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43 Rezensionen
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der stille Ton der Erinnerung...
Zum Einen sollte man nicht dem Fehler verfallen und dieses Buch mit seinem Vorgänger zu vergleichen, zum Anderen sollte man eben gerade, wenn der Vorgänger einen Preis erhielt, dem Autor eine neue Chance einräumen, vor allem dann, wenn er komplett etwas Neues versucht. Natürlich macht ein Autor immer neugierig, wenn sein Vorgänger wie hier den...
Vor 13 Monaten von A. Zanker veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Katze im Sack...
Dabei hatte ich mich nach all der guten Kritik auf das Buch sehr gefreut, endlich mal wieder etwas Spannendes von Eugen Ruge zu lesen. Doch leider wurde ich enttäuscht. Oder ge-täuscht?Der Titel klingt interessant. Ruge versteht es mit Sprache als solche umzugehen. Doch nichts, aber auch gar nichts ist interessant an dieser Geschichte. Sie bleibt banal, weil sie...
Vor 3 Monaten von Nadja veröffentlicht


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sinnfindung am Ende der Welt, 18. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (Gebundene Ausgabe)
Cabo de Gata

Ein Mann, der einen Roman schreiben möchte. Ein Mann, der diesen Roman nicht schreiben kann, weil er unter einer Blockade leidet. Was ist naheliegender, als das Leben in Berlin aufzugeben, ans Ende der Welt zu fahren und sich in Nichtstun zu ergehen! Und sich zu erinnern! Der Autor erinnert sich pausenlos, er erinnert sich vage an Ereignisse, vage an Menschen, aber nicht an deren Namen und auch sonst sagen sie ihm nicht viel, er weiß bei seinen Erinnerungen nicht immer, ob sie den Tatsachen entsprechen, an weniges erinnert er sich deutlich. Mit zunehmender Seitenzahl ist es des Erinners zuviel.

Was das träge Leben im einem trostlosen Ort im Süden Spaniens anbelangt, so kann ich das nachempfinden. Cabo de Gata liegt wirklich am Ende der Welt, sozusagen "in the middle of nowhere". Und trotzdem übt die Gegend einen gewissen Reiz aus, dem sich viele Menschen nicht entziehen können. So ist es nicht verwunderlich, dass aus ein paar Tagen, die der Autor geplant hatte zu bleiben, ein paar Wochen wurden.

Allerdings hat sich mir bis zum Ende des Buches nicht erschlossen, ob sich die Schreibblockade noch während des Aufenthaltes in Cabo de Gata gelöst hat. Auch die Beziehung zu der Katze, von der er glaubt, dass sie ihm etwas mitteilen will, wird auf 20 Seiten ziemlich dürftig beschrieben. Ich muss zugeben, dass mich das Buch zum Schluss hin auch ziemlich gelangweilt hat und ich einfach keine Lust mehr hatte, es weiter zu lesen. Mag sein, dass ich dabei ein paar Zeilen "übersehen" haben.

Das Buch ist im Großen und Ganzen nicht schlecht geschrieben, wer den Stil mag, wird wahrscheinlich begeistert sein, mich persönlich nervt es, wenn jeder Absatz mit den gleich Worten beginnt. Das mag über ein oder zwei Seiten gehen, wenn es sich aber durch das ganze Buch zieht, stört es mich. Es nimmt mir die Lust am Lesen.

Mehr als 3 Sterne sind nicht drin.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Existentialistisch, 29. April 2014
Von 
Th. Leibfried "TL" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (Gebundene Ausgabe)
Ein schmaler Roman des Buchpreisträgers Eugen Ruge, eher eine Schreibübung, ein nicht aus dem Tritt kommen, dieses (netto) 150 Seiten umfassende Buch mit dem Titel "Cabo de gata", das "Kap der Katze".

Ein etwa 40jähriger Ostdeutscher kündigt einige Zeit nach der Wende erst seinen Job und dann seine Wohnung. Verschenkt, verscherbelt und verschrottet seinen kleinen Besitz, setzt sich in den Zug über Basel nach Barcelona, weil er zwar nicht weiß, wohin er genau will, aber doch so viel, dass es im Süden sein soll. Nach einem kurzen Aufenthalt in Barcelona reist er weiter über Almeria in ein kleines Dorf namens Cabo de gata. Er spricht kein Spanisch, die wenigen Bewohner dort weder Deutsch noch Englisch. Und so ist nicht nur sein Tun auf das Nötigste reduziert, sondern auch seine Kommunikation mit anderen Menschen. Auf das Nötigste und weniger.

Er, der autobiografische Ich-Erzähler, beginnt einen Roman, bei dem er über den ersten Satz nicht hinaus kommt. Über viele erste Sätze, um genau zu sein. Aber wie bei so manchem im Leben ist nicht das Ergebnis das Ziel, sondern das Ziel selbst ist das Ziel. Es gibt Fragen, die sind sich selbst genug und es gibt Tätigkeiten, an deren Ende steht kein Produkt. Eigentlich wie das Leben selbst.

Struktur und Halt bringt am Ende eine Katze in die reduzierte Existenz. Aber wie soll es anders sein, auch diese Begegnung ist nicht von einem Happy End gekrönt, sondern mündet im Nichts. Wie das Leben eben. Vier Sterne für ein kurzes Lesevergnügen, das sich der Verlag teuer bezahlen lässt.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Hurz der modernen Literatur, 18. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (Gebundene Ausgabe)
Ich kannte noch nichts von Eugen Ruge - fand aber die Beschreibung sehr interessant sowie die Stimmen in den Medien, die vom "Meisterwerk des modernen Existentialismus geredet haben".
Leider hat sich Gabo de Gata als pure Zeit- und Geldverschwendung entpuppt - mag auch der Schreibstil des Autors noch fliessend und gut lesbar sein, ist der Leser ständig hin - und hergerissen, vor Langeweile zu sterben oder doch noch dem Buch eine Chance zu geben, bevor man es für immer weglegt.
Als die Katze auftaucht, hofft man, dass nun wenigstens fast gegen Ende des Buches die eigentliche Handlung beginnt - was aber leider nur ein Wunsch bleibt. Ich habe ehrlich gesagt, noch nie ein so langweiliges Buch mit so wenig Aussagekraft gelesen wie Gabo de Gata - schlichtweg, weil es keine wirkliche Handlung und Aussage hat - wer hier etwas hineininterpretiert, redet sprichwörtlich von Hape Kerkelings "Hurz" - nichts weiter.
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5.0 von 5 Sternen cabo de gata, 5. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (3 CDs) (Audio CD)
Ich habe die CD verschenkt,das echo war gut.Selber habe ich sie leider noch nicht gehört
das kommt aber noch bestimmt
mfg anton
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3.0 von 5 Sternen In Zeiten des ausbleibenden Einfalls, 19. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (Gebundene Ausgabe)
Es kann nur so gewesen sein: Nach der hohen Anerkennung seines ersten Buchs, einschließlich der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2011, hat der Verlag vermutlich den Erfolg versprechenden Autor gedrängt, einen weiteren Roman zu schreiben. Allerdings ist dem Autor rein gar nichts eingefallen.
Der Verlag ließ ihm keine Ruhe und so klaubte er die Reste des Ersten zusammen und schrieb das 208 Seiten lange Zweite mit dem Titel ‚Cabo de Gata‘.
Cabo De Gata ist ein in der Provinz Almería im Südosten Spaniens gelegener Naturpark. Genau da spielt der Roman.
Wenn Sie also genügend Fantasie haben und sich ein paar Bilder dazu aus dem Internet ansehen, können Sie auf alle Fälle beim Lesen die schöne Natur genießen. Die Handlung selbst fordert sich nicht, sodass Sie ruhig die Seele baumeln lassen können.
Das wird, denke ich, jenen gelingen, denen Ruges 1. Buch, ‚In Zeiten des abnehmenden Lichts, trotz mehrfacher Aus-zeichnungen, gut gefallen hat.
Mir ist es gelungen.
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5.0 von 5 Sternen Cabo de Gata, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (Gebundene Ausgabe)
wegen der schnelle und promte Erledigung. Die Ware kam unverzehrt hier an und ich kann meine Empfehlung nur weiter geben
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3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber ..., 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (3 CDs) (Audio CD)
.... das Ende finde ich sehr schlecht. Ich will ja nicht zu viel verraten, aber da habe ich mir mehr erhofft. Es kam mir vor, als wenn der Schriftsteller plötzlich keine Lust mehr gehabt hätte, weiter zu schreiben. Ansonsten fand ich das Hörbuch ganz gut.
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3.0 von 5 Sternen Ein Mann auf der Suche nach sich selbst, 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (Gebundene Ausgabe)
Ich erinnere mich. Die drei Worte ziehen sich wie ein roter Faden durch die Erzählung. Ich erinner mich, d.h. ich bearbeite die eigene Lebensgeschichte, fasse Sie in Worte, verknüpfe disparate Ereignisse mit den mir eigenen Denk- und Gefühlskategorien und eigne sie mir an. Ich erinnere mich; der Ich-Erzähler Peter "Handke" (der Vorname stimmt, der Nachname ist auf S. 112 nur scherzhaft gemeint) ist sich seiner selbst so unsicher, ist so verloren, dass er immer wieder diese drei Worte braucht, diese beständige, tägliche Arbeit an der eigenen Lebensgeschichte, um zu sich selbst zu finden.

Was geschieht? Äußerlich nicht viel. Ein erfolgloser Schriftsteller mit Schreib-Blockade beschließt, nachdem sich seine Freundin von ihm getrennt hat, sein bisheriges Leben in Berlin hinter sich zu lassen und nach Süden zu fahren. Er landet zunächst für kurze Zeit in Barcelona, aber das ist es noch nicht; da hätte er nur die eine quirlige deutsche Großstadt in eine andere quirlige spanische Großstadt getauscht. Also fährt er weiter nach Andalusien in ein verschlafenes Fischernest namens Cabo de Gata. Dort, in der Einsamkeit, bei weiten Strandspaziergängen und vielen ereignislosen Tagen (S. 199 erfahren wir, dass es 123 Tage waren: Allegorisch noch schöner wäre es gewesen, wenn es 153 gewesen wären, wie die 153 Fische im Auferstehungskapitel Johannes 21 in der Bibel) - dort findet der Mann durch die Begegnung mit einer rotgetigerten Katze endlich zu sich selbst und in ein einigermaßen passables, sinnvolles Leben, in dem er 15 Jahre später im Flugzeug von Minneapolis nach Tokio sitzt und in ein Notebook diese Erzählung eintippt (S. 63).

Wie ich dieses Buch finde? Ulrich Schaffer schreibt:"Kennst du die Tage, an denen nichts hilft? Alles bleibt irgendwie leer. Durch nichts kannst du einen Wert herstellen. Auch das ist eine Form des Lebens. Auch diese Form, diese Gestalt des Lebens gilt es auszuhalten. Ich glaube, es ist ein Zeichen von Reife und innerer Stärke, diese Leere nicht eifrig mit einem uns bekannten Sinn zu füllen." Eugen Ruge nimmt mich in seiner Erzählung für ein paar Tage mit in eine ereignislose, leere andalusische Strandlandschaft im Winter. Es passiert fast nichts, es erklingt auch kein pädagogischer, kein philosophischer, kein missionarischer Ton. Das Buch ist einfach ein Angebot, dem Autor in die Leere zu folgen und es mit ihm ein paar Tage dort auszuhalten. Das tat mir gerade in der geschäftigen Adventshektik irgendwie gut, deshalb drei Sterne für dieses Buch.
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4.0 von 5 Sternen Es gibt schönere Orte, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (Gebundene Ausgabe)
Vielleicht ist es manchmal notwendig seinen Rucksack zu packen,alles hinter sich zu lassen,einen Ort auf zu suchen,der so einsam und trostlos ist,wie es die eigene Stimmung gerade dokumentiert, um in sich zu gehen und nach Monaten der inneren Einkehr,neue bisher unbeschrittene Wege zu gehen.
Der Held in Eugen Ruges Roman "Cabo de Gato" unternimmt eine Reise nach Andalusien, nicht nur um seine Schreibblockade zu lösen,sondern seinem bis dahin etwas ereignisarmen Leben eine neue Zielrichtung zu geben.
Cabo de Gato, Kap der Katzen heißt das Dorf,wo er landet.Er mietet sich,von einer alten Patronin geführten Herberge ein,und fristet dort ein spartanisch, immer von gleichen Tagesabläufen bestimmtes Leben.Er ißt das gleiche Essen,liest in dem gleichen Buch,geht die gleichen Wege am Strand,in dem im Winter so trostlosen Kaff.Abwechslung bringen ein Engländer und ein Amerikaner,die kurze Zeit in dem Dorf verweilen und eine Katze die ihn regelmäßig besucht, von der er zuerst überzeugt ist,das es die Reinkanartion seiner Mutter ist.Der Focus auf die Katze bestimmt sein Leben.
Später packt er seine Sachen und verlässt das Dorf, die Schreibblockade ist geblieben, aber mit einer interessanten Geschichte im Handgepäck.
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4.0 von 5 Sternen Cabo de Gata, 4. November 2013
Von 
Thomas Motsch (Remchingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cabo de Gata (Gebundene Ausgabe)
Immer wieder will man dem täglichen Trott enfliehen und einfach leben.Das Motiv ist schlüssig. Mit wenigen Mitteln beschreibt der Autor sein Leben in Cabo de Cata, was aber ohne Zukunft ist. Ich war gespannt, wann taucht die Katze, die wie viele eine Freie ist, auf. Schade das es offensichtlich wieder hach Deutschland geht.
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Cabo de Gata
Cabo de Gata von Eugen Ruge (Gebundene Ausgabe - 7. Juni 2013)
EUR 19,95
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