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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Profitgier um jeden Preis
Greg Smith war 12 Jahre bei Goldman-Sachs und er gibt in diesem Buch einen verständlichen Einblick in diese Finanzwelt. Das Buch schildert seinen internen Aufstieg und man lernt etwas über die Art der knallharten Personalauswahl und den Strukturveränderungen bei Goldman-Sachs in dieser Zeit.
Die großen Börsenschwankungen der letzten Jahre...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2012 von Jürgens- Bücher

versus
26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dieses Buch spiegelt unseren Zeitgeist wider - leider nicht mehr
Unersättlich ist derjenige, der nicht satt wird. Das ist so einfach wie logisch. "Unmöglich" aber hat sich Goldman Sachs im öffentlichen Ansehen nicht nur durch seinen schier endlosen Hunger gemacht, sondern durch Aussagen wie diese: "Wir tun Gottes Werk." (CEO Lloyd Blankfein gegenüber der Londoner "Times"). Wie "Gottes Werk" aussieht, das versucht...
Veröffentlicht am 19. November 2012 von LTM


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Profitgier um jeden Preis, 10. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Gebundene Ausgabe)
Greg Smith war 12 Jahre bei Goldman-Sachs und er gibt in diesem Buch einen verständlichen Einblick in diese Finanzwelt. Das Buch schildert seinen internen Aufstieg und man lernt etwas über die Art der knallharten Personalauswahl und den Strukturveränderungen bei Goldman-Sachs in dieser Zeit.
Die großen Börsenschwankungen der letzten Jahre werden geschildert und man erfährt, dass die Wall Street Berechenbarkeit liebt und was passiert, wenn dies Berechenbarkeit dann wegbricht. Der Autor Greg Smith schreibt dazu: Das Problem bei Blasen ist, dass man nicht erkennt, dass man sich in einer befindet,- bis sie platzt." S.13
Für ihn ist die Wall Street immer besser darin geworden, die Angst und die Gier der Kunden zu schüren. (S.181)
Greg Smith erklrärt kurz wie versteckten Gewinne, zugunsten von Goldman-Sachs, bewusst in unübersichtlich gestaltetet Anlagen eingebaut werden; wie große institutionelle Anleger über den Tisch gezogen werden und es nur darum geht Provisionen für die Firma zu erwirtschaften. Er zeigt z.B. wie der Eigenhandel von Goldman-Sachs funktioniert und wie die dabei ihr eigenes Risiko minimieren, indem Sie die Kunden nur im ihrem Sinne beraten.
Der Autor warnt den Leser: Wenn sie die Bank anruft und ihnen ein strukturiertes Produkt anbietet, dann sollten Sie folgenden Rat beherzigen: "Raus hier,- sofort."

Der Autor schreibt auf S.217 auch darüber wie für bestimmte europäische Staaten von Goldman-Sachs extra komplexe Derivate entwickelt wurden, um europäischen Regierungen zu helfen ihre Schulden zu verstecken und ihre Haushalte gesünder aussehen zu lassen, als es in Wirklichkeit war."
Gewinner dieser Aktion war nur die Banken, die so hundert Millionen an Provisionen verdienten.
Interessant fand ich den kurzen Hinweis des Autors dass Goldman-Sachs-Manager, die auf dem Gipfel ihrer Karriere waren, oft in Regierungsämter wechselten.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dieses Buch spiegelt unseren Zeitgeist wider - leider nicht mehr, 19. November 2012
Von 
LTM - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Gebundene Ausgabe)
Unersättlich ist derjenige, der nicht satt wird. Das ist so einfach wie logisch. "Unmöglich" aber hat sich Goldman Sachs im öffentlichen Ansehen nicht nur durch seinen schier endlosen Hunger gemacht, sondern durch Aussagen wie diese: "Wir tun Gottes Werk." (CEO Lloyd Blankfein gegenüber der Londoner "Times"). Wie "Gottes Werk" aussieht, das versucht nun einer von Blankfeins ehemaligen Angestellten zu beschreiben. Zwölf Jahre lang hat Greg Smith für die wohl erfolgreichste und bekannteste Investmentbank der Welt gearbeitet: Goldman Sachs. Er erlebte als Frischling die Ausläufer der geplatzten Technologieblase zur Jahrtausendwende, die Folgen der Anschläge vom 11. September und die Subprime-Krise, die schließlich über den Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers in der jetzigen Finanzkrise mündete. Sein Buch soll aufklären, einen Einblick in das Innenleben der Investmentszene eröffnen. Jetzt flog es mir als Geschenk zu. Und anders als bei anderen geschenkten Büchern konnte ich nicht anders, als mich darauf zu stürzen. Allein schon, um herauszufinden, ob das Buch tatsächlich so gut ist wie es einige Rezensionen hier suggerieren.

"Goldman Sachs" und "Gier" brachte der Stanford-Absolvent Greg Smith zu Beginn seiner Karriere nicht zusammen. Im Gegenteil, er war stolz für diese Ikone der Wall Street zu arbeiten. Goldman zählte zu den großen Gewinnern des Technologie-Aktien-Booms Ende der 90er-Jahre, brachte zahlreiche große Internet-Unternehmen an die Börse. Es herrschte Goldgräberstimmung. Und Smith wollte zu denen gehören, die nach Gold graben. Dann kam der Crash, kurze Zeit später fanden die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon statt. Die Wall Street verharrte für einen kurzen Moment in Schockstarre. An Smiths Loyalität zu Goldman änderte das nichts. Nach wie vor erfüllte es ihn mit Genugtuung, für dieses Unternehmen zu arbeiten. Besonders schätzte er den Umgang von Goldman mit seinen Kunden. Seine Überzeugung: "Jetzt zeigt sich, das wir anders sind. Dass wir wirklich am Wohl unserer Kunden interessiert sind, auch wenn wir selbst nicht unmittelbar Profit daraus schlagen." Man könnte meinen, Smith sei einfach naiv gewesen. Vielleicht war er das sogar. Vermutlich aber spielte das viele Geld, das er verdiente, eine mindestens genauso große Rolle bei seiner Verblendung. Denn bis ihm die Augen aufgingen, vergingen viele Jahre. Richtig offen standen sie erst, als die Blase längst geplatzt war.

Den Wendepunkt in seinem Leben bildet ein Gespräch mit einem Kunden in Asien. Dieser sagte Smith unumwunden und direkt ins Gesicht: Wir wissen, dass Ihnen nur Ihre eigenen Interessen am Herzen liegen. Smith spricht von einem schockierenden Erlebnis. Tatsächlich geändert hat er zu diesem Zeitpunkt aber nichts. Denn Veränderung hätte bedeutet: Kündigung. Stattdessen blieb er weitere Jahre an Bord, ging nach London, um dort das Geschäft mit Derivaten auszubauen. Eine merkwürdige Ironie, denn Derivate waren es auch, die die zuvor geplatzte Blase erst möglich gemacht hatten. In London will Smith schließlich beobachtet haben, wie die Kollegen den Fokus immer stärker auf den eigenen Bonus gelegt hätten. Und das Wohl der Kunden mehr und mehr in den Hintergrund gerückt sei.

Man könnte meinen, wir müssten dankbar sein, dass es Menschen wie Greg Smith gibt. Insider, die uns Einblicke verschaffen, die wir sonst nie gewinnen würden. Das sollten wir auch, und das meine ich ohne jede Ironie. Doch ich kann mich in diesem Fall leider des Eindrucks nicht entziehen, dass dieses Buch von einem "Enttäuschten" geschrieben wurde. Smith war lange Zeit geblendet vom Glanz, und als er plötzlich klar sah, was dort Jahrelang vor sich ging, war er schockiert, enttäuscht. Diese Enttäuschung spiegelt sich in seinem Buch überdeutlich wider. Und neben der Enttäuschung klingt auch Selbstüberschätzung mit. Man merkt: Auch Smith war ein "Master of the universe", wie sich die Banker von der Wall Street selbst sehen, und hat dieses "Selbstbewusstsein" in der kurzen Zeit zwischen seinem Ausscheiden aus dem Job und dem Verfassen dieses Buches nicht abschütteln können.

Wer große Enthüllungen erwartet, wird enttäuscht. Wer eine Geschichtsstunde erwartet, wird enttäuscht. Smith hätte zurückblicken können, dann hätte er früher erkannt, das Goldman kein Wohlfahrtsunternehmen ist. Er hätte dort nicht arbeiten müssen. Und auch kein Buch schreiben. So aber präsentiert er ein Buch, dass unseren Zeitgeist widerspiegelt. Kapitalismus-Kritik ist en vogue, Banken und Banker werden an den Pranger gestellt. Verantwortung tragen einzig und allein sie. Das ist in meinen Augen zu kurz gedacht. Wo bleibt die kritische Auseinandersetzung mit der Politik? Ich persönlich halte es da mit der fiktiven Figur Will Emerson aus dem Film "Der große Crash - Margin Call". Sinngemäß sagt der Banker auf einer Autofahrt einen Tag vor dem großen Crash zu seinem Untergegebenen: Sie (die Kunden) wollen, was wir ihnen geben. Aber sie wollen auch unschuldig spielen und dann behaupten, sie hätten keine Ahnung, woher es kommt.

Was also nimmt man mit, wenn man dieses Buch gelesen hat? Smith gelingt es, komplizierte Finanzmarkt-Themen verständlich zu erklären, so dass man in jedem Fall schlauer ist als vorher. Nicht selten ist man bei diesen Erklärungen sogar gewillt, eine wenig zu schmunzeln - eine humoristische Note kann man Smith nicht absprechen. Zudem nimmt man eine ordentliche Portion Kapitalismus-Kritik mit. Und eine wenig auch eine Abrechnung mit dem heutigen Bankensystem. Das war es aber auch schon. Und so bietet das Buch ebenso viel, wie ihm zu einem wirklich guten Werk fehlt. Drei Sterne sind das Resultat. Und die Erkenntnis: Beim nächsten geschenkten Buch werde ich wieder intensiver darüber nachdenken, ob ich es tatsächlich lese.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ist er tatsächlich so naiv, oder tut er nur so?, 14. Juli 2013
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Gebundene Ausgabe)
Beim Lesen dieses Buch fragt man sich immer wieder, wann denn nun eigentlich die Abrechnung kommt, die im Untertitel angekündigt wird. Erst kurz vor Ende des Textes beginnt Greg Smith damit. Was man dann in diesem Zusammenhang liest, ist halbherzig, naiv, inkonsequent und nicht zu Ende gedacht.

Details über Goldman Sachs wird Smith nicht preisgeben können, weil er dann wohl mit juristischen Sanktionen seines ehemaligen Arbeitgebers rechnen müsste. Und so bleibt ein allgemeiner Vorwurf, den bereits die US-Börsenaufsicht zu einer konkreten Anklage nutzte: Goldman Sachs drehte ahnungslosen Kunden Produkte an, gegen die die Bank dann selbst wettete.

Der Bank und ihren Managern würde es nur noch um solche Elefantengeschäfte gehen, die enorme Profite bringen, klagt Smith, weil einfach ein Wissensvorsprung zu Ungunsten von Kunden bewusst und brutal ausgenutzt wird. Mit Kleinanlegern befasst sich ein Riese wie Goldman Sachs erst gar nicht. Im Visier stehen Kommunen, Pensionskassen, schlafmützige staatliche Banken mit bürokratischen Wasserköpfen vorzugsweise in Deutschland und gelegentlich sogar schlecht gemanagte Hedgefonds.

Dabei konnte Smith nicht länger mitmachen, weil für ihn ein respektvoller Umgang mit Kunden zum gegenseitigen Vorteil oberstes Gebot ist. Das nimmt man ihm gerne ab. Andererseits wundert man sich bis zu seiner halbherzigen Abrechnung über die andauernden Lobgesänge auf Goldman Sachs. Noch immer ist Smith offenbar fürchterlich stolz darauf, dass er jemals in dieser wundervollen Bank arbeiten durfte und langweilt seine Leser seitenlang mit Details aus seinem tollen Bankerleben, das in der Tat zwar sehr arbeitsreich, aber auch sehr luxuriös gewesen ist.

Dass Goldman Sachs Griechenland geholfen hat, trickreich seine Defizite zu verschleiern, weiß Smith. Und er findet es ganz hervorragend, dass die Bank ehemalige Mitarbeiter in staatliche oder halbstaatliche Institutionen überall in der Welt eingeschleust und in zentrale Positionen gebracht hat. Schließlich seien diese Leute alle hervorragend ausgebildet worden. Wie naiv muss man eigentlich sein, um dahinter nicht eine glasklare Strategie zu sehen?

Wahrscheinlich ist es auch ein Zufall, dass alle US-Konkurrenten von Goldman Sachs schwer unter der von ihnen mit zu verantwortenden Finanzkrise leiden mussten, pleite gingen oder aufgekauft wurden, und nur Goldman Sachs abgesehen von einigen Kratzern am Image und ein paar Strafzahlungen schadlos davonkam? Smith meint, das sei nur passiert, weil Goldman Sachs so brillant ist. Ist Smith tatsächlich so treuherzig naiv? Man mag es kaum glauben.

Kann man aus diesem stellenweise recht langweiligen Buch auch etwas lernen? Man kann. Beispielsweise, dass man bei Goldman Sachs vier Kundentypen unterscheidet. Da wäre zunächst der Kluge Kunde. Er bekommt Zugang zu allen Ressourcen der Bank, besitzt gewisse Vorkaufsrechte und weiß wohl auch, was die Bank demnächst machen wird. Vor allem aber kann man den Klugen Kunden nicht Dinge andrehen, die ihm Verluste und Goldman Sachs die entsprechenden Gewinne bringen. Dazu verfügt der Kluge Kunde über zu viele Fähigkeiten eigener Analyse.

Dann wäre da noch der Böse Kunde, der nicht selten gleichzeitig auch ein Kluger Kunde ist. Er spielt mit Banken, neigt zu illegalen Geschäften und ist dabei insbesondere dem Insiderhandel gegenüber nicht abgeneigt.

Schließlich folgen die von Goldman Sachs so geliebten Kunden. Zunächst hätten wir da den Einfältigen Kunden, gewissermaßen das perfekte Opfer. Er ist zu langsam, zu bürokratisch und bereit, sich alles andrehen zu lassen, was Goldman Sachs an zunächst wohlschmeckenden und oft sehr innovativen Giftbechern so austeilt. Zu diesen Kunden zählen die immer wieder gerne genommenen deutschen Staatsbanken. Und schließlich bleibt noch der Kunde-der-nicht-zu-fragen-versteht. Er ist nicht nur einfältig, sondern auch noch vertrauensselig.

Immerhin zeigt allein diese zynische Analyse doch deutlich, wie man bei Goldman Sachs denkt. Und genau diese Denkweise sei der Grund gewesen, mit der Bank zu brechen, erfährt man später. Leider aber bleibt das Buch auf diesem Niveau stecken. Interessante Fragen, beispielsweise, warum es überhaupt möglich ist, mit Summen zu spekulieren, die weit über das Eigenkapital der Bank hinausgehen, oder wieso es erlaubt ist, nicht standardisierte Derivate, die kein Mensch wirklich versteht in einem undurchsichtigen Markt zu handeln, oder wieso Banken, die angeblich zu groß zum Sterben sind, dann nicht konsequent zerschlagen werden, solche Fragen stellt sich der Autor offenbar nicht.

Alles in allem ist diese ermüdende Abrechnung so zwar persönlich nachvollziehbar, aber keineswegs konsequent, noch gar irgendwie geeignet, um daraus wirkliche Substanz zu ziehen.

(Diese Rezension erschien leicht verändert zuerst auf gold.de.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unternehmenskultur quo vadis, 26. August 2014
Vieles ist ja schon angesprochen. Mir geht es darum herauszuheben, dass der Autor beklagt, dass es ab ca. 2006 so etwas wie „Unternehmenskultur“ nicht mehr gegeben habe (bezogen auf Goldman Sachs). Das Thema Wirtschaft und Werte ist hier angesprochen und anschaulich die (Fehl)Entwicklung thematisiert worden. Zeitweise liest sich das Buch zu fachspezifisch. Dennoch: hochinteressanter Einblick. Man darf gespannt sein, wohin es den Autor verschlägt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Investmentgesindel, 16. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Gebundene Ausgabe)
Solange die Politik von diesen mächtigen Banken gesteuert wird, wird es für die armen Steuerzahler keine Alternative geben: Gewinne werden privatisiert und Verluste werden sozialisiert, d. h. die Gewinne schieben die Reichen ein und die Verluste trägt das Volk.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Absolut naiv; der Titel dient nur der Auflage, erwarten sie keine Abrechnung, 17. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Gebundene Ausgabe)
Leider übersieht der Autor die wahren Probleme. Seine Kritik wirkt oftmals mehr aus persönlicher Enttäuschung heraus geäußert, weniger jedoch als Kritik an der offensichtlichen Problematik. Er wirkt oftmals als naiver, sehr gut bezahlter (warum wohl?) Schuljunge, welcher die Fehlentwicklungen (nach 911 und im Velauf der FInanzkrise 2008) offenbar nicht als problematisch ansieht. Des Weiteren nennt er zwar die Tatsache, dass GS beinahe jede international finanzpolitisch relevante Position durch Eigengewächse besetzt bzw besetzen konnte und kann. Jedoch sieht er dies eher als Anzeichen dafür, dass GS nunmal die Elite darstellt (wozu er sich ab und an auch selbst, berechtigt oder nicht, zählt). Sich hieraus ergebende Interessenskonflikte nennt er zwar (Hank Paulson), die wirklich kritische Betrachtung bleibt dem selbstdenkenden Leser allerdings selbst überlassen.
Fazit: Interessant und einfach bzw. flüssig zu lesen, jedoch wird dieses Buch nicht im Ansatz seinem Titel gerecht, sofern man die angedeutete Abrechnung als allgemeine Kritik an den Umgangsformen innerhalb GS bzw. mit den Kunden und Wettbewerbern dieses Finanzungetüms versteht. Das Buch enthält einige informative Passagen, jedoch keine wirklich neuen Erkenntnisse. Bis zum Ende des Buches (welches man unbedingt erreichen muss, um überhaupt auch nur einen kritischen Ansatz zu erkennen) bleibt er naiv und lässt seine Absichten, warum er nun dieses Buch verfasst hat, nicht erkennen. Finanzielle Gründe dürften hier keine Rolle spielen, wie er selbst öfters darstellt hat er in seiner Zeit bei GS mehr als fürstlich verdient, was er jedoch auch nicht hinterfragt bzw. als absolut normal ansieht.

Dennoch gebe ich hierfür 2 Sterne, Selbstdenken sehe ich als positiven Aspekt, auch wenn dies vom Autor sicherlich so nicht beabsichtigt war.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter Blick hinter die Kulisse, 14. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Interessante Thematik und unterhaltsam geschrieben. Kann das Buch für alle Wirtschaft - und Politik-Interessierten nur weiterempfehlen - man versteht dann besser, was u. a. zur Finanzkrise geführt hat....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahrheitsbericht, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch zeigt sehr realistisch wie Großbanken und Großinvestoren über Insiderhandel und Marktmanipulation auf Kosten der armen und "uninformierten" Marktteilnehmer das System missbrauchen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ..tauchen Sie ein.., 22. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Gebundene Ausgabe)
...in eine Welt, von der man wenig Insider-Wissen zu hören bekommt. Der Autor, Greg Smith, beschreibt packend und genau, was hinter verschlossenen Türen bei Goldmach Sachs passiert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Macht müde, 2. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Gebundene Ausgabe)
Greg Smith ist mit Sicherheit ein brillianter Analyst, aber kein Storyteller vor dem Herrn.
Da konsumiert man Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort und hofft spätestens zur Buchmitte auf (s)ein Erweckungserlebnis.
Und: Nichts passiert.
Bis auf Namedropping und die üblichen Investmentbanking-Geschichten. Schade.
Wobei, nach der Lektüre kann man wieder gepflegt mitreden über die Überflieger und Stangentanzbarbesucher. Aber das war's dann auch schon.
Immerhin ist der Titel "Die Unersättlichen" treffend und allemal besser als das Original "Why I Left Goldman Sachs".
Denn im Grunde seines Herzens hat der Autor den Zirkel nie verlassen und das Buch liest sich bis zum Schluß als Liebeserklärung eines Verstoßenen an seine Angebetete.

Summa summarum trotzdem 3 Sterne, v.a. wegen der mannigfaltigen Charakterskizzen über Alphawölfe und Betatierchen.
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Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab
Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab von Greg Smith (Gebundene Ausgabe - 2. November 2012)
EUR 19,95
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