immer klar ist, aber mindestens eine "Abnormität" darstellen. Manchmal sind die Fälle zum Lachen, manchmal zum Staunen, manchmal zum Weinen. Und manchmal zweifelt man an der Existenz einer Seele, obwohl Herr Sacks deren Existenz nie in Frage stellt.
Mir hat das Buch gut gefallen, mich ständig zum Nachdenken gebracht und mir sehr geholfen, meine Bewohner mit neuen Augen zu sehen, zu hören, zu fühlen und zu verstehen.
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5.0 von 5 Sternen Einfühlsamer Spaziergang über die menschliche Großhirnrinde, 25. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es könnte reine Sensationslust dahinter stecken, sich für den Kauf eines Buches zu entscheiden, dass verschiedene skurrile Aussetzer der menschlichen Großhirnrinde thematisiert. Männer, die ihre Frau mit einem Hut verwechseln, andere, deren Erinnerung zu einem bestimmten Datum stehen bleibt, die sich ihres Alterns selbst nicht bewusst sind, eine Frau, die nur die rechte Hälfte ihres Tellers erkennen kann usf.

Doch Sacks begnügt sich nicht darin, diese Eigenwilligkeiten in bildzeitungsmanier reisserisch darzubieten. Er stellt das Schicksal und Nöte der Betroffenen in den Vordergrund. Einfühlsam und detailliert gelingt es ihm die Vorgänge, die im Gehirn zu solchen Abnormitäten führen zu schildern, das Leid der betroffenen und die Probleme derer, die mit den betroffenen Leben und Umgehen müssen darzustellen. Für die Beschriebenen ist eine Heilung meist aussichtslos. Dennoch ist es erstaunlich, mit welchem Mut und welcher Zuversicht, sie ihren Lebensweg meistern. Sie auf diesem Weg zu unterstützen ist die Ambition der Neuropsychologie.

Der Buchtitel ist verräterisch, täuscht er doch Sensationelles und Belustigendes vor. Tatsächlich hilft das Buch den Leser für die Belange neurologischen Patienten zu sensibilisieren und es verdeutlicht, wie sehr unsere Persönlichkeit von einigen Quadratzentimetern Großhirnrinde abhängt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Buch mit zwei Seelen, 4. Juni 2003
Das hier vorliegende Buch von Oliver Sacks hat zwei rote Fäden, die sich durch fast alle Kapitel ziehen:
Zum einen beschreibt Sacks in jedem der 24 Kapitel einen Fall eines oder mehrerer Menschen, die an einer neurologischen Krankheit leiden. Dieser Teil ist auch für den medizinischen Laien interessant und manchmal auch schmunzelnd zu lesen.
Zum anderen diskutiert er im weiteren Verlauf der Kapitel den Fall, zieht Vergleiche mit ähnlichen Fällen und sinniert über mögliche Behandlungen. Dieser Teil schweift für den Laien teilweise zu sehr in neurologische Tiefen ab. Bei medinzinischen Fachausdrücken hilft auch das sich im Anhang befindliche Glossar nicht immer weiter.
Dennoch ist es ein interessant zu lesendes Buch, das das Verständnis gesunder Menschen für Menschen mit neurologischen Auffälligkeiten sicherlich verbessern kann.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur 4 Sterne, weil ..., 20. November 2003
Von Ein Kunde
An sich ist das Buch sehr interessant, auch für Laien. Es gibt Einblicke in die Neurologie und zeigt auf, dass Menschen, die auf den ersten Blick "verrückt" scheinen, gar nicht verrückt sind, sondern ebenfalls ihre guten Seiten und in gewisser Weise eine hohe Intelligenz aufweisen.
Es ist kein Lehrbuch und besteht aus vielen kurzen Geschichten über verschiedene neurologische Störungen. Über "Ausfälle" in jeglicher Hinsicht.
Auf alle Fälle sehr zu empfehlen für jeden, der etwas für Neurologie/Medizin übrig hat, oder einen ähnlichen Fall in der Familie hat. Prinzipiell lässt es sich leicht lesen, doch von Zeit zu Zeit wirft der Autor etwas mit Fachwörtern um sich, die man sich aber normalerweise aus dem Kontext erschließen kann.
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5.0 von 5 Sternen Präsentation von besonderen Patienten und ihre Geschichten...., 30. Juni 2009
Oliver Sacks erzählt von seiner Arbeit als Neurologe und dieses Buch bietet einen kleinen Einblick darüber.
Erstaunlich wie viele Fähigkeiten, Menschen mit scheinbar unüberwindlichen Behinderungen, haben und auch nutzen können. Ob es dabei um ein besonderes Zahlenverständnis geht oder um künstlerische Fähigkeiten, alles ist möglich. Unser Hirn ist ein Wunderwerk der Natur das und schütz und enorme Besonderheiten hat und hervorbringt. Ist es dennoch richtig, diese Menschen zu 'heilen', die damit aber diese Besonderheiten verlieren und 'nur' einen Hauch von Normalität wiedererlangen'..sie bleiben bedürftig und doch stürzt ein Teil ihrer Welt zusammen. Natürlich ist es fraglich ob diese Menschen die Veränderungen tatsächlich bemerken.
Das Buch ist kein Lehrbuch, sondern eine anschauliche Präsentation von besonderen Patienten und ihre Geschichten. Lohnenswert und doch manchmal durch die vielen Fachbegriffe verwirrend, man muss einiges nachschlagen. Aber es war spannend und aufregend dieses Buch zu lesen, Erkenntnisse gewinnen und seine Sichtweisen zu verändern.
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Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte von Oliver Sacks (Gebundene Ausgabe - Juli 1991)
Gebraucht & neu ab: EUR 4,47
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